Wunderbare Weinzeltstimmung. (Bild: Gabriele Buchbinder)

Wenn die Feuerwehr zum Wein ruft: Beinfest der Feuerwehr Böhmischbruck verbindet edle Tropfen mit bayerischer Geselligkeit

Wenn die Freiwillige Feuerwehr Böhmischbruck zum traditionellen Beinfest einlädt, darf man sich auf einen geselligen Abend mit edlen Tropfen, feinen Schmankerln und bester Unterhaltung freuen. Die Verantwortlichen Richard Seegerer, Vincent Steger und Andreas Sax hatten mit ihrem Team wieder eine Heurigen-Weinstube par excellence vorbereitet. Für Weinkenner und all jene, die es an diesem Abend vielleicht noch wurden, hielt das Weingut Jürgen Hanewald eine feine Auswahl bereit. Doch auch wer mit der Traube weniger anfangen konnte, kam auf seine Kosten: Von Bier und alkoholfreien Getränken bis hin zu modernen In-Getränken wie Sarti Spritz war die Getränkekarte bestens bestückt. „Essen ist der Körper des guten Lebens, Wein seine Seele“, heißt es nach Clifton Fadiman. Die Feuerwehrleute nahmen sich diesen Gedanken zu Herzen und servierten dazu eine Auswahl an Käse- und Wurstspezialitäten. Für den späteren Hunger wurden sogar besondere Schmankerl-Platten mit kleinen Fingerfood-Kreationen aufgelegt, sehr zur Freude der Gäste, die auch zu später Stunde noch gerne zugriffen. Unter den zahlreichen Besuchern waren auch Erster Bürgermeister Uli Münchmeier sowie Abordnungen vieler Feuerwehren und Vereine aus der Großgemeinde und dem Umland. Der Zuspruch war so groß, dass kurzerhand weitere Tischgarnituren aufgestellt werden mussten. In der liebevoll dekorierten Halle und im Weinzelt war schließlich genau das zu spüren, was ein solches Fest ausmacht, herzliche Begegnungen, gute Gespräche und viel Geselligkeit. Das traditionelle Beinfest der Feuerwehr Böhmischbruck wurde damit einmal mehr zu einem Abend, der bei vielen Gästen noch lange in guter Erinnerung bleiben dürfte.
Festlicher Kirchenzug durchs Dorf. (Bild: Gabriele Buchbinder)

Patrozinium und Pfarrfest in Böhmischbruck

Festlich geschmückt präsentierte sich Böhmischbruck zum Patrozinium der Pfarrkirche „Mariä Himmelfahrt“. Angeführt von „Bayerisch Blech“ unter der Leitung von Hans Reitinger zog ein langer Festzug mit Ministranten, Kommunalpolitikern und Mandatsträgern, Vereinen, Fahnenabordnungen, Pfarrgemeinderat, Kirchenverwaltung und Ehrengästen durch das Dorf zur Kirche. Die Freiwillige Feuerwehr sorgte für einen sicheren Ablauf. Dekan Alexander Hösl stellte in seiner Predigt Maria als Frau des Vertrauens in den Mittelpunkt. Ihr Leben stand plötzlich „auf dem Kopf“, als sie ein Kind erwartete. Sie hatte keinen fertigen Plan und keine Antworten und ging dennoch ihren Weg. Darin liege auch für uns eine wichtige Botschaft: Vertrauen, obwohl wir nicht wissen, wie etwas ausgeht. „Anwesenheit gibt Raum“, betonte Hösl. Man müsse nicht jedes Problem lösen und nicht jede Trauer wegreden. Oft sei es das Wichtigste, einfach da zu sein, zuzuhören und Hoffnung zu geben. Maria könne dabei Vorbild für eine Kirche sein, die wie eine Mutter nachfragt, tröstet und mit offenen Ohren und einem mitfühlenden Herzen da ist. Kirche beginne bei jedem Einzelnen, nicht mit Macht und Erfolg, sondern mit Nähe, Liebe und gelebter Menschlichkeit. „Gott lässt nicht verloren gehen, was aus Liebe gelebt wurde“, so der Dekan. Lektorin Corinna Hösl griff in einer Meditation das Bild der Kräuter auf: Es gebe auch Kräuter der Wahrheit, des Friedens, der Hoffnung, der Liebe, der Geduld, der Freude und des Vertrauens. Man könne sie nicht pflücken, aber verschenken, mit einem freundlichen Wort, einem offenen Ohr oder einer helfenden Hand. Pfarrgemeinderatsvorsitzende Michaela Reger dankte allen, die zum Gelingen des Festes beitrugen, besonders „Bayerisch Blech“, dem Kirchenchor unter Daniela Bock und an der Orgel Julia Fehr, die extra aus Bärnau angereist ist, den Mesnern, Ministranten, der Feuerwehr sowie den „Blumenfeen“ Monika Duschinger und Johanna Kurzka. Besonderer Dank galt den Damen aus Kleinschwand für die kunstvollen Kräuterbuschen und -kränze. Beim anschließenden Pfarrfest wurde Gemeinschaft dann ganz praktisch gelebt. Pfarrgemeinderat, Kirchenverwaltung und viele junge Helfer bewirteten die Gäste mit Kaffee, Kuchen, Deftigem und kühlen Getränken. Die Kinder konnten im überdachten Vorhof von Anton Götz spielen und hinterließen dort farbenfrohe Kreidekunst. Pavillons der Firma Reger Bau spendeten Schatten. Bis in die Abendstunden wurde gefeiert, gelacht und erzählt. Ein Fest, bei dem spürbar wurde, was Böhmischbruck ausmacht: Gemeinschaft, die trägt und ein Dorf, das sich wie eine große Familie anfühlt.
Informationsaustausch mit HeimatEntwicklerin Doris Völkl (links stehend) beim HeimatUnternehmertreffen „Oberpfälzer Wald” bei Alexandra Schneider-Schwinghammer (stehend rechts) in Böhmischbruck. (Bild: Franz Völkl)

Starke Impulse für die Region – Energiedusche in Böhmischbruck

Mit ihrem Projekt „Yoga & Mind” hat sich Alexandra Schneider-Schwinghammer in Böhmischbruck einen Lebenstraum erfüllt. Genau dort trafen sich auf Einladung von HeimatEntwicklerin Doris Völkl die HeimatUnternehmer Oberpfälzer Wald zum inspirierenden Frühschoppen unter dem Motto „Erfrischende Energiedusche in Böhmischbruck”. Inmitten der idyllischen Umgebung nutzten Unternehmerinnen, Unternehmer sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Vereinen die Gelegenheit zum intensiven Austausch. „Diese HeimatUnternehmer sind ein besonderer Kreis, den wir heute dringend brauchen”, betonte Willi Perzl, früherer Mitarbeiter des Amts für ländliche Entwicklung. Sie verbinden privates und öffentliches Engagement und stärken so den ländlichen Raum nachhaltig. Mit dabei waren auch Christina Kircher vom Landratsamt Neustadt/WN sowie Barbara Mädl, Leiterin der Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung. Das Netzwerk zeigte erneut seine Vielfalt – von Landwirtschaft und Gesundheit über Kreativwirtschaft bis hin zu sozialen und touristischen Initiativen. In lockerer Runde entstanden neue Kontakte, gemeinsame Projekte und kreative Zukunftsideen für die Region. „Die Treffen leben vom Mitmachen”, sagte Doris Völkl – und genau das war in Böhmischbruck spürbar: offen, unkompliziert und voller Aufbruchsstimmung. Den stimmungsvollen Abschluss bildete ein gemeinsamer Besuch im Haus der Biodiversität in Tännesberg mit einer Führung von Bettina Hafner.
Mit den Kommunionkindern und den Seelsorgern feierte auch Konrektorin Sonja Kramer mit. (Bild: Elena Harwardt)

Feierliche Erstkommunion in Böhmischbruck gefeiert

Parallel zur Feier in Waldau fand am Sonntag auch in der bis auf den letzten Platz gefüllten Pfarrkirche Böhmischbruck eine Erstkommunionfeier statt. Aufgrund der laufenden Innenrenovierung der Stadtpfarrkirche in Vohenstrauß wurden die Kommunionkinder in diesem Jahr auf zwei Gottesdienste aufgeteilt. Die Feier in Böhmischbruck wurde von Pfarrer Ronald Liesaus zelebriert. Gemeindereferentin Elena Harwardt übernahm die Katechese sowie wesentliche Teile der Gestaltung des Gottesdienstes gemeinsam mit den 25 Kindern. Unter dem Leitwort „Du bist ein Ton in Gottes Melodie” stand die Gemeinschaft im Mittelpunkt der Feier. In der Katechese wurde daran erinnert, dass jeder Mensch wie ein eigener Ton in Gottes großer Melodie ist und dass gerade das Miteinander das Leben und den Glauben bereichert. Auch die Eltern wurden ermutigt, den Glauben gemeinsam mit ihren Kindern weiter im Alltag zu leben. Unser Glaube braucht Vorbilder für unsere Jugendliche und dies sind vor allem einmal die Eltern für die Kinder. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst vom Kinderchor Vohenstrauß unter der Leitung von Magdalena Süss. Mit ihren Liedern sorgten die jungen Sängerinnen und Sänger für eine festliche und lebendige Atmosphäre. Höhepunkt der Feier war der erstmalige Empfang der heiligen Kommunion durch die Kinder – ein bewegender Moment für die Familien und die gesamte Pfarrgemeinde.
Über den Kössinger Steig zur Peter und Paul Kirche. (Bild: Gabriele Buchbinder)

Bittgang von Böhmischbruck nach Kössing für Frieden und Schöpfung

Nach alter Tradition machten sich auch in diesem Jahr wieder Gläubige zum Bittgang von Böhmischbruck nach Kössing auf den Weg. Gemeinsam mit Pfarrer Ronald Liesaus und Ministranten zog die Gruppe über den Kössinger Steig zur Kirche „Peter & Paul”, um Gottes Segen für Mensch, Natur und Ernte zu erbitten. Hinter dem Kreuz beteten die Teilnehmer den Rosenkranz und trugen ihre Fürbitten vor. Dabei standen besonders die Bitte um eine gute Ernte, Arbeit, Frieden, gutes Wetter sowie der Schutz vor Unwettern im Mittelpunkt. Im Gottesdienst erinnerte Pfarrer Liesaus daran, dass es keineswegs selbstverständlich sei, „dass die Regale im Supermarkt immer voll sind, denn ohne eine Ernte wäre dies nicht möglich”. Seine Worte machten deutlich, wie sehr der Mensch trotz aller Technik auf Gottes Schöpfung und eine gelingende Natur angewiesen ist. Mit bewegenden Gedanken wurde auch an den Organisten Ferdl Völkl erinnert, der die Bittgänge sonst auf der Empore musikalisch begleitet hatte. Mit Blick auf die leere Empore wurde ein besonderes Gebet gesprochen. „Wir vermissen ihn sehr”, hieß es dabei spürbar bewegt. Beim Rückweg wurden die Fürbitten und Rosenkranzgesätze noch einmal vertieft. Passend dazu zeigte sich der zuvor eher graue und regnerische Nachmittag des Eisheiligen Pankratius plötzlich im schönsten Abendsonnenschein und verlieh dem Bittgang einen stimmungsvollen Ausklang. Mit den Worten „Schenke Frieden unter den Menschen und Hoffnung für unsere Zeit” wurde die Gemeinschaft schließlich in den Abend entlassen. Aus Pietätsgründen verzichteten die Teilnehmer auf das sonst übliche anschließende gemütliche Beisammensein.


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Adventfeier der Senioren im Pfarrheim Böhmischbruck (Bild: Michaela Reger)

Stimmungsvolle Adventfeier der Senioren in Böhmischbruck

Eine besonders stimmungsvolle Adventfeier erlebten die Seniorinnen und Senioren der Pfarrgemeinde Böhmischbruck im adventlich geschmückten Pfarrheim. Rund 25 Frauen und Männer aus dem Dorf waren der Einladung gefolgt und verbrachten einen besinnlichen, warmherzigen Nachmittag miteinander. Organisiert und liebevoll gestaltet wurde die Feier von Pfarrgemeinderatssprecherin Michaela Reger und ihrem engagierten Team. Sie begrüßte zu Beginn alle Anwesenden im Namen der Pfarrgemeinde und freute sich über die große Resonanz. Auch Pater Joseph sowie Dekan Alexander Hösl nahmen an der Feier teil, was die Wertschätzung für die Seniorinnen und Senioren zusätzlich unterstrich. Pater Joseph gestaltete den besinnlichen Teil des Nachmittags und stimmte die Gäste mit meditativen adventlichen Gedanken auf die stille Zeit ein. Eine nachdenkliche Geschichte über eine Kerze vertiefte seine Worte und lud zum Innehalten ein. Musikalisch umrahmt wurde die kleine Andacht von Richard Reger, der den gesamten Nachmittag mit Adventsliedern auf seiner Gitarre begleitete. Beschwingt und mit Freude stimmten die Besucherinnen und Besucher in die bekannten Lieder ein. Für heitere Stimmung sorgte anschließend eine weitere Erzählung von Richard Reger über das „Christbaum-Stehlen”, die viele der Anwesenden an frühere Zeiten erinnerte und für manches Schmunzeln sorgte. Die Gäste erlebten einen schönen, besinnlichen und zugleich fröhlichen Adventnachmittag. Am Ende zollten die Seniorinnen und Senioren Michaela Reger und ihrem Pfarrgemeinderatsteam großen Dank für die gelungene Organisation und die herzliche Atmosphäre, die diese Feier zu einem besonderen Erlebnis machte.
Ich geh mit meiner Laterne - fertig zum Lichterumzug. (Bild: Gabriele Buchbinder)

Ob groß, ob klein – jeder kann Sankt Martin sein! Jeder kann helfen und teilen und jeder kann ein Vorbild sein

Mit leuchtenden Laternen, fröhlichem Gesang und offenen Herzen feierte Böhmischbruck den Martinstag. Angeführt von Ferdl Völkl mit seinem Akkordeon zogen die Kinder, Eltern und Dorfbewohner mit bunten Laternen und Lichtern durch das Dorf. Auf einem kleinen Shetland-Pony ritt Milan Kiener als heiliger Martin voran und ließ die Kinderaugen leuchten. Zurück in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt schlüpfte Simon Bock in die Rolle des heiligen Martin und teilte den Mantel mit dem Bettler, gespielt von Jonas Ogarek. Lukas Bock führte als Erzähler durch die Legende, während Markus Duschinger und Lisa Vater mit einer stimmungsvollen Andacht die Bedeutung des Teilens in unsere Zeit holten. Die Geschichte des Heiligen wurde lebendig und erinnerte daran, wie einfach es sein kann, Licht und Wärme miteinander zu teilen. Ein besonderes Highlight war das Orgeldebüt von Jonas Schäffer, ein Schüler von Ferdl Völkl, der die bekannten Martinslieder spielte und damit für Gänsehautmomente sorgte. Zum Abschluss der Andacht erhielten die Buben und Mädel ein Martinshörndl zum Teilen. Im mit vielen Lichtern und Feuerschale geschmückten Pfarrhof schenkte der Pfarrgemeinderat zu saftigen Lebkuchen heißen Punsch und Tee aus. Ein herzliches Dankeschön gilt der Feuerwehr die den Umzug sicher begleitete und dafür sorgte, dass alle unbeschwert die Straßen entlang ziehen konnten. Ein Danke gilt auch allen Helferinnen und Helfern, den Familien, den Kindern und allen Mitwirkenden, die diesen Abend möglich gemacht haben. Jede helfende Hand, jedes Lächeln und jedes Licht das mitgetragen wurde, zeigt, dass die Botschaft des Teilens auch heute lebendig ist. So wurde dieser Abend zu einem wunderbaren Zeichen der Gemeinschaft, denn: Ob groß, ob klein, ein St. Martin kann jeder sein.
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