Nach 10 Rennen trennten 0,07 Punkte die Wiesauer Slalom-Asse Florian Fachtan und Sven Seidel. Letzlich hatte aber BMW-Pilot Fachtan das bessere Ende für sich – er hatte seine Klasse ebenso deutlich beherrscht wie Seidel die seine mit seinem Citroen.
Zum 55. Mal wurden im Nordost-Oberfranken-Pokal die Titelträger in vier Disziplinen geehrt. Ausgerichtet wurde das Event vom MSC Gefrees in Himmelkron.
Wie stark der MSC Wiesau aufgestellt war, verdeutlicht die Tatsache, dass unter den „Top Ten“ der Slalom-Wertung drei weitere Aktive zu finden waren: Luis Sollfrank, Hans Fachtan und Dominik Schraml belegten die Ränge sieben, acht und zehn. Trophäen gab es zudem für Stefan Müller (Platz 17) und Heinz Neumeier (Platz 18). Ein weiterer Erfolg ging auf das Konto von Tobias Bayer (MSV Falkenberg) als Neunter. Die Altersklasse „Ü60“ konnte Hans Fachtan für sich entscheiden, Heinz Neumeier wurde Dritter. In der Mannschaftskonkurrenz siegten die Wiesauer, der MSV Falkenberg landete auf Platz fünf.
Eine eigene Wertung existiert für historische Fahrzeuge, wo nicht die schnellsten Zeiten ausschlaggebend sind, sondern die möglichst geringe Zeitdifferenz zwischen zwei Läufen. Die Meisterschaft sicherte sich Helmut Dostler vom AC Waldershof, Dritte wurde Laura Sollfrank vom MSV Falkenberg. Werner Maier (AC Friedenfels) belegte Rang fünf, weitere Pokale erhielten Manfred Keller (MSC Wiesau, Platz 8) und Manfred Bayer (MSV Falkenberg, Platz 9), Hansi Walter (MSC Wiesau, Platz 12) und Thomas Fröhlich (MSV Falkenberg, Platz 15).
Im Offroad-Bereich verzeichnete lediglich Maximilian Simon vom MSC Tirschenreuth mit der Cross-Slalom-Vizemeisterschaft einen herausragenden Erfolg. Sein Vereinskamerad Wolfgang Stopfer schloss die Rallye-Meisterschaft als Zwölfter ab. Manfred Keller und Jochen Riedel (MSC Helmbrechts) gewannen zwar zwei von drei gewerteten Orientierungsfahrten, patzten aber beim Saisonfinale und fielen noch auf den dritten Meisterschaftsrang zurück.