Nach siebenmonatiger Innenrenovierung erstrahlte die Pfarrkirche Sankt Martin am Heiligen Abend in neuem Glanz. „Wir freuen uns sehr darüber und sagen Danke zu Gott und zu allen, die mitgearbeitet haben“ Mit diesen Worten begrüßte Pfarrer Varghese Puthenchira die vielen Familien zum ersten Gottesdienst.
„Kein anderer Geburtstag wird auf der ganzen Welt so fröhlich gefeiert wie dieser, denn mit Jesus ist Gott selbst zu uns gekommen, ganz klein in einer einfachen Krippe. Und wir dürfen nicht nur an Weihnachten, sondern jeden Tag spüren: Gott ist mitten unter uns“ betonte Puthenchira. Dies kam auch in der beeindruckenden Aufführung zum Ausdruck.
Eine gestresste Frau (Barbara Bauriedl) hat keine Zeit für Weihnachten und übersieht den eigentlichen Sinn des Festes. Während die Kinder Weihnachtsgeschichten mit Maria, Josef, Hirten und Sterndeutern spielen, erkennt sie langsam: Weihnachten bedeutet nicht Stress, Putzen und Geschenke, sondern die Freude über die Geburt Jesu. Am Ende lässt sie sich einladen, selbst zum Kind in der Krippe zu kommen. Als Sprecherin fungierte Sophia Pritzl.
Auch die Fürbitten trugen zwei Buben beherzt vor, während ein Licht entzündet und vor die Krippe gestellt wurde. „Ihr habt das toll gemacht und die Weihnachtsgeschichte wunderbar vorgespielt“ sagte Pfarrer Puthenchira zu den Kindern, denen er den Einzelsegen spendete. Dank galt auch Lisa Koppmann und Barbara Bauriedl für die Einübung mit viel Geduld, Liebe und Freude sowie Hans und Christoph Liedl für die schöne musikalische Begleitung, der Familie Jäger für den herrlichen Christbaum, dessen Aufstellern und Krippenbauern inklusive Schmuck.