Strahlender Gesamtsieger beim ATC Weiden Florian Fachtan.Damit dürfte in der Gesamtsieg des NOO-Pokals fast nicht mehr zu nehmen sein. (Bild: Karl-Heinz Dietrich )

Erste Vorentscheidungen in den Regionalen Meisterschaften im Autoslalom

Bei den Slaloms des ATC-Weiden und AC Kirchenthumbach ging die Saison 2026 in die entscheidende Phase um die Vergabe der Titel in den Meisterschaften des NOO- und Regionalpokal Oberfranken. Nach seinem Gesamtsieg in Weiden und Klassensieg beim AC Kirchenthumbach dürfte Florian Fachtan vom MSC Wiesau die Meisterschaft im NOO-Pokal fast nicht mehr zunehmen sein. Auch in den Nordbayerischen Meisterschaften zählt der Waldershofer zu den Favoriten um die Titel. Hans Fachtan kam in Weiden trotz 2 Pylonenfehler auf Rang 3 und in Kirchenthumbach auf Platz 2 hinter Florian. Mit einem weiteren Klassensieg in Weiden konnte auch Luis Sollfrank (MSC Wiesau) weiter an die guten Ergebnisse der letzten Wochen anknüpfen. Damit bleiben Hans Fachtan und Luis Sollfrank Anwärter auf vordere Plätze des NOO- und Regional Pokal Oberfranken. Auch Leni Reithmeier (AC Waldershof) konnte weiter wertvolle Punkte mit Rang 3 in der Klasse G 3.sammeln. Damit hält die 18-jährige Kulmainerin weiter Kontakt zur Spitze in der Nordbayerischen ADAC Slalom Meisterschaft. Seinen ersten Klassensieg 2026 fuhr in der F 9 bis 1600 ccm Torsten Hilpert (MSV Falkenberg) in Kirchenthumbach ein. Laura Sollfrank (MSC Wiesau) und Heinz Neumeier standen mit Rang 2 und 3 neben Hilpert auf den Podest. Alle 3 haben gute Chancen auf einen Top 20 Platz in den Meisterschaften. Josef Wolfrum (MSC Tirschenreuth) kann mit Platz 5 in Weiden seine gute Form bestätigen. Einen Klassensieg mit dem Citroen C 2 in der Gruppe H bis 1600 ccm gab es für Sven Seidel .Für den Wiesauer war Weiden der letzte Test für die Europameisterschaft in Österreich.Auch bei der Vergabe um die Titel der besten Mannschaften hat der MSC Wiesau gute Chancen.
Von links: Gabriele Schicker (Leitung Ambulanter Hospizdienst Caritas Tirschenreuth), Rita Korb (Dritte Bürgermeisterin Wiesau), Judith Gerlach (Bayerische Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention), Inge und Theo Lehner, Matthias Grundler (Stellv. Landrat Tirschenreuth). (Bild: Rita Korb)

Verdiente Auszeichnung für Inge Lehner aus Wiesau

Eine besondere Ehrung wurde Inge Lehner zuteil: Für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement im Hospizdienst erhielt sie von der Regierung der Oberpfalz in Regensburg die Auszeichnung „Weißer Engel“. Damit werden Menschen gewürdigt, die sich in außergewöhnlicher Weise für ihre Mitmenschen einsetzen. Frau Lehner gehört zu den Frauen der ersten Stunde des Hospizdienstes. Bereits bei dessen Gründung im Jahr 2002 absolvierte sie den ersten Ausbildungskurs und engagiert sich seitdem mit großem Einfühlungsvermögen, Zeit und Herzblut für schwerstkranke und sterbende Menschen sowie deren Angehörige. Ob auf der Palliativstation, im Krankenhaus, im Altenheim oder zu Hause – über mehr als zwei Jahrzehnte hat sie unzählige Menschen begleitet, Hände gehalten, Lebensgeschichten gehört, Trost gespendet und Familien in schweren Stunden zur Seite gestanden. Dabei war sie oft auch in den Abend- oder Nachtstunden im Einsatz. Durch regelmäßige Fortbildungen hat sie ihr Wissen stetig erweitert und den Hospizgedanken aktiv in die Öffentlichkeit getragen. Mit ihrer langjährigen Erfahrung unterstützt sie heute neue Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter und war zeitweise auch in deren Ausbildung tätig. Zudem betreut sie seit vielen Jahren an mehreren Tagen im Monat das Notfalltelefon des Hospizdienstes und ist damit häufig die erste Ansprechpartnerin für Hilfesuchende. Mit der Auszeichnung „Weißer Engel“ wird ihr außergewöhnlicher und selbstloser Einsatz für Menschen in ihrer letzten Lebensphase in besonderer Weise gewürdigt.
Sven Seidel holte sich in Melk die Europameisterschaft vor dem Slowenen Peter Kahun (links) und Jakub Lavicky (rechts)aus Tschechien (Bild: Karl-Heinz Dietrich (karlheinzdietrich@gmx.net))

Sven Seidel holt Titel bei der Europameisterschaft

Nach den Erfolgen der Saison 2025 lief die bisherige für den Wiesauer Sven Seidel nicht optimal. Technische Probleme im Vorfeld zu dieser Europameisterschaft zwangen den 31-jährigen KFZ-Mechaniker immer wieder zu Änderungen in den Planungen der Vorbereitung. Nach den Testläufen in Marktredwitz und Weiden, die ohne Probleme liefen, beschloss man nach Österreich zu reisen.Der Wiesauer konnte sich durch seine Leistungen der letzten Jahre ein Ticket für die Europameisterschaft 2026 sichern.Bei der European Autoslalom Challenge werden jedes Jahr die Titel für die besten Slalomfahrer aus Europa vergeben.146 Teilnehmer aus 14 Nationen waren in 12 verschieden Klassen dabei und fuhren in zwei Tageswertungen ihre Meister aus. Austragungsort war der Wachau Ring in Melk in Niederösterreich. Mit dem Citroen C2 Pro ging der Fahrer des MSC Wiesau in der Klasse Racing Car bis 1600ccm an den Start. Nach der offiziellen Eröffnungsfeier mit der Begrüßung der Teilnehmer am Freitag gab es noch die letzten Details in der Fahrerbesprechung.Pünktlich am Samstag um 8.00 Uhr wurde mit dem Trainingsläufen gestartet. Bereits hier zeigte der Wiesauer seine Klasse und seine Ambitionen auf den Titel.5 Heats mussten am Samstag absolviert werden. Mit Peter Kahun aus der Slowakei war ein starker Konkurrent dabei. Heat 1 und 2 gingen an Seidel, während Kahun in Heat 3 die Bestzeit markierte. Die beiden letzten Heats des Tages konnte sich wieder der Wiesauer sichern. Mit diesen Ergebnissen lag Seidel im Zwischenranking vor dem Slowenen und Michael Lupac aus Tschechien auf Rang 1. Am Sonntag wurden dann nach einem Trainingslauf 5 weitere Heats um die Krone in Europa gefahren. Im ersten Heat des Tages konnte Peter Kahun gleich die Bestzeit setzen. Die Heats 2 und 3 am Sonntag brachten dann die Entscheidung um den Titel. Während Kahun und Jakub Lavicky Probleme hatten markierte Sven Seidel zweimal die Bestzeit. Vor den letzten beiden Heats der Veranstaltung war dem Fahrer des MSC Wiesau der Titel nicht mehr nehmen. Mit 7 Bestzeiten bei den 10 Heats kam Seidel auf 112 Punkte und wurde Europameister vor Peter Kahun (103 Punkte) und Jakub Lavicky mit 95 Punkten. Mit diesem Erfolg krönte der Wiesauer seine bisherigen Erfolge im Motorsport. Neben Seidel war auch der Deutsche Rennslalom Meister 2025 Florian Bodin aus Hessen erfolgreich. Bei den serienmäßigen Fahrzeugen bis 3000 ccm konnte er sich den Titel sichern.
Helmut Dostler vom AC Waldershof liegt nach 8.Läufen hinter Reinhard Bayer auf Platz 2 beim Oldtimer Slalom Cup Oberfranken. (Bild: Karl-Heinz Dietrich )

Oldtimer Slalom Cup Oberfranken zieht positive Bilanz zur Halbzeit der Saison 2026

Mit einer Doppelveranstaltung den Läufen 7.und 8.beim ATC-Weiden ging der Oldtimer Slalom Cup Oberfranken (OSCO) in die Halbzeit der Saison 2026.Ingesamt fanden 45 Teilnehmer den Weg ins Weidner Industriegebiet Am Brandweiher. Darunter auch wieder Fahrer aus den Vereinen des Landkreises Tirschenreuth.Weiter in Führung liegt der Waldershofer Reinhard Bayer (Just for Fun). Bayer der beim 7.Lauf nur auf Rang 36 kam und Rang 6 beim 8.Lauf belegte konnte mit diesen Ergebnissen seine Führung knapp verteidigen. Helmut Dostler (AC Waldershof) kann mit dem 7. und 5.Platz wertvolle Punkte gut machen und liegt nur knapp 2/10 Punkte hinter dem Audi 50 Fahrer auf Rang 2 in der Meisterschaft. Auch Michaela Gehret vom MSC Wiesau konnte sich mit Platz 23 und Platz 9 beim 8.Lauf auf den 8.Platz in der Meisterschaft verbessern. Damit führt Sie die Damenwertung an. Werner Maier liegt hinter Gehret auf Rang 9 zur Halbzeit der Meisterschaft. Tobias Bayer vom MSV Falkenberg ist mit dem 10.Platz in den Top Ten nach 8 Läufen. Mit den Plätzen 14,18 und 19 liegen Manfred Keller (MSC Wiesau), Manfred Bayer (MSV Falkenberg) und Wolfgang Scholz (MSC Wiesau) in den Top 20 des OSCO und halten weiter Kontakt zu den vorderen Plätze. Torsten Hilpert fuhr mit Platz 5 beim 7 Lauf in Weiden sein bestes Ergebnis der Saison ein, was den Fahrer des MSV Falkenberg auf Rang 21 in der Meisterschaft nach vorne brachte. Lena Bergler vom MSV Falkenberg liegt nach der Doppelveranstaltung, wo Sie einen 6.Platz erreichte auf Rang 34. Auch Thomas Fröhlich (MSV Falkenberg) und Laura Sollfrank vom MSC Wiesau konnten weitere Punkte für die Meisterschaft sammeln. Mit insgesamt 65 Teilnehmer, die bei den bisherigen Veranstaltungen an den Start gingen, setzt die Meisterschaft ihren Aufwärtstrend fort .Anfang August geht es in der Meisterschaft weiter mit dem Lauf des MSC Pegnitz. Auf dem Flugplatz in Speichersdorf wird dort der 9.von 16 Läufen zum Oldtimer Slalom Cup Oberfranken 2026 ausgetragen.
Dominik Fröhlich (links) und Leonas Grabe(rechts) werden für den MSC Wiesau in Passau dabei sein (Bild: Karl-Heinz Dietrich )

Dominik Fröhlich und Leonas Grabe gehen bei der Bayerischen Meisterschaft an den Start

Am letzten Juli Wochenende findet die Bayerische Meisterschaft im Jugendkartslalom in Niederbayern statt. Ausrichter ist der MSG Bayerischer Wald Hutthurm. An zwei Tagen werden auf dem Messegelände Passau die Bayerischen Meister in 5 Altersklassen ermittelt. Veranstaltungsleiter Manfred Poschinger wird mit Unterstützung von 8 Ortsclub dieses Finale ausrichten. Ein besonders Zeichen setzen wir mit einem Inklusionsrennen als Vorlauf zur Deutschen Inklusionsmeisterschaft so Poschinger. Die besten werden dann im Oktober an der Deutschen Meisterschaft beim ADAC-Südbaden in Steißlingen an den Start gehen. Auch heuer haben es wieder 2 Jugendliche aus dem Jugendteam des MSC Wiesau geschafft sich über den Bezirksentscheid ein Ticket für Passau zu sichern. Insgesamt wurden 6 Vorläufe in der Oberpfalz durchgeführt. In der Klasse 1 (7-9 Jahre) geht Dominik Fröhlich beim Finale an den Start. Mit Platz 3 in der Bezirkswertung wird er bei der Bayerischen dabei sein. Er war bereits letzte Saison in Sonthofen beim Endlauf dabei. Als Bezirksmeister der Klasse 3 (12-13 Jahre) nimmt Leonas Grabe in Passau teil. Auf eine beeindruckende Saison kann der Wiesauer dieses Jahr zurückblicken. Beide werden versuchen gute Platzierungen zu erreichen.175 Fahrer und Fahrerinnen werden an zwei Tagen die Meister und Teilnehmer zur Deutschen Meisterschaft ermitteln. Der Vorstand des MSC Wiesau Karl-Heinz Dietrich ist natürlich Stolz das es wieder Jugendliche geschafft haben für die Bayerische Meisterschaft. Noch mehr erfreut es ihn das man 2026 wieder einige Kinder für den Nachwuchs gefunden hat. Mit Johannes Jäger und Andreas Sirtl hat der MSC Wiesau auch hervorragende Trainer und Betreuer.


Weitere Artikel

Der Waldershofer Reinhard Bayer liegt nach 6 Veranstaltungen in der OSCO Meisterschaft mit seinem Audi 50 RTR auf Platz 1 (Bild: Karl-Heinz Dietrich)

Reinhard Bayer verteidigt die Führung beim Oldtimer Slalom Cup Oberfranken

Nach insgesamt sechs von 16 Veranstaltungen führt Reinhard Bayer (Team Just for Fun) aus Waldershof die OSCO-Meisterschaft weiterhin an. Mit seinem Audi 50 RTR konnte er beim Slalom des AC-Stein mit einem siebten Platz die Führung weiter ausbauen. Insgesamt hatten 22 Teilnehmer in der Gleichmäßigkeitsklasse ihre Nennung abgegeben. Bei hochsommerlichen Temperaturen konnte sich Helmut Dostler vom AC Waldershof seinen ersten Klassensieg in dieser Saison auf dem Volksfestplatz in Nürnberg sichern. Mit diesem Ergebnis belegt er nach dem sechsten Lauf hinter Bayer und dem Bindlacher Herbert Hofmann den dritten Rang der OSCO-Meisterschaft. Helmut Dostler zählt damit auch zu den Favoriten auf den Gewinn der nordbayerischen ADAC-Meisterschaft. Mit Manfred Keller (MSC Wiesau) liegt ein weiterer Fahrer in den Top Ten bei der OSCO-Meisterschaft sowie in der Meisterschaft des ADAC. Der Waldsassener kam mit seinem Opel Kadett C/GTE auf Rang elf beim AC-Stein. Mit Platz 15 bestätigte Michaela Gehret (MSC Wiesau) ihre gute Form und führt zurzeit die Damenwertung in der Meisterschaft vor ihrer Vereinskollegin Laura Sollfrank an. In der Meisterschaft geht es bereits in zwei Wochen weiter: Dann richtet der ATC-Weiden am Samstag, 11. Juli, seine beiden Gleichmäßigkeits-Slaloms im Industriegebiet Am Brandweiher in Weiden aus. Dort werden auch wieder zahlreiche Fahrer aus dem Landkreis an den Start gehen.
Herr Pfarrer Nees und Pater James als Team Portugal im Spiel gegen Christoph und Lorenz Korb für Team Bosnien-Herzegowina.  (Bild: Bernadette Oppl)

„Junge Kirche“ kürt Team „Ecuador“ zum Sieger

Parallel zur laufenden Fußballweltmeisterschaft lud die „Junge Kirche“ der Pfarrei St. Michael Wiesau zum dritten Kickerturnier ein. 88 Hobbykicker im Alter von 9 bis 79 Jahren traten stellvertretend für 44 Nationen an. Zugeordnet wurden die Länder per Losentscheid. Die Teilnehmer waren eine bunt gemischte Truppe aus dem gesamten Gemeindegebiet und sogar darüber hinaus. Für die Spieler und Besucher hatte die „Junge Kirche“ zur Stärkung Kaffee, Getränke und Kuchen vorbereitet. Das „geistliche“ Team mit Pfarrer Nees und Pater James als Vertreter von Portugal zog souverän in die K.-o.-Runden ein. Nach den spannenden Spielen im Sechzehntel-, Achtel- und Viertelfinale zogen vier Teams ins Halbfinale ein. Im packenden Finale zwischen Ecuador und Japan setzte sich Ecuador, vertreten durch Markus und Tobias Amschl, an die Spitze und wurde Kicker-Weltmeister 2026. Platz drei belegte Team Deutschland. Die Siegerehrung nahm Pfarrer Nees vor, bei der die Hobbykicker kleine Geschenke erhielten. Der hervorragenden Organisation und Vorbereitung durch die „Junge Kirche“ war es zu verdanken, dass der Nachmittag zu einem gelungenen pfarreiübergreifenden Ereignis wurde. „Ein großer Dank gilt allen Helferinnen und Helfern für Ihren tollen Einsatz“, so Claudia Plank am Ende der gelungenen Veranstaltung. Platz 3 für die Nationalelf wäre ja nicht schlecht, vielleicht ist diese Kicker-WM ja ein gutes Omen für den weiteren Verlauf der Fußball-WM 2026. Drücken wir unseren Jungs die Daumen.
Hintere Reihe stehend, dritter von links, Bürgermeister Michael Dutz. Zweite Reihe sitzend, dritter von rechts, Altbürgermeister Toni Dutz (Bild:  Monika Forster)

WM-Fieber auch bei uns im Haus Steinwaldblick

Fußball-WM-Frühstück im Seniorenheim Haus Steinwaldblick – prominenter Besuch sorgt für Begeisterung Am vergangenen Dienstag, den 16.06.26 fand anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft ein besonderes WM-Frühstück statt, das bei den Bewohnerinnen und Bewohnern für große Freude sorgte. Ein Höhepunkt der Veranstaltung war der prominente Besuch: Sowohl der Altbürgermeister von Wiesau, Toni Dutz als auch der amtierende Bürgermeister, Michael Dutz nahmen am Frühstück teil. Beide suchten aktiv das Gespräch mit den Bewohnerinnen und Bewohnern. Besonders der Altbürgermeister, selbst bekennender Fußballfan und früher aktiver Fußballer nutzte die Gelegenheit, um gemeinsam mit den Seniorinnen und Senioren über die laufende WM zu diskutieren. Toni Dutz lies es sich nicht nehmen, die aktuellen Ergebnisse des Spieltages höchstpersönlich in den WM-Spielplan des Hauses einzutragen. Die Atmosphäre war von Anfang an lebendig und herzlich. Viele Bewohner zeigten sich begeistert über den Besuch der beiden Kommunalpolitiker und nutzten die Gelegenheit, Erinnerungen an frühere Turniere auszutauschen sowie die bisherigen Spiele der aktuellen Weltmeisterschaft zu analysieren. Dabei wurde intensiv über mögliche Spielausgänge, Favoriten und Überraschungsteams der WM gefachsimpelt. Das gemeinsame Frühstück entwickelte sich so zu einem geselligen Austausch, der weit über das Essen hinausging. Für viele Beteiligte war es ein besonderer Vormittag, der Gemeinschaft, Unterhaltung und sportliche Leidenschaft auf angenehme Weise miteinander verband. Die Heimleitung zeigte sich sehr zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung und betonte die Bedeutung solcher Begegnungen für das soziale Miteinander und das Wohlbefinden der Bewohner. Das WM-Frühstück soll daher nicht das letzte seiner Art gewesen sein.
Jonas Blohmann im Zweikampf gegen SpVgg Greuther Fürth (Bild: Martin Höfer)

Jugendfußball begeistert Wiesau

Wiesau – Ein unvergessliches Wochenende erlebten die Nachwuchskicker der SG Wiesau beim großen Jugendturnier am 20. und 21. Juni im Sportzentrum Wiesau. An zwei Tagen traten die Teams gegen namhafte Gegner wie den SSV Jahn Regensburg, die SpVgg Greuther Fürth, den Chemnitzer FC, den FSV Zwickau, den 1. FC Nürnberg, Viktoria Pilsen sowie auch viele andere namhafte Vereine an. Am Samstag, 20. Juni, ging die U15 der SG Wiesau an den Start und zeigte gegen starke Konkurrenz großen Einsatz, Teamgeist und Spielfreude. Für die jungen Spieler boten die Spiele gegen hochklassige Gegner eine wertvolle Gelegenheit, sich auf hohem Niveau zu messen und wichtige Erfahrungen zu sammeln. Am Sonntag, 21. Juni, folgte die U13 der SG Wiesau, die ebenfalls ein starkes Teilnehmerfeld erwartete. Auch hier standen spannende Spiele und viele emotionale Momente im Mittelpunkt. Für den Wiesauer Nachwuchs war das gesamte Turnier ein echtes Highlight. „Solche Begegnungen sind für unsere Jugend etwas ganz Besonderes und bleiben lange in Erinnerung“, hieß es aus dem Betreuerteam. Die Vorstandschaft zeigte sich ebenfalls äußerst zufrieden und blickt bereits in die Zukunft: Die Planungen für das nächste Turnier im kommenden Jahr laufen bereits. Doch nicht nur sportlich war das Event ein voller Erfolg: Auch abseits des Spielfelds sorgte die hervorragend organisierte Veranstaltung für beste Stimmung bei Spielern, Trainern und Zuschauern. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm sowie die gute Verpflegung machten das Turnierwochenende zu einem rundum gelungenen Erlebnis, das allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Florian Distner erklärt den Fertigungsprozess (Bild: Christoph Korb)

CSU vor Ort bei Fa. Distner in Wiesau

Die Reihe „CSU vor Ort“ des Wiesauer Ortsverbandes führte diesmal zur Firma Distner Fenster & Türen. Gegründet 1964 als Schreinerei, damals noch außerhalb der Besiedelung, entwickelte sich die Firma kontinuierlich und angepasst an die Anforderungen der Zeit. Im Laufe der Jahre wurde Kunststoff und Aluminium als Werkstoff immer wichtiger, mittlerweile setzen wieder Trends ein, Lebensbereiche ökologisch zu gestalten und Holz wieder als zentrales Material einzusetzen. Geschäftsführer Florian Distner führte die große Zahl von Besuchern mit vielen fachkundigen Erklärungen durch die Hallen. Die Besucher durften dabei die neuen Fertigungsanlagen zur nahezu vollautomatischen Produktion der Echtholz Fenster- und Türenproduktion bestaunen. Die Maschinen hobelten, frästen, montierten und lackierten das Material und nirgends war Staub zu erkennen. Zu Beginn der Produktionslinie wurde manuell das Holz aufgelegt, anschließend ging es mit einem Fördersystem durch alle Prozessschritte. Jedes Werkstück wird mit seinen Daten exakt verfolgt und bekommt die geplanten korrekten Maße, die richtigen Beschläge und die richtige Farbe. An den Stellen, an welchen manuelle Anpassungen nötig sind, unterstützen Hebe- und Fahreinrichtungen das Personal bei körperlich belastenden Arbeiten. Die Arbeit des Schreiners ändert sich hier hin zum Planer, Designer, Maschinenführer und Qualitätsverantwortlichen. Ökologisch geht es auch weiter bei sekundären Einrichtungen wie der Heizung. Als Brennstoff werden die Holzrückstände aus der Fertigung genutzt. Sogar mehrere Häuser mit zusammen 18 Wohneinheiten können über ein Nahwärmenetz mit versorgt werden. Wir konnten viel staunen und im Anschluss noch bei einer klassischen bayerischen Brotzeit uns unterhalten und Fragen stellen.
north