Der Ironman 70.3 Luxemburg stellte Patrick Haug vom TV Burglengenfeld in diesem Jahr vor besondere Herausforderungen: Das Schwimmen musste abgesagt werden, zudem verlangte extreme Hitze den Athletinnen und Athleten alles ab.
Für Patrick Haug wurde der Wettkampf damit zu einer Prüfung von Renneinteilung, mentaler Stärke und guter Verpflegung. Nach dem Wegfall der Schwimmdisziplin rückte das Radfahren in den Mittelpunkt. Mit seiner Radzeit von 2.50 Stunden war er im Nachgang nicht ganz zufrieden. Er schätzte seine Fahrweise als zu defensiv ein und sieht hier weiteres Potenzial. Umso stärker präsentierte er sich anschließend auf der Laufstrecke. Trotz hoher Temperaturen konnte er das Rennen kontrolliert aufbauen und auf den letzten Kilometern noch einmal zulegen. Der Lauf wurde damit zu seinem bislang besten auf einer Mitteldistanz. Entscheidend war auch die über Monate erarbeitete Fueling- und Cooling-Strategie. An jeder Verpflegungsstation nutzte er Eis zur Kühlung. Zwar kostete das etwas Zeit, verhinderte aber Krämpfe, Magenprobleme und einen Leistungseinbruch. So stand er nach 4.52.23 Stunden auf Rang 81 sehr zufrieden in der M 45 im Ziel. Für einen heiteren Moment kurz vor dem Ziel sorgte eine Ironman-Helferin: Erst ihr Hinweis erinnerte ihn daran, den Reißverschluss zu schließen – das Zielfoto konnte gerade noch gerettet werden. Hinter dem Erfolg steht ein großes Trainingspensum: 570 Stunden in zwölf Monaten, darunter 6.600 Radkilometer, 1.440 Laufkilometer und 138 Kilometer Schwimmen. Ein besonderer Dank galt seiner Familie, denn Ehefrau und drei Kinder verzichteten in dieser Zeit auf viele gemeinsame Stunden. Der Zieleinlauf gehörte deshalb nicht nur ihm, sondern ebenso seiner Familie.
Der Dreiländerradgiro über 168 Kilometer und 3300 Höhenmeter war das Ziel von Ezra Brunner. Sein Ziel war klar das Finishen und so teilte er sich das Rennen gut ein. Am Ende knackte er zufrieden die 8 Stundenmarke mit 7.13.48 Stunden, was einem knappen 24 er Schnitt trotz der Höhenmeter bedeutete.