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Zukunft der Teichwirtschaft steht bei Besuch der Kreis Freien Wähler im Fokus

Fische, vor allem Karpfen, und Teiche prägen den Landkreis Tirschenreuth seit 1000 Jahren. Mit fast 5000 Teichen ist unsere Heimat eine der ältesten Kulturlandschaften Europas. Regionale Identität, außergewöhnliche Artenvielfalt und viele andere Gemeinwohlleistungen sind untrennbar mit der harten Arbeit der Teichwirte verbunden. Aktuell gibt es jedoch viele Bedrohungen für dieses traditionelle Wirtschaftsmodell. Die Kreistagsmitglieder der Freien Wähler informierten sich bei einem Besuch in der Fischzucht Veigl in Haunritz über die Probleme. Fischzuchtmeister Wolfgang Veigl stellte dazu seinen Betrieb kurz vor. Mit 80 bewirtschafteten Teichen ist es einer der größten Teichwirtschaftsbetriebe im Landkreis. „Unsere Fischzucht war lange Zeit auf die Produktion von Setzlingen – ein- und zweijährigen Karpfen – spezialisiert, die dann an andere Teichwirte zum Besatz verkauft wurden. Weil aber immer mehr kleinere Betriebe die Teichwirtschaft aufgeben, erzeugen wir jetzt auch Speisekarpfen und Besatzfische für Angelvereine. Von großer wirtschaftlicher Bedeutung sind für unseren Betrieb die Weiterverarbeitung der Speisefische und die Direktvermarktung. Viele Wirtshäuser und Privatkunden werden damit beliefert“, so die Schilderungen von Wolfgang Veigl. Besonders interessierte die Kommunalpolitiker, welche Probleme es aktuell für Teichwirte gibt. Dazu führte Veigl aus: „Heute ist das Verkaufen von Fischen nicht mehr das Problem. Die Nachfrage ist gut und steigt, auch der Preis hat sich gebessert. Heute ist vielmehr die sichere und planbare Erzeugung der Fische das große Problem. Kormorane und vor allem der Fischotter verursachen dramatische Verluste, häufig mehr als 50 Prozent der Fische. Biber beschädigen die Teiche und verursachen hohe Kosten. So kann unser Betrieb nicht weiter existieren, und mit unserem Betrieb gehen dann auch Artenvielfalt, Wasserrückhalt und Schönheit der Landschaft verloren. Wir brauchen Rahmenbedingungen, die eine rentable und planbare Teichwirtschaft ermöglichen. Das Management von Kormoran, Fischotter und Biber ist deshalb auch und vor allem ein Naturschutzproblem, denn am Weiterbestehen der Teiche hängen viele Tier- und Pflanzenarten – von regionaler Identität und dem gesunden Lebensmittel Fisch ganz zu schweigen.“
Hürdenlauf + Kugelstoß + Hochsprung +Weitsprung als Teildisziplinen des leichtathletischen Hallenmehrkampfs (Bild: Alexander Gröger)

Gröger-Schwestern überzeugen bei Mehrkampf-Premiere

Die beiden Schwestern Carolina und Linda Gröger aus Eschenbach haben bei ihrer ersten Teilnahme an den Bayerischen Hallenmehrkampfmeisterschaften der Leichtathletik in Fürth eindrucksvoll auf sich aufmerksam gemacht. In der abwechslungsreichen Königsdisziplin der Leichtathletik überzeugten beide Nachwuchsathletinnen mit starken Leistungen und bemerkenswerter Nervenstärke. Carolina startete in der Altersklasse U14 und feierte mit Platz 15 im bayernweiten Vergleich einen gelungenen Einstand. Besonders glänzte sie mit zwei neuen persönlichen Bestleistungen. Im Kugelstoßen wuchtete sie die Kugel auf starke 9,24 Meter. Auch im 60-Meter-Hürdensprint zeigte sie ihr Talent und stoppte die Uhr bei 10,90 Sekunden. Ihre ältere Schwester Linda trat in der Altersklasse U18 an und erreichte ebenfalls Rang 15 im Freistaat. Diese Platzierung erhält besonderes Gewicht, da Linda als Athletin des jüngeren Jahrgangs antrat. In ihrem eigentlichen Jahrgang hätte sie sogar den siebten Platz belegt. Besonders beeindruckend waren ihre 11,36 Meter im Kugelstoßen sowie übersprungene 1,48 Meter im Hochsprung. Der Mehrkampf verlangte den jungen Sportlerinnen alles ab. Zum Abschluss stand erstmals der kräftezehrende 800-Meter-Lauf auf dem Programm, durch den sich beide mit großem Kampfgeist und viel Durchhaltevermögen kämpften. Die starken Resultate haben zudem eine weitere erfreuliche Folge: Mehrere ihrer erzielten Leistungen erfüllen bereits die Normen für die Bayerischen Einzelmeisterschaften im kommenden Sommer. Für die Leichtathletik in Eschenbach bedeuten die Auftritte der Gröger-Schwestern ein starkes Signal. Seit vielen Jahren gab es dort nicht mehr zwei so vielseitig talentierte Athletinnen. Ihr gemeinsamer Weg im Mehrkampf könnte erst der Anfang einer vielversprechenden sportlichen Entwicklung sein. Trainer und Vereinsverantwortliche hoffen, dass die beiden auch künftig im Gleichschritt für sportliche Schlagzeilen sorgen werden – vielleicht schon bei den kommenden Meisterschaften im Sommer. Ihr Mut, Ehrgeiz und ihre Vielseitigkeit machen bereits jetzt deutlich: Die Zukunft der Eschenbacher Leichtathletik wirkt sehr vielversprechend und spannend zugleich.
Bezirkskantor Michael Grünwald und Orgelschüler Elias Münch beim 3-Hand-Spiel an der Aeolian Grand Reed organ im Musikeum Kemnath. (Bild[M]: Anton Heindl)

Orgelschüler und Akademie Fichtelgebirge- Steinwald im Kemnather Musikeum und Klosterdorf Speinshart

Auf Einladung besuchten die Orgelschüler der evang.lutherischen Kirche Bezirk Weiden Nord und dem Kantor von Marktredwitz Bezirkskantor Herr Michael Grünwald und die Akademie Fichtelgebirge-Steinwald mit Vorsitzender Martina von Waldenfels auch Vorsitzende des CSU-Kreisverbandes Wunsiedel das Musikeum in Kemnath. Begrüßt wurde die Reisegruppe von Anton Heindl unter den Musikeumsarkaden mit der Fischer-Drehorgel. Die gut einstündige Vorführung der Musikautomaten wurde mit vielen Fachfragen durch das durchaus musikalische und durch die Vielfalt der Geräte überraschte Publikum begleitet. Elias Münch aus Tirschenreuth, Schüler der Berufsfachschule für Musik Oberfranken in Kronach versuchte sich mit der in den USA in Auftragsarbeit für das Musikeum gefertigte Tonträgerrolle mit der Einzugsmusik zur Hochzeit von Kaiserin Elisabeth bekannt aus des Sissi-Filmen,an der Aeolian Grand Reed Organ, Objekt des Monats des Musikeums im Kem-Journal Februar 2026 mit Detailbeschreibung und Hörbeispiel mittels Qr-Code verfügbar. Der Melodie liegt ein Stück von Mendelssohn Bartholdy zugrunde. Höhepunkt im Musikeum war jedoch das „3haendige” Handspiel der Originalfassung durch Bezirkskantor Grünwald und Elias Münch, welches mit viel Applaus belohnt wurde. Die weitere Reise in die Oberpfalz führte in das Klosterdorf Speinshart. Nach dem Mittagessen im Klostergasthof führte Barbara Mueller durch die Geschichte von Speinshart und Abt em.Hermann Josef Kugler durch die Kirchengeschichte. Zum Abschluss des für alle Teilnehmer interessanten Tages durften sich die Orgelschüler an der Steinmeyer-Orgel versuchen. Das Angebot wurde gerne angenommen. Rainer Sollfrank hat die Fahrtteilnehmer fotografisch begleitet. Hingewiesen wird auf den nächsten Termin der Publikumsoeffnung des Musikeums am Intern. Museumstag So 17. Mai von 14-16 Uhr mit Kaffee und Kuchen gegen Spende.


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Wintersporttag der 2. Klassen der Fichtelnaabtal-Grundschule Ebnath-Neusorg. (Bild: Jutta Lautenbacher)

Zweitklässler der Fichtelnaabtalschule erleben abwechslungsreiche Wintersporttage auf Eis und Loipe

Gleich zwei besondere Wintersporterlebnisse durften die 46 Zweitklässler der Fichtelnaabtalschule Ebnath-Neusorg in diesem Februar genießen. Den Auftakt machte ein Ausflug zur Eislaufbahn nach Kemnath. Begleitet wurden die Kinder von den Lehrkräften Sophia Popp, Nathalie Peper und Jutta Lautenbacher. Unterstützt wurden sie dabei von einer engagierten Klassenelternsprecherin, die tatkräftig mithalf. Mit großer Vorfreude wagten sich die Mädchen und Jungen aufs Eis und sammelten erste Erfahrungen im Gleiten, Bremsen und sicheren Fortbewegen auf Kufen. Spielerisch wurden Gleichgewicht, Koordination und Ausdauer geschult. Schnell wurden aus vorsichtigen ersten Schritten selbstbewusste Runden über die Eisfläche. Die Begeisterung war den Kindern deutlich anzusehen. Neben der sportlichen Aktivität kam auch das gemütliche Beisammensein nicht zu kurz: Bei kleinen Schmankerln vom Kiosk stärkten sich die jungen Eisläufer und genossen den gelungenen Wintersportvormittag in vollen Zügen. Nur wenige Tage später stand bereits das nächste Highlight auf dem Programm. Bei guten Schneeverhältnissen führte der Wintersporttag die Zweitklässler auf die Bleaml-Alm zum Schnuppertag in der Sportart Ski-Langlauf. Auch hier begleiteten Jutta Lautenbacher und Nathalie Peper die Schülerinnen und Schüler. Dieser Aktionstag ist durch die Schulsportkooperation mit dem Deutschen Skiverband, dem SC Neubau und der Fichtelnaabtalschule mit dem Profil „Sport-Grundschule“ inzwischen zu einem festen Bestandteil in der Schneesportausbildung der Schule geworden. Die Schulvertretung konnte in diesem Jahr Marius Deininger als Experten für den Langlaufsport begrüßen. Er war mit dem Infomobil aus Planegg als Teamer des „DSV on tour“ angereist, um den Kindern das Langlaufen näherzubringen. Dank der Unterstützung engagierter Eltern konnten die in zwei Gruppen eingeteilten Zweitklässler zügig die bereitgestellten Langlaufschuhe anziehen und reibungslos wechseln. Nach einem gemeinsamen Aufwärmen mussten zunächst ohne Stöcke verschiedene Bewegungsaufgaben gelöst werden. Balance und Gleiten auf den Skiern wurden spielerisch geschult, bevor es auf die erste Runde in der Loipe ging. Auch kleinere Stürze meisterten die Kinder mit viel Humor und Durchhaltevermögen. Am Ende beider Wintersporttage blickten die Lehrkräfte in strahlende Gesichter. „Das hätte ruhig noch länger dauern können“, war von vielen Kindern begeistert zu hören – ein deutliches Zeichen dafür, wie viel Freude Bewegung in der winterlichen Natur bereitet.
Archivbild: Fabian Strauch/dpa

Vortrag online und Präsenz „Sinnliche Bewegungen für Babys von 3-5 Monaten“

Bewegung und Aktivierung der Sinne sind Grundlage für eine gesunde Entwicklung des Babys. Das Baby begreift die Welt mit allen Sinnen. Hierbei hat die Bewegung einen erheblichen Einfluss auf die Gehirnentwicklung. In diesem Seminar wird zum Beispiel gelernt, wie die Drehbewegungen zur Seite stimuliert oder die Augen-Hand-Koordination des Babys spielerisch unterstützt werden können. Zusätzlich gibt es viele Informationen über die Zusammenhänge von Bewegung und Sinneserfahrung sowie wertvolle Anregungen für Bewegungsförderung in diesem Altersabschnitt. Die Veranstaltung wendet sich an Eltern mit ihren Babys in diesem Alter, aber auch Großeltern, Tageseltern und Erzieherinnen. Interessierte können entweder Online oder in Präsenz teilnehmen: jeweils von 09.30 bis 11 Uhr - am 4.03.2026 Online oder am 05.03.2026 in Präsenz (im Familienstützpunkt Tirschenreuth, Hochwartstraße 3, 95643 Tirschenreuth). Referentin ist Andrea Kick (Dipl.-Sozialpädagogin, Musik- und Bewegungspädagogin). Veranstalter ist das Netzwerk Junge Familie des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Tirschenreuth-Weiden. Die Teilnahme ist kostenfrei. Angemeldet werden kann sich bis zum 27.02. bzw. 01.03. auf der Homepage des AELF unter dem Stichwort „Angebote für Familien mit Kindern” oder direkt unter https://www.aelf-tw.bayern.de/ernaehrung/familie/272921/index.php.
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