Für viele Eschenbacher sind die ehemaligen Reichsarbeitsdienstbaracken in der Nähe des heutigen Birschlingsweges ein Stück ihrer Familiengeschichte. Immer wieder erleben Besucher der aktuellen Sonderausstellung im Museum Beim Taubnschuster emotionale Erinnerungen, weil ihre Eltern oder Großeltern nach der Vertreibung in der Nachkriegszeit hier eine erste Unterkunft fanden oder einige in den Holzbauten das Licht der Welt erblickten. Im Museum des Heimatvereins zeichnen viele historische Fotos sowie präzise Modelle und Einrichtungsgegenstände ein authentisches Bild der Lebensverhältnisse im Eschenbacher Barackenviertel. Am Sonntag, 26. Juli, sind die Ausstellung sowie das Museumscafé wieder von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Der Heimatverein bietet in den letzten Juliwochen noch Führungen für Schulklassen an. Eine telefonische Anmeldung ist unter Telefon 0174/81 05 510 möglich.