Fanclub-Vorstand Florian Scheck (6.v.re) übergab jeweils 350 Euro an die Kinderfeuerwehr Lennesrieth und die Jugendfeuerwehr Waldthurn. (Bild: Tanja Pflaum)

Spende für Feuerwehrnachwuchs

Über eine schöne Bescherung durften sich jetzt die Kinder- und Jugendfeuerwehren in der Marktgemeinde Waldthurn freuen. Der FC-Bayern-Fanclub Waldthurn spendete jeweils 350 Euro an die Kinderfeuerwehr Lennesrieth und die Jugendfeuerwehr Waldthurn. Das Geld stammt aus dem Erlös einer weihnachtlichen Tombola, die der Fanclub im vergangenen Jahr veranstaltet hatte. Vorsitzender Florian Scheck übergab die beiden Spenden gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Matthias Scheck, Jürgen Käs und Thomas Troidl. Für die Kinderfeuerwehr Lennesrieth nahm Christian Weig, Vorsitzender der Feuerwehr Lennesrieth, den Umschlag entgegen. Er bedankte sich im Namen der Nachwuchswehr herzlich für die finanzielle Unterstützung. Die Spende für die Jugendfeuerwehr Waldthurn ging an Kommandant Michael Bäumler. Dieser reichte den Umschlag an Jugendsprecherin Marie Müller weiter. Beide zeigten sich erfreut über die großzügige Zuwendung. Das Geld könne vielseitig eingesetzt werden – etwa für die Ausbildung, gemeinsame Unternehmungen oder die Ausstattung der jungen Feuerwehrleute. Mit der Spendenaktion unterstrich der FC-Bayern-Fanclub erneut seine Verbundenheit mit den örtlichen Vereinen und Organisationen. Ein besonderes Anliegen ist den Verantwortlichen die Förderung der jüngsten Mitglieder der Feuerwehren. Vorsitzender Florian Scheck betonte, dass der Erlös der Tombola ganz bewusst der Kinder- und Jugendarbeit zugutekomme. Die Verantwortlichen der beiden Feuerwehren bedankten sich beim Fanclub sowie bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Tombola. Die Unterstützung sei eine wertvolle Hilfe und zugleich eine Anerkennung für das Engagement der jungen Feuerwehrleute. Gerade bei der Nachwuchsarbeit seien solche Beiträge wichtig, um Ausbildung, Gemeinschaft und Begeisterung für das Ehrenamt zu fördern.
Dass Highlight am Ende des Ferienprogramms: ein nach Aloe Vera duftender Schaumteppich, in dem die Kinder nach Herzenslust herumtobten. (Bild: Tanja Pflaum)

Ferienspaß mit der Feuerwehr Waldthurn

Die Sonne strahlte am vergangenen Samstagnachmittag mit den Kindern um die Wette, die zum Ferienprogramm der Waldthurner Floriansjünger gekommen waren. Über 70 Kinder hatten sich dafür bei der Gemeinde angemeldet, dazu kamen noch die kleinen Gäste, die sich spontan für einen Besuch entschieden hatten. Die Feuerwehrrallye mit verschiedenen Stationen machte den Kindern riesigen Spaß. Vom Bobby-Car-Slalom, einem Kriechhindernis und Pustebildern über das Löschen eines Brandhauses bis hin zum Rennen mit kleinen, mit Wasser betriebenen Feuerwehrautos – überall herrschte reges Treiben und lautes Lachen. Bei den wasserbasierten Stationen passierte es ab und zu, dass auch unbeabsichtigt Zuschauer nass wurden – aber bei der Hitze war das eher ein willkommener Frischekick. Etwas ruhiger ging es in der Waschhalle zu. Dort konnten sich die Kinder künstlerisch betätigen und malen. Am Ende der Rallye gab es für alle Teilnehmer eine Urkunde und eine mit Überraschungen gefüllte Feuerwehr-Tasche. Der Andrang auf die Hüpfburg war groß, und auch die Fahrten mit dem Löschfahrzeug (HLF) und dem Mehrzweckfahrzeug (MZF) zählten zu den Highlights. Nicht nur die Kids, sondern auch so manche Eltern und Großeltern ließen sich gerne mit Blaulicht und Martinshorn durch Waldthurn chauffieren. Im Gerätehaus hatte die Jugendfeuerwehr ihre Kaffeestube eingerichtet. Dort konnten alle „Begleitpersonen“ die Wartezeit überbrücken. Neben Kaffee und Kuchen gab es auch Wurstsemmeln und verschiedene Kaltgetränke – für alle Kinder übrigens kostenlos. Als das HLF seine Fahrten einstellte, war das für die Kinder ein Signal – jetzt war es endlich soweit. Blitzschnell wurden Badesachen angezogen, dann ging es auch schon los! Weißer, nach Aloe Vera duftender Schaum sprudelte aus dem Schaumwerfer und zauberte einen fluffigen Teppich auf die Wiese. Die Kinder tobten in der weißen Masse herum und hatten jede Menge Spaß. Nass und glücklich verabschiedeten sie sich schließlich mit einem fröhlichen „Bis zum nächsten Mal!“. Organisiert wurde das tolle Ferienprogramm maßgeblich von Anna-Marie Holfelner, Celine Schön, Katharina Bäumler und Marie Müller (Jugendfeuerwehr).
Gut besucht war das Wahl-Café der Waldthurner Feuerwehr. Die Gäste ließen sich Kaffee und Kuchen schmecken. (Bild: Josef Pflaum)

Wahl-Café der Waldthurner Feuerwehr

Am sonnigen Kommunal-Wahlsonntag kamen zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus Waldthurn und Umgebung ihrer Bürgerpflicht nach und gaben ihre Stimmen an der Wahlurne ab. Doch nicht nur der Wahlakt stand auf dem Programm - parallel dazu bot die Feuerwehr Waldthurn im Gerätehaus einen einladenden Rahmen für Genuss am Nachmittag. Die Qual der Wahl hatte man hier nicht bei den Stimmzetteln, sondern man musste sich zwischen den vielen selbstgebackenen Kuchen und Torten entscheiden. Bereits vor dem offiziellen Einlass bildete sich eine lange Schlange vor dem „Café” der Feuerwehr, wo Interimsvorsitzende Kerstin Wittmann mit Freude die ersten Gäste begrüßte. Die Vorbereitungen hatten sich gelohnt – das liebevoll zusammengestellte Angebot an Kuchen und Torten fand großen Anklang. Einige Besucher nutzten die Gelegenheit, um köstliche Kuchen „To Go” abzuholen, während viele andere es sich in der Fahrzeughalle gemütlich machten und sich frischen Kaffee und leckeren Kuchen vor Ort schmecken ließen. Auch die gegrillten Käsewiener und Bratwürste waren ein Renner. Natürlich kamen auch die drei Bürgermeisterkandidaten Georg Bocka, Hans-Peter Reil und Andreas Troidl sowie einige „Zur-Wahl-Stehende” auf eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen im Feuerwehrgerätehaus vorbei. Diese Aktion der Feuerwehr kam, wie bereits bei den letzten Wahlen, sehr gut an, daher ist bereits jetzt für die nächsten Wahlen erneut ein „Wahl-Café” geplant. Insgesamt war der Wahlsonntag nicht nur ein Tag der Stimmabgabe, sondern auch ein schöner Anlass für geselliges Beisammensein und kulinarischen Genuss. Die Feuerwehr Waldthurn hat einmal mehr bewiesen, wie wichtig sie für das lokale Leben ist und dass sie weit mehr als nur im Einsatz für die Sicherheit der Bürger steht.
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