Die neu gekürte Faschingswürdenträger mit 2. Schießleiter Franz Pfab (2. Von links) (Bild: Thomas Kryschak)

Närrische Zeit auch bei den Burgschützen

Der Kappenabend ist ein fester Termin im Kalender der Burgschützen Ebermannsdorf. So konnten auch dieses Jahr wieder allerlei bunt gekleidete Gestalten im Schützenheim angetroffen werden, statt der trainierenden Schützen. Diese feierten gemeinsam Fasching und kürten ihre neuen närrischen Würdenträger. Nach der Begrüßung durch Schützenmeister Thomas Kryschak übernahm der 2.Schießleiter Franz Pfab. Dieser freute sich über die große Teilnehmerzahl von 22 Schützen, die um die Königswürde gekämpft hatten. Hierbei ging es nicht wie üblich darum, möglichst viele Ringe zu erzielen, sondern möglichst wenige. Auch dies ist nicht so einfach, denn ein Treffer komplett außerhalb der Scheibe wurde mit 10 Ringen bestraft. Die neue Faschingsliesl erzielte mit 31 Ringen das niedrigste Ergebnis im gesamten Teilnehmerfeld. Renate Holzner sicherte sich diesen Titel vor den beiden Faschingsburgfräulein Ruth Kryschak (45 Ringe) und Emma Demelt (70 Ringe). Bei den Männern ging es etwas enger zu. Mit 34 Ringen konnte Marco Straub hier das niedrigste Ergebnis erreichen und trägt damit den Titel Faschingskönig. Ihm zur Seite stehen die beiden Faschingsritter Mathias Scheeler (44 Ringe) und Albert Holzner (48 Ringe). Auch die Jugend bekam einen neuen Faschingshofstaat. Dieser besteht vollständig aus Lichtschützen. Faschingsjugendliesl wurde mit einem Ergebnis von 52 Ringen Isabella Straub. Neuzugang Jakob Sturm erzielte 43 Ringe und ist somit Faschingsjugendkönig. Die beiden Faschingsjugendritter sind Lukas Mandl (53 Ringe) und Lukas Peter (57 Ringe). Ein Pechvogel darf nicht fehlen. Dies muss nicht zwangsweise der Schütze mit den meisten Ringen sein, dieses Mal war er es aber. Dieter Demelt erzielte die maximal möglichen 100 Ringe – ein Ergebnis über das jeder Schütze in einem normalen Wettkampf überglücklich wäre. Mit den von den Würdenträgern gesponserten Wurst- und Spitzelketten sowie Kraut feierten die Burgschützen dann noch ihren Faschingsabend und genossen die närrische Zeit.
Die Teilnehmer des Schnupperschießens mit Bürgermeister Erich Meidinger (links) und Vertretern des Vereins (Bild: Erwin Götz)

Schießluft schnuppern bei den Burgschützen

Wie jedes Jahr nahmen die Burgschützen Ebermannsdorf auch diesmal wieder am Ferienprogramm teil. Es wurde wie immer ein Schnupperschießen angeboten, bei dem Teilnehmer ab 6 Jahren ihr Können erproben und einen Einblick in den Schießsport gewinnen konnten. Insgesamt fanden sich 10 Kinder im Schützenheim ein. Jugendleiterin Ruth Kryschak begrüßte die Anwesenden kurz und nahm gleich noch die für ihr Publikum wohl langweiligste, aber gleichzeitig auch wichtigste Einweisung vor. Hierbei ging es um die Sicherheit und das richtige Verhalten am Schießstand. Doch dann wurde es interessanter. Nun ging es nämlich in diesen, wo erste Versuche mit Lichtgewehr und Lichtpistole gemacht werden konnten. Mit viel Geduld wurde jedem einzelnen von der Jugendleiterin sowie ihren Helfern Mathias Scheeler, Lukas Weigert und Stefanie Kryschak erklärt, wie man sich richtig hinstellt und zielt. Und dann konnte bereits mit dem ersten Schuss gestartet werden. Schnell musste dabei festgestellt werden, dass es gar nicht so einfach ist, die Scheibe und vor allem die Mitte der selbigen zu treffen. Davon ließ sich aber keiner aufhalten. Und schon bald konnten die Teilnehmer sich nach einigem Üben und mit einigen Tipps und Tricks der Betreuer über erste Erfolge freuen. Auch das ein oder andere Talent zeigte sich hierbei. Freuen durfte sich jeder Schütze auch über einen Ausdruck seines Trefferbildes. Stolz wurde dies bei der Abholung vorgezeigt. Der ein oder andere äußerte dabei auch gleich den Wunsch, nach den Ferien noch einmal vorbeizuschauen und an einem normalen Training teilzunehmen.
Die Sieger des Nikolausschießens (links, mit Jugendleitung) und des Weihnachtsschießens (rechts). (Bild: Stefanie Kryschak)

Weihnachtliche Stimmung bei den Burgschützen

Das Ende des Jahres kommt immer näher – und damit auch Weihnachten. Und was könnte man da als Schützenverein machen? Richtig! Ein Weihnachtsschießen. Und so trafen sich die Mitglieder, um ihre Sieger zu küren und gemeinsam eine Weihnachtsfeier abzuhalten. Schützenmeister Thomas Kryschak freute sich in seiner Begrüßung über die zahlreich erschienen Mitglieder und übergab das Wort an die Jugendleitung für die erste der beiden anstehenden Preisverteilungen. Als einer der wenigen vereinsinternen Wettkämpfe schießen Weihnachten Jugend und Erwachsene getrennte Schießen aus. Das Motiv und das Ziel waren aber dieses Jahr ähnlich. Die Jugend schoss in ihrem Nikolausschießen auf einen Stern, dessen Zacken verschiedene Punktewerte hatten. Auch das Innere des Sterns war in Segmente mit unterschiedlichen Punktewerten unterteilt. Ziel war es, möglichst viele Punkte zu erzielen. Maximal möglich waren 686 Punkte. Bastian Kryschak bewies bei diesem ungewohnten Zielbild die beste Treffsicherheit. Mit einem Ergebnis von 498 Punkten sicherte er sich den 1. Platz. Lukas Weigert und Lichtschützin Elena Langer waren nicht nur dicht dahinter, sondern auch noch punktgleich. Somit teilten sie sich den 2. Platz mit 493 Punkten. Schießleiterin Stefanie Kryschak übernahm dann die Preisverteilung der Erwachsenen. Auch hier war das Motiv der Stern – jedoch nicht nur einer, sondern neun. Jeder Stern hatte eine andere Punktzahl. Wie bei der Jugend ging es darum, möglichst viele Punkte zu erzielen. Ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten sich Renate und Albert Holzner. Beide erreichten die maximale Punktzahl von 268. Da Renate aber zuerst geschossen hatte, entschied sich die Schießleitung, sie zur Siegerin zu küren. Platz 3 war nicht weit weg. Lediglich 6 Punkte trennten Pistolenschütze Paul Müller von den beiden Erstplatzierten. Er erreichte insgesamt 262 Punkte. Bei Burgtrunk, Apfeltee und Plätzchen verbrachten die Burgschützen dann noch einen gemütlichen weihnachtlichen Abend im Schützenheim.

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