Franziska Hiller aus Ebermannsdorf (Bildmitte) wird für 30 Jahre als Mitglied des Ortsvereins VdK Ebermannsdorf-Theuern mit Präsent und Urkunde geehrt. Vorsitzende Sonja Mötsch (rechts) dankte für ihre Treue und gratulierte. Links im Bild der Organisator sowie Schriftführer Sepp Ferstl. <br>Wolfgang Vieracker sowie Frau Monika Kunst (beide 25 Jahre Mitglied und ebenfalls aus Ebermannsdorf) waren bei der Ehrung leider nicht anwesend.  (Bild: Michael Götz)

Gemeinschaft des VdK Ebermannsdorf-Theuern zieht Bilanz und bleibt weiterhin positiv.

Die derzeit rund 280 Mitglieder zählende Gemeinschaft des VdK Ebermannsdorf-Theuern lud in diesem Jahr ihre Mitglieder zur Jahreshauptversammlung 2026 in den Ebermannsdorfer Berggasthof ein. Vorsitzende Sonja Mötsch hieß dazu alle Anwesenden herzlich willkommen und freute sich hierbei zugleich über den auf diese Weise möglichen umfangreichen und wichtigen Meinungsaustausch sowie des Miteinanders. Auch lobte sie den Zusammenhalt der älteren Generation. Und die bekannte mittlerweile 91-jährige Bärbel Vieracker als zugleich immer heitere Lokalmatadorin schlechthin brachte schon eingangs wieder mal ein selbst gestricktes, humorvolles Gedicht anlässlich der auch lustigen Mutter- und Vatertagsfeier in die Reihen der Mitglieder ein, das da hieß: „D’Muatta streikt, wißts wos, da mach ich a mit“ und nahm dabei den Rest der Familie aufs Korn. Großer Applaus war der Vieracker-Oma natürlich sicher. Die Vorstandschaft mit unter anderem Sepp Ferstl als Schriftführer an der Spitze hatte den schönen Nachmittag zugleich mit einer netten Mutter- und Vatertagsfeier verbunden, mit der der Verein mit Vorsitzender Mötsch auch die Wertschätzung insbesondere der älteren Mitglieder aufgrund deren verdienter Lebensleistung nach dem Krieg anerkennend hervorhob. Und auf die stets besonderen, aktuellen Angebote sowie Hilfen für die Mitglieder durch die Institution VdK wies sie in diesem Zusammenhang hin. Vonseiten der Gemeinde Ebermannsdorf bot der anwesende, dritte Bürgermeister Michael Götz auch die Hilfe der Verwaltung durch die Gemeinde bei Bedarf der Gemeinschaft VdK an. Auch seien alle Mitglieder, jung wie auch älter, beim Sozialverband VdK, seiner Meinung nach, stets gut aufgehoben. Die bundesweite Organisation engagiere sich sichtlich immer für den „kleinen Mann“. Schließlich schenkte die Frauenbeauftragte im Ortsverein jeder Dame auch noch ein „süßes Packerl“, verbunden mit einem lieben Gruß. Vorsitzende Sonja Mötsch dankte auch drei treuen Mitgliedern und nahm die Ehrungen mit Urkunde vor. Und miteinander beraten hat man sich am Ende auch darüber, ob künftig ein monatlicher Stammtisch im Berggasthof eingerichtet werden soll. Der regelmäßige, aktuelle Austausch für alle sei immer von Vorteil, so die Vorsitzende.
Bei den Burgschützen Ebermannsdorf fand der erste Durchgang von 22. bis 25. April statt. (Bild: Michael Rabenhofer)

Traditionsreicher 56. Vilstalwanderpokal startete

Am 22. April startete der Vilstalwanderpokal der Schützenvereine Burgschützen Ebermannsdorf, Freischütz Haselmühl, SG Vilstal Rieden, SG Edelweiß Wolfsbach, SG Gut Ziel Vilshofen und der SG 1922 Theuern. Der Traditionswettbewerb wird heuer zum 56. Mal ausgetragen. Waren es 2024 80 Teilnehmende, gehen heuer 78 Schützinnen und Schützen in allen Altersklassen an die Schießstände. Insgesamt stellen fünf Vereine 15 Teams, von Schülern, Jugendschützen, Herren- und Damenteams, den Senioren bis hin zur Aufgelegtklasse. Erfreulich ist zudem, dass die SG Gut Ziel Vilshofen von den Einzelschützen Josef Spies und Nico Schwendtner vertreten wird. Im vergangenen Jahr setzten die Vilshofener aus. Auch eine Pistolenwertung gibt es. Heuer lautet die Besonderheit, dass erstmals eine gemeinsame Aufgelegtmannschaft der Wolfsbacher Edelweißschützen und der Riedener Vilstalschützen an die Schiessstände gehen. In fünf Durchgängen treten die Schützen an. Um die Auswertung der Ergebnisse kümmert sich schon seit längerem Stefanie Kryschak von den Burgschützen. Entstanden ist der Vilstalwanderpokal aus einem Freundschaftsschießen im Jahr 1968 heraus, bei dem damals die drei Vereine aus Haselmühl, Theuern und Wolfsbach teilnahmen. Mitbegründet hatten den Vilstalwanderpokal Josef Lotter, Konrad Riedl und Rupert Fischer. In all den Jahrzehnten nahmen neben den aktuellen fünf Vereinen auch die Schützengesellschaft Schmidmühlen, die Schützengesellschaft Gut Ziel Vilshofen und die SG Tell Kümmersbruck teil, welche aber nicht mehr Teil des Wettbewerbs sind. Bei den Siegerehrungen im Herbst wechseln sich die teilnehmenden Vereine stets ab. Für die Ring- und Blattlwertungen der Einzelschützen und Mannschaften gibt es Jahr für Jahr tolle Pokale. Der Wanderpokal für das beste Team in der Schützenklasse wurde immer von den Gemeinden gestiftet. In diesem Jahr ist der ausrichtende Verein die SG Freischütz Haselmühl. In diesem Jahr ist die jüngste Teilnehmerin zwölf Jahre jung, der älteste Schütze 82 Jahre.
Die 27 Erstkommunionkinder aus der Pfarreiengemeinschaft Theuern-Ebermannsdorf / Pittersberg nach ihrem Festgottesdienst in der Bruder-Konrad-Kirche. Links hinten Pfarrer Sagai, rechts die Gemeindereferentin Kathrin Blödt, mit ihrer Assistentin, Sarah Koch, sowie den Religionslehrerinnen der Kinder an den Schulen in Kümmersbruck und Ebermannsdorf. (Bild: Christine Wendl)

Erstkommunion in Ebermannsdorf - „Ihr seid meine Freunde!”

„Ihr seid meine Freunde!” – so lautete das Motto der diesjährigen Erstkommunion, die bei strahlendem Sonnenschein in der Bruder Konrad Kirche in Ebermannsdorf gefeiert wurde. Zwanzig Mädchen und sieben Buben aus der Pfarreiengemeinschaft Theuern-Ebermannsdorf / Pittersberg traten nach acht Monaten intensiver Vorbereitung zum ersten Mal an den Tisch des Herrn und empfingen die erste heilige Kommunion aus der Hand von Pfarrer Sagayaraj Lourdusamy. Bunte Fußspuren auf der einen Seite, weiße direkt daneben versinnbildlichten bereits beim Gang zum Altar, dass Jesus immer an der Seite der Kommunionkinder geht. Gemeindereferentin Kathrin Blödt hatte den Festgottesdienst zusammen mit den Kindern wunderbar vorbereitet und leitete sie mit Herz und Wärme durch ihren besonderen Gottesdienst. Alle Kinder waren aktiv dabei, sprachen Kyrierufe, Fürbitten und Meditationstexte, trugen christliche Symbole, wie die Taufkerze, die Bibel, einen Laib Brot, das Kreuz und einen Strauß Blumen zum Altar, die sie entsprechend erklärten und in Zusammenhang brachten. Schließlich versammelten sie sich um den Altar und empfingen feierlich den Leib Christi. So gestärkt strahlten die Kommunionkinder erleichtert und sangen umso lauter die wunderbaren Lieder mit, mit denen der Projektchor „conTakt & friends” stimmgewaltig und festlich instrumental den Gottesdienst umrahmte. Pfarrer Sagai dankte am Ende des Gottesdienstes unter anderem den Eltern und besonders der Gemeindereferentin Kathrin Blödt für die geduldige und intensive Vorbereitung auf diesen einmaligen Tag im Leben der Drittklässler. Mit großem Applaus unterstützten auch die Anwesenden diesen Dank, bevor die Familien den restlichen Tag gemeinsam feierten.


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Die Gemeinde Ebermannsdorf ist eine kinderfreundliche Gemeinde. Bürgermeister Erich Meidinger (re) überreichte zusammen mit seinen beiden Stellvertretern Johann Vornlocher und Herbert Jäger (v.li) Willkommensgeschenke und je 100 Euro Begrüßungsgeld. (Bild: Paul Böhm)

Ebermannsdorf ist eine kinderfreundliche Gemeinde - je 100 Euro Begrüßungsgeld für 21 Kinder

„Es ist immer etwas Besonderes, so viele strahlende Eltern und glückliche Kleinkinder im Rathaus zu sehen”, sagte Bürgermeister Erich Meidinger bei der Übergabe des Begrüßungsgeldes. Wir wünschen allen Familien von Herzen Gesundheit, Glück und viele wunderschöne Momente nicht nur in dieser Gemeinschaft. 100 Euro als Willkommens-Geschenk der Gemeinde Ebermannsdorf und einem Geschenk der örtlichen Raiffeisenbank überreichte Bürgermeister Erich Meidinger zusammen mit seinen beiden Stellvertretern Johann Vornlocher und Herbert Jäger zusammen mit der Jugendbeauftragten Julia Eckl und der Kindergartenleiterin Kindergarten-Leiterin Marina Hildebrand an die Eltern von insgesamt 21 Neugeborenen aus dem letzten Jahr im Ebermannsdorfer Rathaus. Wie Meidinger sagte, wolle die Gemeinde damit ein Zeichen setzen, dass Eltern mit ihren Kindern in Ebermannsdorf immer willkommen sind. Kindergartenleiterin Marina Hildebrand freute sich, dass mit dem Kindergarten-Neubau in der Neuen Mitte das Betreuungsangebot wesentlich erweitert worden ist. In vier Betreuungsgruppen stehen in Ebermannsdorf 136 Plätze zur Verfügung. 100 davon sind im Kindergarten und 36 in der Kinder-Krippe U3. Wie Bürgermeister Erich Meidinger anmerkte, ist das Betreuungsangebot in den beiden Ebermannsdorfer Kindergärten und der Kinderkrippe sehr gut. Mit Vornamen heißen die jüngsten Ebermannsdorfer Leano, Emma, Luise, Thea, Jannik, Samira, Mila, Haroun, Marleen, Leon, Lena, Marie, Jonas, Theresa, Lore Ludwig, Liam, Leonie, Lena und Mats. Wie Bürgermeister Erich Meidinger anmerkte, hat die Gemeinde in den vergangenen Jahren viel Geld für den Neubau des Kindergartens ausgegeben. Die Übergabe des Begrüßungsgeldes sei nicht nur für die Eltern mit ihren Kindern eine gute Gelegenheit zum Kennenlernen, sondern auch die Gemeinschaft von Kindergarten und Grundschule kennenzulernen.
Die neu gekürte Faschingswürdenträger mit 2. Schießleiter Franz Pfab (2. Von links) (Bild: Thomas Kryschak)

Närrische Zeit auch bei den Burgschützen

Der Kappenabend ist ein fester Termin im Kalender der Burgschützen Ebermannsdorf. So konnten auch dieses Jahr wieder allerlei bunt gekleidete Gestalten im Schützenheim angetroffen werden, statt der trainierenden Schützen. Diese feierten gemeinsam Fasching und kürten ihre neuen närrischen Würdenträger. Nach der Begrüßung durch Schützenmeister Thomas Kryschak übernahm der 2.Schießleiter Franz Pfab. Dieser freute sich über die große Teilnehmerzahl von 22 Schützen, die um die Königswürde gekämpft hatten. Hierbei ging es nicht wie üblich darum, möglichst viele Ringe zu erzielen, sondern möglichst wenige. Auch dies ist nicht so einfach, denn ein Treffer komplett außerhalb der Scheibe wurde mit 10 Ringen bestraft. Die neue Faschingsliesl erzielte mit 31 Ringen das niedrigste Ergebnis im gesamten Teilnehmerfeld. Renate Holzner sicherte sich diesen Titel vor den beiden Faschingsburgfräulein Ruth Kryschak (45 Ringe) und Emma Demelt (70 Ringe). Bei den Männern ging es etwas enger zu. Mit 34 Ringen konnte Marco Straub hier das niedrigste Ergebnis erreichen und trägt damit den Titel Faschingskönig. Ihm zur Seite stehen die beiden Faschingsritter Mathias Scheeler (44 Ringe) und Albert Holzner (48 Ringe). Auch die Jugend bekam einen neuen Faschingshofstaat. Dieser besteht vollständig aus Lichtschützen. Faschingsjugendliesl wurde mit einem Ergebnis von 52 Ringen Isabella Straub. Neuzugang Jakob Sturm erzielte 43 Ringe und ist somit Faschingsjugendkönig. Die beiden Faschingsjugendritter sind Lukas Mandl (53 Ringe) und Lukas Peter (57 Ringe). Ein Pechvogel darf nicht fehlen. Dies muss nicht zwangsweise der Schütze mit den meisten Ringen sein, dieses Mal war er es aber. Dieter Demelt erzielte die maximal möglichen 100 Ringe – ein Ergebnis über das jeder Schütze in einem normalen Wettkampf überglücklich wäre. Mit den von den Würdenträgern gesponserten Wurst- und Spitzelketten sowie Kraut feierten die Burgschützen dann noch ihren Faschingsabend und genossen die närrische Zeit.
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