Picknick auf der Obstwiese (Bild: Sandra Henselmann)

Jona beim Kinderbibeltag

Seit 2005 bietet die Kirchengemeinde Fürnried einen Kinderbibeltag an. Trotz ein paar Jahren Pause ist er aus dem Gemeindeleben nicht wegzudenken. Am Samstag, 18. Juli, war es wieder so weit: Kinderbibeltag. Ein großes Team an ehrenamtlichen Helfern hatte sich gut vorbereitet. So wurden die fast 40 Kinder und auch einige Eltern musikalisch in der Martin-Luther-Kirche in Poppberg begrüßt. „Einfach spitze, dass du da bist“, begeistert sangen alle mit. Jona war das Motto. Die Mitarbeitenden schlüpften in die Rollen: Matrosen, der Kapitän, reiche und bitterarme Einwohner von Ninive, Gott und schließlich Jona. So konnte die Erzählerin die Geschichte den Kindern sehr lebendig erzählen und die Kinder staunten, als Jona tatsächlich in einem gebastelten Fisch verschwand. Mit einem Segenslied endete der erste Teil. Nun gab es eine Dorfrallye. Hier wurde als Gemeinschafts-Kunstwerk ein Wal gemalt, Dankarmbänder aufgefädelt und viele Spiele zum Thema angeboten. Auf der Obstwiese gab es für die hungrigen Teilnehmer ein wunderbares Picknick. Danach ging es in drei Gruppen weiter. Bei den Kindergartenkindern wurde gemalt, gespielt, vorgelesen und vieles mehr. Die kleineren Schulkinder wurden kreativ: In einem Bilderrahmen fand ihr Meer Platz, natürlich durfte im Meer ein Walfisch nicht fehlen. Was wohl in seinem Bauch war? Dieses Geheimnis konnte man lüften, wenn man die perforierte Stelle aufklappte. Geheimnisse mussten auch die Kinder ab Klasse drei lösen. Sie waren in der Kirche eingesperrt, ähnlich einem Escape-Room mussten sie Aufgaben lösen, um wieder freizukommen. Zusammen wurde nochmals in der Kirche gesungen, auf den Tag zurückgeblickt, um sich dann mit dem Segen Gottes auf den Heimweg zu machen. Die Evangelische Kirchengemeinde Fürnried bedankt sich ganz herzlich für die Gastfreundschaft in Poppberg bei Familie Hirschinger, Familien Högner und Graf sowie bei der Feuerwehr/Gemeinde Birgland. Auch für die Zubereitung des Mittagessens sagt die Kirchengemeinde ein herzliches Vergelt’s Gott. Ein weiterer Dank gilt den Musikerinnen für die tolle Ausgestaltung des Tages und natürlich dem großartigen Team, das den Kinderbibeltag wieder zu einem unvergesslichen Tag machte.
Die Wandergruppe am „Schwammerl”. (Bild: Xaver Flierl)

WVV-Wanderung zum „Schwammerl”

Wanderung über das Amberger Schwammerl auf den Erzberg. Mitglieder und Freunde des Amberger Wander- und Volkssportvereins trafen sich am 07.06.2026 auf dem Mariahilfberg um von da ins Vereinsheim auf dem Erzberg zu wandern. Von der Kirche führte der Weg dann zum Fliegenschwammerl wo schon interessierte Mitglieder warteten um aus erster Hand zu erfahren, wie Karl Müller vor 49 Jahren mit seinen Schülern der Berufsschule das „Schwammerl“ rettete. Es war ein Bericht aus der Stadtratssitzung im Jahr 1976, dem Müller entnahm, dass das stark ramponierte und baufällige Bauwerk abgerissen werden soll. Er besah sich die Baustelle und machte über die Schulleitung den damaligen Oberbürgermeister Prechtl den Vorschlag dieses kostenlos mit seinen Schülern wieder zu sanieren. Dieser Vorschlag gefiel den Stadträten so gut, dass sich Stadtrat Bösl bereit erklärte, das hierfür nötige Holz kostenlos bereit zu stellen. Das wiederum animierte den Stadtrat Platzer dazu, das Kupferblech für das Dach zu spendieren und Stadtrat Baumgärtner erklärte sich spontan bereit, das Kupferblech kostenlos zu montieren. Zugleich erklärte Baumeister Mickan, dass er das Fundament kostenlos erneuern werde. So ist aus einer Zeitungsnotiz ein Musterbeispiel praktiziert worden, wie Bürger für die Stadt aktiv werden können um ein Denkmal der Nachwelt kostenlos zu erhalten. Es besteht in der restaurierten Form nun seit 49 Jahren ohne zusätzliche Erhaltungsmaßnahme. Lediglich im letzten Jahr wurden die Sitzbänke, die Stufen und das Umfeld verschönert. Über den Erzweg ging es dann hinunter zur Vils, die wir am Gnandörfl überquerten. Am tiefsten Punkt angelangt mussten wir aber nun hinauf auf den Erzberg. Nach einem anstrengenden Aufstieg erreichten wir dann durstig das Vereinsheim. Hier konnten wir uns bei Radler, Kaffee, Kuchen und netten Gesprächen wieder erholen und den schönen Tag ausklingen lassen.
Wölflinge auf Piratenjagd (Bild: Malin Kopczyk)

Piratenabenteuer beim Pfingstlager der Pfadfinder

Eine Woche voller Abenteuer, Sonnenschein und Piratenromantik erlebten rund 30 Mitglieder des Pfadfinderstammes Graf Gebhard beim diesjährigen Pfingstlager in Kastl. Dabei verwandelte sich eine große Zeltwiese in das Reich mutiger Seeräuber auf der Suche nach einem geheimnisvollen Schatz. Kaum angekommen begann das große Piratenabenteuer. Die Teilnehmenden schlüpften in die Rolle von Piraten und begaben sich auf die Suche nach einem sagenumwobenen Schatz. Bereits zu Beginn des Lagers mussten die Nachwuchspiraten beim traditionellen „Pfadilauf” beweisen, dass sie das Zeug zu echten Seeräubern haben. Gefragt waren Kenntnisse in Knotenkunde, Erster Hilfe, Karten- und Kompassarbeit sowie Wissen über die Pfadfinderbewegung und ihre Lieder. Ein besonderes Highlight war die Wanderung der Sipplinge. Der Legende nach sollte sich auf einer nahegelegenen Insel ein großer Piratenschatz befinden. Ausgerüstet für das Abenteuer machten sich die Jugendlichen auf die Suche und verbrachten eine Nacht eigenständig unterwegs. Zum Abschluss des Lagers fand eine feierliche Versprechensfeier statt. Dabei wurden zahlreiche Kinder in die nächsthöhere Altersstufe aufgenommen. Einige Teilnehmenden erhielten außerdem ein Abzeichen als Erinnerung an ihre Leistungen und ihr Engagement bei den Pfadfindern. „Echt fetzig”, fasste ein Pfadi die Woche zusammen. Bei bestem Wetter bot das Pfingstlager jede Menge Action, Gemeinschaft und unvergessliche Erlebnisse.
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