Mit einer eindrucksvollen Bilanz ehrenamtlicher Arbeit blickten Wasserwacht und Bereitschaft Pressath auf das Jahr 2025 zurück. Gemeinsam stemmten beide Gemeinschaften über 8.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit. Zählt man die Bereitschaftszeit des HvO-Dienstes hinzu, wächst diese Bilanz auf über 14.000 Stunden– ein Zeichen für gelebte Solidarität und starke Zusammenarbeit.
Die Wasserwacht leistete 3.564 Stunden, getragen von Wachdiensten, Sanitätsdienst, Ausbildung und intensiver Jugend- und Öffentlichkeitsarbeit. Einen großen Teil der Arbeit leistete erneut die Jugendgruppe. Die beiden Jugendleiterinnen berichteten über ein aktives Jahr mit über 1.584 geleisteten Stunden. Über 40 Kinder und Jugendliche trainieren aktuell bei der Wasserwacht.
Auch die Bereitschaft verzeichnete ein starkes Jahr: 1.277 Stunden im Rettungsdienst sowie weitere 4.534 Stunden durch Sanitätsdienste, Einsätze der Schnell-Einsatz-Gruppe, Betreuung der Blutspendetermine und lokale Projekte unterstreichen die breite Einsatzbereitschaft der Helferinnen und Helfer.
Die „Helfer vor Ort“ rückten zu 194 Einsätzen aus und konnten der Bevölkerung im Durchschnitt 5,67 lebensrettende Minuten vor dem Rettungsdienst helfen.
Ein besonderer Moment der Versammlung waren die Ehrungen. Bei der Wasserwacht wurden Lena Waldmann und Emilie Anzer für fünf Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet, während Sabine Wittmann für beeindruckende 35 Jahre aktiven Dienst geehrt wurde. In der Bereitschaft erhielten Barbara Bäumler die Ehrennadel für 25 Jahre und Isolde Hey die Ehrennadel für 40 Jahre treue Dienste.
Dankesworte aus Politik und Verband würdigten die außergewöhnliche Leistung. Bürgermeister Bernhard Stangl hob hervor, dass die Ehrenamtlichen „nicht wegsehen, sondern anpacken“ – ein Engagement, das höchsten Respekt verdiene. Auch die Vertreter des Kreisverbandes betonten, wie unverzichtbar diese ehrenamtliche Arbeit vor Ort für das Rote Kreuz sei.