Kindergartenleiterin Ramona Zangl dankte mit Geschenken den Eltern um Vorsitzender Manuela Bösl für ihren Einsatz und begrüßt den neuen Elternbeirat um Vorsitzender Melanie Kleber (vorne 1., 2., 4. v.l.) (Bild: Karl Ziegler)

Kita-Team und Elternbeirat gestalten ein abwechslungsreiches Jahr

Auf ein erfolgreiches Kindergartenjahr 2025/2026 blickten Kindergartenleiterin Ramona Zangl und ihrer Stellvertreterin Marie Hummer mit dem rührigen Elternbeirat der kath. Kindertagesstätte „St. Elisabeth” beim Abschiednehmen zurück. Neben zahlreichen Aktivitäten standen die Verabschiedung langjähriger Beiratsmitglieder und die Vorstellung des neuen Gremiums im Mittelpunkt. Die bisherige Vorsitzende Manuela Bösl berichtete von vielen Aktionen, darunter die Bewirtung beim St.-Martins-Fest, ein Verkaufsstand beim Adventsmarkt, die Weihnachtsfeier, der Kinderfasching, das Osterfrühstück und die Unterstützung beim Pfarrfest. Durch Einnahmen aus Veranstaltungen und Spenden konnten zahlreiche Wünsche der Kinder erfüllt werden. Insgesamt investierte der Elternbeirat 3.795 Euro in Spielmaterialien und Ausstattungsgegenstände für die Krippengruppe „Mäusenest”, den Kindergarten und die Außenbereiche. Zu den Anschaffungen zählen Bücher, Holz- und Magnetbausteine, ein Activity Board, Balanciersteine, eine Matschküche, Wasserspieltische und Spieltunnel. Auch ein Spielsofa sowie zehn Tretbulldogs und 15 Lastwagen erweitern das Angebot. Zusätzlich übernimmt der Elternbeirat regelmäßig Kosten für die Abschlussfahrt der Vorschulkinder, Abschiedsgeschenke, eine Kinofahrt und die Verpflegung bei Feiern. Im Namen des Elternbeirates bedankte sich Bösl herzlich bei allen Eltern, Kuchenbäckern, freiwilligen Helfern und Spendern, deren Unterstützung diese Angebote erst möglich mache. Ein Dank ging auch ans Kita-Team für die rührige Unterstützung. Die neue Beirats-Vorsitzende Melanie Kleber und ihre Stellvertreterin Stephanie Gräbner freuen sich auf die Zusammenarbeit mit dem Kita-Team. Tammy Fischer übernimmt die Schriftführung, Mandy Stephan bleibt Kassiererin. Julia Gollwitzer kümmert sich um die Verbindung zwischen Krippe und Kindergarten, Christina Wüst um die Medienarbeit. Als Beisitzer unterstützen Julia Karl, Sandra Ring sowie Belinda und Daniel Bäumler das Gremium. Verabschiedet wurden Manuela Bösl, die vier Jahre im Beirat tätig war, davon zwei als Vorsitzende, sowie nach jeweils vier Jahren Ilona Grötsch und Madlen Voit. Ein Dank mit Geschenken ging an weitere ausgeschiedene Mitglieder. Für das Kindergartenjahr 2026/2027 sind unter anderem das Martinsfest am 10. November, der Adventsmarkt am 21. November, die Waldweihnacht am Pfrentschweiher am 22. November, der Kinderfasching am 17. Januar und ein Kinderbasar am 20. März geplant. Auch Radlersonntag, Pfarrkindergartenfest, Ferienprogramm und Osterfrühstück stehen auf dem Programm. Zum Abschluss betonte Kleber: „Im Mittelpunkt stehen unsere Kinder.” Der Elternbeirat rief alle dazu auf, sich weiterhin mit Ideen, Spenden oder tatkräftiger Hilfe einzubringen. Gemeinsam wolle man auch künftig viel für die Kinder erreichen. „Auch die nächsten Jahre sollen segensreiche Jahre, geprägt von unermüdlichem ehrenamtlichem Einsatz und vielen wertvollen Momenten für unsere Kinder werden”, waren sich alle einig.
Der Stammtisch der Kartler verlegte seine Aktivitäten am Radlersonntag zum Kommunbrauhaus. (Bild: Karl Ziegler)

Eslarn feiert mit begeisterten Gästen einen gelungenen Start in die Radlsaison

Der traditionelle Radlersonntag am 26. April 2026 stand in Eslarn ganz im Zeichen des gemeinsamen Radfahrens und war ein gelungener Auftakt in die neue Saison. Als zentraler Ausgangspunkt am Bockl-Radweg sowie am Bayerisch-Böhmischen Freundschaftsweg zog die Marktgemeinde begeisterte Besucherinnen und Besucher an, die das vielfältige Angebot in der Gemeinschaft gerne nutzten. Nach einem eher ruhigen Vormittag füllte sich das Gelände am Kommunbrauhaus. Bei herrlichem Frühlingswetter fühlten sich die Gäste im Freien und bei Bedarf auch in der Festhalle wohl. Großen Anklang fand zudem das Biererlebnis-Museum, das interessante Einblicke in die regionale Braukunst bot. Für das leibliche Wohl der Radlerinnen und Radler, Familien sowie Ausflügler zeigten sich vor allem die örtlichen Organisationen verantwortlich. Die Freiwillige Feuerwehr um Vorsitzenden Jürgen Bösl versorgte die Gäste mit herzhaftem Weißwurstfrühschoppen und Grillspezialitäten und reichte dazu vielfältige Getränke. Dagegen bot der Elternbeirat des Kindergartens mit Vorsitzender Manuela Bösl eine vielfältige Kuchenauswahl – auch zum Mitnehmen – und reichte dazu Kaffee. Das ehrenamtliche Engagement trug maßgeblich zur familiären und einladenden Atmosphäre bei. Ein besonderer Treffpunkt war das Kommunbrauhaus auch für gesellige Runden. So verlagerte ein Kartenstammtisch kurzerhand sein Treffen ins Freie und bereicherte das bunte Treiben zusätzlich. Auch organisierte Gruppen nutzten den Tag aktiv – unter anderem wurden Radlergruppen per Omnibus nach Eslarn gebracht, um von dort aus nach einer Brotzeit die Heimfahrt mit dem Fahrrad anzutreten. Als wichtiger Knotenpunkt war Eslarn zudem optimal an den kostenlosen Radlerbus angebunden, der eine flexible An- und Abreise ermöglichte und von vielen Gästen gerne genutzt wurde. Ergänzt wurde das Angebot vor Ort durch praktische Einrichtungen wie eine E-Bike-Ladestation und eine WC-Anlage. Der Radlersonntag in Eslarn zeigte einmal mehr, wie lebendig Gemeinschaft sein kann. Ein herzlicher Dank gilt allen freiwilligen Helferinnen und Helfern, den Vereinen, Organisatoren und Unterstützern, die mit großem Einsatz für einen reibungslosen Ablauf und die hervorragende Versorgung der Gäste gesorgt haben. Ohne dieses Engagement wäre ein solcher Tag nicht möglich. So bleibt der Radlersonntag in Eslarn als rundum gelungene Veranstaltung in Erinnerung – geprägt von Geselligkeit, regionaler Verbundenheit und der Freude am Radfahren.
Seit Jahren bieten Organisationen und Vereine am Radlsonntag nicht nur den Radfahrern einen angenehmen Aufenthalt.  (Bild: Karl Ziegler)

Radlersonntag im Oberpfälzer Wald
von Karl Ziegler

Am 26. April 2026 lädt der beliebte Radlersonntag erneut zu einer genussvollen Entdeckungstour durch die nördliche Oberpfalz ein. Die Landkreise Tirschenreuth, Neustadt an der Waldnaab und Schwandorf sowie die Stadt Weiden i.d.OPf. bieten gemeinsam mit zahlreichen Partnern ein abwechslungsreiches Programm für alle Radbegeisterten. Ob sportlich ambitioniert oder gemütlich unterwegs – die Veranstaltung richtet sich an Groß und Klein. Entlang der Strecken im Naturparkland Oberpfälzer Wald, im Stiftland sowie auf dem Bayerisch-Böhmischen Freundschaftsweg erwarten die Teilnehmer vielfältige Stationen mit kulinarischen Angeboten, Aktionen und Informationen. Organisiert werden diese unter anderem von Kommunen, Vereinen und Initiativen wie der ILE Brückenland Bayern-Böhmen. Ein besonderes Angebot ist der Radlerbus, der verschiedene Orte miteinander verbindet und flexible Touren ermöglicht. Haltestellen befinden sich unter anderem in Nabburg, Wölsendorf, Oberviechtach, Schönsee, Stadlern und Eslarn. In Eslarn beginnt der Tag ab 9.30 Uhr mit einem Frühschoppen am Kommunbrauhaus. Neben Weißwurstfrühstück, Zoigl vom Fass sowie Kaffee und Kuchen sorgt ein musikalisches Rahmenprogramm für beste Unterhaltung. Auch bei schlechter Witterung ist mit einer beheizten Festhalle für Komfort gesorgt. Die Veranstalter freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher. Dazu befindet sich vor Ort eine WC-Anlage & E-Bike-Ladestation. Einen Einblick in die Braukunst gewährt das Museum Biererlebnis im Kommunbrauhaus. Für Speisen und Getränke sorgen die Freiwillige Feuerwehr und der Kindergarten. Auch die örtliche Gastronomie abseits des Weges freut sich auf Ihren Besuch. Eine Haltestelle des Radlerbusses befindet sich am Kommunbrauhaus. „Wir, die ILE Brückenland Bayern-Böhmen und unsere Partner die ILE Naturparkland Oberpfälzer Wald und die IKOM Stiftland sowie alle beteiligten Akteure und Vereine freuen sich an den Stationen auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher – ob jung oder alt, ob mit oder ohne Radl.“
Am Palmsonntag versammelten sich die Glaubensgemeinschaft am Marienbrunnen. (Bild: Karl Ziegler)

Feierlicher Beginn der Karwoche am Palmsonntag in Eslarn

Mit einer Palmprozession begann in Eslarn feierlich die Karwoche – eine der bedeutendsten Zeiten im Kirchenjahr. Trotz kaltem Wetter versammelten sich zahlreiche Gläubige, darunter viele Familien mit Kindern und der Kindergarten mit den Erzieherinnen am Marienbrunnen vor der Pfarrkirche „Mariä Himmelfahrt“. Im Mittelpunkt der Feier stand die Segnung der gebundenen Palmsträuße. Besonders die Kinder der Kindertagesstätte prägten das Geschehen auf eindrucksvolle Weise. Gemeinsam mit dem Kindergartenpersonal und Eltern hatte sich der Eslarner Nachwuchs am Marienbrunnen eingefunden. Mit dem Lied „Ein König ohne Krone, ein König ohne Schloss“ trugen die Kinder zur feierlichen Atmosphäre bei. Begleitet wurde ihr Gesang einfühlsam von Christina Wagner am Akkordeon, während Silvia Ach mit dem Mikrofon die Tonübertragung in die Kirche gewährleistete. Pfarrvikar Dr. Basil Bazir Ngwega erinnerte in seiner Ansprache – im Beisein von Gemeindereferent Benedikt Eckert und Praktikantin Angelina Wallmeyer – an den biblischen Einzug Jesu in Jerusalem. Damals wurde Jesus vom Volk mit Jubelrufen wie „Hosanna“ empfangen und als der erwartete Messias gefeiert. Dieses Geschehen wurde symbolisch nachempfunden, als sich die Kinder im Anschluss mit ihren Palmzweigen zu einer Prozession formierten. Unter dem gemeinsamen Gesang des Liedes „Wir ziehen mit Freude nach Jerusalem“ zog die festliche Gemeinschaft in die voll besetzte Pfarrkirche ein. Dort setzte sich der Gottesdienst in würdigem Rahmen fort und lenkte den Blick zunehmend auf die Passion – die Leidensgeschichte Jesu, die den Kern der Karwoche bildet. Die Eucharistiefeier wurde von Pfarrvikar Dr. Basil Bazir Ngwega im Beisein von Gemeindereferent Benedikt Eckert und Praktikantin Angelina Wallmeyer zelebriert. Besonders eindrucksvoll war die aktive Mitgestaltung durch die Kinder. In Wort und Bild veranschaulichten die Vorschulkinder das Geschehen des Palmsonntags, zwei Kinder trugen Teile des Evangeliums sogar auswendig vor. Beim Vaterunser versammelten sich die Kinder mit dem Priester rund um den Altar und beteten gemeinsam – ein bewegender Moment gelebter Gemeinschaft. Der Kirchenchor verlieh der Feier mit seinen musikalischen Beiträgen zusätzliche Tiefe. Zu hören waren unter anderem die eindrucksvollen Gesänge „Christus factus est“, „Veni Jesu“ und „Locus iste“ sowie weitere Strophen des Prozessionsliedes. So wurde der Palmsonntag in Eslarn zu einer lebendigen, würdevollen und zugleich kindernahen Einstimmung auf die Karwoche. Besonders das engagierte Mitwirken der jungen Gemeindemitglieder machte deutlich, wie lebendig und generationenübergreifend Glauben vor Ort gelebt wird.
Der Elternbeirat sorgte mit Verstärkung für kurzweilige Bewegungsspiele. (Bild: Manuela Bösl)

Maskierte Kinder und Jugendliche erobern Pfarrheim

Die fünfte Jahreszeit begeistert Ältere und Jüngere, wobei vor allem bei den Kinder der Fasching einer der Höhepunkte im Jahr ist. Kinder lieben es, sich zu verkleiden und einmal jemand ganz anders zu sein. Eine Gelegenheit zum Kostümieren bot beim Kinderfasching im Pfarrheim „Sankt Marien” der Elternbeirat um Vorsitzende Manuela Bösl vom katholischen Kindergarten. Das Elternteam feierte mit einem vollen Pfarrsaal einen tollen Erfolg und bot dem Publikum verschiedene Leckereien und vielfältigen Spaß. Es gab Kaffee und Kuchen, sowie alkoholfreie und für Erwachsene alkoholische Getränke. Große und kleine Besucher dürfen sich auch auf Pommes, Wiener und Brezen freuen. Die froh gestimmten Kinder und Jugendlichen erschienen mit ihren Eltern und Großeltern in tollen Kostümen. Vertreten war die gesamte Märchen- und Fabelwelt, sowie so manche Sagengestalten aus Filmen. Die Cowboys und Indianer versöhnten sich und ließen ihre „Munition“ zu Hause. Das Faschingstreiben eröffnete die Tanzgruppe „Dance Surprise“ vom Faschingsverein aus Waidhaus. Die Mädels begeisterten mit Tanzaufführungen, sowie sehenswerten Darbietungen mit Hebefiguren. Die Tänzerinnen liefen zur Höchstform auf und ernteten viel Beifall. Keine Langeweile aufkommen ließen während der dreistündigen Veranstaltung mit Tanzen und Spielen der Elternbeirat mit Unterstützung von Jessica Lindner und Theresa Völkl. Mächtig Spaß bereitete dem Nachwuchs die „Reise nach Jerusalem”, bei der leere Stühle begehrt waren. Mächtig ins Zeug legte sich der Nachwuchs nicht zuletzt beim Schokokuss-Wettessen, der nicht nur Spaß machte, sondern auch lecker war. Auf dem Faschingstanzplan standen auch einige Faschingstanzformen wie Ententanz, Fliegerlied und Polonaise. Sportlich abgekämpft machte sich der Nachwuchs mit den Eltern nach den humorvollen Stunden schweren Herzens auf den Heimweg. Die Vorsitzende Manuela Bösl vom Elternbeirat dankte den Helferinnen, den Animateuren und allen kleinen und großen Besuchern für die kräftige Unterstützung.
Die Lieder begleitete in der voll besetzten Pfarrkirche Marie Hummer (li) und die Erzieherinnen übernahmen die Organisation. (Bild: Karl Ziegler)

Lichtermeer zieht am Martinstag durch Eslarn

Bei der traditionellen Martinsfeier setzen zahlreiche Kinder und Eltern mit dem Kindergartenpersonal und Elternbeirat in der Gemeinschaft ein Zeichen der Nächstenliebe. Seit Tagen probte Erzieherin Katrin Bruckner mit den Vorschulkindern die Aufführung. Den Wortgottesdienst in der voll besetzten Pfarrkirche „Mariä Himmelfahrt” gestaltete Pfarrer Udo Klösel und die Mädels und Jungs vom Kindergarten zogen mit dem Martinslied „Laterne, Laterne Sonne Mond und Sterne“ im Klang der Gitarre von Marie Hummer in die Kirche. Pfarrer Klösel erinnerte an die guten Taten des Heiligen Martin, wie er den Menschen geholfen hat und an die Nächstenliebe. „Auch wir wollen miteinander helfen und teilen, wie Sankt Martin.“ Die Geschichte sichtbar werden ließen die Vorschulkinder unter der Leitung von Erzieherin Katrin Bruckner. Die Bevölkerung, dargestellt durch Kinder, belächelte den frierenden Bettler (Darstellerin Mathilda), doch Soldat Martin (Darstellerin Lotta) legte mit seinem Reitertross einen Halt ein. Er teilte mit dem Schwert seinen roten Mantel und überreichte die eine Hälfte dem frierenden Bettler. Die jungen Schauspieler ernteten für die Aufführung von allen Kindern, den Eltern und Großeltern reichlich Applaus. Die Mädels und Jungs trugen Fürbitten vor und stellten Lichter auf den Altar. Mit Martinsliedern unter anderen „Sankt Martin möcht ich sein“ erinnerte die Glaubensgemeinschaft an den solidarischen Helfer. Nach dem Gottesdienst formierten sich unter der Leitung des Elternbeirates um Vorsitzender Manuela Bösl die Kinder mit Eltern und Großeltern zu einem langen, bunten Lichterzug. Im Schein der unzähligen selbst gebastelten Lampions zog der Martinszug von der Kirche in Richtung Kommunbrauhaus. Die musikalische Begleitung mit Martinsliedern unter anderen mit „Ich geh mit meiner Laterne” übernahmen Musiker der „Werkstattmusikanten” um Leiter Marco Procher. In die Rolle des Heiligen Martin mit Helm und roten Mantel schlüpfte Tobias Klier, der auf seinem Pferd „Anne“ und seinem Pferdbegleiter Siegfried Rupp den nicht endenden Zug mit anführte. Die Musiker und „Tobi“ mit der neunjährigen „America-Quarter-Horse-Stute“ brachten die Kinder sicher zum Ziel. Die Freiwillige Feuerwehr garantierte auf den Straßen für die Sicherheit des Umzugs und der Elternbeirat und das Kindergartenpersonal für eine perfekte Organisation. Am Kommunbrauhaus verteilten die Feuerwehrmitglieder appetitliche Bratwürste und der Elternbeirat leckere Sankt-Martins-Hörnchen, Glühwein, Kinderpunsch und kalte Getränke. Im Namen des Elternbeirates bedankte sich Vorsitzende Manuela Bösl bei allen Akteuren für die Unterstützung und den Eltern mit ihren Kindern und Großeltern für ihre Anwesenheit.
Kaplan Dr. Basil und die Ministranten mit dem Palmkreuz. (Bild: Karl Ziegler )

Die Pfarrei feiert mit Palmprozessionen den feierlichen Einzug Christi in Jerusalem

Der Palmsonntag ist der Beginn der Heiligen Karwoche mit den Leidenstagen, die an Ostersonntag mit der Auferstehung den Höhepunkt finden. Pfarrer Erwin Bauer segnete am Pfarrheim verschiedene Palmprodukte und feierte gemeinsam mit den Kirchenbesuchern und mit musikalischer Umrahmung durch den Kirchenchor die Eucharistie. Der gebastelte Palmring am Kreuz habe weder Anfang noch Ende und ist ein Symbol der Ewigkeit. Die kirchlichen Palmprozessionen in den voll besetzten Sonntagsgottesdiensten erinnerten an den feierlichen Einzug Jesu in Jerusalem. Das Volk begrüßte den erwarteten Messias als König Israels mit Hosanna-Rufen, breiteten Kleider vor ihm auf dem Weg aus und schwenkten Palmwedeln, wodurch der Name Palm-Sonntag herrührt. Pfarrer Erwin Bauer sah in dem Einzug ein Zeichen des Lebens, Sieges und Friedens. Im Familiengottesdienst übernahmen die Kindergartenkinder mit den Erzieherinnen die Gestaltung. Auf die Geschichte des jüdischen Laubhüttenfestes wies Ilona Grötsch von der Kinderkirche hin. „Dazu tragen die Menschen um Gott zu loben heute noch Palmzweige und singen Hosianna, hilf uns, Herr unser Gott.” Auch die Kindergartenkinder huldigten Jesus mit Palmprodukten und mit grünen Zweigen als Zeichen für das neue Leben und die Auferstehung und das Ewige Leben. Die Kinder sangen „wir ziehen mit Freude nach Jerusalem” und die musikalische Begleitung übernahm Christina Wagner mit ihrem Akkordeon. Kaplan Dr. Basil segnete die Palmzweige und die Kinder und erinnerte an die Wunder und das Leben Jesu. Nach den Fürbitten der Kommunionkinder feierte Kaplan Dr. Basil mit den Gläubigen die Echaristiefeier. Mit dem Lied „Paß auf, kleines Auge, was du siehst” endete die Messfeier. Zur Erinnerung sind die Akteure vom Kindergarten auf einem Plakat vor dem Altar abgebildet. Einer der musikalischen Höhepunkte am Palmsonntagabend war nicht zuletzt die vom Kirchenchor gesungene und von Pfarrer Erwin Bauer vorgetragene Keuzwegandacht vom ehemaligen österreichischen Komponisten und Weltpriesters Joseph Kronsteiner.
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