MSC Wiesau: Motorsportverein mit starker Jugendarbeit

Der Motorsportclub Wiesau e.V. steht in Wiesau für organisierten Motorsport mit starkem Vereinscharakter. Der Club bündelt unterschiedliche Disziplinen unter einem Dach und verbindet sportlichen Wettbewerb mit kontinuierlicher Nachwuchsarbeit. Damit ist er eine feste Adresse für alle, die Motorsport dauerhaft im Verein erleben und mitgestalten möchten.

Besonders prägend ist die Jugendarbeit, in der der Kartslalom eine zentrale Rolle spielt. Der Verein verfügt am Kartplatz in Wiesau über eine wichtige Trainingsbasis, und eigene Slalomkarts gehören seit 1989 zum Club. Seit 1990 richtet der Verein zudem Kartslalom-Veranstaltungen aus und hat diesen Bereich damit nachhaltig im Vereinsprofil verankert.

Zum Angebot des Motorsportclub Wiesau e.V. gehören darüber hinaus weitere Disziplinen wie Automobilslalom, Rallyesport und Oldtimer-Slalom. So spricht der Club sowohl junge Einsteiger als auch erfahrene Motorsportler an und schafft Raum für unterschiedliche Interessen innerhalb eines gemeinsamen Vereinsrahmens.

Die Mischung aus Training, Wettbewerb und Nachwuchsförderung macht den Verein zu einem wichtigen Bestandteil des Motorsportlebens in Wiesau. Wer sich über Termine, Vereinsstruktur und die einzelnen Sportbereiche informieren möchte, findet weitere Informationen unter www.msc-wiesau.de.

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Info

Kurzprofil: MSC Wiesau

  • Verein: Motorsportclub Wiesau e.V.
  • Ort: Wiesau
  • Kategorie: Motorsportverein
  • Schwerpunkte: Kartslalom, Automobilslalom, Rallyesport und Oldtimer-Slalom
  • Besonderheit: starker Fokus auf Jugendarbeit
  • Trainingsort: Kartplatz in Wiesau
  • Website: www.msc-wiesau.de

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Dominik Schraml (Links) und Sven Seidel (Rechts)konnten sich in Oschersleben Podestplätze sichern (Bild: Natascha Schraml)

Topplatzierungen bei Läufen in der DRSM in Oschersleben

Am letzten Wochenende wurden in der Motorsport Arena Oschersleben der 9.und 10.Lauf zur Deutschen Rennslalom Meisterschaft (DRSM) ausgetragen. Mit Dominik Schraml, Sven Seidel (beide MSC Wiesau) und Tobias Merkl vom AC-Friedenfels waren wieder 3 Fahrer aus der Region dabei. Vor diesen beiden Läufen lag Dominik Schraml auf Rang 8 in der Meisterschaft und war damit bester Fahrer der Region. Seidel und Merkl lagen auf guten Plätzen im Mittelfeld der 164 Teilnehmer der Saison 2026.Bei schwierigen Bedingungen auf der Rennstrecke in der Magdeburger Börde wurde es noch mal spannend in der Meisterschaft. Als erster der 3 ging Dominik Schraml am Vormittag in der Gruppe H bis 1300 ccm auf die Strecke. Auf dem Grand Prix Kurs kam er auf Rang 3 von 7 Teilnehmern. Ein Klasse höher bis 1600 ccm musste sich Sven Seidel beim 9.Lauf knapp Fynn Gürtler geschlagen geben. Rang 3 ging an Christian Laumann. Bei den Fahrzeugen der Gruppe H über 2000 ccm belegte Tobias Merkl Rang 5 was zugleich auch den 5.Rang in der Gesamtwertung des ADAC Hannover Slalom 5000 bedeutete. Am Nachmittag wurde dann der ADAC Arena Slalom 5000 auf der gleichen Strecke ausgetragen. Trotz eines Torfehlers auf Grund von nassen Verhältnissen konnte Dominik Schraml seinen VW Polo wieder hinter Ralf Schäfers auf den 2.Platz stellen. Mit diesen Platzierungen belegt der Fahrer des MSC Wiesau Rang 5 nach 10 Läufen in der Deutschen Rennslalom Meisterschaft 2026.Mit 2 Pylonen Fehlern kam Sven Seidel auf den 4.Platz in der Klasse bis 1600 ccm mit dem Citroen C 2 beim ADAC Arena Slalom. Für Tobias Merkl reichte es wieder zu Rang 5 mit seinem BMW E 30 in der Klasse über 2000 ccm. Bereits nächstes Wochenende wird der 11.und letzte Lauf zur DRSM am Bilster Berg ausgetragen. Heiße Anwärter auf den Titel sind der Meisterschaftsführende Michael Thurner, Florian Bodin sowie Mike Röder aus Fürth im Odw. Sie belegen die Plätze 1.-3. vor dem letzten Lauf.
Helmut Dostler vom AC Waldershof konnte sich mit seinem VW Polo die Meisterschaft im OSCO 2026 sichern (Bild: Karl-Heinz Dietrich )

Helmut Dostler gewinnt OSCO Meisterschaft 2026

Der AMSC Bindlach war Gastgeber auf dem Flugplatz Speichersdorf für die letzten beiden Läufe zum Oldtimer Slalom Cup Oberfranken kurz OSCO genannt. Belieb ist diese Serie besonders von Besitzern von Oldtimern und Youngtimer Fahrzeugen. Bei insgesamt 16 spannenden Gleichmäßigkeit Veranstaltungen gingen 105 Damen und Herren 2026 an den Start. In Wertung kamen die 10 besten Ergebnisse dieser Saison. Die meisten Punkte sammelte Helmut Dostler vom AC Waldershof und wurde damit Meister 2026.Hinter Dostler kam Christoph Püttner vom AC-Hof auf Rang 2. Reinhard Bayer vom Team Just for Fun konnte sich den 3.Platz auf seinem Audi 50 RTR sichern. Mit Manfred Bayer (MSV Falkenberg) kam ein weiterer Fahrer aus der Region auf Rang 8.Manfred Keller und Wolfgang Scholz beide MSC Wiesau kamen auf die Ränge 11 und 15.Mit Werner Maier, Platz 16 und Tobias Bayer (MSV Falkenberg) Platz 17 kamen weitere Fahrer in die Top 20 der Meisterschaft. In der Damenwertung hatte Michaela Gehret (MSC Wiesau) vor ihrer Vereinskollegin Laura Sollfrank die Nase vorn. Neueinsteigerin Lena Bergler vom MSV Falkenberg komplettiert das Podest mit Rang 3.Zugleich belegten die 3 Damen in der Gesamtwertung die Ränge 19,25 und 31.Torsten Hilpert und Thomas Fröhlich beide MSV Falkenberg konnten sich die Plätze 22 und 28 sichern. Die Sonderwertung für Fahrzeuge, die noch keine 20 Jahre alt sind, gewann Jonah Günter vom MSC Marktredwitz. Rang 2 ging an den Wiesauer Luis Sollfrank und Rang 3 an Richard Weiß Sen. vom AC Nittenau. Ein besonderer Dank gilt Peter Gehret der nach dem Tod von Hansi Walter im April die kommissarische Leitung des OSCO übernommen hat.
Platz 2 beim Lauf zur Deutschen Slalom Meisterschaft für Leni Reithmeier<br>V.L Leni Reithmeier (2.),Jochen Meier (1.) ,André Vonhof (3.) (Bild: Ralph Reithmeier)

Rang 2 beim Lauf zur Deutschen Slalom Meisterschaft

Am letzten Wochenende wurde auf dem Flugplatz Altfeld bei Marktheidenfeld der letzte Vorlauf zur Deutschen Slalom-Meisterschaft der Region Süd ausgetragen. Der MSC Rhön und der AMC-Marktheidenfeld richteten an beiden Tagen die Günter-Fertig-Gedächtnisslaloms aus. Neben zahlreichen Prädikaten zählte der Slalom des AMC-Marktheidenfeld am Sonntag auch zur Deutschen Meisterschaft. In allen Klassen wurde bei herrlichem Spätsommerwetter spannender Motorsport geboten. In der seriennahen Gruppe G ging die Kulmainerin Leni Reithmeier an den Start. Die 18-jährige Mechatronikerin war wieder mit dem BMW 323i in der Klasse drei dabei. Reithmeier, die sich dieses Fahrzeug mit Moritz Terhar vom AC-Ebern teilt, konnte bereits in dieser Saison Spitzenplätze damit erreichen. Heuer nahm die Fahrerin des AC-Waldershof auch zum ersten Mal an Läufen zur Deutschen Meisterschaft im Rennslalom und Slalom teil. Auch bei den Läufen in Altfeld konnte sie wieder mit Podestplätzen überzeugen. Am Samstag beim Slalom des MSC Rhön fuhr sie auf Platz zwei in der starkbesetzten Klasse drei hinter Moritz Terhar. In der Damenwertung kam sie hinter Janin Götz auf Rang zwei. Am Sonntag ging es dann um die Punkte für die Deutsche Meisterschaft. 107 Teilnehmer gingen hier an den Start. Auch hier zeigte Leni Reithmeier ihr fahrerisches Können. In der Klassenwertung fuhr sie hinter Jochen Meier (ADAC-Südbaden) wieder auf Rang zwei von neun Teilnehmern. Auch in der Gruppenwertung ließ sie mit einem fünften Platz aufhorchen bei diesem Lauf zur Deutschen Meisterschaft. Mit diesen Ergebnissen kann die Kulmainerin auf ein gelungenes Wochenende zurückblicken. Mit den bisherigen Ergebnissen der Saison 2026 dürfte Leni Reithmeier in der Spitze des Slalomsports angekommen sein.
Die Besten beim ADAC Fahrradturnier des MSC Wiesau Leonard Schuller (Bester Junge) und Mia Fürnrohr (Bestes Mädchen). Im Hintergrund der Verkehrsreferent des MSC Wiesau Franz Negratschker Sen. (Bild: Karl-Heinz Dietrich )

ADAC Fahrradturnier „ Wer wird Meister auf 2 Rädern“

In Zusammenarbeit mit der Grundschule Wiesau führte der MSC Wiesau auch 2026 wieder ein ADAC-Fahrradturnier durch. Der Verkehrsreferent des MSC Wiesau Franz Negratschker Sen. und Werner Härtl organisierten mit den Lehrern und Lehrerinnen der 3. und 4.Klassen dieses Turnier, das zur Verkehrserziehung im Straßenverkehr beitragen soll. 66 Jugendliche aus fünf Schulklassen der Grundschule nahmen mit ihren Fahrrädern daran teil. Begrüßt werden konnte auch der Polizeikontaktbeamte der Marktgemeinde Wiesau Polizeihauptkommisar Klaus Schuster. Nach der Begrüßung wurden die Jugendlichen klassenweise durch Werner Härtl in den Parcours eingewiesen. Danach erfolgte der Start, in den Parcours, der viele Situationen im Straßenverkehr enthielt (Richtiges Abbiegen, Spurwechsel usw.), diese mussten fehlerfrei absolviert werden. Am Ende des Parcours wurden dann die Fehler addiert. Franz Negratschker Sen. und Werner Härtl vom MSC zeigten sich nach Beendigung des Turniers erfreut über die guten Leistungen der Mädchen und Jungen. Ein besonderer Dank geht auch an die Helfer der Klassen der Mittelschule die als Posten fungierten. Auch durch Frau Inge Dick von der Schulleitung wurde dieses Fahrradturnier unterstützt. Am Ende wurden dann die Ergebnisse ausgewertet. Für die Besten Schüler/innen jeder Schulklasse gab es Pokale und Medaillen. Bester Junge war Leonard Schuller aus der Klasse 4 b. Das beste Mädchen kommt aus der Klasse 4a mit Mina Fürnrohr. Auch die Marktgemeinde Wiesau mit Bürgermeister Michael Dutz dankte dem MSC Wiesau für die Durchführung dieses Fahrradturnier im Rahmen der Verkehrserziehung für Jugendliche.
Strahlender Gesamtsieger beim ATC Weiden Florian Fachtan.Damit dürfte in der Gesamtsieg des NOO-Pokals fast nicht mehr zu nehmen sein. (Bild: Karl-Heinz Dietrich )

Erste Vorentscheidungen in den Regionalen Meisterschaften im Autoslalom

Bei den Slaloms des ATC-Weiden und AC Kirchenthumbach ging die Saison 2026 in die entscheidende Phase um die Vergabe der Titel in den Meisterschaften des NOO- und Regionalpokal Oberfranken. Nach seinem Gesamtsieg in Weiden und Klassensieg beim AC Kirchenthumbach dürfte Florian Fachtan vom MSC Wiesau die Meisterschaft im NOO-Pokal fast nicht mehr zunehmen sein. Auch in den Nordbayerischen Meisterschaften zählt der Waldershofer zu den Favoriten um die Titel. Hans Fachtan kam in Weiden trotz 2 Pylonenfehler auf Rang 3 und in Kirchenthumbach auf Platz 2 hinter Florian. Mit einem weiteren Klassensieg in Weiden konnte auch Luis Sollfrank (MSC Wiesau) weiter an die guten Ergebnisse der letzten Wochen anknüpfen. Damit bleiben Hans Fachtan und Luis Sollfrank Anwärter auf vordere Plätze des NOO- und Regional Pokal Oberfranken. Auch Leni Reithmeier (AC Waldershof) konnte weiter wertvolle Punkte mit Rang 3 in der Klasse G 3.sammeln. Damit hält die 18-jährige Kulmainerin weiter Kontakt zur Spitze in der Nordbayerischen ADAC Slalom Meisterschaft. Seinen ersten Klassensieg 2026 fuhr in der F 9 bis 1600 ccm Torsten Hilpert (MSV Falkenberg) in Kirchenthumbach ein. Laura Sollfrank (MSC Wiesau) und Heinz Neumeier standen mit Rang 2 und 3 neben Hilpert auf den Podest. Alle 3 haben gute Chancen auf einen Top 20 Platz in den Meisterschaften. Josef Wolfrum (MSC Tirschenreuth) kann mit Platz 5 in Weiden seine gute Form bestätigen. Einen Klassensieg mit dem Citroen C 2 in der Gruppe H bis 1600 ccm gab es für Sven Seidel .Für den Wiesauer war Weiden der letzte Test für die Europameisterschaft in Österreich.Auch bei der Vergabe um die Titel der besten Mannschaften hat der MSC Wiesau gute Chancen.
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