Trier war eine Reise wert, so die Multisportler des TV Burglengenfeld. Bei den Deutschen Crossduathlon Meisterschaften erkämpfte sich Ludwig Sigl die Bronzemedaille. Die Neueinsteiger Jonas Kellner und Sebastian Gleissl zeigten sich mit ihrem Debüt auf Rang 5 und 6 zufrieden. Podiumsaspirantin Paula Leupold musste schweren Herzens wegen eines Infekts zu Hause bleiben.
In der durch die Porta Nigra bekannte Stadt Trier wartete für die Multisportler des TV Burglengenfeld eine anspruchsvolle Aufgabe bei den Deutschen Meisterschaften im Crossduathlon. Vom Trierer Waldstadion aus mussten sie 5 Kilometer Crosslauf, 23,2 Kilometer Mountainbike und schließlich noch einmal 2,5 Kilometer Crosslauf absolvieren. Obwohl die Streckenführung technisch eher einfach ist, abgesehen von einer tiefen Matschpassage, fordert besonders der Radkurs mit seinen rund 800 Höhenmetern die drei TVler.
Nach seinem Gewinn des Deutschen Meistertitels im Jahr 2025 gelang Ludwig Sigl erneut der Sprung auf das Siegerpodest im Crossduathlon. Auf den ersten fünf Laufkilometern, bei idealen Wetterbedingungen und Sonnenschein, kam Sigl gut ins Rollen. Seine besondere Stärke zeigte Sigl auf dem Mountainbike und konnte vor allem in den anspruchsvollen, matschigen Kurven durch seine exzellente Fahrtechnik mehrere Plätze gutmachen. Im abschließenden Lauf verteidigte er entschlossen seinen Podestplatz und sicherte sich damit zum zweiten Mal in Folge eine Medaille bei den Deutschen Meisterschaften.
Für die auf den Laufsport spezialisierten TV-Athleten Sebastian Gleissl und Jonas Kellner war der Crossduathlon eine Premiere, die sie dennoch mit großem Engagement absolvierten. Sebastian Gleissl begann den Wettkampf mit kontrolliertem Tempo, um eine Überbelastung zu vermeiden. Während des MTB-Abschnitts hatte er kurzzeitig mit muskulären Herausforderungen in den Oberschenkeln zu kämpfen, insbesondere bei den Anstiegen. Im abschließenden zweiten Lauf präsentierte er sich jedoch in ausgezeichneter Verfassung und erreichte das Ziel lediglich vier Minuten hinter Sigl.
Jonas Kellner zeigte sich insgesamt sehr zufrieden mit seinem ersten Duathlon, auch wenn er durch ein technisches Problem – die Kette sprang einmal über den Endanschlag – kurzzeitig beeinträchtigt wurde. Die Trainer Thomas Kerner und Franz Pretzl äußerten sich ebenfalls positiv zu den Leistungen der Newcomer. Beide Athleten überzeugten bereits bei ihrer Premiere auf nationaler Ebene mit einer soliden Vorstellung. Für zukünftige Wettkämpfe sehen die Coaches insbesondere in der muskulären Anpassung und bei den Wechselzeiten Potenzial für weitere Verbesserungen.