Zum Fosnd-Agrom trafen sich im Sportheim zahlreiche MusikerIn und BegleiterInnen. (Bild: Karl Ziegler)

Leidenschaftlicher Sound und Strohfeuer zum Ende der fünften Jahreszeit

Die Jesse-James-Band bläst zum Halali und verabschiedet sich nach der fünften Jahreszeit für ein Jahr von ihren Anhängern. Vom „Naschn Pfinsda“ bis zum Faschingsdienstag heizten die „Islouer“ Vereine und Musikgruppen den Eslarner und Gästen gehörig ein. So wurde zum Endspurt nicht einfach nur gefeiert – sondern mit leidenschaftlicher Energie musiziert und vorher gemeinschaftlich gebeichtet. Der berüchtigte Regisseur „Fasching“ persönlich gab den Befehl, und die Jesse-James-Band unter Kapellmeister Manuel Meckl stürmte die Sportheim-Bühne für den ersten Akt des „Fosnd-Agroms“. Die Combo, deren Name wohl nach einer besonders geselligen und vermutlich hopfenlastigen Nacht entstand, war so international wie ein G7-Gipfel – zumindest für Oberpfälzer Verhältnisse. Die Eslarner wurden durch Musiker aus Schönsee, Pfrentsch, Teunz, Weiding, Schwarzenfeld verstärkt und sogar aus der Landeshauptstadt München war einer angereist. Mittendrin: Das 12-jährige Nachwuchstalent Teresa Kaiser, die an den Tschinellen den Takt angab – vermutlich, um die älteren Herren rhythmisch wieder auf Spur zu bringen. Im wirklichen Leben spielt die junge Eslarnerin seit ihrem achten Lebensjahr die steirische Harmonika und hat mit ihren Eltern schon so manchen Auftritt gemeistert. Bevor der Trauermarsch starten konnte, hieß es: Ab in den Büßerwinkel zur Faschingsbeichte bei Faschingspater Daniel Bäumler. Notfalls war auch für einen „Backup“ gesorgt, der nur anwesend sein sollte, falls Herr Merkwürden selbst im Sündensumpf versinken sollte. Auch wenn Pater „Merkwürden“ bei den Zwiegesprächen kräftig ins Schwitzen kam, hielt er standhaft durch. Das Prinzip war simpel: Je mehr hochprozentige Ausrutscher man in der Faschingszeit verbucht hatte, desto tiefer musste man in die Tasche greifen. Dieses „Bußgeld“ floss natürlich direkt zurück in die flüssige Seelsorge der „Schäflein“ – eine Win-win-Situation für Leib und Seele! Zum Ende brannten nicht nur die Kehlen, sondern auch der Prinz. Nachdem das „Teufelszeug“, ein Gemisch, das die Sünden noch einmal kurz hochschwappen ließ, die Kehlen geölt hatte, setzte sich der Tross in Bewegung. Die Vorsitzende Steffi Kaiser-Lehner vom Förderkreis bremste den kleinen Faschingszug mit ihrem Musikwunsch „Paul und sein Gaul“ noch einmal. Kapellmeister Manuel Meckl erklärte die Melodie kurzerhand zur „Islouer Fosnd Hymne“. Im Anschluss setzte sich der Trauerzug mit Musikern und Fackelträgern in Bewegung. Vier sportlich bekleidete TSV-Mädels übernahmen die Trage mit dem Prinzen. Mit schmissigen Klängen der Jesse-James-Band ging’s durch Eslarn direkt zum Gasthof „Böhmerwald“ und nach einer Stunde unter erschwerten Bedingungen wieder zurück zum Sportheim. Vor Ort löste sich „Erwin I.“ im Flammenmeer auf und die Witwe alias Lukas Dobmeier jammerte mit den Umstehenden um ihren in Rauch auflösenden, strohigen Prinzen. Im warmen Sportzentrum erwartete die Trauergäste zum Faschingsende mit einer ordentlichen Brotzeit eine kräftige Stärkung vom Gasthaus Hösl. Nach einer ausgiebigen Feier verschwand die Jesse-James-Band wieder in der Anonymität und die Musiker mischten sich wieder unter ihre Stammkapellen.
Eine Vielfalt an Kostümen bot sich den Erwachsenen und Kindern beim Einzug der Turngruppen in den Turnsaal. (Bild: Manuela Klug)

Bunte Kostüme, tolle Tänze und beste Stimmung beim TSV-Kinderfasching

Ein dreifach kräftiges „Gelb und blau: TSV!“ schallte durch die voll besetzte Turnhalle, als Nicole Voit die kleinen und großen maskierten Mädels und Jungs zum traditionellen Kinderfasching des TSV begrüßte. Am Faschingsdienstag verwandelte sich der Eventsaal „Alte Turnhalle“ wieder in ein buntes Faschingsparadies – mit Spiel, Spaß und ganz viel guter Laune. Ein herzliches Dankeschön galt gleich zu Beginn allen Helferinnen und Helfern, Kuchenbäckerinnen sowie Trainerinnen, die diesen Nachmittag möglich machten. Ohne ihren unermüdlichen Einsatz wäre laut TSV-Vorsitzenden Thomas Meckl und Turnabteilungsleiterin Manuela Klug ein Fest dieser Größe längst nicht mehr zu stemmen. Für abwechslungsreiche Spiele sorgten Regina Schmid, Nicole Voit und Christine Salomon. Ob Seilziehen, Limbo-Dance, Eisschollen-Spiel oder viele weitere lustige Aktionen – für jeden Geschmack war etwas dabei. Die Kinder tobten, lachten und zeigten vollen Einsatz. Das absolute Highlight des Nachmittags waren jedoch die traditionellen Tanzaufführungen der vier Kinderturngruppen. Mit „Hände rauf und runter“ begeisterten die kleinen Racker unter der Leitung von Jessica und Jessica Lindner das Publikum. Die großen Racker versprühten mit dem gleichnamigen Lied jede Menge gute Laune. Einstudiert wurde der Song von ihren Trainerinnen Christiane Salomon und Katharina Kleber. Sportlich und akrobatisch wurde es bei den Power Kids: Zum Song „Ski you later“ zeigten sie eindrucksvolle Einlagen, trainiert von Nicole Voit und Petra Schmid. Den krönenden Abschluss der Tanzdarbietungen lieferten die Power-Teenies mit „Hausparty“, perfekt vorbereitet von Regina Schmid und Melanie Frank. Zur Zugabe durften schließlich alle Kinder gemeinsam auf die Bühne. Unter dem Motto „oben, unten, vorne und hinten gute Laune“ wurde noch einmal ausgelassen getanzt und gefeiert. Natürlich durfte auch eine fröhliche Polonaise durch die Halle nicht fehlen. Die Stimmung im Saal noch einmal höher schlagen ließ das beliebte Bobfahrerlied. Bevor es nach Hause ging, konnten sich die Kinder bei DJane Melissa Greber ihre ganz persönlichen Lieblingslieder wünschen – ein Wunschkonzert, das vor allem bei den „großen Kids“ für Begeisterung sorgte. Nicht zuletzt war auch kulinarisch für Groß und Klein bestens gesorgt. „Wir haben die halbe Sportheim-Küche in die Turnhalle gebracht“, scherzte Carina Kaiser vom TSV-Catering-Team. Das vielfältige Angebot ließ keine Wünsche offen und keinen Hunger aufkommen. Ein rundum gelungener Kinderfasching, der wieder einmal zeigte, wie lebendig das Vereinsleben beim TSV ist. Vorstand Thomas Meckl und Turnabteilungsleiterin Manuela Klug zogen ein durchweg positives Fazit und freuten sich über die zahlreichen Besucher und die tollen Masken.
Die TSV-Fußballer und TSV-Mädels sorgten bei ihren Aufführungen für stürmischen Beifall. (Bild: Kathrin Zinkl)

„Baila, Baila“ in der Sportarena: Wenn Fußballer zu PussyCats werden

Wenn im Vereinsheim „Sportzentrum“ der Boden bebt, muss das nicht zwingend an einem Last-Minute-Sieg liegen – am vergangenen Samstag war es die pure „Islouer Fosnd“-Power! Der Förderkreis um Steffi Kaiser-Lehner und die Mitglieder des TSV Eslarn verwandelten beim Sportlerfasching die Sporthalle in eine Party-Arena, die selbst hartgesottene Faschingsmuffel zum Mitwippen brachte. Der Startschuss fiel sportlich-gemütlich mit Quetschenspieler Markus Meier, der für das „Warmlaufen“ am späten Nachmittag musikalisch verantwortlich zeichnete. Der Faschings-Dämmerschoppen ging nahtlos in eine große Sause über. Unter die maskierte Menge mischten sich auch die Polit-Prominenz mit 2. Bürgermeister Thomas Kleber, 3. Bürgermeister Bernd Reil und Marktrat Georg Zierer – ob diese für den Ernstfall ihre Tanzschuhe dabei hatten, blieb ihr Geheimnis. Als DJ Harry Kunz am Abend die Regler nach oben schob, gab es kein Halten mehr. Spätestens bei der All-Star-Hymne „Baila, Baila“ und dem Eslarner Nationalheiligtum „Oh Fosnd lou niard nou“ erreichte das Stimmungsbarometer den Siedepunkt. Die bunt kostümierten Gäste sorgten dafür, dass die Tanzfläche im Sportheim zur absoluten Sperrzone für Langeweile wurde. Das absolute Highlight des Abends erforderte Mut und ordentlich Rhythmusgefühl: Elf gestandene Fußballer der 1. und 2. Mannschaft sowie der Jugend tauschten Stollen gegen Tanzschuhe. Als legendäre „PussyCatSchwalls“ in knallpinken Outfits bewiesen die durchtrainierten Jungs mit Unterstützung von fünf TSV-Tanz-Mädels, dass sie nicht nur am Ball, sondern auch beim Hüftschwung flink sind. Unter der strengen, aber liebevollen Leitung des Trainer-Trios Belinda Bäumler, Miriam Lindner und Lisa-Marie Eckl wurde drei Monate lang für den großen Moment geschwitzt. Von der humorvollen „Superperforator“-Nummer aus dem Schuh des Manitu bis zum gefühlvollen „The time of my life“ – die Jungs lieferten eine Show ab, die Steffi Kaiser-Lehner passend zum Valentinstag als „Auftritt im Zeichen der Liebe“ adelte. Damit niemand vor lauter Tanzen vom Fleisch fiel, zauberten die Küchenchefinnen Madeleine Brenner, Carina und Steffi Kaiser Köstlichkeiten auf die Teller, die weit über Standard-Stadionwurst hinausgingen. Ob hausgemachte Sportheim-Sulz, Schaschliktopf oder die obligatorischen Faschingskrapfen – die Verpflegung war erstklassig. An der Bar und im Saal sorgte das TSV-Team zudem dafür, dass der Flüssigkeitshaushalt stets im grünen Bereich blieb. Am Ende waren sich alle einig: Dieses Event war ein absoluter Volltreffer im Islouer Faschingskalender. Wer braucht schon die Bundesliga, wenn er die PussyCatSchwalls in Eslarn haben kann.
Kathrin, Madeleine und Steffi in der TSV-Küiche im Einsatz.<br> (Bild: Karl Ziegler)

Eslarn feiert ausgiebig die „Islouer Kirwa“

Die Kirchweih wurde früher in vielen Lokalen gefeiert und gehört auch heute noch bei manchen Vereinen und Wirtschaften wie in der Zoiglstum zum Jahresprogramms. Seit vier Jahren heißt es beim TSV-Förderverein im Sportzentrum „wer houd Kirwa – mir hom Kirwa“. An Kirchweih zudem einen 2:0-Heimsieg feiern konnte in der Kreisliga die Erste gegen TSV Reuth und ein 2:2 Unentschieden in der A-Klasse Ost beim ASV Neustadt die Zweite. Gemeinsam mit den Gästen stimmten die Fußballer im Sportheim. Den Kirwa-Hit „Oh Kirwa lou niad nouh” an. Aufgrund der regen Nachfrage an Speisen war in der Sportheim-Küche reges Miteinander zu beobachten. Die flinken und erfahrenen TSV-Damen Madeleine Brenner, Carina Kaiser, Steffi Kaiser-Lehner und Kathrin Zinkl bereiteten sich bereits zu Hause und in der TSV-Küche bestens auf den Ansturm vor. Das eingespielte Team backte und kochte und weitere TSV-Damen servierten nach dem Kochmarathon das breite Angebot. Auf die Tische kam nicht nur ein Gänsebraten mit zwei Knödeln und Blaukraut oder ein Schnitzel mit hausgemachtem Kartoffelsalat, sondern wer wollte konnte auch frisch zubereitete Spinat- und Kaspressknödel vor Ort verzerren oder mit nach Hause nehmen. Als Brotzeit gabs Tellersulzen, Wurstsalate und TSV-Brotzeitbrettln. Die originelle Brotzeitunterlage aus Holz, gesponsert von der Schreinerei Danzl, fand viele Bewunderer. Aber nicht nur beim Kochen und Bedienen, sondern auch am Zapfhahn und in der Bar hatten die TSV-Mitglieder alle Hände voll zu tun. Vor und hinter der Theke und in der Küche waren rund 20 TSVler im Einsatz und servierten am Samstag 135 und am Montag 60 Essen, sowie nachmittags 50 Brotzeiten. Im Namen des TSV-Fördervereins dankte Vorsitzende Steffi Kaiser-Lehner allen Gästen und HelfernInnen für die kräftige Unterstützung. „Die Kirwa-Schmankerl wurden uns regelrecht aus den Händen gerissen“, beschrieb Bedienung Manuale Klug die Kirchweihtage. Zum Ende der Kirwa gabs für alle Akteure viel Lob: „Wahnsinn, was die Mädels aus der kleinen Küche für leckere Speisen hervorzauberten und auftischten.“
Die Akteure des Spendenlaufes (v.l.) mit Dominik Hanauer, Laura Dangriess, Vorsitzender Herbert Putzer von der Kinderkrebshilfe, Carina Kaiser, Florian Bauer, Anna Lehner, Lotta Kaiser und TSV-Vorsitzender Thomas Meckl. (Bild: Michelle Forster)

Spendenlauf für guten Zweck erzielt 1200 Euro für die Kinderkrebshilfe

Der Turn- und Sportverein lud die Bevölkerung zum Motto „Jeder Kilometer zählt” zu einem Lauf zu Gunsten der Kinderkrebshilfe ein. Jeder, egal welchen Alters, welcher körperlicher Möglichkeiten, einzeln oder im Team, konnte mit einer Spende von 10 Euro in den vier Aprilwochen auf seiner Hausstrecke, zu Hause oder auswärts, auf einem Weg seiner Wahl laufen und Kilometer sammeln. Am Ende erbrachte der Super-Spendenlauf des Turn- und Sportvereins (TSV) für die Kinderkrebshilfe eine Spende von stattlichen 1200 Euro. „Im Namen der Kinder möchte ich mich beim TSV und allen Akteuren für die finanzielle Unterstützung und den sportlichen Einsatz für die krebskranken Kinder danken”, stellte Vorsitzender Herbert Putzer von der Kinderkrebshilfe der Region Oberpfalz Nord e.V. fest. Der Betrag setzt sich aus 900 Euro Spenden zusammen und 300 Euro legte der TSV noch drauf. Der von Carina Kaiser und Florian Bauer mit ihrem rührigen TSV-Team unter dem Motto „gemeinsam läuft mehr” organisierte Spendenlauf fand mächtig Anklang. Die Organisatoren erinnerten bei der Spendenübergabe kurz an die sportlichen Leistungen. Bereits nach einer Woche gings deutlich über die 1200 Kilometer-Marke. Nach zwei Wochen peilten die Frauen, Männer und Kinder bereits die 3000 Kilometer (km) und nach 3 Wochen 4000 km an. „Wir waren mächtig begeistert, was gemeinsam möglich ist und stolz auf jeden Einzelnen.” Zum Ende der gesetzten 30 Tage unterstützten den TSV mittlerweile 70 lauf- und walkingbegeisterte SportlerInnen. Die „Running App” von Adidas ermöglichte während des Wettbewerbs Einblicke in die aktuelle Rangliste. „Diese hat die Läuferinnen und Läufer totel angespornt und die Überholten gingen sofort wieder laufen”, beschrieb Carina Kaiser. Beste Kondition bewies mit 68 Jahren die langjährige Leiterin der Turnabteilung Christine Forster und die Jüngste mit 4 Jahren, Lotta Kaiser, eiferte ihrer sportlichen Mutter Carina Kaiser nach. Am 30. Tag stand sozusagen der Endspurt an und aufgrund der engagierten 73 Teilnehmer konnte das gesetzte Ziel von 3000 mit 5709,7 km weit überschritten werden. „Großartige Sportler haben dies gemeinsam gerockt und insgesamt 730 Euro an Startgeldern gespendet”, stellte Kaiser fest. Da noch einige zudem spendeten, kam mit den 300 Euro vom TSV eine Gesamtspende von 1200 Euro zustande. Von Beginn an setzte sich Tobias Horn an die Spitze, gab die Führung bis zum Laufende nicht mehr ab und stand mit 241 km ganz oben auf dem Siegertreppchen. Den zweiten Platz konnte Dominik Hanauer, ebenfalls Mitglied, sozusagen im Endspurt mit 230,9 km erlaufen. Während des begeisterten Sportevents stets im Führungstrio befand sich Laura Dangriess, die sich mit 224,7 km über den dritten Platz freuen durfte. Die zweihunderter Laufmarke überschritten zudem Jessica Lindner (221,1), Anneliese Ebnet (205,8), Carina Kaiser (200,9) und Kathrin Zinkl (200,3 km). Die besten Teenager waren mit jeweils 102,3 km Anna Lehner und Tim Kleber. Förderkreisvorsitzende Stefanie Kaiser-Lehner und die beiden Organisatoren Florian Bauer und Carina Kaiser dankten allen Läuferinnen und Läufern, den Spendern und dem Organisationteam für die Unterstützung. Als Dank erhielten stellvertretend die drei besten Läufer und die beiden Teenager neue Laufsocken und Sportgutscheine überreicht. „Durch das ständige Laufen waren die alten Socken sicherlich auch sehr strapaziert worden”, scherzte ein Beobachter. Dagegen durfte sich die jüngste Läuferin Lotta über Gummibärchen freuen. Am Ende des Lauf-Events standen jedoch die krebskranken Kinder im Fokus aller Akteure.
Ein Highlight war der Austritt der Tanzgruppe „Public Surprice” aus Waidhaus. (Bild: Karl Ziegler)

Feiern bis die Sicherungen fliegen

Dem Turn- und Sportverein (TSV) war es bereits vor dem Start zum Hausfasching nach einem klaren 5:1 Sieg der Ersten gegen Dießfurt zum Feiern zumute. Nach dem Spiel lud der Förderkreis zum Motto „Feiern bis die Sicherungen fliegen” in die in Eigenregie geführte Sportheimgaststätte ein und „glühten” beim Dämmerschoppen mit Gästen sozusagen kräftig vor. Im toll dekorierten Saal sorgte Quetschenspieler Markus Meier aus Langau schwungvoll für Stimmung und ein rühriges „Lampen-Team aus den 70ern” hatte sich mit einem kulinarischen Angebot in der Küche bestens vorbereitet. Das Quartett war mit einer Lampe auf dem Kopf in der Küche und im Saal unterwegs. Noch zwei Tage vorher glänzten Steffi Kaiser-Lehner, Madeleine Brenner, Kathrin und Carina Kaiser mit Schieausrüstung als „Apre Ski-Fahrerinnen”. Angelehnt an das neue „Steh-Lampen-Kostüm” wählte man für den Hausfasching den Faschings-Hit „Wackelkontakt” des bayerischen Sängers Oimara alias Benedikt Hafner zum Motto. In der Küche bereiteten die „Lampen-Mädels” verschiedene Gerichte wie Penne- und Schnitzel-Bolognese, Currywürste, Pizzen und Semmeln mit Wurst oder Fisch oder Lachs vor. Aber auch Flammkuchen, Krapfen und „1-Meter-Schnäpse” waren im Angebot. Am Zapfhahn und beim Bedienen wechselte sich das Vorstandsteam ab. Nachmittags durften sich die kostümierten Kinder bei der Maskenprämierung und die Erwachsenen am Abend bei der Tombola jeweils auf tolle (Hammer)-Preise und Gutscheine freuen. Keine Wünsche offen ließ nach dem Vorglühen beim Abendprogramm der rührige Diskjockey (DJ) Harry alias Harald Kunz, der sich mit einem vielfältigen Repertoire gut gelaunt in die Herzen der Fangemeinde spielte. Den Saal zum Beben brachte nicht nur der Allround-Song „Wackelkontakt”, sondern auch der überraschende Auftritt der Faschings-Combo „Jesse-James-Band” mit Kommandant Magic alias Manuel Meckl. Ein weiterer Höhepunkt mit Tanz, Hebefiguren und Akrobatik war der sehenswerte Darbietung der Tanzgruppe „Public Surprice” aus Waidhaus. Die Tänzer liefen zur Höchstform auf und ernteten viel Beifall und Zugaberufe. Die zahlreichen Gästen feierten bei guter Laune bis nach Mitternacht. „Sollte es die Sicherungen raushauen und das Licht ausgehen, haben wir im Notfall noch unsere brennenden Nostalgie-Stehlampen”, fasste ein Gast schmunzelnd den Abend zusammen.

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