Die Wanderfreunde Hirschau zu Gast bei der Hofführung am Hutzelhof. (Bild: Katharina Kraus)

Wanderfreunde besuchen den Hutzelhof

Gut gelaunt trafen die Wanderfreunde am Treffpunkt ein, um mit Fahrgemeinschaften den Hutzelhof in Weissenberg anzusteuern. Freundlich und herzlich empfangen wurde die Truppe von Frau Kraus, die zusammen mit zwei Männern die gemeinsame Geschäftsführung bildet. Bevor die Tour über den Hof startete, wurde den Wanderfreunden eine Stärkung angeboten. In einem Stadel war alles bestens vorbereitet. Bei gemütlichem Beisammensein fand die Bewirtung statt in Form von Kaffee mit einer guten Kuchenauswahl, sowie mit diversen Getränken. Dann ging es auch schon los. Mit großen Ohren lauschten die Wanderfreunde dann den Ausführungen der Betriebsführerin. Mit weitem Fachwissen gab sie den Besuchern einen Einblick über die Entstehung des Hutzelhofes, dessen Name von der Hutzelbirne abgeleitet wurde, einer alten Birnensorte, deren Bäume auf dem Hof stehen. Ebenso erzählte sie viel interessantes über die einzelnen Bereiche, schön aufgeteilt in einzelnen Gebäuden über das ganze Gelände. Da gibt es eine Hofküche, eine Hofbäckerei, ein Lager mit zahlreichen Produkten, eine Packstation, einen SB- Hofladen ohne Verkaufs- und Kassierpersonal und natürlich die Gemüseanbaufläche im Freiland und unter Tunnel. Um die Kunden beliefern zu können bedarf es eine gut funktionierende Logistik, die im Betrieb vorhanden ist. Früh am Morgen beladen die Fahrer ihre Transporter, um in einem großen Umkreis den Kunden ihre bestellten Biokisten zu liefern. Die Kisten werden nach Kundenwünschen zusammengestellt. Um der Kundschaft ein breites Angebot bieten zu können, ist der Hutzelhof auch in Zusammenarbeit mit Partnerfirmen, die ebenso auf Biobasis bestehen. Nach Ende der Tour verabschiedete man sich mit vielen positiven Eindrücken und neu dazu gelerntes über diesen Biobetrieb. Alles in allem eine tolle Sache. Natürlich fuhren dann die Wanderfreunde nicht heim, ohne sich im Hofladen noch umzusehen, wobei dann keiner leer aus dem Laden ging.


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Beim Info-Abend der CSUSenioren-Union Kaolinpott zum Themenkreis „Brandschutz: Gefahren im Haushalt” klärte Kreisbrandmeister Jürgen Ehrnsberger (2. von links) über die Bedeutung von Rauchwarnmeldern, die häufigsten Brandursachen und das richtige Verhalten im Brandfall auf. Dafür dankten die Vorsitzenden Werner Schulz und Fredi Weiß (von rechts) und der SEN-Union Kreisvorsitzende Helmut Fischer (links). (Bild: Thomas Hottner)

Prävention ist bester Schutz vor Bränden im Haushalt

Jährlich ereignen sich in Deutschland rund 200 000 bis 300 000 Brände in privaten Häusern und Wohnungen. Grund genug für die CSU-Senioren-Union Kaolinpott, zu einem Info-Abend zum Themenkreis „Brandschutz: Gefahren im Haushalt” in den Gasthof Haas einzuladen. Der stellv. Vorsitzende Fredi Weiß, Kreisbrandrat a. D., hatte dafür in Kreisbrandmeister Jürgen Ehrnsberger einen kompetenten Referenten gewonnen. Er betonte, dass das Kennenlernen möglicher Brandursachen wichtig für das Vorbeugen von Bränden ist. Als erhöhte Brandrisikofaktoren nannte er veraltete elektrische Anlagen und Geräte, die sich selbst nicht abschalten. Vergessenes Essen auf dem Herd, nicht ausgeschaltete Bügeleisen seien z. B. klassische Brandquellen. „Die Liste der Brandgefahren in der Küche ist lang!” Besonders für ältere Menschen empfahl er die Anschaffung eines „Herdwächters”. Ein solcher alarmiere nicht nur, sondern unterbreche gleichzeitig die Stromzufuhr. Mit zunehmendem Alter steige das Risiko. Rund ein Drittel aller Wohnungsbrände werde durch elektrische Defekte verursacht. Höheres Alter bedeute wegen oft eingeschränkter Bewegungsfähigkeit eine eingeschränkte oder sogar fehlende Selbstrettungsfähigkeit. „Das Risiko bei einem Wohnungsbrand ums Leben zu kommen, ist für Senioren doppelt so hoch wie für die restliche Bevölkerung.” In der Advents- und Weihnachtszeit sollte man generell auf echte Wachskerzen verzichten und durch elektrische Kerzen ersetzen. Ehrnsberger empfahl als erste Präventionsmaßnahme einen Risiko-Check zuhause. Wichtigstes Präventionsmittel seien funktionierende Rauchwarnmelder. Empfehlenswert seien Rauchmelder mit bestimmten Qualitätskennzeichen und fest eingebauten 10-Jahres-Batterien. Je früher sie einen Brand melden, desto besser die Chancen, sich zu retten. Um einen Zeitvorsprung zu sichern, sollte man sämtliche Räume außer Küche und Bad damit ausstatten. Wichtig sei die jährliche Wartung und Überprüfung der Warnmelder. Wenn es zu einem Brandfall im Haushalt kommt, so KBM Ehrnsberger, sollte man die Wohnung sofort verlassen, die Wohnungstür verschließen, den Schlüssel mitzunehmen und unverzüglich die Nummer 112 der Feuerwehr anzurufen. Die Nummer sollte im Telefon gespeichert sein. Ehrnsberger illustrierte mit zwei Filmen das schnelle Ausbreiten eines Wohnungsbrandes. Zum Ende des Vortrags bedankte sich Fredi Weiß mit einem kleinen Präsent bei dem Referenten für seine interessanten Ausführungen
Die Nachwuchstrachtler in Action (Bild: Christian Summer)

Tanz, Musik und gute Stimmung beim Auftritt der Hirschauer Nachwuchstrachtler

Beim 10-jährigen Jubiläum des Sorghofer Dorfladerls war einiges geboten. Auch die Nachwuchstrachtler des Trachtenvereins waren dabei und sorgten gemeinsam mit den Kindern des Trachtenvereins Sorghof für einen besonderen Programmpunkt. Mit viel Freude und Eifer ging es auf der Tanzfläche rund. Beim Siebenschritt, der Fingerlpolka, Schimpftanz und Popotanz wurde gedreht, geklatscht und fleißig getanzt. Als besondere Zugabe durfte natürlich auch „Ich bin ein kleiner Esel” nicht fehlen. Die jungen Tänzerinnen und Tänzer wurden dafür mit kräftigem Applaus der zahlreichen Zuschauer belohnt. Für die passende musikalische Begleitung sorgten Dieter Kohl und Michael Meier mit ihren Quetschn. Mit ihrer schwungvollen Musik fiel es den jungen Tänzerinnen und Tänzern leicht, mit Begeisterung und viel Freude bei der Sache zu sein. Nach dem Auftritt durfte auch die gemütliche Seite nicht zu kurz kommen. Bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen aus dem Angebot des Dorfladens konnten die Besucher den Nachmittag in geselliger Runde ausklingen lassen. Ein besonderer Dank gilt den Betreuern und Eltern, die den Nachwuchs bei den Auftritten stets tatkräftig unterstützen, sowie den Musikanten Dieter Kohl und Michael Meier für die musikalische Begleitung. Auch den zahlreichen Zuschauern gebührt ein herzliches Vergelt's Gott für den kräftigen Applaus und die tolle Unterstützung. Das Jubiläum des Sorghofer Dorfladerls bot einen schönen Anlass, gemeinsam zu feiern und gelebtes Brauchtum mit Musik, Tanz und Geselligkeit zu verbinden. Für die Nachwuchstrachtler war es zugleich eine schöne Gelegenheit, ihr Können vor Publikum zu zeigen.
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