Beim gut besuchten Seniorennachmittag in Ebermannsdorf gab es viele Informationen zum „Leben und Wohnen im Alter“ – Die Experten, Jennifer Nelhiebel vom Seniorennetzwerk und Architekt Markus Rösch stellten die Pläne für eine Senioreneinrichtung in der Neuen Mitte vor.
In geselliger Atmosphäre bot die Veranstaltung nicht nur Gelegenheit zum Austausch, sondern auch umfassende Informationen rund um das Thema Leben und Wohnen im Alter. Bürgermeister Erich Meidinger hatte die Gäste willkommen geheißen und freute sich über das große Interesse.
Jennifer Nelhiebel vom Seniorenmosaik des Naturparks Hirschwald stellte das Netzwerk „Seniorenmosaik“ und dessen vielfältige Aufgaben vor. „Das Seniorenmosaik ist ein unterstützendes Element der Seniorenarbeit in der Region des Naturpark Hirschwald als wichtiger Ansprechpartner für ältere Menschen und deren Familien“.
„Das Ziel ist es, ältere, oder vorübergehend hilflosen Mitmenschen sowie deren Angehörige im Alltag zu unterstützen und eine bedarfsgerechte Hilfe anzubieten“. Wie man erfuhr, reicht das Angebot von der Beratung über die Vermittlung von Unterstützungsleistungen bis hin zur Vernetzung bestehender Hilfsangebote in der Region. Bürgermeister Meidinger informierte aus einer Umfrage zum „Thema Wohnen und Leben im Alter“, die im Zusammenhang mit der geplanten Errichtung einer Senioreneinrichtung in der Neuen Mitte in Ebermannsdorf stattgefunden hat.
Architekt Markus Rösch stellte ein mögliches Konzept vor. Für die geplante Senioreneinrichtung in der Neuen Mitte sind mit Apartments für betreutes Wohnen, eine Tagespflege in Form eines Pflegehotels und ambulant betreute Wohngruppen sowie ein Pflegestützpunkt vorgesehen. Angedacht sind ein Café, ein Laden sowie eine Arzt- und Physiopraxis. Mit einem Betreiber einer Senioreneinrichtung gibt es bereits Kontakte.
Die Resonanz der Besucher war positiv und die Gemeinde konnte wertvolle Impulse gewinnen – und es gab auch bereits konkrete Nachfragen für Senioren-Appartements.