v.l.n.r. Dr. Maximilian Fraas, Bürgermeister Michael Dutz, Geschäftsführer Florian Distner (Bild: Christoph Korb)

CSU vor Ort bei Fa. Distner in Wiesau

Die Reihe „CSU vor Ort“ des Wiesauer Ortsverbandes führte diesmal zur Firma Distner Fenster & Türen. Gegründet 1964 als Schreinerei, damals noch außerhalb der Besiedelung, entwickelte sich die Firma kontinuierlich und angepasst an die Anforderungen der Zeit. Im Laufe der Jahre wurde Kunststoff und Aluminium als Werkstoff immer wichtiger, mittlerweile setzen wieder Trends ein, Lebensbereiche ökologisch zu gestalten und Holz wieder als zentrales Material einzusetzen. Geschäftsführer Florian Distner führte die große Zahl von Besuchern mit vielen fachkundigen Erklärungen durch die Hallen. Die Besucher durften dabei die neuen Fertigungsanlagen zur nahezu vollautomatischen Produktion der Echtholz Fenster- und Türenproduktion bestaunen. Die Maschinen hobelten, frästen, montierten und lackierten das Material und nirgends war Staub zu erkennen. Zu Beginn der Produktionslinie wurde manuell das Holz aufgelegt, anschließend ging es mit einem Fördersystem durch alle Prozessschritte. Jedes Werkstück wird mit seinen Daten exakt verfolgt und bekommt die geplanten korrekten Maße, die richtigen Beschläge und die richtige Farbe. An den Stellen, an welchen manuelle Anpassungen nötig sind, unterstützen Hebe- und Fahreinrichtungen das Personal bei körperlich belastenden Arbeiten. Die Arbeit des Schreiners ändert sich hier hin zum Planer, Designer, Maschinenführer und Qualitätsverantwortlichen. Ökologisch geht es auch weiter bei sekundären Einrichtungen wie der Heizung. Als Brennstoff werden die Holzrückstände aus der Fertigung genutzt. Sogar mehrere Häuser mit zusammen 18 Wohneinheiten können über ein Nahwärmenetz mit versorgt werden. Wir konnten viel staunen und im Anschluss noch bei einer klassischen bayerischen Brotzeit uns unterhalten und Fragen stellen.
Förster Wolfgang Pröls vermittelte immer wieder spezielles Fachwissen (Bild: Gabi Ernst)

Tuk Wiesau begibt sich auf Walderkundungstour!

Auftakt der diesjährigen Radlsaison des Tourismus- und Kulturvereins Wiesau war im Juni eine Exkursion in das Naturschutzgebiet Waldnaabaue. Unter der kompetenten Führung von Förster Wolfgang Pröls ( Bay. Staatsforsten) erkundeten die gut 20 Teilnehmer auf dem Großensterzer Rundweg den Wald und seine Bedeutung. Die fachkundigen Erklärungen begannen mit einem Rückblick in die Geschichte der Wälder vor über tausend Jahren, wo der Wald die lebensnotwendigen Energien für die Menschen und die Wirtschaft lieferte. In den letzten Jahrzehnten haben sich die Aufgaben der Waldbewirtschaftung aber erheblich verändert. Aufgrund der Klimaveränderung gibt es statt der Nadelhölzer eine Entwicklung zum Misch- oder Laubwald. Die Bayerischen Staatsforsten verfolgen heute eine integrative Waldbewirtschaftung, in der ökonomische, soziale und ökologische Ziele gleichermaßen berücksichtigt werden. Das heißt: Der Nutz-, Schutz- und Erholungsfaktor sollen gleichrangig erfüllt werden. Nachdem man früher allein auf die Wirtschaftlichkeit geschaut hatte, legt man heute auch Schutzgebiete und Moore zur Erhaltung von Biodiversität und Lebensräumen. an. Weiteres Ziel ist auch der Vogel- und Insektenschutz (Totholzbäume), sowie geeignete Schutzräume z. B. für Reptilien (Kreuzotter!) und Ameisen zu schaffen. Besonders im Fokus stehen auch Maßnahmen gegen das Insektensterben. Mit der Anlage von Blühstreifen und Wiesen werden Lebensräume für Bienen, Vögel und andere Tiere geschaffen. Große Bedeutung hat natürlich auch der Gesundheits- und Erholungswert unserer Wälder, darum wird für den Freizeitwert - wie Walderlebnispfade – viel investiert. Unser Wald - ein Gesundbrunnen für jede Jahreszeit. Neben soviel neuem Wissenswertem war dieser Ausflug Erholung und Entspannung für Körper Geist und Seele.
Eine Klasse für sich beim Vatertagsslalom des AC Schweinfurt Florian Fachtan (MSC Wiesau) Rang 1 in der Gruppe F bis 2000 ccm (Bild: Karl-Heinz Dietrich)

Erfolge für Fachtan und Seidel in Schlüsselfeld

Das Verkehrssicherheitszentrum des ADAC Nordbayern in Schlüsselfeld war Austragungsort des 4.Lauf zur Nordbayerischen ADAC Slalom Meisterschaft.Neben diesem Prädikat ging es auch um Punkte für die Bayerische Meisterschaft 2026.Bei schwierigen Wetterverhältnissen zum Teil gab es Hagelschauer, gingen über 100 Meldungen beim AC Schweinfurt ein. Für die Fahrer aus der Region verlief die Veranstaltung trotz dieser Wetterkapriolen wieder sehr erfolgreich. Bei den serienmäßigen Fahrzeugen konnte Leni Reithmeier vom AC Waldershof wieder überzeugen und kam auf den 3.Rang in der Klasse 3.Etwas Pech hatte der Mehlmeisler Dominik Schraml. Nach einer Top Trainingszeit änderte sich das Wetter zum Start des 1.Wertungslaufes.Für den Fahrer des MSC Wiesau reichte es trotz dieser Bedingungen zum 3.Platz auf dem Podest in der Klasse bis 1300 ccm.Eine Klasse für sich war diesmal Florian Fachtan er bewies in den 2 Wertungsläufen das er zu den Spitzenfahrern der Gruppe F gehört. Bereits im Training konnte er die Bestzeit setzen. In den 2.Wertungsläufen konnte er sich nochmals steigern und stellte den BMW 318 is auf Platz 1 in der Klasse bis 2000 ccm. Florians Vater Hans schaffte in dieser Klasse den 4.Rang von 9 Teilnehmern. Mit einen weiteren Klassensieg wahrte auch der Wiesauer Sven Seidel die Chancen auf die beiden Titel der Meisterschaften. Mit den schnellsten Zeiten beider Läufe konnte er sich den 1.Rang mit dem Citroen C2 in der Gruppe H bis 1600 ccm sichern. Mit diesen Erfolgen bleiben Alle im Rennen um die Titel der Meisterschaften, Für Seidel und Schraml geht es bereits Ende Mai weiter. In der Nähe von Trier finden dann die Läufe 3 und 4 zur Deutschen Rennslalom Meisterschaft statt. Auch hier sind die beiden Fahrer des MSC Wiesau in der Meisterschaft vorne dabei.


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