von links: Marianne Göbel (neueSchriftführerin), Alfred Wulfänger (Vorsitzender), Klaus Wirth (2. Vorsitzender, Dagmar Gebhardt (ehemalige Schriftführerin, Nicole Bäumler (MdL) (Bild: Gabriele Pittroff)

Jahreshauptversammlung mit Humor, Hausaufgaben und Hausmacher-Semmeln

Dass eine Jahreshauptversammlung alles andere als trocken sein kann, bewies der SPD-Ortsverein bei seiner diesjährigen Versammlung. Vorsitzender Alfred Wulfänger eröffnete den Abend und begrüßte neben den erschienenen Mitgliedern auch die Landtagsabgeordnete und Kreisvorsitzende Nicole Bäumler. Im Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr wurde deutlich: Langweilig war’s definitiv nicht. Fünf Vorstandssitzungen, ein Faschingszug unter dem Motto „Bauernhof-Gaudi“, ein Ferienprogramm mit spannenden Einblicken hinter die Kulissen der Max-Reger-Halle, eine sechstägige Reise an den Caldonazzo-See mit stolzen 52 Teilnehmern und ein Preisschafkopf mit 16 Tischen sorgten für ein abwechslungsreiches Programm. Auch für das kommende Vereinsjahr stehen wieder einige Höhepunkte auf dem Programm: Ein Besuch auf dem Erlebnisbauernhof, der Faschingsumzug, eine sechstägige Reise an die Ostsee, das Weinfest und natürlich der traditionelle Preisschafkopf. Kassiererin Gabi Pittroff präsentierte den Kassenbericht, der von den Kassenrevisoren Romana Wulfänger und Holger Stiersdorfer gründlich geprüft worden war. Das Ergebnis: Die Kasse stimmt. Entsprechend fiel auch die Entlastung einstimmig aus. Bei den Neuwahlen gab es eine Veränderung: Marianne Göbel übernimmt künftig das Amt der Schriftführerin. Ihre Vorgängerin Dagmar Gebhardt wurde mit Blumen verabschiedet. Für ihre 25-jährige Mitgliedschaft sollten Claudia und Oliver Wulfänger geehrt werden. Beide konnten die Urkunde allerdings nicht persönlich entgegennehmen. Nicole Bäumler nutzte ihren Vortrag, um einen Blick auf die große Politik zu werfen. Haushaltskürzungen, Lehrkräftemangel, Stellenabbau an der Universität Regensburg und die Elektrifizierung der Bahn standen auf der Themenliste. Besonders lobte sie den starken Zusammenhalt im Ortsverein und bedankte sich bei Cilli Bodensteiner für deren Bereitschaft, bei der Bürgermeisterkandidatur Verantwortung zu übernehmen. Zum Abschluss dankte Alfred Wulfänger allen Anwesenden für ihr Kommen.
Stefan Bäumler - Susanne Wagner - Andreas Hruschka  (Bild: Stefanie Jarsetz  )

Kunsttherapie im Hospiz Sankt Felix

Unser gemeinnütziger / mildtätiger Verein „Zusammen erreichen wir mehr e. V.” unterstützt und begleitet die Hospizarbeit, um sterbenden Menschen ein würdiges und selbst bestimmtes Leben bis zum Ende zu ermöglichen. Dies verwirklichen wir durch die Sammlung von Spenden und die Durchführung von Veranstaltungen. Unsere Spenden gehen an das Hospiz sowie an weitere wertvolle Projekte. Die Spenden kommen zu 100 % dort an, wo sie benötigt werden. Für uns ehrenamtliche Hospizbegleiter liegt der persönliche Kontakt zu den Menschen ganz besonders am Herzen. Unsere Spendeninitiative ist für alle Mitglieder unseres Teams eine sehr wichtige Aufgabe. Oft sind es die kleinen Gesten, die Trost und Geborgenheit spenden - ein Gespräch, eine Hand, die gehalten wird oder einfach das stille da sein. Für Menschen mit unheilbaren Erkrankungen wird im Hospiz eine Kunsttherapie angeboten. Die Kosten hierfür belaufen sich auf ca. 850 € im Monat – diese müssen über Spenden finanziert werden. Wir möchten das Hospiz für ein halbes Jahr unterstützen und übernehmen die Kosten, dank der Spende von den Ladies Circle 66 aus Weiden. Die Kunsttherapie ist keine medizinische Behandlung, sondern ergänzt diese als interaktiven Bestandteil palliativer Begleitung. Wenn Worte fehlen können die Gäste im Hospiz mit verschiedenen Materialien, Farben und Formen ihre Gefühle und Gedanken zum Ausdruck bringen und Erinnerungen erlebbar machen. Die Kunsttherapie ist emotional wichtig. Bei Erschöpfung, Atemnot oder eingeschränkter Kommunikationsfähigkeit kann nonverbales Gestalten entlastend wirken und reduziert subjektiv Angst, Schmerz und innere Leere. Kreative Arbeiten stellen eine Form von Selbstwirksamkeit dar. Im Sterbeprozess wird häufig Bilanz gezogen, die Kunsttherapie fördert die Kommunikation mit den Angehörigen. Ein gestaltetes Werk kann Gesprächsanlass sein, besonders dort, wo Gespräche über den Tod schwerfallen. Gemeinsames Gestalten kann Nähe und Abschied erleichtern. Als Andenken werden zum Beispiel auch Karten gestaltet oder letzte Briefe an die Angehörigen geschrieben, welche bleibende Erinnerungen hinterlassen und Trost spenden.


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Gelungener Auftakt für das Jugendforum Weiden

17 Jugendliche im Alter von 15 bis 22 Jahren kamen in den Räumen von Arbeit und Leben zum ersten Treffen des Jugendforums Weiden zusammen. Ziel des Jugendforums ist es, jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, eigene Ideen einzubringen und Projekte für Weiden zu entwickeln und umzusetzen. Die Teilnehmenden bilden ein eigenständiges Gremium, das über die Verwendung eines Projektfonds entscheidet. So können sie selbst festlegen, welche Vorhaben finanziell unterstützt und umgesetzt werden und Verantwortung für die Gestaltung ihrer Stadt übernehmen. Die große Resonanz übertraf die Erwartungen der Organisator*innen: „Mit so vielen interessierten Jugendlichen hatten wir im Vorfeld nicht gerechnet. Umso schöner war es zu sehen, dass die Teilnehmenden aus verschiedenen Schulen und Vereinen in Weiden kamen und sich motiviert in die Gespräche einbrachten”, so Sarah Geißler, Leitung des Jugendforums. Einige Jugendliche engagieren sich bereits in der Weidener Schülervertretung (WSV), für andere war das Jugendforum der erste Schritt, sich kommunal einzubringen. Bereits beim Auftakttreffen wurden zahlreiche Ideen gesammelt und gemeinsam diskutiert. Das große Engagement der Teilnehmenden machte deutlich, wie hoch das Interesse ist, das Leben in Weiden aktiv mitzugestalten. Das nächste Treffen des Jugendforums findet am 27. Juli 2026 um 17:30 Uhr statt. Interessierte Jugendliche sind herzlich eingeladen. Weitere Informationen gibt es bei Sarah Geißler Arbeit und Leben in Bayern, Karl-Heilmann-Block 13, 92637 Weiden E-Mail: jufo@arbeitundleben-bayern.de Telefon: 0961 634577 05
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Aktionstag für sichere Fahrt mit dem Wohnmobil
Aktionstag für Camper in Weiden

Die Ortsverkehrswacht Weiden lädt am Freitag, 24. Juli, zu einem Aktionstag unter dem Motto „Sicher in den Urlaub mit Wohnwagen und Wohnmobil“ ein. Camper können ihre Fahrzeuge kostenlos verwiegen lassen und sich über Einbruchschutz informieren. Die Veranstaltung findet von 14 bis 16 Uhr auf dem Omnibusfirmengelände der Firma Wies in der Oskar-von-Miller-Straße 14 in Weiden statt. Die Verkehrspolizei Weiden bietet Campern die Möglichkeit, ihre Wohnwagen und Wohnmobile kostenlos verwiegen zu lassen. Dies ist wichtig, da ein überladenes Fahrzeug den Bremsweg verlängert und das Unfallrisiko erhöht. Zudem entscheidet das Gewicht über die erforderliche Führerscheinklasse. Bis 3,5 Tonnen reicht Klasse B, darüber hinaus sind B96 oder BE notwendig und für größere Wohnmobile mit und ohne Anhänger C1 beziehungsweise C1E. Die Veranstaltung wird von der Schwerverkehrskontrollgruppe der Verkehrspolizeiinspektion Weiden und vom kriminalpolizeilichen Fachberater der Kriminalpolizeiinspektion Weiden unterstützt. Damit auch das Rangieren und Fahren in engen Straßen mit dem Wohnmobil wieder besser klappt, gibt ein Fahrsicherheitstrainer in einem einfachen, aber wirkungsvollen Handlingskurs wertvolle Tipps. Auch für Einweiser gibt es Tipps für klare Zeichen beim Rückwärtsfahren. Teilnehmer erhalten zudem wertvolle Hinweise zur Ladungssicherung, zur Planung von Pausen und zur Bildung einer Rettungsgasse im Ferienverkehr. Die Ortsverkehrswacht Weiden ist mit einem Infostand vertreten. Interessierte sollten ihre Zulassungsbescheinigung Teil I mitbringen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Sollte eine fehlerhafte Beladung festgestellt werden, ist am Aktionstag kein Bußgeld fällig.
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