In diesem Aufruf gipfelte der Dankabend für die Ehrenamtlichen von St. Martin. Rund 40 Personen zwischen 10 und 84 Jahre begrüßte Kirchenpfleger Karl Bauer im Pfarrheim. „Unser Leben ist manchmal voll mit Terminen und Gott findet keinen Platz. Ziel im neuen Jahr sollte sein: Wo kann Gott wohnen in meiner Familie, am Arbeitsplatz und im Umgang miteinander?“ betonte Pfarrer Varghese Puthenchira beim vorausgehenden Gottesdienst. Daran anknüpfend untermalte er seine Gedanken zum Ehrenamt mit biblischen Zitaten im Licht des Wortes Gottes. Auch die Feier der Liturgie, nicht nur die Dienste, sondern die ganze mit betende und mitsingende Gemeinde sei ein Ehrenamt. Leider sei dieses Bewusstsein weitgehend verloren gegangen.
Puthenchira sagte „Vergelt`s Gott! allen treuen Mitarbeitern*innen, die in irgendeiner Weise der Pfarrgemeinde dienen, und er richtete den Blick in die Zukunft. „Wir befinden uns in einer entscheidenden Phase auf dem Weg hin zu einer größeren Pfarreiengemeinschaft. Unverzichtbar ist deshalb ein starker Pfarrgemeinderat“ erklärte Puthenchira. Geplant ist die Zusammenführung von Weiherhammer, Mantel, Kaltenbrunn, Kohlberg, Etzenricht und Rothenstadt. Puthenchira bat eindringlich zur Werbung für die PGR-Wahl am 1.März. Seine zweite Bitte: „Unterstützen Sie Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat, denn die Verwaltungsaufgaben sind stark gewachsen. Im Bereich der Arbeitssicherheit sollen Leute zur Mitarbeit bereit sein.“ Das Motto des Heiligen Jahres „Pilger der Hoffnung“ gelte weiterhin als Gemeinde, „nicht weil wir alles alleine schaffen, sondern weil einer uns Hoffnung gibt, uns verheißen hat, bei uns zu sein bis zum Ende der Welt“ schloss der Pfarrer.
PGR-Ortsausschuss-Sprecherin Martina Messer lud zur Halbtages-Busfahrt für 25.Januar nach Regensburg ein. Sinnvolle Wünsche für das neue Jahr von Norbert van Tiggelen trug Tanja Lobenhofer vor.