Die Dancing Queens vom Frauenbund in 1920 er Look. (Bild: Carola Meier)

Faschingsball vom Frauenbund Pressath

Der Faschingsball im Jahr 2026 war wieder ein sehr großer Erfolg. Alle Gäste kamen in fantasievollen und originellen Kostümen. Der Pfarrsaal war im wunderschönen Look der 20er-Jahre dekoriert. Für die Stimmung und den musikalischen Sound sorgte Musiker Andy (Andreas Kraus), der zu später Stunde eine Showeinlage von den Blues Brothers brachte. Den Startschuss machten die Dancing Queens vom Frauenbund mit einem eleganten, erotischen Tanz aus den 20er-Jahren. Die Zugabe war noch der Gute-Laune-Song „Oben gute Laune, unten gute Laune“. Teamsprecherin Christine Pfeiffer begrüßte alle Gäste im Saal, Herrn Pfarrer Edmund Prechtl, Pfarreireferentin Anita Polok und den ganzen Pfarrgemeinderat, die Mitglieder vom Frauenbund Pressath und Grafenwöhr, die Vereine aus Pressath, die DJK, den Spielmannszug der FFW, den Burschenverein, die CSU mit dem Bürgermeisterkandidaten Andrea Reindl, den Faschingsverein von Pressath und die Prinzengarde aus Pleystein. Mit viel Spaß und guter Laune zogen die Damen vom Pressather Faschingsverein zum Showtanz ein. Das Thema heuer: „Das große Weltall“. Ohne Zugabe und tosenden Applaus durften sie nicht von der Tanzfläche. Das Prinzenpaar 2025/26, Finja I. und Lukas I., tanzten ihren eleganten Prinzenpaartanz. Zur späten Stunde kam das Männerballett mit dem Thema „Bauer sucht Frau“. Der ganze Saal tobte. Natürlich gab es hier auch noch eine Zugabe. Um 24 Uhr startete noch die große Maskenprämierung. Die Jury bildeten Stadtrat Martin Schmidt (CSU) und Bürgermeisterkandidat Andreas Reindl. Erster Platz war die Gruppe „Schäferhirtin mit ihren weißen und schwarzen Schafen“, zweiter Platz die Gruppe „Die Margeriten-Blumen“, dritter Platz „Horst Schlämmer“. Es wurde noch bis früh morgens gesungen, geschunkelt und getanzt, und die Bar war immer gut besucht. Wer den Faschingsball vom Frauenbund Pressath verpasst hat, der nächste Termin ist am Samstag, 30. Januar 2027.
Sekretärin Erika Hoffmann löscht das Übungsfeuer souverän. (Bild: Johanna Reger)

Waldershofer Lehrer werden Brandschutzhelfer

An der Grundschule Waldershof nahmen Lehrkräfte, Mitarbeiter des Offenen Ganztags und des Küchenteams an einer umfassenden Brandschutzhelferausbildung teil. Die Fortbildung diente dazu, den vorbeugenden und organisatorischen Brandschutz an der Schule zu stärken und die Sicherheit der Kinder nachhaltig zu gewährleisten. Im ersten Ausbildungsabschnitt, dem vorbeugenden Brandschutz, wurden typische Brandgefahren im Schulalltag ausführlich behandelt. Dazu zählten ein Einblick in bauliche Brandschutzvorschriften, den Umgang mit elektrischen Geräten und die Vorgaben für Flucht- und Rettungswege. Die Lehrkräfte lernten, wie oft unabsichtlich Brände entstehen und wie viele Gefahren bereits im Vorfeld vermieden werden können. Die zweite Säule bildete das Verhalten im Brandfall. Hier standen klare Abläufe im Mittelpunkt: das richtige Auslösen der Alarmierung, das Absetzen eines Notrufs, das ruhige und strukturierte Evakuieren der Klassen sowie das Sammeln der Schülerinnen und Schüler an den vorgesehenen Sammelstellen. Besonderes Augenmerk lag auf der Verantwortung der Lehrkräfte gegenüber den Kindern und der Zusammenarbeit mit Feuerwehr und Rettungskräften. Den Abschluss der Ausbildung bildete die praktische Brandbekämpfung. Nach einer Einweisung in verschiedene Löschmittel und Feuerlöscherarten übten die Lehrkräfte den Einsatz an einem kontrollierten Übungsfeuer. Dabei wurde vermittelt, wann ein Löschversuch sinnvoll ist und wann der Eigenschutz Vorrang hat. Die Teilnehmenden trainierten außerdem das sichere Vorgehen beim Löschen sowie das Einschätzen von Risiken in Stresssituationen. Schulleiterin Johanna Reger lobte die intensive Schulung als wichtigen Beitrag zur Sicherheit im Schulbetrieb. Mit dem aufgefrischten und erweiterten Wissen sowie der praktischen Erfahrung fühlten sich die Lehrkräfte nun besser vorbereitet, um im Ernstfall schnell, besonnen und verantwortungsvoll zu handeln.

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