Beim Imkerverein sorgen viele fleißige Bienen und „Drohnen“ für Bienenschutz, Ernteerfolg, Nachwuchsausbildung und Geselligkeit. Bei der Jahreshauptversammlung ließ Vorsitzender Reinhold Gietl kommentarreich eine bunte Folge von Aktivitäten Revue passieren, die von der Ausgabe von Behandlungs- und Futtermitteln, der Beschaffung eines Zuchtvolkes und Kerzengießen mit Kindern bis zur Wachsaufbereitung reichten.
Der Anbau des Lehrbienenstandes sei zu einem Mehrzweckanbau geworden und das Imkerfest durch Bürokratieabbau und einen neuen Bratenlieferanten „wunderbar“ verlaufen. Das Helferfest kommentierte Gietl mit „schön war’s wieder“. Mit sichtlicher Freude berichtete er vom „sehr interessierten und disziplinierten“ Besuch von Schülern aus Gymnasium und Förderschule und beschrieb das Saukopfessen als „super Sache“.
Breiten Raum nahmen die Begleiterscheinungen der Sammellieferung von 19,5 Tonnen Honig an den Großhändler ein. Anlass waren die Inhalte der zur Lieferung angenommenen Eimer und Hobbocks, zu denen es „künftig etwas zu überlegen gibt“. Für die nächste Vorstandssitzung kündigte er Überlegungen an, „ob wir überhaupt oder unter welchen Bedingungen wir weitermachen und diesen Service noch anbieten“.
Bezirksvorsitzender Andreas Ackermann informierte über Maßnahmen zur Bekämpfung der asiatischen Hornisse, den Naturwabenbau und Qualitätvorgaben zur Honig-Prämiierung. Gemeinsam mit Gietl ernannte er Josef Bauer und Robert Held zu Ehrenmitgliedern. Für langjährige Treue zum Verein erhielten Reinhold Dietl und Alfred Hey die Verdienstnadel in Bronze, Manfred Bauriedl und Hermann Regler in Silber und Peter Neukam und Heinz Jantschik die Nadel in Gold. Bürgermeister Marcus Gradl dankte für die Angebote im Jugendbereich und Stadtverbandsvorsitzender Michael König rief den Imkern mit Blick auf die Bedeutung der Bienen in der Natur zu: „Wir brauchen euch!“