„Oldtimer-Slalom-Cup Oberfranken“ lautet die offizielle Bezeichnung der Meisterschaft, die erfolgreiche Serie gastiert jedoch in ganz Nordbayern. Bei vierzehn Wertungsläufen in der Oberpfalz und in Ober- und Mittelfranken traten mehr als 100 Teilnehmer mit ihren automobilen Raritäten an.
Seit 2006 wird das Championat ausgetragen. Genau wie regulären Autoslaloms folgen auf einen Trainingsdurchgang zwei Wertungsläufe, allerdings ist nicht die schnellste Fahrzeit ausschlaggebend, sondern die geringste Differenz zwischen zwei gewerteten Zeiten. Die eingesetzten Fahrzeuge müssen 20 Jahre auf dem Buckel haben. Zur Finanzierung trägt auch die OSCO-Steinwald-Classic-Tour bei, deren dritte Auflage im August durch den Initiaktiv-Kreis Tirschenreuth gefördert wurde.
Die Siegerehrung für die Top-Platzierten findet seit 2012 regelmäßig im Gasthof „Goldener Engel“ in Kemnath-Waldeck statt. Für die Stadt Kemnath überbrachte die dritte Bürgermeisterin Jutta Deiml Grußworte.
Zehn Ergebnisse kamen am Jahresende in die Wertung: Beim Saisonfinale auf dem Rosenthal Airfield lag Robert Hochmuth vom AC Nittenau in Führung, Titelverteidiger Manfred Keller (MSC Wiesau) besaß aber noch gute Chancen. Die verspielte er mit einem mittelmäßigen Ergebnis, während Hochmuth die Nerven behielt und sich über seinen ersten Meistertitel freuen konnte. Dafür erhielt der Kadett-Pilot neben dem Meister-Pokal auch die Meisterschale, die alljährlich an den neuen Titelträger übergeben wird.
Platz zwei ging an den Waldershofer Reinhard Bayer, Manfred Keller beendete die Saison als Sechster hinter Helmut Dostler (AC Waldershof), der noch reichlich Punkte gutmachen konnte. Pokale gab es zudem für Werner Maier (AC Friedenfels) und Manfred Bayer (MSV Falkenberg) auf Platz neun und zehn, die „beste Dame“ Laura Sollfrank (MSV Falkenberg) wurde Elfte und auch der Organisator der Meisterschaft, Hansi Walter vom MSC Wiesau, durfte als Vierzehnter eine der begehrten Trophäen mit nach Hause nehmen.