Der Preisschafkopf der Siedlergemeinschaft Rehbühl entwickelte sich längst zu einer festen Größe im Veranstaltungskalender. Auch am Tag vor dem diesjährigen Sommerfest strömten zahlreiche Kartelfreunde ins Festzelt. An den 22 Tischen nahmen insgesamt 88 Spieler Platz und lieferten sich spannende Partien um wertvolle Preise und Geldgewinne.
Vorsitzender Hans Jürgen Meier eröffnete die Veranstaltung, begrüßte die Teilnehmer und erläuterte die Spielregeln für die 60 vorgesehenen Spiele. Anschließend schickte er die Kartler mit einem Augenzwinkern an die Tische. „Ich wünsche allen ein gutes Blatt, die richtigen Entscheidungen und natürlich viele Trümpfe”, sagte Meier.
Schon kurz nach Spielbeginn herrschte konzentrierte Stimmung. Mit jedem gewonnenen Spiel wechselten die Führungspositionen. Während die Vorstandschaft nach Abschluss der Wertung die Ergebnisse auswertete, ließen viele Teilnehmer die Karten weiterlaufen und pflegten die Geselligkeit.
Großes Interesse weckten auch die zahlreichen Preise. Gutscheine regionaler Unternehmen, Weinspezialitäten aus bekannten Anbaugebieten, Sachpreise und sogar eine Bundestagsfahrt nach Berlin warteten auf die Gewinner. Die Organisation lag in den Händen des Homepagebetreuers Andreas Kopp. Meier gab dann die Sieger bekannt. Für die Stärkung zwischendurch sorgte das bewährte Verpflegungsangebot mit Wurstsemmeln, dem beliebten „Siedler-Kas” – einem herzhaften Obatzda auf Brot – sowie Kaffee und Kuchen.
Den Sieg sicherte sich Markus Sollfrank mit starken 144 Punkten. Er kassierte dafür den Hauptpreis von 200 Euro. 133 Punkte erreichte Markus Raab als Zweiter. Da er auf den Geldpreis von 100 Euro verzichtete und stattdessen die Bundestagsfahrt nach Berlin auswählte, rückte Alfred Pechtl nach und erhielt als Drittplatzierter mit 121 Punkten die 100 Euro sowie die Auswahl des ursprünglich für Platz zwei vorgesehenen Preises.
Axel Lang belegte mit ebenfalls 121 Punkten den vierten Rang und gewann 50 Euro. Ausschlaggebend für die Platzierung waren die weniger gespielten Solos. Weniger Glück hatte Siegfried Maier. Mit 50 Punkten landete er am Ende des Feldes, durfte sich aber immerhin über einen Präsentkorb als Trostpreis freuen. Jeder Teilnehmer erhielt einen Preis.
Erfreulich fanden die Veranstalter die Beteiligung mehrerer Damen am Turnier. Auch nach der offiziellen Preisverleihung war der Abend noch lange nicht beendet. Viele Kartler blieben an den Tischen sitzen, mischten erneut die Karten und spielten noch über eine Stunde weiter. So klang ein rundum gelungener Schafkopfabend in geselliger Runde aus.