Was in der Bibel als das Wunder der Speisung der Fünftausend bekannt ist, fand am Aschermittwoch am „Atzmannsee“ im 21. Jahrhundert eine kulinarische Fortsetzung. Der Fischereiverein lud zur traditionellen Fastenspeise ans Vereinsheim „Fischerhäusl“ ein und lockte zahlreiche Besucher aus der gesamten Region an. Für die Vorstandschaft des Vereins steht die Qualität und die Regionalität an oberster Stelle. Deshalb ist die zentrale Herkunft ein besonderes Anliegen. „Wir legen großen Wert darauf, dass unsere Fische aus regionalen Betrieben stammen“, so die Verantwortlichen. Kurze Transportwege und die Unterstützung heimischer Erzeuger garantieren nicht nur Frische, sondern auch ein nachhaltiges Genusserlebnis für die Verbraucher. Das Werben mit der Kulinarik aus der Räucherkammer scheint zu funktionieren. Schon von Weitem lockte der Duft von frisch gegrillten und geräucherten Spezialitäten die Gäste zur Freizeitanlage. In der vereinseigenen Räucherkammer und auf den Grillrosten wurden Makrelen und Forellen fachmännisch zubereitet. Für viele Besucher ist der Gang zum Fischerhäusl am Karfreitag und Aschermittwoch mittlerweile ein fester Bestandteil. Um eine schmackhafte und traditionelle Alternative zum Fleischgericht auf den Teller zu bekommen, wurde eine Anmeldung voraus gesetzt. Hinter dem reibungslosen Verkauf steckte eine logistische und gemeinsame Meisterleistung. Zahlreiche helfende Hände waren nötig, um die Organisation, die Vorbereitungen und den Ansturm zur Mittagszeit zu bewältigen. Nach getaner Arbeit durfte sich auch das leidenschaftliche Helferteam über die eigenen kulinarischen Leckerbissen freuen. Vorsitzender Karl Roth zog eine positive Bilanz und dankte im Namen des Fischereivereins allen engagierten Frauen und Männern für ihre kräftige Unterstützung. Ein besonderer Dank galt zudem den vielen Kunden, die teils weite Wege auf sich nahmen, um das regionale Angebot zu unterstützen.