Auch wenn die schwächelnde deutsche Wirtschaft seit längerem Thema in den Medien ist, haben die Schülerinnen und Schüler der Grund- und Mittelschule Pressath nicht den Blick dafür verloren, dass es auch mitten in Europa Länder mit einem weit geringeren Lebensstandard gibt. So ist das durchschnittliche Einkommen in Deutschland noch immer etwa siebenmal so hoch wie im Kosovo.
Festhalten wollten die Schülerinnen und Schüler daher an einem Projekt, das mittlerweile zur Tradition geworden ist – die Beteiligung an der Aktion „Für das Leben und die Hoffnung“. Ins Leben gerufen wurde sie vom Kirchenthumbacher Hans Karl, der seit Jahren bedürftige Kinder und Familien auf dem Balkan unterstützt.
Auf Initiative der Schülersprecher Kaan Patar, Toni Hänisch und Theresa Dziwok wurden in allen Klassen Spielzeug, Kleidung oder auch Süßigkeiten eingesammelt. Gemeinsam mit den Klassensprechern konnte die SMV der Mittelschule Pressath über 50 kleine und größere Pakete verpacken, worüber in der wöchentlichen Schulfunk-Sendung stolz berichtet wurde. Unterstützt wurden sie dabei von den Klassen 7 und 8 mit ihren Klassenleiterinnen Anna Gräb und Johanna Seifert.
Die Pressatherin Elke Kirchberger, die seit langem für die Aktion tätig ist, konnte sich darüber freuen, dass all die Präsente kaum Platz in ihrem PKW fanden. Wenn die Zollformalitäten erledigt sind, sollen sie Anfang Dezember im LKW den Weg in Richtung Balkan antreten.