Peter Ostermann von der Luftsportgruppe (oranges Käppi) begrüßte die Gäste und Vertreter der Vereine und erklärte ansxhließend die Flugzeuge, die in Fichtelbrunn stationiert sind. (Bild: Heidi Franitza)

Ein Tag über den Wolken und ein starkes Zeichen der Solidarität

Peter Ostermann, Jugendleiter der Luftsportgruppe Sulzbach-Rosenberg, begrüßte die Gäste der Lebenshilfe Amberg-Sulzbach vor dem Tower. Die Idee zu dem Besuch des Flugplatzes mit Rundflügen über die Heimat war beim Altstadtfest entstanden. In einem lockeren Gespräch hatten Jörg Beer, Leiter und Betreuer des Freizeitclubs der Lebenshilfe Amberg-Sulzbach, und Peter Ostermann den Tag unbürokratisch konkretisiert. Aus der Idee wurde binnen Minuten ein konkreter Ablauf: ein Besuch am Flugplatz, eine Führung durch die Hallen, ein Rundflug für jene, die sich trauten, und ein gemeinsamer Ausklang mit Raum für Gespräche und Begegnungen. Der Verein Schlacken Sulzbach-Rosenberg hatte sich nach Rücksprache mit dem Vorstand bereit erklärt, die Kosten zu übernehmen. Die Entscheidung fiel schnell und ohne große Formalitäten: Den Teilnehmern des Freizeitclubs sollte ein besonderer Tag ermöglicht werden. Nach der Besichtigung und der ausführlichen Erklärung der Flugzeuge rückte für viele Teilnehmer der Traum vom Fliegen spürbar näher. Nach einer Verhaltenseinweisung starteten in drei Staffeln mit jeweils drei Flugzeugen die Rundflüge. Nach der Rückkehr stand den Fluggästen die Begeisterung ins Gesicht geschrieben, auch wenn bei manchem weiche Knie verrieten, wie eindrucksvoll die Zeit in den Lüften gewesen war. Ein gemeinsames Mittagessen bildete den ruhigen, familiären Abschluss des Tages. Auf den Tellern lagen Steaks und Bratwürste vom Grill. Kaffee und Kuchen sorgten für einen gelungenen Ausklang. Man verabschiedete sich herzlich, oft mit einem Blick, der zeigte, dass dieser Tag mehr hinterlassen hatte als schöne Erinnerungen.
Klassenleiterin Lena Knoll (1.v.l.) begrüßte mit ihrem Team die Schülerinnen und Schüler der 1b. (Bild: Tanja Mühl)

22 Kinder starten an der Rupert-Egenberger-Schule in ihr erstes Schuljahr

Mit drei ersten Klassen ist die Rupert-Egenberger-Schule ins neue Schuljahr gestartet. Insgesamt 22 Kinder haben damit ihren ersten Schritt ins Schulleben gemacht. Neben der Klasse 1b am Haupthaus am Fallweg in Amberg gehören zwei Partnerklassen dazu, die an Regelschulen untergebracht sind. Für die Klasse 1b begann der erste Schultag mit einem besonderen Empfang. Schulclown Elfie begrüßte die vier Mädchen und sechs Jungen gemeinsam mit ihren Eltern und dem Klassenteam am Haupteingang mit Seifenblasen. In der Turnhalle hieß Schulleiter Michael Schuierer die neuen Schülerinnen und Schüler willkommen. Gemeinsam mit Klassenleiterin Lena Knoll und ihrem pädagogischen Team Edith Feldmann, Andrea Fieber und Andrea Winter sangen die Kinder ein Willkommenslied und zeigten stolz ihre Schultüten. Nach dem ersten Klassenfoto ging es ins Klassenzimmer, wo eine kleine Überraschung auf die zehn Schulanfänger wartete. Ein besonderes Konzept der Rupert-Egenberger-Schule sind die Partnerklassen. Dabei lernen Schülerinnen und Schüler der Rupert-Egenberger-Schule gemeinsam mit Kindern einer Regelschule am selben Schulstandort. Der Unterricht findet sowohl in getrennten Lerngruppen als auch gemeinsam statt. Die Partnerklasse 1a ist an der Albert-Schweitzer-Grundschule in Amberg angesiedelt. Dort starten ebenfalls zehn Kinder ins neue Schuljahr. Klassenleiterin ist Christine Seraphin, die von Andrea Reinhart, Anna-Lena Mayer und Melanie Kropp unterstützt wird. Die Partnerklasse 2c befindet sich an der Grundschule in Fensterbach. Dort beginnen zwei Jungen ihre Schulzeit. Die Kombiklasse wird von Katrin Weingartner geleitet. Zum pädagogischen Team gehören Marina Hösl, Daniela Plößl und Melanie Piehler.
(v.l.n.r.): Nina Halbeck (Bereichsleitung Kindheit und Jugend), Dr. Harald Schwartz (Vorstandsmitglied der JRM-Stiftung), Jutta Heindl (Mitglied des Stiftungskuratoriums) und Lebenshilfe-Vorstandsvorsitzender Bernhard Vahle ließen sich die Funktionsweise der Vibrationsplatte von Schüler Philipp (Mitte) zeigen. (Bild: Mariella Kramer)

Lebenshilfe erhält Spende für Vibrationsplatten: JRM-Stiftung unterstützt Therapieangebote

Die Frühförderstellen und die Heilpädagogische Tagesstätte der Lebenshilfe Amberg-Sulzbach freuen sich über eine Erweiterung ihres Therapieangebots: Dank einer Spende der Julitta & Richard Müller Stiftung in Höhe von 13.900 Euro konnten mehrere Galileo-Vibrationsplatten angeschafft werden. Die Geräte kommen künftig in der Physio- und Ergotherapie sowie in der heilpädagogischen Förderung und Logopädie zum Einsatz. Im Rahmen der Spendenübergabe machten sich Dr. Harald Schwartz (Vorstandsmitglied der Stiftung) und Jutta Heindl (Mitglied des Stiftungskuratoriums) ein Bild davon, wie die Vibrationsplatten in der Praxis verwendet werden. Gemeinsam mit Therapeutin Regina Haas demonstrierte Schüler Philipp die Funktionsweise des Geräts – anschließend konnten die Gäste die Wirkung selbst ausprobieren. Die Vibrationsplatte unterstützt dabei, die Haltungskontrolle, Muskelkraft, Koordination, Ausdauer sowie Konzentration und Wahrnehmung der Kinder zu fördern. Auch in der Logopädie und Heilpädagogik dient die verbesserte Körperwahrnehmung als wichtige Grundlage für weitere Schritte. Ob in der Physio-, Ergo- oder heilpädagogischen Therapie – sie eröffnen neue Möglichkeiten, Bewegungen spielerischer, wirksamer und motivierender zu trainieren. Die Lebenshilfe Amberg-Sulzbach bedankt sich herzlich bei der Julitta & Richard Müller Stiftung für die wertvolle Unterstützung, die einen wichtigen Beitrag zur Förderung der motorischen und sensorischen Entwicklung vieler Kinder mit Unterstützungsbedarf leistet.
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