Unter dem Motto „Menschenrechte sind nicht verhandelbar“ machen die Selbstvertreter der Lebenshilfe Amberg-Sulzbach, von Jura-Wohnen und den Jura-Werkstätten auf die drohenden Kürzungen in der Eingliederungshilfe aufmerksam. Anlässlich des 34. Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung fordern sie Teilhabe und Selbstbestimmung. Die Veranstaltung beginnt am Freitag, 8. Mai, um 10 Uhr mit einer mobilen Kundgebung vom Malteserplatz zum Marktplatz in Amberg. Ab 10.30 Uhr folgt dort ein Programm mit Grußworten des Lebenshilfe-Vorstandsvorsitzenden Bernhard Vahle sowie persönlichen Beiträgen der Betroffenen. Ergänzt wird das Programm durch Beiträge der Oberbürgermeister der Stadt Amberg, Michael Fritz, und der Stadt Sulzbach-Rosenberg, Stefan Frank. Zudem gibt es Informationen zum Stand regionaler Projekte, etwa zu barrierefreien Webseiten und einem barrierefreien Busfahrplan durch Judith Jonsche vom ZNAS. Winni Wonder unterstützt den Protesttag musikalisch. Als Symbol für wachsende Teilhabe werden Blumen- und Gemüsesetzlinge verschenkt, die über QR-Codes Informationen zu Menschenrechten zugänglich machen.