Platz 2 beim Lauf zur Deutschen Slalom Meisterschaft für Leni Reithmeier<br>V.L Leni Reithmeier (2.),Jochen Meier (1.) ,André Vonhof (3.) (Bild: Ralph Reithmeier)

Rang 2 beim Lauf zur Deutschen Slalom Meisterschaft

Am letzten Wochenende wurde auf dem Flugplatz Altfeld bei Marktheidenfeld der letzte Vorlauf zur Deutschen Slalom-Meisterschaft der Region Süd ausgetragen. Der MSC Rhön und der AMC-Marktheidenfeld richteten an beiden Tagen die Günter-Fertig-Gedächtnisslaloms aus. Neben zahlreichen Prädikaten zählte der Slalom des AMC-Marktheidenfeld am Sonntag auch zur Deutschen Meisterschaft. In allen Klassen wurde bei herrlichem Spätsommerwetter spannender Motorsport geboten. In der seriennahen Gruppe G ging die Kulmainerin Leni Reithmeier an den Start. Die 18-jährige Mechatronikerin war wieder mit dem BMW 323i in der Klasse drei dabei. Reithmeier, die sich dieses Fahrzeug mit Moritz Terhar vom AC-Ebern teilt, konnte bereits in dieser Saison Spitzenplätze damit erreichen. Heuer nahm die Fahrerin des AC-Waldershof auch zum ersten Mal an Läufen zur Deutschen Meisterschaft im Rennslalom und Slalom teil. Auch bei den Läufen in Altfeld konnte sie wieder mit Podestplätzen überzeugen. Am Samstag beim Slalom des MSC Rhön fuhr sie auf Platz zwei in der starkbesetzten Klasse drei hinter Moritz Terhar. In der Damenwertung kam sie hinter Janin Götz auf Rang zwei. Am Sonntag ging es dann um die Punkte für die Deutsche Meisterschaft. 107 Teilnehmer gingen hier an den Start. Auch hier zeigte Leni Reithmeier ihr fahrerisches Können. In der Klassenwertung fuhr sie hinter Jochen Meier (ADAC-Südbaden) wieder auf Rang zwei von neun Teilnehmern. Auch in der Gruppenwertung ließ sie mit einem fünften Platz aufhorchen bei diesem Lauf zur Deutschen Meisterschaft. Mit diesen Ergebnissen kann die Kulmainerin auf ein gelungenes Wochenende zurückblicken. Mit den bisherigen Ergebnissen der Saison 2026 dürfte Leni Reithmeier in der Spitze des Slalomsports angekommen sein.
Die Besten beim ADAC Fahrradturnier des MSC Wiesau Leonard Schuller (Bester Junge) und Mia Fürnrohr (Bestes Mädchen). Im Hintergrund der Verkehrsreferent des MSC Wiesau Franz Negratschker Sen. (Bild: Karl-Heinz Dietrich )

ADAC Fahrradturnier „ Wer wird Meister auf 2 Rädern“

In Zusammenarbeit mit der Grundschule Wiesau führte der MSC Wiesau auch 2026 wieder ein ADAC-Fahrradturnier durch. Der Verkehrsreferent des MSC Wiesau Franz Negratschker Sen. und Werner Härtl organisierten mit den Lehrern und Lehrerinnen der 3. und 4.Klassen dieses Turnier, das zur Verkehrserziehung im Straßenverkehr beitragen soll. 66 Jugendliche aus fünf Schulklassen der Grundschule nahmen mit ihren Fahrrädern daran teil. Begrüßt werden konnte auch der Polizeikontaktbeamte der Marktgemeinde Wiesau Polizeihauptkommisar Klaus Schuster. Nach der Begrüßung wurden die Jugendlichen klassenweise durch Werner Härtl in den Parcours eingewiesen. Danach erfolgte der Start, in den Parcours, der viele Situationen im Straßenverkehr enthielt (Richtiges Abbiegen, Spurwechsel usw.), diese mussten fehlerfrei absolviert werden. Am Ende des Parcours wurden dann die Fehler addiert. Franz Negratschker Sen. und Werner Härtl vom MSC zeigten sich nach Beendigung des Turniers erfreut über die guten Leistungen der Mädchen und Jungen. Ein besonderer Dank geht auch an die Helfer der Klassen der Mittelschule die als Posten fungierten. Auch durch Frau Inge Dick von der Schulleitung wurde dieses Fahrradturnier unterstützt. Am Ende wurden dann die Ergebnisse ausgewertet. Für die Besten Schüler/innen jeder Schulklasse gab es Pokale und Medaillen. Bester Junge war Leonard Schuller aus der Klasse 4 b. Das beste Mädchen kommt aus der Klasse 4a mit Mina Fürnrohr. Auch die Marktgemeinde Wiesau mit Bürgermeister Michael Dutz dankte dem MSC Wiesau für die Durchführung dieses Fahrradturnier im Rahmen der Verkehrserziehung für Jugendliche.
Strahlender Gesamtsieger beim ATC Weiden Florian Fachtan.Damit dürfte in der Gesamtsieg des NOO-Pokals fast nicht mehr zu nehmen sein. (Bild: Karl-Heinz Dietrich )

Erste Vorentscheidungen in den Regionalen Meisterschaften im Autoslalom

Bei den Slaloms des ATC-Weiden und AC Kirchenthumbach ging die Saison 2026 in die entscheidende Phase um die Vergabe der Titel in den Meisterschaften des NOO- und Regionalpokal Oberfranken. Nach seinem Gesamtsieg in Weiden und Klassensieg beim AC Kirchenthumbach dürfte Florian Fachtan vom MSC Wiesau die Meisterschaft im NOO-Pokal fast nicht mehr zunehmen sein. Auch in den Nordbayerischen Meisterschaften zählt der Waldershofer zu den Favoriten um die Titel. Hans Fachtan kam in Weiden trotz 2 Pylonenfehler auf Rang 3 und in Kirchenthumbach auf Platz 2 hinter Florian. Mit einem weiteren Klassensieg in Weiden konnte auch Luis Sollfrank (MSC Wiesau) weiter an die guten Ergebnisse der letzten Wochen anknüpfen. Damit bleiben Hans Fachtan und Luis Sollfrank Anwärter auf vordere Plätze des NOO- und Regional Pokal Oberfranken. Auch Leni Reithmeier (AC Waldershof) konnte weiter wertvolle Punkte mit Rang 3 in der Klasse G 3.sammeln. Damit hält die 18-jährige Kulmainerin weiter Kontakt zur Spitze in der Nordbayerischen ADAC Slalom Meisterschaft. Seinen ersten Klassensieg 2026 fuhr in der F 9 bis 1600 ccm Torsten Hilpert (MSV Falkenberg) in Kirchenthumbach ein. Laura Sollfrank (MSC Wiesau) und Heinz Neumeier standen mit Rang 2 und 3 neben Hilpert auf den Podest. Alle 3 haben gute Chancen auf einen Top 20 Platz in den Meisterschaften. Josef Wolfrum (MSC Tirschenreuth) kann mit Platz 5 in Weiden seine gute Form bestätigen. Einen Klassensieg mit dem Citroen C 2 in der Gruppe H bis 1600 ccm gab es für Sven Seidel .Für den Wiesauer war Weiden der letzte Test für die Europameisterschaft in Österreich.Auch bei der Vergabe um die Titel der besten Mannschaften hat der MSC Wiesau gute Chancen.
Sven Seidel holte sich in Melk die Europameisterschaft vor dem Slowenen Peter Kahun (links) und Jakub Lavicky (rechts)aus Tschechien (Bild: Karl-Heinz Dietrich (karlheinzdietrich@gmx.net))

Sven Seidel holt Titel bei der Europameisterschaft

Nach den Erfolgen der Saison 2025 lief die bisherige für den Wiesauer Sven Seidel nicht optimal. Technische Probleme im Vorfeld zu dieser Europameisterschaft zwangen den 31-jährigen KFZ-Mechaniker immer wieder zu Änderungen in den Planungen der Vorbereitung. Nach den Testläufen in Marktredwitz und Weiden, die ohne Probleme liefen, beschloss man nach Österreich zu reisen.Der Wiesauer konnte sich durch seine Leistungen der letzten Jahre ein Ticket für die Europameisterschaft 2026 sichern.Bei der European Autoslalom Challenge werden jedes Jahr die Titel für die besten Slalomfahrer aus Europa vergeben.146 Teilnehmer aus 14 Nationen waren in 12 verschieden Klassen dabei und fuhren in zwei Tageswertungen ihre Meister aus. Austragungsort war der Wachau Ring in Melk in Niederösterreich. Mit dem Citroen C2 Pro ging der Fahrer des MSC Wiesau in der Klasse Racing Car bis 1600ccm an den Start. Nach der offiziellen Eröffnungsfeier mit der Begrüßung der Teilnehmer am Freitag gab es noch die letzten Details in der Fahrerbesprechung.Pünktlich am Samstag um 8.00 Uhr wurde mit dem Trainingsläufen gestartet. Bereits hier zeigte der Wiesauer seine Klasse und seine Ambitionen auf den Titel.5 Heats mussten am Samstag absolviert werden. Mit Peter Kahun aus der Slowakei war ein starker Konkurrent dabei. Heat 1 und 2 gingen an Seidel, während Kahun in Heat 3 die Bestzeit markierte. Die beiden letzten Heats des Tages konnte sich wieder der Wiesauer sichern. Mit diesen Ergebnissen lag Seidel im Zwischenranking vor dem Slowenen und Michael Lupac aus Tschechien auf Rang 1. Am Sonntag wurden dann nach einem Trainingslauf 5 weitere Heats um die Krone in Europa gefahren. Im ersten Heat des Tages konnte Peter Kahun gleich die Bestzeit setzen. Die Heats 2 und 3 am Sonntag brachten dann die Entscheidung um den Titel. Während Kahun und Jakub Lavicky Probleme hatten markierte Sven Seidel zweimal die Bestzeit. Vor den letzten beiden Heats der Veranstaltung war dem Fahrer des MSC Wiesau der Titel nicht mehr nehmen. Mit 7 Bestzeiten bei den 10 Heats kam Seidel auf 112 Punkte und wurde Europameister vor Peter Kahun (103 Punkte) und Jakub Lavicky mit 95 Punkten. Mit diesem Erfolg krönte der Wiesauer seine bisherigen Erfolge im Motorsport. Neben Seidel war auch der Deutsche Rennslalom Meister 2025 Florian Bodin aus Hessen erfolgreich. Bei den serienmäßigen Fahrzeugen bis 3000 ccm konnte er sich den Titel sichern.
Helmut Dostler vom AC Waldershof liegt nach 8.Läufen hinter Reinhard Bayer auf Platz 2 beim Oldtimer Slalom Cup Oberfranken. (Bild: Karl-Heinz Dietrich )

Oldtimer Slalom Cup Oberfranken zieht positive Bilanz zur Halbzeit der Saison 2026

Mit einer Doppelveranstaltung den Läufen 7.und 8.beim ATC-Weiden ging der Oldtimer Slalom Cup Oberfranken (OSCO) in die Halbzeit der Saison 2026.Ingesamt fanden 45 Teilnehmer den Weg ins Weidner Industriegebiet Am Brandweiher. Darunter auch wieder Fahrer aus den Vereinen des Landkreises Tirschenreuth.Weiter in Führung liegt der Waldershofer Reinhard Bayer (Just for Fun). Bayer der beim 7.Lauf nur auf Rang 36 kam und Rang 6 beim 8.Lauf belegte konnte mit diesen Ergebnissen seine Führung knapp verteidigen. Helmut Dostler (AC Waldershof) kann mit dem 7. und 5.Platz wertvolle Punkte gut machen und liegt nur knapp 2/10 Punkte hinter dem Audi 50 Fahrer auf Rang 2 in der Meisterschaft. Auch Michaela Gehret vom MSC Wiesau konnte sich mit Platz 23 und Platz 9 beim 8.Lauf auf den 8.Platz in der Meisterschaft verbessern. Damit führt Sie die Damenwertung an. Werner Maier liegt hinter Gehret auf Rang 9 zur Halbzeit der Meisterschaft. Tobias Bayer vom MSV Falkenberg ist mit dem 10.Platz in den Top Ten nach 8 Läufen. Mit den Plätzen 14,18 und 19 liegen Manfred Keller (MSC Wiesau), Manfred Bayer (MSV Falkenberg) und Wolfgang Scholz (MSC Wiesau) in den Top 20 des OSCO und halten weiter Kontakt zu den vorderen Plätze. Torsten Hilpert fuhr mit Platz 5 beim 7 Lauf in Weiden sein bestes Ergebnis der Saison ein, was den Fahrer des MSV Falkenberg auf Rang 21 in der Meisterschaft nach vorne brachte. Lena Bergler vom MSV Falkenberg liegt nach der Doppelveranstaltung, wo Sie einen 6.Platz erreichte auf Rang 34. Auch Thomas Fröhlich (MSV Falkenberg) und Laura Sollfrank vom MSC Wiesau konnten weitere Punkte für die Meisterschaft sammeln. Mit insgesamt 65 Teilnehmer, die bei den bisherigen Veranstaltungen an den Start gingen, setzt die Meisterschaft ihren Aufwärtstrend fort .Anfang August geht es in der Meisterschaft weiter mit dem Lauf des MSC Pegnitz. Auf dem Flugplatz in Speichersdorf wird dort der 9.von 16 Läufen zum Oldtimer Slalom Cup Oberfranken 2026 ausgetragen.
Dominik Fröhlich (links) und Leonas Grabe(rechts) werden für den MSC Wiesau in Passau dabei sein (Bild: Karl-Heinz Dietrich )

Dominik Fröhlich und Leonas Grabe gehen bei der Bayerischen Meisterschaft an den Start

Am letzten Juli Wochenende findet die Bayerische Meisterschaft im Jugendkartslalom in Niederbayern statt. Ausrichter ist der MSG Bayerischer Wald Hutthurm. An zwei Tagen werden auf dem Messegelände Passau die Bayerischen Meister in 5 Altersklassen ermittelt. Veranstaltungsleiter Manfred Poschinger wird mit Unterstützung von 8 Ortsclub dieses Finale ausrichten. Ein besonders Zeichen setzen wir mit einem Inklusionsrennen als Vorlauf zur Deutschen Inklusionsmeisterschaft so Poschinger. Die besten werden dann im Oktober an der Deutschen Meisterschaft beim ADAC-Südbaden in Steißlingen an den Start gehen. Auch heuer haben es wieder 2 Jugendliche aus dem Jugendteam des MSC Wiesau geschafft sich über den Bezirksentscheid ein Ticket für Passau zu sichern. Insgesamt wurden 6 Vorläufe in der Oberpfalz durchgeführt. In der Klasse 1 (7-9 Jahre) geht Dominik Fröhlich beim Finale an den Start. Mit Platz 3 in der Bezirkswertung wird er bei der Bayerischen dabei sein. Er war bereits letzte Saison in Sonthofen beim Endlauf dabei. Als Bezirksmeister der Klasse 3 (12-13 Jahre) nimmt Leonas Grabe in Passau teil. Auf eine beeindruckende Saison kann der Wiesauer dieses Jahr zurückblicken. Beide werden versuchen gute Platzierungen zu erreichen.175 Fahrer und Fahrerinnen werden an zwei Tagen die Meister und Teilnehmer zur Deutschen Meisterschaft ermitteln. Der Vorstand des MSC Wiesau Karl-Heinz Dietrich ist natürlich Stolz das es wieder Jugendliche geschafft haben für die Bayerische Meisterschaft. Noch mehr erfreut es ihn das man 2026 wieder einige Kinder für den Nachwuchs gefunden hat. Mit Johannes Jäger und Andreas Sirtl hat der MSC Wiesau auch hervorragende Trainer und Betreuer.
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