Inklusives Tischtennis-Turnier: Starkes Zeichen für Miteinander im Sport

von Mariella Kramer

Abschlussfoto eines gelungenen inklusiven Tischtennis-Turniers: Mitarbeitende der Jura-Werkstätten spielten gemeinsam mit dem Rotary Club Amberg und tschechischen Austauschschülern. (Bild: Christian Schafbauer)
Abschlussfoto eines gelungenen inklusiven Tischtennis-Turniers: Mitarbeitende der Jura-Werkstätten spielten gemeinsam mit dem Rotary Club Amberg und tschechischen Austauschschülern. (Bild: Christian Schafbauer)
Abschlussfoto eines gelungenen inklusiven Tischtennis-Turniers: Mitarbeitende der Jura-Werkstätten spielten gemeinsam mit dem Rotary Club Amberg und tschechischen Austauschschülern. (Bild: Christian Schafbauer)

In der Turnhalle der Rupert-Egenberger-Schule in Amberg fand vor kurzem ein inklusives Tischtennis-Turnier statt, bei dem es um mehr ging als Punkte und Platzierungen. Hier standen der Austausch, ein sportlich faires Miteinander und die Freude an spannenden Ballwechseln im Mittelpunkt.

Rund 41 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren der Einladung der Jura-Werkstätten gefolgt – darunter 30 Mitglieder des Rotary Clubs Amberg, drei Austausch-Schüler aus Tschechien und acht Mitarbeitende der Werkstätten. Begrüßt wurden sie von Bernhard Albrecht, dem Geschäftsführer der Jura-Werkstätten und stellvertretenden Vorstandsvorsitzender der Lebenshilfe. „Inklusion entsteht dort, wo Begegnung stattfindet“, sagte Albrecht über das Begegnungsformat, das bereits seit vielen Jahren Menschen mit und ohne Beeinträchtigung zusammenbringt.

Begleitet wurde die Veranstaltung von Katharina Reuter, die als Referentin für Inklusion bei der Lebenshilfe Amberg-Sulzbach tätig ist. Sie verwies darauf, dass Teilhabe in Sport und Freizeit weniger durch große Programme entstehe als durch konkrete Anlässe, bei denen Menschen sich auf Augenhöhe begegnen können. Organisiert wurde das Turnier von Sieglinde Mutzbauer und Emil Schmid, die mit großem Engagement für einen reibungslosen Ablauf sorgten und das Miteinander der Gruppen sichtbar förderten.

Nach vielen spannenden Spielen setzte sich schließlich das Team Florian Bösl und Prof. Dr. Volkher Engelbrecht durch und konnte den Turniersieg für sich verbuchen.

Entscheidend war an diesem Nachmittag jedoch nicht das Ergebnis. Vielmehr zeigte das Turnier, wie selbstverständlich gemeinsames Erleben sein kann, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Den Abschluss bildete ein gemeinsames Essen. Die Jura-Werkstätten kündigten an, das inklusive Turnier auch künftig jährlich fortführen zu wollen.

Artikel melden

Hier können Sie diesen Artikel wegen Verstößen melden.

Möchten Sie von uns eine Antwort erhalten?

Dann geben Sie hier bitte Ihre Kontaktdaten an:

* erforderlich

north