Sekretärin Erika Hoffmann löscht das Übungsfeuer souverän. (Bild: Johanna Reger)

Waldershofer Lehrer werden Brandschutzhelfer

An der Grundschule Waldershof nahmen Lehrkräfte, Mitarbeiter des Offenen Ganztags und des Küchenteams an einer umfassenden Brandschutzhelferausbildung teil. Die Fortbildung diente dazu, den vorbeugenden und organisatorischen Brandschutz an der Schule zu stärken und die Sicherheit der Kinder nachhaltig zu gewährleisten. Im ersten Ausbildungsabschnitt, dem vorbeugenden Brandschutz, wurden typische Brandgefahren im Schulalltag ausführlich behandelt. Dazu zählten ein Einblick in bauliche Brandschutzvorschriften, den Umgang mit elektrischen Geräten und die Vorgaben für Flucht- und Rettungswege. Die Lehrkräfte lernten, wie oft unabsichtlich Brände entstehen und wie viele Gefahren bereits im Vorfeld vermieden werden können. Die zweite Säule bildete das Verhalten im Brandfall. Hier standen klare Abläufe im Mittelpunkt: das richtige Auslösen der Alarmierung, das Absetzen eines Notrufs, das ruhige und strukturierte Evakuieren der Klassen sowie das Sammeln der Schülerinnen und Schüler an den vorgesehenen Sammelstellen. Besonderes Augenmerk lag auf der Verantwortung der Lehrkräfte gegenüber den Kindern und der Zusammenarbeit mit Feuerwehr und Rettungskräften. Den Abschluss der Ausbildung bildete die praktische Brandbekämpfung. Nach einer Einweisung in verschiedene Löschmittel und Feuerlöscherarten übten die Lehrkräfte den Einsatz an einem kontrollierten Übungsfeuer. Dabei wurde vermittelt, wann ein Löschversuch sinnvoll ist und wann der Eigenschutz Vorrang hat. Die Teilnehmenden trainierten außerdem das sichere Vorgehen beim Löschen sowie das Einschätzen von Risiken in Stresssituationen. Schulleiterin Johanna Reger lobte die intensive Schulung als wichtigen Beitrag zur Sicherheit im Schulbetrieb. Mit dem aufgefrischten und erweiterten Wissen sowie der praktischen Erfahrung fühlten sich die Lehrkräfte nun besser vorbereitet, um im Ernstfall schnell, besonnen und verantwortungsvoll zu handeln.
Waldershofer Schüler im Seniorenheim (Bild: Alica Kraupner)

Waldershofer Grundschüler lesen für Senioren

Vergangene Woche besuchten die Grundschüler des offenen Ganztages der Jobst-vom-Brandt Schule die Bewohner des Seniorenservicehauses in Waldershof. Zum Einstieg lasen die fünfzehn Kinder in zwei Kleingruppen den Senioren bekannte Märchen vor. Diese durften die Geschichte auf großen Bildkarten in einem Erzähltheater mitverfolgen. Viele Bewohner strahlten beim Anblick ihres Lieblingsmärchens. Anschließend wurden im Zweierteam - Senior und Schüler - verschieden schwierige Bildrätsel gelöst. Auch einige Fragen, welche die Kinder brennend interessierten, wurden freundlich beantwortet: „Wie alt ist der älteste Bewohner? Was ist Ihr Lieblingsmärchen?“ Oder auch: „Warum wohnen Sie hier im Seniorenheim?“ Bei vielen Antworten staunten die Kinder nicht schlecht. Der älteste Bewohner ist zum Beispiel 97 Jahre alt. Bereits beim ersten Treffen zeigte sich, dass sowohl die älteren Menschen als auch die Kinder von diesem Austausch profitieren und Hemmungen auf beiden Seiten abgebaut wurden. Als die Kinder zum Gehen aufbrachen, herrschte bereits ein klein wenig Wehmut. Kinder und Senioren wünschten sich ein baldiges Wiedersehen. Dies möchte die Grundschule Waldershof gerne aufgreifen und eine Patenschaft mit dem Seniorenservice Haus Waldershof eingehen. In Zukunft werden die Kinder des Offenen Ganztags vierteljährlich die Senioren besuchen und verschiedenen Aktivitäten anbieten, wie z.B. gemeinsame Spiele oder Bastelnachmittage.
Schüler simuliert Rettung aus einem Eisloch. (Bild: Alica Kraupner)

Eisrettungskurs an der Jobst-vom Brandt-Grundschule Waldershof

Kurz vor den Faschingsferien veranstaltete das Bayerische Rote Kreuz an der Jobst-vom-Brandt Grundschule Waldershof einen Eisrettungskurs für dreißig Kinder des Offenen Ganztages. Gerade in ländlichen Gegenden mit vielen Teichen und Gewässern kann für Kinder und Jugendliche ein solcher Kurs lebensrettendes Wissen vermitteln und sie in ihrer Handlungskompetenz unterstützen. Kursleiter Heinz Kraupner versuchte, den Kindern ein Gefahrenbewusstsein für Situationen rund um und im gefrorenen Gewässer beizubringen. Hierbei sensibilisierte er die Kinder mit Hilfe kindgerechter Bildkarten für Themen wie: Wann gehe ich überhaupt auf einen scheinbar gefrorenen See? Was tu ich, wenn das Eis knackt? Wie reagiere ich richtig, wenn jemand anderes bereits ins Eis eingebrochen ist? Die Teilnehmer lernten an 8 verschiedenen Stationen mit spannenden Selbstversuchen, die Gefahren und Tücken eines Eiseinbruches am eigenen Leib zu spüren. So unterschätzte so manches Kind die Kälte beim Handbad im Eiswasser. Auch das eigenständige Befreien ohne Einsatz der Beine aus einem mit Kästen simulierten Eisloch war für viele Kinder anstrengender als gedacht. Neben der Ersten Hilfe übten die Schüler auch das Absetzen eines Notrufs mit einem vorab informierten Mitarbeiter der Rettungsleitstelle. Hierbei konnten Sie wiederholen, was sie beim Melden eines Notfalls im Gewaltpräventionskurs im vergangenen Monat gelernt hatten.

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