Nach dem Willkommensgruß der Teamleiterin Silke Wurzer, Totengedenken und „Vater unser” starteten die Senioren*innen im Generationencafè am Dienstag ins neue Jahr. Pfarrer Varghese Puthenchira sprach ein Segensgebet. Unter dem Leitwort „Hoffnung” trug Siggi Bock Wünsche für 2026 in Oberpfälzer Mundart vor.
„Aus`m Vertrauen wachst d`Hoffnung, und dai wünsche enk heit fürs ganz neie Joua, meine liawn Leit! Wer koi Hoffnung mehr hout, der stolpert dahin, ohne Freid drin im Herzn, ohne Ziel, ohne Sinn. Doch uns, liawe Leit, is de Hoffnung vakündt, is vom Herrgott selber a Liacht atündt. Er hout alles in seine Händ und bringt`s in Weisheit und Liebe zu End, auch wenn mia seine Weg oft goua nird vastehn, WARUM froung mechtn, koin Sinn nird sehn; nou mia ma bedenkn, wos de Bibel vakündt, dass seine Gedanken halt anders als de unsern sind.
Hoffnung wünsche vor allen denen, döis am nötigstn haben, denen die Gsundheit fehlt unter allen irdischen Gaben. Ihr Krankn, glaabsts ja nird, enga Kreiz waar umasunst, mehr als Wissenschaft, Gscheitheit, mehr als Leistung und Kunst, helfen nach des Herrgotts undurchsichtigem Plan de Kreizträger der Welt und der Menschheit voran! Der Tod und die Toten, Worte dunkel und hart, sind in der Hoffnung des Glaubens gut aufbewahrt. Sie werden durchstrichen, nur eins wird es geben: das Wiedersehen und das ewige Leben. Hoffnung hoißt drum der Wanderstab ins neie Jahr, wie sie Weggeleit im alten war. Hoffnungsfroh sag drum jeder: „Herrgott ich gehe! Und füg tapfer hinzu: Dein Wille geschehe!”
Den Geburtstagskindern, unter ihnen zwei 75-Jährige sowie die älteste Einwohnerin Edith Häusler (95), wurde ein Ständchen gesungen und ein süßes Präsent überreicht. Bei bester Bewirtung wurde reger Austausch gepflegt. „Dou erfohrt ma ja immer wos Neis” hieß es. Nächste Zusammenkunft ist am 10.Februar.