Schülerinnen und Schüler der neunten und elften Jahrgangsstufe des Stiftland-Gymnasiums Tirschenreuth besuchten am 17. und 18. März die Wanderausstellung „Was geht, was bleibt? Leben mit Demenz“ des Bayerischen Gesundheitsministeriums, die derzeit im Tirschenreuther Krankenhaus präsentiert wird. Zusammengestellt und organisiert wurde das abwechslungsreiche Programm von der Berufsfachschule für Pflegeberufe Neustadt/Weiden. Betreut wurden die Schulklassen von angehenden Pflegekräften, die kompetent durch die Ausstellung führten und für Fragen zur Verfügung standen.
Im Mittelpunkt der Ausstellung stand weniger die reine Wissensvermittlung über die Krankheit als vielmehr das persönliche Erleben: Mithilfe von Stationen wie dem Alterssimulator, einem „Kopfregal“ oder dem Demenzkoffer konnten die Schülerinnen und Schüler nachempfinden, wie sich der Alltag für Demenzerkrankte anfühlt. Es wurde deutlich, dass trotz geistigem Abbau die Gefühlswelt der Erkrankten lange erhalten bleibt – ein Aspekt, der viele zum Nachdenken anregte.