Veröffentlicht am 16.10.2025 13:05

Ausbildung zum Fallenjäger - Qualifizierte Ausbildung beim Bayerischen Jagdverband

von Florian Forster

V.v.l.: Max Putzer, Jakob Meier, Ludwig Träger, Rainer Richthammer, Christin Thumann, Konrad Liegl. H.v.l.: Ausbilder Martin Götz, Stefan Putzer, Andreas Franke, Georg Schwandner. (Bild: Marina Meier)
V.v.l.: Max Putzer, Jakob Meier, Ludwig Träger, Rainer Richthammer, Christin Thumann, Konrad Liegl. H.v.l.: Ausbilder Martin Götz, Stefan Putzer, Andreas Franke, Georg Schwandner. (Bild: Marina Meier)
V.v.l.: Max Putzer, Jakob Meier, Ludwig Träger, Rainer Richthammer, Christin Thumann, Konrad Liegl. H.v.l.: Ausbilder Martin Götz, Stefan Putzer, Andreas Franke, Georg Schwandner. (Bild: Marina Meier)

Anfang Oktober stieg schon frühmorgens Rauch aus dem Kamin vom Schloss Burgtreswitz, wo man sich zum Theorieteil des Sachkundelehrgangs Fallenjagd einfand. Ausbilder Martin Götz begrüßte mit Vorsitzenden Michael Kraus die 9 Männer und Frauen. Kraus zeigte sich äußerst dankbar für die zentrale Nutzungsmöglichkeit. Neben den gesetzlichen Bestimmungen und der UVV-Vorschrift wurden auch Funktionsweisen von Lebend- u. Totfangfallen geschult, bevor es Nachmittag zum Praxisteil ins Revier Burgtreswitz ging.
„Ihr habt nicht nur die Lizenz, sondern sollt auch mit Verstand an die Sache gehen – das hier ist kein Hobbie“, mahnte Götz.

Waschbär und Marderhund haben ganzjährige Jagdzeit.
Sie sind Prädatoren und nicht heimische Raubtiere. Sie jagen heimisches Wild, verdrängen es oder vernichten deren Lebensräume. Nestgelege des Uhu, der auch hier in der Umgebung zu brüten versucht, werden von solchen Raubtieren aufgesucht.
Die klassische Jagd auf Marder oder Fuchs hat gleichen Stellenwert.
Nach Veränderung der Lebensraumstruktur bei der Flurbereinigung und dem Wegfall von Rückzugsorten für viele Bodenbrüter, ist es umso wichtiger, neben der Schaffung von alternativen Lebensräumen, auch die Fallenjagd auszuüben. Sie bringt eine gewisse Effektivität mit sich. Viele Reviere sind „Totgelaufen“ weil Jäger, Land- und Forstwirt täglich ihre Bereiche kontrollieren. Die Falle muss zwar überprüft werden, jedoch jagt sie 24/7, auch bei Wind & Wetter, was zur Ruhe im Revier beiträgt.
Alle Fallen sind zugelassene Geräte. Totfangfallen sind seltener im Einsatz, haben jedoch durch sogenannte Fallenbunkern große Sicherheitsvorkehrungen, sind registriert und können z.B. nur vom Marder aufgesucht werden.
Bei Lebendfangfallen wird unversehrt gefangen. So kann die Fuchsfähe (weiblicher Fuchs) in der Aufzuchtzeit wieder freigelassen werden. Die Auslösung einer Falle wird heutzutage per Handy mitgeteilt.

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