Die Leichtathleten des TV Burglengenfeld nähern sich immer größeren Sphären. Bei der Sparkassengala in Regensburg sprinteten Mara Heller und Fabian Stoerzer zur Deutschen Norm und Markus Strasser gelang mit 7,09 Metern im Weitsprung sogar Platz 2.
Man kann nur staunen, was die Sprinter und Springer des TV Burglengenfeld 2026 auf die Bahn zaubern und ihren Trainer Victor Strasser immer mehr staunen lassen. Bei der Sparkassengala gelang allen vier Startern die Startberechtigung für die süddeutschen und bayerischen Meisterschaften.
Das Highlight der Gala war der deutsche Rekord über 100 Meter. Genau zu diesem Zeitpunkt wärmte sich Markus Strasser neben der Weitsprunganlage auf – ein zusätzlicher Motivationsschub. Gleich im ersten Versuch zeigte er, dass Weiten über 7 Meter für ihn inzwischen konstant erreichbar sind: Mit 7,05 Metern übertraf er die Marke trotz wechselnder Windverhältnisse sofort. Nach zwei ungültigen Versuchen steigerte er sich im fünften Durchgang noch einmal auf 7,09 Meter, stellte damit eine persönliche Bestleistung auf und sicherte sich Rang zwei. Das Feld war stark besetzt, nahezu jeder Springer hatte die 7 Meter drauf. So blieb es bis zum Schluss spannend, besonders im Duell mit den Top-Springern aus München. Diesmal behauptete Markus Strasser jedoch überraschend seinen zweiten Platz bis zum Ende.
Auch Fabian Stoerzer überzeugte mit der 4 x 100-Meter-Staffel der Startgemeinschaft Oberpfalz Süd. Nach nahezu perfekten Wechseln und starken Sprintleistungen erreichte das Quartett nach 43,15 Sekunden das Ziel. Damit blieb jeder Läufer umgerechnet unter 11 Sekunden über 100 Meter, das bedeutete die klare Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften.
Seit Beginn der Saison präsentieren sich Mara Heller und Theresa Marek in starker Form. Mara Heller zeigte sich bei der Sparkassengala besonders auf der 100-Meter-Strecke bestens aufgelegt. Gegen ein starkes internationales Feld sprintete sie nach einem gelungenen Start als drittschnellstes U20-Mädchen ins Ziel. Mit starken 12,29 Sekunden verbesserte sie erneut den Vereinsrekord und qualifizierte sich souverän für die Deutschen Meisterschaften. Auch über die 200 Meter bestätigte sie ihre gute Form. In 26,13 Sekunden, damit blieb sie nur vier Hundertstel über ihrer persönlichen Bestzeit. Eine Zeit unter 26 Sekunden scheint damit nur noch eine Frage der Zeit. Angesichts des großen und leistungsstarken Teilnehmerfelds war ihre Vorstellung besonders bemerkenswert.
Nach ihrem 100-Meter-Lauf war Theresa Marek zunächst leicht enttäuscht, obwohl sie erneut die 13-Sekunden-Marke unterbot und sich damit weiter als zweitschnellste Sprinterin der Vereinsgeschichte behauptete. Über 200 Meter setzte sie diese Enttäuschung jedoch in zusätzliche Energie um. Vor allem auf den zweiten 100 Metern ließ sie nicht nach und steigerte ihre persönliche Bestzeit um gut drei Zehntelsekunden auf starke 26,38 Sekunden. Damit erfüllte sie nicht nur die Norm für die bayerischen Meisterschaften, sondern auch für die süddeutschen Meisterschaften.