Eschenbach – Der Jubel kannte keine Grenzen mehr: Mit einem klaren 10:0-Sieg gegen den TuS Rosenberg haben die 1. Herren des SC Eschenbach am vergangenen Samstag den direkten Wiederaufstieg in die Landesliga perfekt gemacht. Nach einer überragenden Saison krönt sich die Mannschaft damit zum Meister der Bezirksoberliga und kehrt in die Landesliga Ostnordost zurück.
Saison der Superlative
Schon vor dem entscheidenden Spieltag war klar: Ein Punkt würde reichen, um sich vor dem TTSC Kümmersbruck II den ersten Platz in der Bezirksoberliga zu sichern. Doch die Mannschaft wollte mehr. Mit einer Saisonbilanz von 14 Siegen und nur 2 Niederlagen dominierten die SCEler die Liga mit 28:4 Punkten über weite Strecken der gesamten Saison.
Entscheidendes Spiel fest im Griff
Im letzten Spiel gegen die keinesfalls enttäuschenden Gäste vom TuS Rosenberg zeigte der SCE keine Nerven. Bereits in den Doppeln wurde der Grundstein zum 2:0 gelegt. Das Doppel mit Thomas Klösel und Jonas Gottsche legte mit einem souveränen 3:0-Sieg vor, während Markus Thurn und Harald Balscher ebenfalls mit 3:0 punkteten. In den Einzeln im vorderen Paarkreuz glänzten dann Thomas Klösel (2) und Jonas Gottsche (2). Im hinteren Paarkreuz standen Markus Thurn und Harald Balscher ihren Mannschaftskollegen in nichts nach und machten ebenfalls mit jeweils zwei Siegen gegen die aufopferungsvoll kämpfenden Gäste den 10:0-Sieg klar.
Eine stattliche Zuschauerkulisse von fast 30 begeisterten Tischtennisanhängern belohnte die tadellose Leistung und den damit verbundenen Wiederaufstieg mit lang anhaltendem Beifall.
Starke mannschaftliche Geschlossenheit
Die Stärke der Mannschaft lag in dieser Saison vor allem in der Ausgeglichenheit des gesamten Kaders mit den Spielern Thomas Klösel, Jonas Gottsche, Markus Thurn, Nicolas Burger, Harald Balscher und Philipp Bayer.
Blick auf die Landesliga
Der direkte Wiederaufstieg ist für den SC Eschenbach ein Beweis für enormen Trainingsfleiß und Ehrgeiz. Dass die Landesliga ein anderes Kaliber ist und wiederum kein einfaches Unterfangen gegen die etablierten Mannschaften aus dem Großraum Franken und der südlichen Oberpfalz wird, dessen ist man sich bewusst. Respekt ist zwar angebracht, Angst haben die Offiziellen und die Spieler der Aufstiegsmannschaft aber nicht.