Ausgelassen feierten die Pfarrsenioren und Mitglieder des Evangelischen Frauenkreises am Dienstag im Generationencafè ihren Fasching. Leiterin Silke Wurzer hatte mit ihrem Team gute Vorarbeit für den Nachmittag geleistet.
Zwei Sketche erzeugten Heiterkeit. Bei „Die Apfelkerne“ meinten schließlich der Bayer (Elisabeth Büttner) „für die Gscheitn“ und der Preiß (Christine Gradl) „für die Intelligenz“. In sich hatte es „Der Heiratswunsch“ von der ulkig gekleideten Sofie (Silke Wurzer). Zunächst aber hatte Finklstein alias Erich Geier in seinem Vermittlungsbüro den Anruf eines Mannes zu beantworten, der auf der Suche nach einer Frau war, dabei dessen viele genannten Eigenschaften als Voraussetzung notierte und dann feststellte: „Da sind Sie falsch verbunden, da müssen Sie beim Friedhofsverwalter anfragen. Lebend haben wir solche nicht auf Lager.“
Die schon einmal verlobt gewesene Sofie kam persönlich ins Büro und äußerte zehn Vorstellungen von einem Mann vor der Heirat. Finklstein schaut sie groß an, nachdem sie Studienrat, Generaldirektor und Millionärssohn abgelehnt hatte, und schlug einen Maurer vor. „Ja, das wäre die ideale Partie, verdient bestens, arbeitet sich nicht tot, freies Wochenende.“ Finklstein: Den bekommen Sie aber nicht für 20 000 Euro, da müssen Sie mindestens 100 000 Euro bieten.
Das Vierer-Team tanzte zu „Wenn wir alle Englein wären, dann wär die Welt nur halb so schön“ und animierte mit weiteren Stimmungsliedern wie „Rucki Zucki“, „Klingeling, es kommt der Eiermann“ und beim „Ententanz“ zu passenden Bewegungsübungen. Die Geburtstagskinder erhielten ein kleines Geschenk und freuten sich über das obligatorische Gratulationslied. Bei Krapfen, warmen Wienern und Getränken – das Fosnachts-Stamperl „Waldbeere“ inklusive - ließen es sich die Besucher, unter ihnen Pfarrer Varghese Puthenchira, gut gehen.