Sieben Jahre lang, von 1938 bis 1945, bestand das Konzentrationslager Flossenbürg. Von den 100.000 Häftlingen kamen etwa 30.000 ums Leben. Den Alltag in diesem Lager, in dem das nationalsozialistische Regime sein zynisches Konzept der „Vernichtung durch Arbeit“ mit brutaler Konsequenz erprobte, dokumentieren rund 300 Fotografien, die der Leiter der KZ-Gedenkstätte, Prof. Dr. Jörg Skriebeleit, am Montag, 20. April, in seinem Vortrag „Inszenierung, Schnappschuss, Dokumentation“ für den Heimatpflegebund vorstellt und erläutert. Die Fotos geben Einblicke in Organisationsstrukturen, Täterbiografien und Schnittstellen zwischen Lager und Ortschaft. Der Vortrag im Pfarrsaal Pressath beginnt um 19.30 Uhr, Einlass ist ab 19 Uhr, der Eintritt beträgt sieben (für Kulturkreismitglieder fünf) Euro.