Ausgerechnet zum Siedlerfest der Siedlergemeinschaft Rehbühl kündigten die Wetterdienste Regen und Gewitter an. Doch die dunklen Wolken machten den Veranstaltern letztlich keinen Strich durch die Rechnung. Zwar prasselte während der Aufbauarbeiten noch ein kräftiger Regenschauer auf den Festplatz nieder, doch rechtzeitig zum Beginn trocknete alles wieder ab. So stand einem gelungenen Festtag nichts mehr im Wege.

Bereits am Sonntagvormittag kamen die ersten Gäste zum traditionellen Frühschoppen in die aufgebauten Festzelte. Viele Besucher blieben anschließend gleich vor Ort und stärkten sich mit den angebotenen Grillspezialitäten. Steaks und Bratwürste fanden ebenso großen Zuspruch wie eine frische Maß Bier oder eine Radlerhalbe.

Am Nachmittag herrschte auf dem Festplatz reger Betrieb. Zahlreiche Besucher nutzten das angenehme Wetter für einen Festbesuch. Neben vielen Gästen aus dem Ortsteil Rehbühl kamen auch befreundete Siedlergemeinschaften, Vertreter von Schützenvereinen, der Kameradschaft, des Technischen Hilfswerks sowie Delegierte des Obst- und Gartenbauvereins. Auch zahlreiche Kommunalpolitiker ließen sich das Fest nicht entgehen. An ihrer Spitze begrüßte die Siedlergemeinschaft Oberbürgermeister Dr. Benjamin Zeitler und Bürgermeister Jürgen Meyer.

Großen Andrang verzeichnete das Kaffee- und Kuchenbüfett. Die Siedlerfrauen sowie weitere Frauen aus dem Ortsteil hatten insgesamt 50 verschiedene Kuchen und Torten gebacken. Die Auswahl reichte von klassischen Obstkuchen bis hin zu aufwendig gestalteten Torten. Gäste und Besucher griffen kräftig zu, sodass am Ende sämtliche Backwaren ausverkauft waren.

Auch die jüngsten Besucher kamen auf ihre Kosten. Die Jugendwarte sorgten mit verschiedenen Bastel- und Malangeboten für Unterhaltung. Die Kinder suchten sich Motive aus Malbüchern aus, ließen sich bunte Tattoos aufkleben oder beschäftigten sich mit Ausschneidearbeiten. Später nutzten sie die Spiel- und Schaukelgeräte auf dem Festgelände.

Vorsitzender Hans Jürgen Meier begrüßte die Gäste und dankte den zahlreichen Helfern, die mit ihrem Einsatz zum Gelingen der Veranstaltung beitrugen. „Dieses Fest zeigte, wie wichtig Gemeinschaft und Zusammenhalt in unserem Ortsteil sind. Ohne die 20 freiwilligen Helfer wäre eine solche Veranstaltung nicht möglich“, betonte Meier. Dann lud die Vorstandschaft zur traditionellen „Bobfahrt“ auf den Bänken ein.

Bis in die Abendstunden herrschte in den drei Festzelten eine gesellige Stimmung. Das Siedlerfest bewies erneut, dass Tradition, Gemeinschaftssinn und ehrenamtliches Engagement auf dem Rehbühl lebendig blieben und viele Menschen zusammenführten.