Eigentlich stand die Umrundung des 626 Meter hohen Kulm bei Windpaissing auf dem Wanderprogramm des OWV Nabburg. Der Winterbruch mit ungewohnt hoher Schneelage und die tiefverschneiten sowie eisigen Wege ließen ein Begehen der Waldwege im dortigen Bereich nicht zu. Auf Grund dessen wurde als Alternative eine Rundwanderung um den Murner See beschlossen. Aber auch dort machte stellenweise blankes Eis auf den Wegen um den See eine Wanderung zu einem nicht kalkulierbaren, ja gefährlichen Abendteuer. Als nächster Alternative wurde deshalb eine Wanderung auf freigeräumten Nebenstraßen erkoren. So traf sich eine zwanzig köpfige Wandergruppe, darunter wieder vier Mitglieder des OWV-Zweigverein Schwandorf am Bahnübergang Ledermühle unterhalb der östlichen Stadtmauer von Nabburg. Entlang der erstmals nach vielen Jahren wieder total zugefrorenen Naab führte der Weg über Haindorf bis nach Untersteinbach bei Pfreimd. Nach Überquerung der Naab ging es vorbei an den Geschmiertenkapelle hinüber zur Ortsverbindungsstraße Pfreimd Richtung Perschen. Oben auf der Kuppe des Schloßberges angekommen, genoss die Wandergruppe ein herrliches Panorama durchs Naabtal mit Blick auf den Eixelberg, der zweitürmigen Kirche Peter und Paul in Perschen, dem Johannes-Dom in Nabburg, dem Wölsenberg und zum Kulmgipfel. Nach dem auch der Fußweg an der Naab entlang total vereist war führte der restliche Weg von Perschen aus über die Äußere Venedig nach Nabburg zurück. Über den Naab-Steg erreichten die Wanderer nach gut zweieinhalb stündiger Gehzeit und knapp zehn Kilometer langer Wegstrecke den Ausgangspunkt am Bahnübergang Ledermühle.