Auf ein herausforderndes Vereinsjahr blickte der FC Kaltenbrunn in der Hauptversammlung am Sonntag im Sportheim zurück. Die Neugestaltung der Tennisanlage zur Sport- und Begegnungsstätte bezeichnete Vorsitzender Andreas Malzer als wichtigstes Projekt. „Der Ehrgeiz unserer Arbeiter hat mich sehr beeindruckt. Wir sind auf das bisher Geleistete sehr stolz, da der Großteil mit 12000 Arbeitsstunden in Eigenleistung erbracht wurde.” Laut Malzer sind nur noch Restarbeiten offen. Er dankte allen Helfern und Gönnern. Eine Eröffnungsfeier wird geplant.
Überhaupt sah der FC-Chef das Ziel der Eigenverantwortlichkeit durch die Organisation von Instandhaltungsmaßnahmen, Sanierungsarbeiten und Neugestaltungen am Sportgelände in Arbeitsgruppen erreicht. Die Regelung der Aufgabenaufteilung durch ein Organigramm und einen Strukturaufbau war die richtige Entscheidung, bemerkte Malzer.
Er äußerte sich auch sehr zufrieden mit der Entwicklung der ersten Mannschaft. „Sie hält zusammen und ist auch in der Wirkung nach außen das Aushängeschild des FC. Auf die Jungs können wir uns bei Arbeiten und Events immer verlassen. Trainer Hans-Peter Schönl geht mit gutem Beispiel voran.” Besonderen Dank sagte Malzer Ehrenvorsitzenden Sepp Pritzl – „er ist immer da” sowie der „wichtigen Personalie” Herbert Rudolph. Gut eingearbeitet habe sich Simon Bendl als Abteilungsleiter der Stockschützen, die sich positiv entwickeln. Neue Putzkraft ist Jessica Dippl.
Schriftführer Christopher Speth meldete einen Zuwachs von 35 Mitgliedern auf 374. Transparent informierte Stefan Bauer über einen kleinen Gewinn und auch finanziell gesunden Verein. Circa 97000 Euro wurden in die Sport- und Begegnungsstätte investiert. 57000 Euro kamen hierfür an Spenden zusammen. Die Gemeinde gab 9600 Euro Zuschuss. Ein solcher wird nach Antragstellung noch vom BLSV erwartet. Bauer dankte besonders Bardo Koppmann, der die Organisation der Eigenleistungen in die Hand genommen hatte.