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Pfarrer Josef Beer segnet das gerade erst entzündete Johannifeuer in Diebis am Kapellenplatz. Noch klein, aber später, wie man so sagt: Oho! (Bild: Michael Götz)

Mit dem Johannifeuer in Diebis in guter Gesellschaft

Auf den bisher mit am heißesten Tag des Jahres 2026 in unserem ganzen Bayernland fiel heuer das Johannifest der doch relativ kleinen Feuerwehr von Diebis am vergangenen Freitag. Alles, ob Klein oder Groß, freute sich sichtbar auf dieses gesellige Miteinander des Ortes, hält es doch im Letzten auch die drei Orte Diebis, Ipflheim sowie Schafhof als frühere selbstständige Gemeinde, heute sind es Gemeindeteile von Ebermannsdorf, gesellschaftlich fest zusammen. Und dies rührt noch von der Zeit vor der Gebietsreform von 1972 her. So auch diesmal. Erster Vorsitzender der Wehr Georg Straller zusammen mit der Chefin der Aktiven Conny Bäuml hatten organisatorisch alles bestens im Griff. Eine Heilige Messe im kleinen Diebiser Kirchlein, das der Gottesmutter geweiht ist, ging voraus. Auch der Rosenkranz für den Frieden in der Welt wurde gebetet. Ruhestandsgeistlicher Josef Beer feierte zusammen mit den treuen Gläubigen die Eucharistie für die verstorbenen Führungskräfte der FFW, ebenso für Pfarreiangehörige. Alle Gottesdienstbesucher waren aktiv beim Beten sowie Singen vorbildlich dabei. In treffenden Worten wies der Geistliche bei seiner kurzen Predigt beispielsweise auch auf die mit dem 24. Juni schon wieder beginnende Sommersonnenwende mit dem längsten Tag sowie der kürzesten Nacht des Jahres hin, die mit dem Johannifest letztlich auf den Apostel Johannes zurückgehe. Und, wir Christen alle, sollten in vielfacher Weise durch unsere Taten im Leben das Licht und Salz der Erde sein und somit helfen, den wichtigen Mut in das Dunkel der Welt zu bringen. Die doch schönen Lieder „Nun danket all und bringet Ehr“ sowie „Maria breit den Mantel aus“ beschlossen die gläubige Feier. Der Festplatz vor und um das Diebiser Feuerwehrhaus war bis auf den letzten Platz besetzt, das Johannifeuer wurde also von der Bevölkerung ringsum gut angenommen. Insbesondere das gegenseitige, gute Verhältnis samt Zusammenarbeit zwischen den Wehren Pittersbergs und Diebis ist bestens, was sich beim ausgedehnten Meinungsaustausch des Abends auch zeigte. Pfarrer Beer, mit humorvollen Worten vorangehend, segnete das entzündete Feuer am Platz zwischen FFW-Heim und Marienkapelle. Die Kinder tobten sich am Fußballplatz nebenan aus. Bratwürste, Fleisch sowie ein Bierchen oder auch mehr mundeten teils bis zur Mitternacht. Und im Letzten, so die Verantwortlichen der Wehr wiederum gemeinsam, war der Abend nicht nur wieder mal schön, sondern quasi auch „der Kitt der drei Orte“ für weiteren guten Zusammenhalt.
Das Siegerteam Gelb mit Lukas Peter, Dieter Demelt, Albert Holzner und Lukas Weigert (v.l.n.r.) (Bild: Stefanie Kryschak)

Schießspaß bei „Wir-ärgern-uns-net(t)”

Nach einem Jahr Pause hielten die Burgschützen Ebermannsdorf zum dritten Mal ihr „Wir-ärgern-uns-net(t)”-Schießen ab. Jung und Alt kämpften um den Sieg. Wie bei den letzten beiden Malen wurde nach den Regeln eines normalen „Mensch-ärgere-dich-nicht” gespielt. Statt gewürfelt musste jedoch geschossen werden. Auf den Wunsch der Spieler hin gab es eine Änderung zu den Vorjahren – die Teams wurden ausgelost. Schnell waren die 12 Mitspieler in 3 Teams verteilt und der eigentliche Spaß konnte beginnen. Bald fiel die erste 6 und das rote Team startete ins Spiel. Lang dauerte es nicht, dann war auch Gelb dabei. Nur das blaue Team brauchte etwas länger, um die erste Figur ins Spiel zu bringen. Rasch war ein munterer Wettstreit im Gange. Während die einen auf der Flucht waren, verfolgten die anderen Teams fleißig und natürlich durfte auch das Schmeißen der gegnerischen Spielfiguren nicht zu kurz kommen. Wer gerade nicht aktiv am Zug war, tummelte sich trotzdem mit im Schießstand und gab seinen Mannschaftskameraden mehr oder weniger hilfreiche Tipps. Schnell mussten die Teams aber feststellen, dass vor allem das Treffen einer 1 eine große Herausforderung darstellt. Ist die Gefahr doch groß, statt der gewünschten 1 eine 0 zu treffen. Dennoch war vor allem Gelb darauf angewiesen, mehrere 1er hintereinander zu treffen. Zwei der Spielfiguren mussten im Häuschen noch ganz nach hinten fahren, und die dritte Figur stand davor. Lediglich die vierte Figur war bereits ganz hinten an ihrem Platz im Häuschen angelangt. Groß war natürlich die Freude der anderen Teams, als dies Gelb nicht schnell genug gelang und die letzte Figur kurz vor dem Ziel geworfen werden konnte. Und so musste sich die letzte gelbe Spielfigur erneut auf die Reise um das ganze Spielfeld machen. Dennoch ließ sich das gelbe Team den Sieg nicht mehr aus der Hand nehmen. Seinen Ausklang fand der unterhaltsame und kurzweilige Nachmittag dann bei einem gemeinsamen Grillen und gemütlichen Zusammensitzen.
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