Der Stammtisch der Kartler verlegte seine Aktivitäten am Radlersonntag zum Kommunbrauhaus. (Bild: Karl Ziegler)

Eslarn feiert mit begeisterten Gästen einen gelungenen Start in die Radlsaison

Der traditionelle Radlersonntag am 26. April 2026 stand in Eslarn ganz im Zeichen des gemeinsamen Radfahrens und war ein gelungener Auftakt in die neue Saison. Als zentraler Ausgangspunkt am Bockl-Radweg sowie am Bayerisch-Böhmischen Freundschaftsweg zog die Marktgemeinde begeisterte Besucherinnen und Besucher an, die das vielfältige Angebot in der Gemeinschaft gerne nutzten. Nach einem eher ruhigen Vormittag füllte sich das Gelände am Kommunbrauhaus. Bei herrlichem Frühlingswetter fühlten sich die Gäste im Freien und bei Bedarf auch in der Festhalle wohl. Großen Anklang fand zudem das Biererlebnis-Museum, das interessante Einblicke in die regionale Braukunst bot. Für das leibliche Wohl der Radlerinnen und Radler, Familien sowie Ausflügler zeigten sich vor allem die örtlichen Organisationen verantwortlich. Die Freiwillige Feuerwehr um Vorsitzenden Jürgen Bösl versorgte die Gäste mit herzhaftem Weißwurstfrühschoppen und Grillspezialitäten und reichte dazu vielfältige Getränke. Dagegen bot der Elternbeirat des Kindergartens mit Vorsitzender Manuela Bösl eine vielfältige Kuchenauswahl – auch zum Mitnehmen – und reichte dazu Kaffee. Das ehrenamtliche Engagement trug maßgeblich zur familiären und einladenden Atmosphäre bei. Ein besonderer Treffpunkt war das Kommunbrauhaus auch für gesellige Runden. So verlagerte ein Kartenstammtisch kurzerhand sein Treffen ins Freie und bereicherte das bunte Treiben zusätzlich. Auch organisierte Gruppen nutzten den Tag aktiv – unter anderem wurden Radlergruppen per Omnibus nach Eslarn gebracht, um von dort aus nach einer Brotzeit die Heimfahrt mit dem Fahrrad anzutreten. Als wichtiger Knotenpunkt war Eslarn zudem optimal an den kostenlosen Radlerbus angebunden, der eine flexible An- und Abreise ermöglichte und von vielen Gästen gerne genutzt wurde. Ergänzt wurde das Angebot vor Ort durch praktische Einrichtungen wie eine E-Bike-Ladestation und eine WC-Anlage. Der Radlersonntag in Eslarn zeigte einmal mehr, wie lebendig Gemeinschaft sein kann. Ein herzlicher Dank gilt allen freiwilligen Helferinnen und Helfern, den Vereinen, Organisatoren und Unterstützern, die mit großem Einsatz für einen reibungslosen Ablauf und die hervorragende Versorgung der Gäste gesorgt haben. Ohne dieses Engagement wäre ein solcher Tag nicht möglich. So bleibt der Radlersonntag in Eslarn als rundum gelungene Veranstaltung in Erinnerung – geprägt von Geselligkeit, regionaler Verbundenheit und der Freude am Radfahren.
Seit Jahren bieten Organisationen und Vereine am Radlsonntag nicht nur den Radfahrern einen angenehmen Aufenthalt.  (Bild: Karl Ziegler)

Radlersonntag im Oberpfälzer Wald
von Karl Ziegler

Am 26. April 2026 lädt der beliebte Radlersonntag erneut zu einer genussvollen Entdeckungstour durch die nördliche Oberpfalz ein. Die Landkreise Tirschenreuth, Neustadt an der Waldnaab und Schwandorf sowie die Stadt Weiden i.d.OPf. bieten gemeinsam mit zahlreichen Partnern ein abwechslungsreiches Programm für alle Radbegeisterten. Ob sportlich ambitioniert oder gemütlich unterwegs – die Veranstaltung richtet sich an Groß und Klein. Entlang der Strecken im Naturparkland Oberpfälzer Wald, im Stiftland sowie auf dem Bayerisch-Böhmischen Freundschaftsweg erwarten die Teilnehmer vielfältige Stationen mit kulinarischen Angeboten, Aktionen und Informationen. Organisiert werden diese unter anderem von Kommunen, Vereinen und Initiativen wie der ILE Brückenland Bayern-Böhmen. Ein besonderes Angebot ist der Radlerbus, der verschiedene Orte miteinander verbindet und flexible Touren ermöglicht. Haltestellen befinden sich unter anderem in Nabburg, Wölsendorf, Oberviechtach, Schönsee, Stadlern und Eslarn. In Eslarn beginnt der Tag ab 9.30 Uhr mit einem Frühschoppen am Kommunbrauhaus. Neben Weißwurstfrühstück, Zoigl vom Fass sowie Kaffee und Kuchen sorgt ein musikalisches Rahmenprogramm für beste Unterhaltung. Auch bei schlechter Witterung ist mit einer beheizten Festhalle für Komfort gesorgt. Die Veranstalter freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher. Dazu befindet sich vor Ort eine WC-Anlage & E-Bike-Ladestation. Einen Einblick in die Braukunst gewährt das Museum Biererlebnis im Kommunbrauhaus. Für Speisen und Getränke sorgen die Freiwillige Feuerwehr und der Kindergarten. Auch die örtliche Gastronomie abseits des Weges freut sich auf Ihren Besuch. Eine Haltestelle des Radlerbusses befindet sich am Kommunbrauhaus. „Wir, die ILE Brückenland Bayern-Böhmen und unsere Partner die ILE Naturparkland Oberpfälzer Wald und die IKOM Stiftland sowie alle beteiligten Akteure und Vereine freuen sich an den Stationen auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher – ob jung oder alt, ob mit oder ohne Radl.“
Am Palmsonntag versammelten sich die Glaubensgemeinschaft am Marienbrunnen. (Bild: Karl Ziegler)

Feierlicher Beginn der Karwoche am Palmsonntag in Eslarn

Mit einer Palmprozession begann in Eslarn feierlich die Karwoche – eine der bedeutendsten Zeiten im Kirchenjahr. Trotz kaltem Wetter versammelten sich zahlreiche Gläubige, darunter viele Familien mit Kindern und der Kindergarten mit den Erzieherinnen am Marienbrunnen vor der Pfarrkirche „Mariä Himmelfahrt“. Im Mittelpunkt der Feier stand die Segnung der gebundenen Palmsträuße. Besonders die Kinder der Kindertagesstätte prägten das Geschehen auf eindrucksvolle Weise. Gemeinsam mit dem Kindergartenpersonal und Eltern hatte sich der Eslarner Nachwuchs am Marienbrunnen eingefunden. Mit dem Lied „Ein König ohne Krone, ein König ohne Schloss“ trugen die Kinder zur feierlichen Atmosphäre bei. Begleitet wurde ihr Gesang einfühlsam von Christina Wagner am Akkordeon, während Silvia Ach mit dem Mikrofon die Tonübertragung in die Kirche gewährleistete. Pfarrvikar Dr. Basil Bazir Ngwega erinnerte in seiner Ansprache – im Beisein von Gemeindereferent Benedikt Eckert und Praktikantin Angelina Wallmeyer – an den biblischen Einzug Jesu in Jerusalem. Damals wurde Jesus vom Volk mit Jubelrufen wie „Hosanna“ empfangen und als der erwartete Messias gefeiert. Dieses Geschehen wurde symbolisch nachempfunden, als sich die Kinder im Anschluss mit ihren Palmzweigen zu einer Prozession formierten. Unter dem gemeinsamen Gesang des Liedes „Wir ziehen mit Freude nach Jerusalem“ zog die festliche Gemeinschaft in die voll besetzte Pfarrkirche ein. Dort setzte sich der Gottesdienst in würdigem Rahmen fort und lenkte den Blick zunehmend auf die Passion – die Leidensgeschichte Jesu, die den Kern der Karwoche bildet. Die Eucharistiefeier wurde von Pfarrvikar Dr. Basil Bazir Ngwega im Beisein von Gemeindereferent Benedikt Eckert und Praktikantin Angelina Wallmeyer zelebriert. Besonders eindrucksvoll war die aktive Mitgestaltung durch die Kinder. In Wort und Bild veranschaulichten die Vorschulkinder das Geschehen des Palmsonntags, zwei Kinder trugen Teile des Evangeliums sogar auswendig vor. Beim Vaterunser versammelten sich die Kinder mit dem Priester rund um den Altar und beteten gemeinsam – ein bewegender Moment gelebter Gemeinschaft. Der Kirchenchor verlieh der Feier mit seinen musikalischen Beiträgen zusätzliche Tiefe. Zu hören waren unter anderem die eindrucksvollen Gesänge „Christus factus est“, „Veni Jesu“ und „Locus iste“ sowie weitere Strophen des Prozessionsliedes. So wurde der Palmsonntag in Eslarn zu einer lebendigen, würdevollen und zugleich kindernahen Einstimmung auf die Karwoche. Besonders das engagierte Mitwirken der jungen Gemeindemitglieder machte deutlich, wie lebendig und generationenübergreifend Glauben vor Ort gelebt wird.
Der Elternbeirat sorgte mit Verstärkung für kurzweilige Bewegungsspiele. (Bild: Manuela Bösl)

Maskierte Kinder und Jugendliche erobern Pfarrheim

Die fünfte Jahreszeit begeistert Ältere und Jüngere, wobei vor allem bei den Kinder der Fasching einer der Höhepunkte im Jahr ist. Kinder lieben es, sich zu verkleiden und einmal jemand ganz anders zu sein. Eine Gelegenheit zum Kostümieren bot beim Kinderfasching im Pfarrheim „Sankt Marien” der Elternbeirat um Vorsitzende Manuela Bösl vom katholischen Kindergarten. Das Elternteam feierte mit einem vollen Pfarrsaal einen tollen Erfolg und bot dem Publikum verschiedene Leckereien und vielfältigen Spaß. Es gab Kaffee und Kuchen, sowie alkoholfreie und für Erwachsene alkoholische Getränke. Große und kleine Besucher dürfen sich auch auf Pommes, Wiener und Brezen freuen. Die froh gestimmten Kinder und Jugendlichen erschienen mit ihren Eltern und Großeltern in tollen Kostümen. Vertreten war die gesamte Märchen- und Fabelwelt, sowie so manche Sagengestalten aus Filmen. Die Cowboys und Indianer versöhnten sich und ließen ihre „Munition“ zu Hause. Das Faschingstreiben eröffnete die Tanzgruppe „Dance Surprise“ vom Faschingsverein aus Waidhaus. Die Mädels begeisterten mit Tanzaufführungen, sowie sehenswerten Darbietungen mit Hebefiguren. Die Tänzerinnen liefen zur Höchstform auf und ernteten viel Beifall. Keine Langeweile aufkommen ließen während der dreistündigen Veranstaltung mit Tanzen und Spielen der Elternbeirat mit Unterstützung von Jessica Lindner und Theresa Völkl. Mächtig Spaß bereitete dem Nachwuchs die „Reise nach Jerusalem”, bei der leere Stühle begehrt waren. Mächtig ins Zeug legte sich der Nachwuchs nicht zuletzt beim Schokokuss-Wettessen, der nicht nur Spaß machte, sondern auch lecker war. Auf dem Faschingstanzplan standen auch einige Faschingstanzformen wie Ententanz, Fliegerlied und Polonaise. Sportlich abgekämpft machte sich der Nachwuchs mit den Eltern nach den humorvollen Stunden schweren Herzens auf den Heimweg. Die Vorsitzende Manuela Bösl vom Elternbeirat dankte den Helferinnen, den Animateuren und allen kleinen und großen Besuchern für die kräftige Unterstützung.
Die Lieder begleitete in der voll besetzten Pfarrkirche Marie Hummer (li) und die Erzieherinnen übernahmen die Organisation. (Bild: Karl Ziegler)

Lichtermeer zieht am Martinstag durch Eslarn

Bei der traditionellen Martinsfeier setzen zahlreiche Kinder und Eltern mit dem Kindergartenpersonal und Elternbeirat in der Gemeinschaft ein Zeichen der Nächstenliebe. Seit Tagen probte Erzieherin Katrin Bruckner mit den Vorschulkindern die Aufführung. Den Wortgottesdienst in der voll besetzten Pfarrkirche „Mariä Himmelfahrt” gestaltete Pfarrer Udo Klösel und die Mädels und Jungs vom Kindergarten zogen mit dem Martinslied „Laterne, Laterne Sonne Mond und Sterne“ im Klang der Gitarre von Marie Hummer in die Kirche. Pfarrer Klösel erinnerte an die guten Taten des Heiligen Martin, wie er den Menschen geholfen hat und an die Nächstenliebe. „Auch wir wollen miteinander helfen und teilen, wie Sankt Martin.“ Die Geschichte sichtbar werden ließen die Vorschulkinder unter der Leitung von Erzieherin Katrin Bruckner. Die Bevölkerung, dargestellt durch Kinder, belächelte den frierenden Bettler (Darstellerin Mathilda), doch Soldat Martin (Darstellerin Lotta) legte mit seinem Reitertross einen Halt ein. Er teilte mit dem Schwert seinen roten Mantel und überreichte die eine Hälfte dem frierenden Bettler. Die jungen Schauspieler ernteten für die Aufführung von allen Kindern, den Eltern und Großeltern reichlich Applaus. Die Mädels und Jungs trugen Fürbitten vor und stellten Lichter auf den Altar. Mit Martinsliedern unter anderen „Sankt Martin möcht ich sein“ erinnerte die Glaubensgemeinschaft an den solidarischen Helfer. Nach dem Gottesdienst formierten sich unter der Leitung des Elternbeirates um Vorsitzender Manuela Bösl die Kinder mit Eltern und Großeltern zu einem langen, bunten Lichterzug. Im Schein der unzähligen selbst gebastelten Lampions zog der Martinszug von der Kirche in Richtung Kommunbrauhaus. Die musikalische Begleitung mit Martinsliedern unter anderen mit „Ich geh mit meiner Laterne” übernahmen Musiker der „Werkstattmusikanten” um Leiter Marco Procher. In die Rolle des Heiligen Martin mit Helm und roten Mantel schlüpfte Tobias Klier, der auf seinem Pferd „Anne“ und seinem Pferdbegleiter Siegfried Rupp den nicht endenden Zug mit anführte. Die Musiker und „Tobi“ mit der neunjährigen „America-Quarter-Horse-Stute“ brachten die Kinder sicher zum Ziel. Die Freiwillige Feuerwehr garantierte auf den Straßen für die Sicherheit des Umzugs und der Elternbeirat und das Kindergartenpersonal für eine perfekte Organisation. Am Kommunbrauhaus verteilten die Feuerwehrmitglieder appetitliche Bratwürste und der Elternbeirat leckere Sankt-Martins-Hörnchen, Glühwein, Kinderpunsch und kalte Getränke. Im Namen des Elternbeirates bedankte sich Vorsitzende Manuela Bösl bei allen Akteuren für die Unterstützung und den Eltern mit ihren Kindern und Großeltern für ihre Anwesenheit.
Kaplan Dr. Basil und die Ministranten mit dem Palmkreuz. (Bild: Karl Ziegler )

Die Pfarrei feiert mit Palmprozessionen den feierlichen Einzug Christi in Jerusalem

Der Palmsonntag ist der Beginn der Heiligen Karwoche mit den Leidenstagen, die an Ostersonntag mit der Auferstehung den Höhepunkt finden. Pfarrer Erwin Bauer segnete am Pfarrheim verschiedene Palmprodukte und feierte gemeinsam mit den Kirchenbesuchern und mit musikalischer Umrahmung durch den Kirchenchor die Eucharistie. Der gebastelte Palmring am Kreuz habe weder Anfang noch Ende und ist ein Symbol der Ewigkeit. Die kirchlichen Palmprozessionen in den voll besetzten Sonntagsgottesdiensten erinnerten an den feierlichen Einzug Jesu in Jerusalem. Das Volk begrüßte den erwarteten Messias als König Israels mit Hosanna-Rufen, breiteten Kleider vor ihm auf dem Weg aus und schwenkten Palmwedeln, wodurch der Name Palm-Sonntag herrührt. Pfarrer Erwin Bauer sah in dem Einzug ein Zeichen des Lebens, Sieges und Friedens. Im Familiengottesdienst übernahmen die Kindergartenkinder mit den Erzieherinnen die Gestaltung. Auf die Geschichte des jüdischen Laubhüttenfestes wies Ilona Grötsch von der Kinderkirche hin. „Dazu tragen die Menschen um Gott zu loben heute noch Palmzweige und singen Hosianna, hilf uns, Herr unser Gott.” Auch die Kindergartenkinder huldigten Jesus mit Palmprodukten und mit grünen Zweigen als Zeichen für das neue Leben und die Auferstehung und das Ewige Leben. Die Kinder sangen „wir ziehen mit Freude nach Jerusalem” und die musikalische Begleitung übernahm Christina Wagner mit ihrem Akkordeon. Kaplan Dr. Basil segnete die Palmzweige und die Kinder und erinnerte an die Wunder und das Leben Jesu. Nach den Fürbitten der Kommunionkinder feierte Kaplan Dr. Basil mit den Gläubigen die Echaristiefeier. Mit dem Lied „Paß auf, kleines Auge, was du siehst” endete die Messfeier. Zur Erinnerung sind die Akteure vom Kindergarten auf einem Plakat vor dem Altar abgebildet. Einer der musikalischen Höhepunkte am Palmsonntagabend war nicht zuletzt die vom Kirchenchor gesungene und von Pfarrer Erwin Bauer vorgetragene Keuzwegandacht vom ehemaligen österreichischen Komponisten und Weltpriesters Joseph Kronsteiner.
Die Kinder strahlten im Beisein von (v.r.) Pfarrer Erwin Bauer, Josef Frischmann, Tammy Fischer, Ramona Zangl und Peter Kirner bei der Übergabe der tollen Geschichtsbücher und der 250 Euro. (Bild: Karl Ziegler)

Bilderbuch und Taschengeld vom OWV soll Kindergartenkinder noch mehr zum Wandern begeistern

Das Kinderbuch des Deutschen Wanderverbandes (DWV) mit dem Titel „Nico und Ozzy gehen wandern” findet unter Kindern mächtig Gefallen. „Das wäre doch auch was für den katholischen Kindergarten”, so Beisitzerin Tammy Fischer vom neuformierten Elternbeirat. Die Mutter der zweijährigen Tochter Lea ist zudem die Schwiegertochter des Vorsitzenden Josef Frischmann vom örtlichen Oberpfälzer Waldverein. Der örtliche OWV-Chef setzte die Idee über den OWV-Hauptverein Weiden zügig in die Tag um und bestellte für die Kindertagesstätte insgesamt 100 Bücher. „Als Mitgliedsverein mussten wir lediglich eine Versandkostengebühr bezahlen.” Da das Buch mit der spannenden und kindgerechten Geschichte für junge Wandersleute auch noch schnell geliefert werden konnte, eignete sich die Kinderlektüre auch noch als vorweihnachtliches Geschenk. Da Wanderungen auch hungrig machen, legte der OWV für Brotzeiten und Getränke auch noch 250 Euro als Spende auf den Tisch. „Das Taschengeld ist für Ausgaben im Zusammenhang mit Wanderungen gedacht”, fügte Frischmann an. Bei der Übergabe an Kindergartenleiterin Ramona Zangl durften einige Kinder bereits einen Blick in das interessante Bilderbuch werfen. Als Dreingabe überreichte zweiter Vorsitzender Peter Kirner einen speziellen Wanderpass, in dem die kleinen Wanderfreunde den Namen und bei Wanderungen den Tag und die Streckenlänge bestätigen lassen können. „Das Wandern wirkt sich positiv auf den Körper und den Geist aus und fördert die Solidarität in der Gemeinschaft”, stellte Pfarrer Erwin Bauer fest. Bewegungen in der frischen Luft halte Tammy Fischer gerade für Kinder sehr wichtig. Mit ihren jährlichen Wanderprogramm ist laut Ramona Zangl die Kindertagesstätte auf den richtigen Pfad. Die Bilderbuchgeschichte soll noch mehr Anreize zu gemeinsamen Wanderungen mit dem Wanderführer von DWG bieten. Wie im Buch können Kinder andere Wanderfreunde treffen, Tiere entdecken, Abenteuer erleben, das Thema Wandern vertiefen und Wegemarkierungen kennen lernen.
Beim Kommunbrauhaus sangen die zahlreichen Kinder mit den Erzieherinnen das Martinslied. (Bild: Karl Ziegler)

Ich geh mit meiner Laterne

Die Kinder brachten beim Martinszug ihren Heimatort am Martinstag zum Leuchten. Den Wortgottesdienst in der Pfarrkirche „Mariä Himmelfahrt” gestalteten Pfarrvikar Basil und die Kinder vom katholischen Kindergarten mit Gebeten, Liedern, Fürbitten und einer Aufführung. Im Wortgottesdienst erinnerte Pfarrvikar Basil an die Geschichte des Heiligen „Sankt Martin”. In einer sehenswerten Aufführung spielte die Gruppe „Zwergenkinder” gemeinsam mit den Erzieherinnen die Mantel-Teilung durch den Soldaten Martin mit einem frierenden Bettler nach. Der Soldat hat in seinem späteren Leben als Mönch und Bischof versucht, Jesus nachzufolgen und gab Beispiel, wie man Nächstenliebe in die Tat umsetzen kann. Die anwesenden Kinder sangen „Sankt Martin lasst uns feiern”. In einem späteren Traum erschien dem Soldaten der Herr: „Was du dem Bettler getan hast, das hast du mir getan.” Pfarrvikar Basil führte die Kirchenbesucher mit der Feststellung zurück in die aktuelle Zeit: „Auch in unserem Leben, in unserem Herzen und in der Welt ist es manchmal dunkel und die Menschen sind hart und kalt und suchen nach Licht und Wärme.” Nach dem Schlusslied „Wie St. Martin will ich werden” zog die Kinderschar in Begleitung ihrer Eltern mit ihren selbst gebastelten Laternen von der Kirche in Richtung Kommunbrauhaus und machten die Nacht zum Tag. „Ich geh mit meiner Laterne” erklang es mit musikalischer Begleitung der Werkstattmusikanten auf der Straße. Angeführt wurde der Martinszug von Sabrina Mösbauer im roten Mantel auf ihrem Pferd. Am Kommunbrauhaus verteilte der Elternbeirat an die Kinder leckere Sankt-Martins-Brezen und sorgte mit Glühwein, Kinderpunsch und Bratwurstsemmeln bestens für das leibliche Wohl. Ein Dank von Kindergartenleiterin Ramona Zangl ging an alle Kinder mit ihren Eltern, ans Kindergarten-Team, an den Elternbeirat und an die Freiwillige Feuerwehr für die Absicherung des Laternenzuges.
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