Erfolgreicher Auftritt der Water Rockets des TV Burglengenfeld. (Bild: Franz Pretzl)

TV WaterRockets erfolgreich beim Schwimmwettkampf in Wackersdorf

Bei bestem Sommerwetter gingen die Water Rockets des TV Burglengenfeld beim Schwimmwettkampf im Panoramabad Wackersdorf an den Start. Die Schwimmyoungsters der TV-Schwimmabteilung standen dabei vielfach auf dem Siegerpodest und erzielten zahlreiche persönliche Bestmarken. Auf der 25-Meter-Bahn traten die Schwimmerinnen und Schwimmer aus verschiedenen Jahrgängen an. Besonders erfreulich war die Teilnahme der Startergruppe, die erstmals Wettkampfluft schnuppern durfte. Die jüngsten Athletinnen und Athleten der Jahrgänge 2019 und jünger absolvierten den kindgerechten Wettkampf mit Kraulbeinen mit Flossen und Brett, Rückenbeinen mit Flossen, Delfinbeinen mit Flossen sowie Brustschwimmen und sammelten dabei wertvolle erste Wettkampferfahrungen. Auch die älteren Jahrgänge der Water Rockets konnten zahlreiche Erfolge feiern. Besonders erfolgreich waren Moritz Winkler (Jahrgang 2017) mit ersten Plätzen über 25 Meter Rücken, Freistil und Brust sowie einem dritten Platz bei den Delfinbeinen mit Flossen. Kilian Adler (Jahrgang 2015) gewann die 50 Meter Freistil, belegte den zweiten Platz über 25 Meter Brust und wurde Dritter über 50 Meter Rücken. Weitere Podestplätze erreichten Leon Bien (Jahrgang 2014) mit zwei zweiten Plätzen über 50 Meter Freistil und Rücken, Clara Tannhäuser (Jahrgang 2017) mit einem zweiten Platz über 25 Meter Brust und einem dritten Platz über 25 Meter Freistil sowie Leonie Putzer (Jahrgang 2019) mit einem zweiten Platz bei den Kraulbeinen mit Flossen und Brett. Auch die weiteren Schwimmerinnen und Schwimmer überzeugten mit starken Leistungen und sammelten wertvolle Wettkampferfahrung. Die hervorragende Stimmung innerhalb der Mannschaft, die Unterstützung der erfahrenen Schwimmerinnen und Schwimmer für die Wettkampfneulinge, die gelungene Organisation und das herrliche Sommerwetter machten den Wettkampf in Wackersdorf zu einem rundum gelungenen Erlebnis. Die Water Rockets Burglengenfeld blicken damit auf einen erfolgreichen Wettkampftag zurück und freuen sich bereits auf die nächsten Wettkämpfe.
Bei den Deutschen Meisterschaften in Bochum sprintete die 4 x 100-Meter-Staffel der U20-Mädchen zu einem neuen Oberpfalzrekord. Startnummer. Von rechts: Theresa Marek, Mara Heller TV BUL, 451 Hannah Hausladen, Anna Schmidt  (Bild: Franz Pretzl)

Erfolg bei Deutschen Meisterschaften: Oberpfalzrekord über 4 x 100 Meter

Die Leichtathletinnen und Leichtathleten des TV Burglengenfeld haben zum Saisonhöhepunkt eindrucksvoll auf sich aufmerksam gemacht: Bei den Deutschen Meisterschaften in Bochum sprintete die 4 x 100-Meter-Staffel der U20-Mädchen zu einem neuen Oberpfalzrekord. Zudem setzte Simon Röhrl in Erding mit der B-Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften der Männer ein weiteres Ausrufezeichen. Mit drei Athletinnen und Athleten sowie sieben mitgereisten Fans machte sich das TV-Team auf den Weg nach Bochum. Schon die Ankunft im modernen Stadion sorgte für Begeisterung: hervorragende Infrastruktur, ein bestens ausgestatteter Aufwärmplatz, eine schattige Freiluft-Halle und ein engagiertes Organisationsteam boten den Sportlerinnen und Sportlern ideale Bedingungen. Die besondere Atmosphäre war den TV-Sprinterinnen und -Sprintern anzumerken. Vor allem bei der U20-Staffel lag spürbare Nervosität in der Luft: Die ersten Wechselversuche auf dem Aufwärmplatz liefen noch holprig. Umso wichtiger war die ruhige Unterstützung von Leonhard Zenger, der das Team mental stabilisierte und während des Aufwärmens Sicherheit vermittelte. Noch bevor die U20-Damen in den Callroom gingen, stand Fabian Störzer mit seinen Staffelkollegen aus Regensburg am Start. Unbeeindruckt von der großen Kulisse absolvierte er seine Teilstrecke souverän. In flotten 42,97 Sekunden belegte die Staffel Rang 16. Bei den U20-Mädchen war die Konkurrenz mit 37 gemeldeten Staffeln besonders stark. Trainer Viktor Strasser fieberte dem Startschuss sichtlich entgegen. Dann zeigte das Quartett aus zwei Kötztinger und zwei Burglengenfelder Athletinnen gegen namhafte Vereine wie den SSC Berlin und Hamburg United eine beeindruckende Vorstellung. „Das Ergebnis war unglaublich. Die Mädels haben es tatsächlich geschafft, mich komplett zu verblüffen“, sagte Strasser nach dem Rennen. „Eine unfassbar coole Vorstellung. Auf den Punkt haben sie alles geliefert, was möglich war – und sogar das, was unmöglich schien.“ Mit 47,81 Sekunden sprengte die Staffel den bisherigen Oberpfalzrekord und sprintete auf Rang 16. Für Mara Heller war die Mission „Deutsche Meisterschaft“ damit noch nicht beendet. Am nächsten Tag trat sie im 100-Meter-Sprint an. Allein die Qualifikation für dieses Rennen war bereits ein großer Erfolg. Nach der Callroom-Prozedur stand sie erneut mit etwas Nervosität am Start und lief im dritten Vorlauf in 12,43 Sekunden als Siebte ins Ziel. Auch wenn es diesmal keine persönliche Bestzeit wurde, überwog der Stolz über den gelungenen Auftritt auf nationaler Bühne. Simon Röhrl setzt in Erding ein weiteres Ausrufezeichen. Auch Simon Röhrl krönte seine starke Entwicklung: In Erding verbesserte er sich über 400 Meter Hürden auf starke 54,06 Sekunden und erfüllte damit die B-Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften der Männer. Nach eigener Einschätzung gelang ihm ein sehr guter Lauf – auch wenn die letzte Hürde nicht optimal getroffen war. Für den TV Burglengenfeld rundete diese Leistung ein herausragendes Wochenende eindrucksvoll ab.


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Simon Röhrl peilt die Deutschen Meisterschaften über 400 m Hürden an (Bild: Franz Pretzl)

Simon Röhrl stürmt über 400 Meter Hürden auf Platz drei der bayerischen Bestenliste

Mit einer neuen Bestzeit von 55,45 Sekunden setzt Simon Röhrl vom TV Burglengenfeld ein starkes Ausrufezeichen über 400 Meter Hürden. Der Münchshofener Athlet gewann beim Abendhürdensport des TV Erlangen die Männerkonkurrenz und schob sich damit auf Rang drei der aktuellen bayerischen Bestenliste. Der 400-Meter-Hürdenlauf zählt zu den anspruchsvollsten Disziplinen der Leichtathletik. Genau diese Mischung aus Tempo, Ausdauer, Technik und Konzentration reizt Simon Röhrl. Der Athlet des TV Burglengenfeld hat sich in kurzer Zeit eindrucksvoll gesteigert und seine persönliche Bestleistung inzwischen auf starke 55,45 Sekunden gedrückt. Seine sportliche Laufbahn begann Röhrl beim TV Burglengenfeld zunächst als Mehrkämpfer, bevor er seine Sprintfähigkeiten stärker in den Vordergrund stellte. 2019 schaffte er sogar die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften, anschließend legte er eine mehrjährige Fußballpause ein. 2025 kehrte er zur Leichtathletik zurück – und nach einem soliden Wintertraining hatte es ihm besonders die Stadionrunde angetan. Über 400 Meter steigerte er seine Bestmarke bereits auf 50,18 Sekunden, doch die eigentliche Herausforderung fand er über die zehn 91,4 Zentimeter hohen Hürden, die auf der Stadionrunde präzise und rhythmisch überwunden werden müssen. Sein Debüt über 400 Meter Hürden gab Röhrl am 16. Mai in München. Dort kam er noch nicht optimal in den Rhythmus und erreichte nach einem unruhigen Rennen, in dem auch ein Konkurrent stürzte, nach 60,2 Sekunden das Ziel. Danach zeigte die Formkurve jedoch deutlich nach oben. Bei den Oberpfalzmeisterschaften in Regensburg lief er im Alleingang bereits 57,11 Sekunden. Noch stärker präsentierte er sich bei den Süddeutschen Meisterschaften in Koblenz, wo er erstmals auf leistungsstarke Konkurrenz traf und am Ende Rang acht in 56,59 Sekunden belegte. Den nächsten großen Schritt machte Röhrl schließlich beim Abendhürdensport des TV Erlangen. In einem gut besetzten Feld fand er von Beginn an in sein Rennen, hielt seinen Rhythmus auch auf der Zielgeraden und meisterte die letzten Hürden trotz schwer werdender Beine sauber. Nach hervorragenden 55,45 Sekunden blieb die Uhr stehen – neue persönliche Bestzeit, Sieg in der Männerkonkurrenz und der Sprung auf Platz drei der bayerischen Bestenliste. Zufrieden ist Simon Röhrl damit aber noch lange nicht. Sein nächstes großes Ziel ist die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften. Die Norm liegt bei 54,50 Sekunden – und nach seinen jüngsten Steigerungen ist klar: Röhrl will es weiter wissen.
Meike und Andi Huf freuten sich das Ziel beim Ironman Klagenfurt erreicht zu haben (Bild: Franz Pretzl)

Ironman-Traum wird Wirklichkeit – starke Leistungen in Klagenfurt

Ein außergewöhnliches Wettkampfwochenende liegt hinter den Ausdauersportlern des TV Burglengenfeld. Während sich drei Athleten in Klagenfurt den Traum vom Ironman erfüllten, glänzte Martin Stegerer mit einer herausragenden Leistung auf der Mitteldistanz in Ingolstadt. Auch bei verschiedenen Radsportveranstaltungen waren die TV-Multisportler erfolgreich vertreten. Für viele Triathleten ist die Ironman-Distanz die ultimative Herausforderung: 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und abschließend ein Marathon über 42,195 Kilometer. Nach monatelanger Vorbereitung stellten sich Patrick Haug sowie Meike und Andreas Huf dieser Aufgabe beim Ironman Klagenfurt. Pünktlich um 7 Uhr fiel der Startschuss im glasklaren Wörthersee. Nach dem Schwimmen durch den See und den Lendkanal ging es auf die anspruchsvolle Radstrecke über den Faaker See und den Rupertiberg zurück nach Klagenfurt. Tausende Zuschauer sorgten entlang der Strecke für eine beeindruckende Atmosphäre und trugen die Athleten förmlich über die Kilometer. Bis zum abschließenden Marathon lagen alle drei TV-Starter voll im Plan. Doch auf den letzten 42 Kilometern wurde der Wettkampf zur echten Willensprüfung. Meike Huf musste bereits früh erkennen, dass das ursprünglich angepeilte Tempo nicht zu halten war. Ab Kilometer 20 wurden die Beine schwer, sodass nur noch ein Wechsel zwischen Laufen und Gehen möglich war. Mit großem Kampfgeist und eiserner Mentalität erreichte sie dennoch das Ziel und durfte sich über einen unvergesslichen Finish-Moment freuen. Auch Andreas Huf hatte im Marathon bei Kilometer 30 mit einem kurzen Tiefpunkt zu kämpfen. Er biss jedoch auf die Zähne, fand zurück in seinen Rhythmus und brachte seinen ersten Ironman souverän ins Ziel. Patrick Haug erlebte ebenfalls die für einen Ironman typischen schwierigen Phasen, meisterte diese jedoch erfolgreich und durfte sich am Ende über das Erreichen seines großen Ziels freuen. Für alle drei TV-Athleten wurde der Wettkampf zu einem emotionalen Erlebnis voller unvergesslicher Momente, wertvoller Erfahrungen und überwältigender Unterstützung durch die Zuschauer entlang der Strecke. Eine beeindruckende Vorstellung zeigte auch Martin Stegerer bei der Mitteldistanz in Ingolstadt. Eigentlich war ein Start nicht geplant, doch seine starke Form in dieser Saison überzeugte ihn kurzfristig zur Teilnahme. Diese Entscheidung sollte sich auszahlen. Stegerer präsentierte sich in allen drei Disziplinen in hervorragender Verfassung und erreichte nach starken 4:16:30 Stunden das Ziel. Besonders beeindruckend war seine Laufleistung über die abschließenden 20 Kilometer, die er in schnellen 1:18:00 Stunden absolvierte – ein Kilometerschnitt von deutlich unter vier Minuten. Auch auf dem Rad waren die TV-Multisportler erfolgreich unterwegs. Beim 24-Stunden-Mountainbike-Rennen in Chemnitz bewiesen Tobias Zeller und Felix Wagner ihre Vielseitigkeit. Gemeinsam mit vier weiteren Fahrern dominierten sie das Rennen und fuhren im Sechserteam souverän zum Gesamtsieg. In Sonthofen vertraten Amelie Hagedorn und Justine Jendro die Farben des TV Burglengenfeld beim „One Twenty“. Beim Bergzeitfahren über 6,81 Kilometer und 340 Höhenmeter belegten sie die Plätze 27 und 42. Auch beim anspruchsvollen Teamzeitfahren über 126 Kilometer und 2.340 Höhenmeter zeigten beide starke Leistungen. Gemeinsam mit ihrem Viererteam erreichten sie nach 4:33 Stunden das Ziel und belegten unter mehr als 130 Teams einen hervorragenden 51. Platz. Mit diesen Leistungen unterstreichen die Ausdauersportler des TV Burglengenfeld einmal mehr ihre große sportliche Bandbreite und ihre starke Form in der laufenden Saison.
: Norah Adler schrammte als Vierte nur knapp am Seigerpodest vorbei (Bild: Franz Pretzl)

TV Burglengenfeld bei der Bayerischen Meisterschaft im Mountainbike

Bad Griesbach war am vergangenen Wochenende Schauplatz der Bayerischen Mountainbike-Meisterschaften für die besten Nachwuchsfahrerinnen und -fahrer des Freistaats. Auf dem anspruchsvollen Rundkurs verlief für den TV Burglengenfeld das Rennwochenende äußerst erfolgreich: Lambert Sigl sicherte sich den Titel des Bayerischen Vizemeisters, Norah Adler verpasste als Vierte nur knapp das Podium und Lukas Wein überzeugte mit einem soliden 14. Platz. Der technisch anspruchsvolle Kurs führte die Teilnehmer über enge Trailpassagen, schnelle Waldgeraden und kräftezehrende Anstiege. Trotz hochsommerlicher Temperaturen von über 30 Grad sorgte der hohe Waldanteil für vergleichsweise gute Rennbedingungen. In der Altersklasse U15 mussten fünf Runden à zwei Kilometer absolviert werden. Norah Adler zeigte von Beginn an ein engagiertes Rennen und kämpfte bis zum Schluss um einen Podestplatz. Nach einem spannenden und kräftezehrenden Rennen fehlten am Ende nur wenige Sekunden zu den Medaillenrängen. Mit Platz vier erzielte sie dennoch ein hervorragendes Ergebnis. Vereinskollege Lukas Wein stellte in derselben Altersklasse ebenfalls seine Ausdauer und sein fahrerisches Können unter Beweis und erreichte einen respektablen 14. Rang. Bereits am Vortag waren beide Nachwuchssportler beim sogenannten „Stoakart-Rennen“ am Start. Der Slalom-Downhill-Wettbewerb führte über eine 450 Meter lange Strecke und verlangte den Teilnehmern höchste Konzentration und Fahrtechnik ab. Auch hier konnten die Burglengenfelder überzeugen: Norah Adler belegte Rang sechs, Lukas Wein fuhr auf Platz 14. Lambert Sigl ging im Rennen der U17 gemeinsam mit Fahrern der U19, der Eliteklasse und der Hobbyfahrer im teilnehmerstärksten Rennen des Wochenendes auf die fünf Runden lange Strecke über jeweils drei Kilometer. Der Rennplan war klar: Von Beginn an im Vorderfeld positionieren und das hohe Tempo mitgehen. Sigl setzte dies eindrucksvoll um. Nach einem starken Start lag er bereits nach der ersten Runde auf Rang drei und passierte die Techzone in aussichtsreicher Position. Mit souveräner Fahrtechnik in den Abfahrten und einer konzentrierten Leistung an den Anstiegen behauptete er sich zunächst in der Spitzengruppe. Mutig setzte Sigl in der dritten Runde eine Attacke auf einem engen Trail und arbeitete sich so bis auf den zweiten Platz vor. Diesen verteidigte er bis ins Ziel und konnte unterwegs sogar mehrere Fahrer älterer Jahrgänge hinter sich lassen. Nach 53:19 Minuten überquerte er als Bayerischer Vizemeister der U17 die Ziellinie in Bad Griesbach. Für Lambert Sigl steht bereits die nächste Herausforderung bevor: Im Rahmen der Bundesnachwuchssichtung geht es für ihn ins tschechische Aš. Die Bayerischen Meisterschaften bleiben jedoch für den TV Burglengenfeld als rundum gelungenes Rennwochenende mit starken Leistungen und einem Vizemeistertitel in bester Erinnerung.
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