Vorsitzende Christiane Davis bedankt sich mit einer kleinen Aufmerksamkeit beim Referenten Thomas Janschek. (Bild: Rita Brüderer)

Jahreshauptversammlung mit Vorstellung der neuen Kinder - und Jugendgruppe des OGV Pressath

Die Jahreshauptversammlung des OGV Pressath war gut besucht, unterhaltsam und informativ. Nachdem die Vorsitzende Christiane Davis einen Rückblick über die Veranstaltungen des vergangenen Jahres gehalten hatte bedankte sie sich bei allen Unterstützern und Besuchern für die zahlreiche Teilnahme dieser. Für das kommende Jahr sind geplant: vom monatlichem Stammtisch, einem Workshop zur Herstellung von Reinigungsmitteln, Obstbaum - Schnittkurs, der Pflanzentauschbörse, einem Ausflug nach Waldsassen zum Naturerlebnisgarten mit Besuch der Stiftsbibliothek, einem Besuch der Gärtnerei Punzmann, einem Vortrag zur Stärkung des Immunsystems mit Heilkräutern und Gewürzen, Bastelevents für Kinder zum Muttertag und Halloween und für Erwachsene zum Binden von Adventskränzen bis hin zum veganem Kochkurs für die schnelle Küche. Nach dem Kassenbericht und der Abarbeitung der Tagesordnung folgten Grußworte von Herrn Stadtpfarrer Prechtl, der Kreisfachberaterin Frau Treiber und von Kreisverbandsvorsitzenden Herrn Nickl. Die Vorstellung der neuen Kinder - und Jugendgruppe „ die Gartenzwerge” des OGV, fand erfreut Anklang und wird unter der Führung von Franziska Käs und Bernadette Plössner für dieses Jahr nach der Teilnahme am Faschingszug noch einen Imker Besuch, eine Kräuterwanderung, Teilnahme am Ferienprogramm der Stadt, eine Walderkundung mit dem Naturparkmobil und einer Waldweihnacht anbieten. „Was die Alten noch wußten und die Jungen wieder interessiert” war ein gelungener Vortrag zum Abschluss der Veranstaltung. Spannend und humorvoll vermittelte Herr Thomas Janschek altes und neues Wissen und sorgte für einen wunderschönen Ausklang der Versammlung.
Eine Stimme konnte für einen der vier Beiträge vergeben werden (Bild: Hans Walter)

Nachhaltig gegen Cybermobbing: Video-Wettbewerb an der Grund- und Mittelschule Pressath

Auslöser war ein Aktionstag des „Bündnisses gegen Cybermobbing”, der im Dezember für alle Klassen der Mittelschule Pressath angeboten und der zudem von einer Lehrerfortbildung begleitet wurde. Der sollte aber eben nicht nur ein einmaliger Aktionstag sein, sondern auch nachhaltig wirken und für eine intensive Auseinandersetzung mit der brisanten Thematik sorgen. Dazu brachten Lehrerinnen und Lehrer sowie die Jugendsozialarbeiterin Laura Frank ihre Ideen für die Weiterarbeit ein und entschieden sich letztlich für ein digitales Format. Unter Federführung von Lehrerin Ingrun Bäumler wurde ein Video-Wettbewerb organisiert, an dem sich die Klassen der 5. bis 8. Jahrgangsstufe beteiligten. Die Schülerinnen und Schüler bewiesen beim Nachstellen von Fallbeispielen ihr schauspielerisches Talent, führten aber auch Interviews: Lehrer Jan Wiltsch kam dabei ebenso zu Wort wie Jugendsozialarbeiterin Laura Frank oder der Jugend-Kontaktbeamte der Polizei-Inspektion Eschenbach, Polizei-Oberkommissar Martin Behrendt. Im Medienraum der Schule wurden die dabei entstandenen Aufnahmen allen Schülerinnen und Schülern der Mittelschule präsentiert, die dann ihre Stimme für einen der Clips abgeben konnten – nicht aber für den der eigenen Klasse. Eine weitere Vorführung schließt sich dann im Rahmen eines Elternabends an, bei dem auch eine Vertreterin des Bündnisses gegen Cybermobbing anwesend sein wird. Gekürt wird dabei die Siegerklasse des Wettbewerbs, die sich auf einen Museums-Ausflug nach Nürnberg freuen kann. „Cool, dass wir mit diesem Format auf die Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen eingehen konnten”, bilanzierte Laura Frank, „und dass dem Ideenreichtum der Kids genügend Raum gegeben wurde”.


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Gruppenfoto (Bild: Heidi Spitaler)

SPD - Valentinsgruß in Pressath

Es ist eine lange und liebgewonnene Tradition der SPD Pressath, am Valentinstag das Caritas Seniorenheim St. Josef in Pressath zu besuchen. Auch in diesem Jahr durften wir diese Tradition wieder fortführen und einen Rosengruß überreichen. Die Rosen wurden von den Bewohnerinnen und Bewohnern ebenso wie von den Pflegenden herzlich angenommen. Die Freude in den Gesichtern, die dankbaren Worte und die vielen persönlichen Gespräche haben einmal mehr gezeigt: Eine kleine Geste kann eine große Wirkung entfalten. Gerade diese Begegnungen machen deutlich, wie wichtig Menschlichkeit, Zuwendung und persönliche Nähe im Alltag sind. Ein gutes Seniorenheim bedeutet Lebensqualität, Geborgenheit und Würde im Alter. Für uns ist es eine Frage der sozialen Verantwortung, dass Menschen auch im hohen Alter respektvoll begleitet werden und in Würde leben können – das darf niemals zur Debatte stehen. Ein besonderer Dank gilt den Pflegekräften und allen Mitarbeitenden des Hauses. Mit ihrem täglichen Einsatz, ihrer Geduld und ihrem Engagement sorgen sie dafür, dass sich die Bewohnerinnen und Bewohner gut aufgehoben fühlen. Dafür gebührt ihnen großer Respekt. Dieser Besuch ist längst ein fester Bestandteil unseres Ortsvereins – nicht nur, weil wir gerne eine Freude bereiten, sondern weil uns diese Begegnungen selbst sehr viel zurückgeben. Die Gespräche, das Lächeln und die spürbare Herzlichkeit zeigen, wie wertvoll solche Momente für beide Seiten sind.
Wichtiger Unterricht und Proben dürfen nicht verpasst werden: Die Streitschlichter der Mittelschule vermitteln bei Konflikten (Bild: Laura Frank)

Unparteiisch und neutral: Streitschlichterausbildung an der Mittelschule Pressath

„Wir helfen dir, wenn du Ärger mit Mitschülern hast” – lautet das zentrale Versprechen der von der Jugendsozialarbeiterin Laura Frank neu ausgebildeten Streitschlichter(innen). Sophia, Elly, Franzi und Fabrice nehmen sich Zeit für ihre Mitschüler, sind unparteiisch und erzählen nichts weiter. Konflikte zwischen Schülerinnen und Schülern sind vollkommen normal im Schulalltag. Doch wenn sich Auseinandersetzungen verhärten, kann das Klassenklima und natürlich das Wohlbefinden der Betroffenen massiv beeinträchtigt werden. Oftmals fällt es Schülerinnen und Schülern leichter, sich an andere Kinder bzw. Jugendliche zu wenden als an Lehrkräfte. Gleichaltrige reagieren häufig sensibler auf die typischen Probleme der Jugendlichen. So werden Unterrichtsstörungen reduziert und die Lehrerinnen und Lehrer entlastet. Die Ausbildung zum Streitschlichter bzw. zur Streitschlichterin besteht aus einem umfangreichen Streitschlichtungsprogramm, einen Schwerpunkt bilden praktische Übungen wie Rollenspiele und das Erlernen von Gesprächstechniken. Selbstverständlich können alle mitmachen, die sich für das Projekt interessieren und für diese Rolle geeignet sind. Sie müssen in der Lage sein, eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen, aktiv zuzuhören und konstruktive Gespräche zu führen und zusammenzufassen. Darüber hinaus ist Teamfähigkeit eine unabdingbare Kompetenz. „Wir helfen gerne, wenn es Streit gibt und suchen gemeinsam nach einer Lösung”, beschreibt das Team seine Motivation, „und meistens gelingt uns das auch.” Freilich sind der Arbeit der Streitschlichter Grenzen gesetzt: In Fällen von schwerem Mobbing oder gar physischer Gewalt sind weiterhin die Jugendsozialarbeiterin und die Lehrkräfte gefordert.
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