Auch 2026 findet der Oldtimer-Slalom weiter viel Zuspruch bei den aktiven Motorsportlern der Region. Beliebt ist diese Serie vor allem bei Besitzern älterer Fahrzeuge, die mindestens 20 Jahre alt sind. Es geht auch nicht um Geschwindigkeit, sondern darum, in den zwei Wertungsläufen die geringste Zeitdifferenz zu haben.
Zur zweiten Veranstaltung dieser Saison, die im Rahmen des Stausee-Slaloms des MSC Nordhalben ausgetragen wurde, fanden 31 Damen und Herren den Weg in den Frankenwald. Bester Fahrer der Region war der Waldershofer Reinhard Bayer vom Team Just for Fun. Mit dem Audi 50 RtR hatte er eine Differenz bei den zwei Wertungsläufen von 0,05 Sekunden. Das reichte zum dritten Rang in der Tageswertung. Ebenfalls gut unterwegs war Helmut Dostler vom AC Waldershof mit dem fünften Platz auf seinem VW Polo. Mit Luis Sollfrank (MSC Wiesau) auf Platz sechs folgte der beste Gaststarter mit einem Fahrzeug jüngerer Generation. Teamkollege Manfred Keller kam mit dem Opel Kadett C Coupé auf Platz sieben. Mit Manfred Bayer (MSV Falkenberg) kam ein weiterer Fahrer mit Platz acht unter die Top Ten.
Die Plätze 12 bis 14 belegten Torsten Hilpert, Werner Maier und Tobias Bayer (MSV Falkenberg). Laura Sollfrank, Wolfgang Scholz und Michaela Gehret, alle MSC Wiesau, kamen auf die Plätze 26, 27 und 28. Etwas Pech hatte Thomas Fröhlich vom MSV Falkenberg: Mit zwei Pylonenfehlern rutschte er in der Tageswertung auf Rang 30 ab.
Nach den ersten beiden Veranstaltungen liegen mit Reinhard Bayer (2.), Manfred Keller (3.) und Manfred Bayer (5.) gleich drei Fahrer aus der Region unter den Top 5 in der OSCO-Meisterschaft.