Informationsaustausch mit HeimatEntwicklerin Doris Völkl (links stehend) beim HeimatUnternehmertreffen „Oberpfälzer Wald” bei Alexandra Schneider-Schwinghammer (stehend rechts) in Böhmischbruck. (Bild: Franz Völkl)

Starke Impulse für die Region – Energiedusche in Böhmischbruck

Mit ihrem Projekt „Yoga & Mind” hat sich Alexandra Schneider-Schwinghammer in Böhmischbruck einen Lebenstraum erfüllt. Genau dort trafen sich auf Einladung von HeimatEntwicklerin Doris Völkl die HeimatUnternehmer Oberpfälzer Wald zum inspirierenden Frühschoppen unter dem Motto „Erfrischende Energiedusche in Böhmischbruck”. Inmitten der idyllischen Umgebung nutzten Unternehmerinnen, Unternehmer sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Vereinen die Gelegenheit zum intensiven Austausch. „Diese HeimatUnternehmer sind ein besonderer Kreis, den wir heute dringend brauchen”, betonte Willi Perzl, früherer Mitarbeiter des Amts für ländliche Entwicklung. Sie verbinden privates und öffentliches Engagement und stärken so den ländlichen Raum nachhaltig. Mit dabei waren auch Christina Kircher vom Landratsamt Neustadt/WN sowie Barbara Mädl, Leiterin der Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung. Das Netzwerk zeigte erneut seine Vielfalt – von Landwirtschaft und Gesundheit über Kreativwirtschaft bis hin zu sozialen und touristischen Initiativen. In lockerer Runde entstanden neue Kontakte, gemeinsame Projekte und kreative Zukunftsideen für die Region. „Die Treffen leben vom Mitmachen”, sagte Doris Völkl – und genau das war in Böhmischbruck spürbar: offen, unkompliziert und voller Aufbruchsstimmung. Den stimmungsvollen Abschluss bildete ein gemeinsamer Besuch im Haus der Biodiversität in Tännesberg mit einer Führung von Bettina Hafner.
Mit den Kommunionkindern und den Seelsorgern feierte auch Konrektorin Sonja Kramer mit. (Bild: Elena Harwardt)

Feierliche Erstkommunion in Böhmischbruck gefeiert

Parallel zur Feier in Waldau fand am Sonntag auch in der bis auf den letzten Platz gefüllten Pfarrkirche Böhmischbruck eine Erstkommunionfeier statt. Aufgrund der laufenden Innenrenovierung der Stadtpfarrkirche in Vohenstrauß wurden die Kommunionkinder in diesem Jahr auf zwei Gottesdienste aufgeteilt. Die Feier in Böhmischbruck wurde von Pfarrer Ronald Liesaus zelebriert. Gemeindereferentin Elena Harwardt übernahm die Katechese sowie wesentliche Teile der Gestaltung des Gottesdienstes gemeinsam mit den 25 Kindern. Unter dem Leitwort „Du bist ein Ton in Gottes Melodie” stand die Gemeinschaft im Mittelpunkt der Feier. In der Katechese wurde daran erinnert, dass jeder Mensch wie ein eigener Ton in Gottes großer Melodie ist und dass gerade das Miteinander das Leben und den Glauben bereichert. Auch die Eltern wurden ermutigt, den Glauben gemeinsam mit ihren Kindern weiter im Alltag zu leben. Unser Glaube braucht Vorbilder für unsere Jugendliche und dies sind vor allem einmal die Eltern für die Kinder. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst vom Kinderchor Vohenstrauß unter der Leitung von Magdalena Süss. Mit ihren Liedern sorgten die jungen Sängerinnen und Sänger für eine festliche und lebendige Atmosphäre. Höhepunkt der Feier war der erstmalige Empfang der heiligen Kommunion durch die Kinder – ein bewegender Moment für die Familien und die gesamte Pfarrgemeinde.
Über den Kössinger Steig zur Peter und Paul Kirche. (Bild: Gabriele Buchbinder)

Bittgang von Böhmischbruck nach Kössing für Frieden und Schöpfung

Nach alter Tradition machten sich auch in diesem Jahr wieder Gläubige zum Bittgang von Böhmischbruck nach Kössing auf den Weg. Gemeinsam mit Pfarrer Ronald Liesaus und Ministranten zog die Gruppe über den Kössinger Steig zur Kirche „Peter & Paul”, um Gottes Segen für Mensch, Natur und Ernte zu erbitten. Hinter dem Kreuz beteten die Teilnehmer den Rosenkranz und trugen ihre Fürbitten vor. Dabei standen besonders die Bitte um eine gute Ernte, Arbeit, Frieden, gutes Wetter sowie der Schutz vor Unwettern im Mittelpunkt. Im Gottesdienst erinnerte Pfarrer Liesaus daran, dass es keineswegs selbstverständlich sei, „dass die Regale im Supermarkt immer voll sind, denn ohne eine Ernte wäre dies nicht möglich”. Seine Worte machten deutlich, wie sehr der Mensch trotz aller Technik auf Gottes Schöpfung und eine gelingende Natur angewiesen ist. Mit bewegenden Gedanken wurde auch an den Organisten Ferdl Völkl erinnert, der die Bittgänge sonst auf der Empore musikalisch begleitet hatte. Mit Blick auf die leere Empore wurde ein besonderes Gebet gesprochen. „Wir vermissen ihn sehr”, hieß es dabei spürbar bewegt. Beim Rückweg wurden die Fürbitten und Rosenkranzgesätze noch einmal vertieft. Passend dazu zeigte sich der zuvor eher graue und regnerische Nachmittag des Eisheiligen Pankratius plötzlich im schönsten Abendsonnenschein und verlieh dem Bittgang einen stimmungsvollen Ausklang. Mit den Worten „Schenke Frieden unter den Menschen und Hoffnung für unsere Zeit” wurde die Gemeinschaft schließlich in den Abend entlassen. Aus Pietätsgründen verzichteten die Teilnehmer auf das sonst übliche anschließende gemütliche Beisammensein.


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Adventfeier der Senioren im Pfarrheim Böhmischbruck (Bild: Michaela Reger)

Stimmungsvolle Adventfeier der Senioren in Böhmischbruck

Eine besonders stimmungsvolle Adventfeier erlebten die Seniorinnen und Senioren der Pfarrgemeinde Böhmischbruck im adventlich geschmückten Pfarrheim. Rund 25 Frauen und Männer aus dem Dorf waren der Einladung gefolgt und verbrachten einen besinnlichen, warmherzigen Nachmittag miteinander. Organisiert und liebevoll gestaltet wurde die Feier von Pfarrgemeinderatssprecherin Michaela Reger und ihrem engagierten Team. Sie begrüßte zu Beginn alle Anwesenden im Namen der Pfarrgemeinde und freute sich über die große Resonanz. Auch Pater Joseph sowie Dekan Alexander Hösl nahmen an der Feier teil, was die Wertschätzung für die Seniorinnen und Senioren zusätzlich unterstrich. Pater Joseph gestaltete den besinnlichen Teil des Nachmittags und stimmte die Gäste mit meditativen adventlichen Gedanken auf die stille Zeit ein. Eine nachdenkliche Geschichte über eine Kerze vertiefte seine Worte und lud zum Innehalten ein. Musikalisch umrahmt wurde die kleine Andacht von Richard Reger, der den gesamten Nachmittag mit Adventsliedern auf seiner Gitarre begleitete. Beschwingt und mit Freude stimmten die Besucherinnen und Besucher in die bekannten Lieder ein. Für heitere Stimmung sorgte anschließend eine weitere Erzählung von Richard Reger über das „Christbaum-Stehlen”, die viele der Anwesenden an frühere Zeiten erinnerte und für manches Schmunzeln sorgte. Die Gäste erlebten einen schönen, besinnlichen und zugleich fröhlichen Adventnachmittag. Am Ende zollten die Seniorinnen und Senioren Michaela Reger und ihrem Pfarrgemeinderatsteam großen Dank für die gelungene Organisation und die herzliche Atmosphäre, die diese Feier zu einem besonderen Erlebnis machte.
Ich geh mit meiner Laterne - fertig zum Lichterumzug. (Bild: Gabriele Buchbinder)

Ob groß, ob klein – jeder kann Sankt Martin sein! Jeder kann helfen und teilen und jeder kann ein Vorbild sein

Mit leuchtenden Laternen, fröhlichem Gesang und offenen Herzen feierte Böhmischbruck den Martinstag. Angeführt von Ferdl Völkl mit seinem Akkordeon zogen die Kinder, Eltern und Dorfbewohner mit bunten Laternen und Lichtern durch das Dorf. Auf einem kleinen Shetland-Pony ritt Milan Kiener als heiliger Martin voran und ließ die Kinderaugen leuchten. Zurück in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt schlüpfte Simon Bock in die Rolle des heiligen Martin und teilte den Mantel mit dem Bettler, gespielt von Jonas Ogarek. Lukas Bock führte als Erzähler durch die Legende, während Markus Duschinger und Lisa Vater mit einer stimmungsvollen Andacht die Bedeutung des Teilens in unsere Zeit holten. Die Geschichte des Heiligen wurde lebendig und erinnerte daran, wie einfach es sein kann, Licht und Wärme miteinander zu teilen. Ein besonderes Highlight war das Orgeldebüt von Jonas Schäffer, ein Schüler von Ferdl Völkl, der die bekannten Martinslieder spielte und damit für Gänsehautmomente sorgte. Zum Abschluss der Andacht erhielten die Buben und Mädel ein Martinshörndl zum Teilen. Im mit vielen Lichtern und Feuerschale geschmückten Pfarrhof schenkte der Pfarrgemeinderat zu saftigen Lebkuchen heißen Punsch und Tee aus. Ein herzliches Dankeschön gilt der Feuerwehr die den Umzug sicher begleitete und dafür sorgte, dass alle unbeschwert die Straßen entlang ziehen konnten. Ein Danke gilt auch allen Helferinnen und Helfern, den Familien, den Kindern und allen Mitwirkenden, die diesen Abend möglich gemacht haben. Jede helfende Hand, jedes Lächeln und jedes Licht das mitgetragen wurde, zeigt, dass die Botschaft des Teilens auch heute lebendig ist. So wurde dieser Abend zu einem wunderbaren Zeichen der Gemeinschaft, denn: Ob groß, ob klein, ein St. Martin kann jeder sein.
Böhmischbrucker Sternsingerschar 2025 (Bild: Gabriele Buchbinder)

Sternsinger in Böhmischbruck, Altentreswitz und Kössing auf dem Weg

Bereits zum 67. Mal ziehen Sternsingerinnen und Sternsinger von Haus zu Haus, bringen den Menschen Gottes Segen für das neue Jahr und sammeln Spenden für Kinder weltweit. Die Aktion Dreikönigssingen 2025 steht unter dem Motto „Erhebt eure Stimme! Sternsingen für Kinderrechte.“ Zum Hochfest „Erscheinung des Herrn“ zog Pfarrer Ronald Liesaus feierlich mit den Sternsingern aus Böhmischbruck, Altentreswitz und Kössing in die vollbesetzte Pfarrkirche „Mariä Himmelfahrt“ ein. Verstärkt wurde in diesem Jahr die Königsschar durch die „Nachwuchssternsinger“ Tim Sax und Jonas Ogarek. Nach der feierlichen Wasserweihe erfuhren die Gottesdienstbesucher einiges über die Sternenkonstellationen vor über zweitausend Jahren. Und dass sich nicht nur damals die Astronomen sondern auch heute noch die Wissenschaftler die Köpfe über Umlaufbahnen, Sternen- und Planetenstellungen dieses Phänomens zerbrechen. Selbst wenn das Sternnavi damals nicht richtig funktioniert habe, denn die Waisen liefen erst einen Umweg über Jerusalem, letztendlich fanden sie Christus doch in der Krippe in Bethlehem. Einen besonderen musikalischen Glanz verbreiteten die Solistinnen Regina Plödt und Luisa Ram mit ihrem Gesang, begleitet von Sophia Simon auf der Geige und Ferdl Völkl an der Orgel. Nach altem Brauch zogen die Sternsinger bei bestem Feiertagswetter durch die Dorfstraßen, überbrachten den Haussegen und zeichneten auf die Türen 20 C+M+B 25. Die Segnungen am Dreikönigstag sollen sichtbar machen, dass die Menschwerdung Jesu in unseren Alltag hineinwirkt. Die Jugendlichen und Kinder freuten sich, dass ihre Spendenbox gut „gefüttert“ wurde, aber auch über die süßen Belohnungen, die sie für ihren Dreikönigsdienst erhielten.
Begrüßung am Eingang (Bild: Monika Duschinger)

Besinnlicher Adventnachmittag der Gemeinschaft und Vorfreude

Der Pfarrgemeinderat Böhmischbruck hat zu einem stimmungsvollen Adventnachmittag für Senioren und Dorfbewohner aus Böhmischbruck, Altentreswitz und Kössing in den Pfarrsaal eingeladen. Bereits am Eingang wurden die Gäste mit liebevoller Dekoration empfangen, die den Zauber der Vorweihnachtszeit spürbar machte. Im festlich geschmückten Raum erwartete die Besucher wunderschön dekorierte Tische, die mit Kerzen, Tannenzweigen und kleinen weihnachtlichen Akzenten zum Verweilen einluden. Ein ganz besonderer Hingucker war die von Richard Reger gebaute Miniaturausgabe der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt, die das Herzstück der tollen Gesamtdekoration war. Die warme und einladende Atmosphäre spiegelte sich auch im kulinarischen Angebot wider. Selbstgebackene Plätzchen, saftiger Stollen, duftender Kaffee, aromatischer Tee und Punsch sorgten für das leibliche Wohl und trugen zur gemütlichen Stimmung bei. Das Programm bot eine gelungene Mischung aus Unterhaltung und Besinnlichkeit. Das Team um PGR-Sprecherin Michaela Reger erfreute die Gäste mit liebevollen Details. Mit traditionellen Liedern für die Weihnachtszeit, die Richard Reger auf seiner Gitarre begleitete, schlich sich das weihnachtliche Gefühl tief in die Herzen. In geselliger Runde genossen die Gäste die Gelegenheit ins Gespräch zu kommen und sich über weihnachtliche Traditionen früher und heute auszutauschen. „Man merkt, wieviel Herzblut und Liebe in die Vorbereitung des Nachmittags gesteckt wurde. Es ist ein Geschenk, gemeinsam diese Adventsstimmung zu erleben.“, so eine Teilnehmerin. Der Nachmittag war ein voller Erfolg und ein herzliches Vergelt‘s Gott geht an das Team, das mit seinem Wirken diese Stunden noch einige Zeit in Erinnerung bleiben lässt.
Leuchtende Kinderaugen (Bild: Gabriele Buchbinder)

Lichtermeer und Gemeinschaft - Böhmischbrucker jüngster Orgelspieler gibt an St. Martin sein Orgel-Debüt

Viele Familien haben sich am Sonntagabend an der Pfarrkirche Mariä-Himmelfahrt zum Martinsumzug getroffen. Die Gesichter der Kinder strahlten ebenso hell wie ihre bunten Laternen und das Funkeln in ihren Augen spiegelte die Freude und Aufregung wider. Stolz hielten sie die kleinen Kunstwerke in die Höhe, die in vielen Stunden gebastelt, bemalt und mit liebevollen Details versehen worden sind. Shetland-Pony Gabi wartete geduldig mit Mathilda Kiener, die in die Rolle des heiligen Martins von Tours geschlüpft war, auf den Start. Zum Glockengeläut setzte sich der Martinszug in Bewegung. Die Straßen von Böhmischbruck verwandelten sich in ein Lichtermeer aus flackernden Laternen, die die Dunkelheit durchbrachen und eine zauberhafte Stimmung erzeugten. Begleitet wurde der Zug von traditionellen Martinsliedern, die von den Kindern und ihren Eltern gesungen wurden. „Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne…“ erklang es durch die Nacht. Ferdl Völkl spielte mit seinem Akkordeon das instrumentale Topping dazu. An manchen Häusern hatten die Bewohner selbst Kerzen aufgestellt, um den Weg zusätzlich zu erleuchten und ihre Verbundenheit mit der Dorfgemeinde zu zeigen. Für Sicherheit und entsprechende Verkehrsleitung war die Freiwillige Feuerwehr Böhmischbruck im Einsatz. Mit roten Bäckchen zogen die Buben und Mädel mit ihren Eltern in die durch Kerzenlicht erhellte Kirche ein. Gemeindeassistentin Elena Harwardt begrüßte alle zur Andacht und las eine Geschichte mit einer deutlichen Botschaft vor. Es ging um einen kleinen Jungen namens Martin, der sich im Wald verlief und durch die Hilfe einer obdachlosen Frau nicht nur die Hälfte ihrer geflickten Jacke zum Wärmen bekam, sondern auch nach Hause gebracht wurde. Der Tenor der Erzählung zeigt uns, dass kleine Gesten große Wirkung haben können. Im Nachwort erinnerte sie an die bekannte Geschichte, in der der Heilige Martin seinen Mantel mit einem Bettler teilte. Sie sprach von den Werten, die der Heilige Martin uns auch heute noch vermittelt und hob die Wichtigkeit von Mitgefühl und Nächstenliebe hervor. „Jeder von uns kann in seinem Alltag Gutes tun. Oft sind es die kleinen Dinge die das Leben eines anderen Menschen erhellen – ein Lächeln, eine helfende Hand, ein gutes Wort“, erklärte sie. In einer Welt, in der Hektik und Leistungsdruck dominieren, sei es wichtig, sich an die Grundwerte zu erinnern und sich für das Wohl anderer einzusetzen. In den Fürbitten brachten Tim Sax, Jonas Ogarek, Mathilda Kiener und Simon Bock die Bitten für ein gemeinschaftliches Miteinander zum Ausdruck.
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