Tännesberg. Am Samstag des 28. Februar 2026 fand im Hotel Wurzer die gut besuchte Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Tännesberg statt. Sowohl die Verantwortlichen des Feuerwehrvereins als auch die aktive Mannschaft konnten sich über ein großes Interesse der Mitglieder freuen. Die starke Beteiligung spiegelte einmal mehr den guten Zusammenhalt innerhalb der Wehr wider.
Vor Beginn der Versammlung wurde in einem feierlichen Gedenkgottesdienst aller verstorbenen Mitglieder gedacht. Erfreulicherweise, so berichtete Vorsitzender Peter Schneider, habe es im Jahr 2025 keinen Todesfall gegeben.
In seinem Jahresbericht informierte Schneider über die Mitgliederentwicklung: Bei zwei Austritten und sechs Neuaufnahmen zählt der Feuerwehrverein aktuell 330 Mitglieder. Diese positive Bilanz zeige, dass die Feuerwehr Tännesberg weiterhin fest in der Gemeinde verankert sei.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Rückblick in das Jubiläumsjahr 2025 und die Feierlichkeiten zum 150-jährigen Gründungsfest. „Unser Gründungsfest im vergangenen Jahr wird vielen Menschen, besonders auch unserer Jugend, noch lange in guter Erinnerung bleiben“, betonte der Vorsitzende. Besonders gefreut habe ihn, dass Organisation und Durchführung ohne größere Streitigkeiten verlaufen seien. „Wir können uns alle noch in die Augen schauen und uns zusammensetzen. Wenn man von anderen Jubiläumsfeiern hört, ist das nicht immer selbstverständlich“, so Schneider.
Abschließend sprach er allen Helferinnen und Helfern, Unterstützern und Sponsoren seinen ausdrücklichen Dank aus. Nur durch das engagierte Zusammenwirken vieler Beteiligter sei es gelungen, das 150-jährige Gründungsfest erfolgreich zu feiern und das Vereinsleben weiterhin so aktiv zu gestalten.
Gleichzeitig informierte der Vorsitzende über einen geplanten Gegenbesuch bei der Partnerfeuerwehr in Kirchlengern, der im Oktober dieses Jahres stattfinden soll. Den genauen Termin wird er rechtzeitig bekannt geben.
Des Weiteren berichtete der Vorsitzende über das eingeplante Bergfest, das heuer erstmals wieder auf dem alten Festplatz am Schlossberg stattfinden soll. Die Vorbereitungen hierfür sind bereits in vollem Gange, und das Organisationsteam arbeitet mit großem Engagement an der Umsetzung. Auch in diesem Fall wird der genaue Termin rechtzeitig bekannt gegeben.
Im weiteren Verlauf der Sitzung blickten 1. Kommandant Andreas Kneidl aus dem aktiven Dienst sowie die Jugendwarte Johannes Zangl und Philipp Kick von der Jugendfeuerwehr auf das vergangene Jahr zurück. Sie berichteten über zahlreiche Übungen, Einsätze und Aktivitäten, die das Feuerwehrjahr geprägt hatten, und hoben dabei insbesondere das Engagement der aktiven Mitglieder und des Nachwuchses hervor.
Kassier Constantin Rom stellte seinen Kassenbericht vor. Die Finanzen der Feuerwehr Tännesberg sind solide und gut geordnet. Die Kassenprüfer bestätigten ihm eine einwandfreie und hervorragende Arbeit und beantragten die Entlastung, die von der Versammlung einstimmig erteilt wurde.
Lobende Worte fanden in ihren Grußworten sowohl Bürgermeister Ludwig Gürtler als auch Kreisbrandmeister Christian Demleitner. Demleitner entschuldigte zugleich Kreisbrandrat Marco Saller sowie Kreisbrandinspektor Martin Weig, die nicht anwesend sein konnten. Beide Redner würdigten die geleistete Arbeit der Feuerwehr und betonten deren große Bedeutung für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger.
Nach der Entlastung der Vorstandschaft standen turnusgemäß nach sechs Jahren die Neuwahlen an. Der Wahlausschuss, bestehend aus Bürgermeister Ludwig Gürtler und Kreisbrandmeister Christian Demleitner, leitete die Wahlen souverän und routiniert.
In geheimer Wahl wurde Peter Schneider mit überwältigender Mehrheit erneut zum 1. Vorsitzenden gewählt. Gegenkandidaten gab es nicht. Alle weiteren Ämter wurden per Handzeichen in offener Abstimmung besetzt.
__Ergebnisse Neuwahl:__
1. Vorstand: Peter Schneider
2. Vorstand: Eckl Lukas
3. Vorstand: Constantin Rom
Kassier: Luisa Völkl
Schriftführer: Hannah Eckl
Beisitzer: Kirchberger Josef, Zimmet Bernhard, Winter Johannes, Lang Stefan, Winderl Alex
Kassenprüfer: Nößner Lukas, Dobmeier Jonas