Ein Plädoyer für kleine Ortsfeuerwehren und gegen fragwürdige Zentralisierungstendenzen hielt der Feilersdorfer Feuerwehrvorsitzende Stefan Lex (stehend) beim Trabitzer Florianstag. Im Vordergrund rechts Bürgermeisterin Carmen Pepiuk. (Bild: Bernhard Piegsa)

Für den Nächsten, gegen den Zeitgeist

Einen Dienst „gegen den Zeitgeist” nannte Pfarrer Edmund Prechtl in seiner Predigt zum Florianstag der drei Trabitzer Feuerwehren deren Arbeit. Allzu viele Menschen, so der Geistliche, lebten nach der Devise „Jeder ist sich selbst der Nächste” und rängen sich allenfalls zu verbalen „Absichtserklärungen” durch, und hier setzten die Wehren mit ihrem Leben, ihrer Zeit und Arbeitskraft „ein deutliches Gegenzeichen”. Besonders freute sich Prechtl, dass es Menschen aller Generationen, gerade auch aus der oft gescholtenen Jugend, seien, die „Tag und Nacht bereit sind, da zu sein, wo Hilfe gebraucht wird: das heißt, Herz und Hände zu öffnen, die Ärmel hochzukrempeln und anzupacken”. Dabei schreckten sie nicht zurück, sich „Grenzsituationen” zu stellen, und ernteten dafür mitunter unverständlicherweise Beschimpfungen statt Dank. Mit ihrem Dienst, so der Geistliche, folgten die Feuerwehrleute dem Vorbild Jesu und seinem Aufruf: „Was ihr für andere tut, habt ihr mir getan.” Im Anschluss an die von der Stadtkapelle Eschenbach begleitete und von Kirchenzügen eingerahmte Eucharistiefeier fanden sich Mitglieder und Freunde der Feuerwehren Burkhardsreuth, Feilersdorf-Grub-Bärnwinkel und Zessau-Weihersberg im Gasthaus „Zur Wirti” zusammen. Als Vorsitzender der heuer für das Floriansfest federführenden Feilersdorfer Feuerwehr betonte Stefan Lex die Zweckmäßigkeit der Brandschutzstruktur in der Gemeinde Trabitz. Der „Luxus dreier Wehren”, den sich die Kommune „leiste”, sei „gut investiertes Geld”: „Sie bekommt dafür drei schlagkräftige Einheiten, die jeweils ihren Bereich und ihre Technik aus dem Effeff kennen, aber auch so gut miteinander kooperieren, dass sie im Zusammenspiel auch größere Einsatzfälle unter Kontrolle bringen können.” Bürgermeisterin Carmen Pepiuk dankte ihrerseits den drei Wehren für deren Dienst, der den Bürgern Sicherheit garantiere. Die Gemeinde werde ihre Brandschützer auch weiterhin bestmöglich unterstützen.
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Gemeinderat Trabitz trifft sich zur Sitzung am Meierhof

Der Gemeinderat Trabitz kommt zu einer Sitzung zusammen. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Vereidigung der neu gewählten Gemeinderatsmitglieder sowie die Themen „Weitere Bürgermeister“ mit Beschlussfassung über die Zahl der weiteren Bürgermeister, die Wahl des 2. Bürgermeisters und des 3. Bürgermeisters sowie die Vereidigung des 2. und 3. Bürgermeisters. Außerdem berät das Gremium über die Geschäftsordnung und über die Satzung zur Regelung des örtlichen Gemeindeverfassungsrechts, jeweils als Neuerlass zum 01.05.2026. Weitere Punkte sind die Neubesetzung von Ausschüssen und die Entsendung in Gremien, darunter die Bildung eines Bau- und Grundstücksausschusses, eines Finanzausschusses und eines Rechnungsprüfungsausschusses, die Bestellung der Mitglieder der Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft Pressath sowie die Bestellung der Mitglieder für die Verbandsversammlungen der Schulverbände Neustadt am Kulm und Pressath. Zudem geht es um die Bestellung eines Jugendbeauftragten und eines Seniorenbeauftragten sowie die Entsendung eines Vertreters des Gemeinderats zur GeHiH. Weiter behandelt werden die Genehmigung der Niederschrift vom 14.04.2026 sowie Themen aus der Bauausschusssitzung vom 23.04.2026, darunter Standorte für Bremsschwellen in Zessau, Wegeangelegenheiten bei Preißach 20 und Preißach–Speinshart, ein Weg entlang Rangenholz sowie eine beschädigte Überfahrt am Forstweg Bärnwinkel–Grub zur Flur Nr. 265. Abschließend folgen Informationen der Bürgermeisterin sowie Wünsche und Anträge. Die Sitzung beginnt am Dienstag, 12. Mai, um 19.30 Uhr am Meierhof der Gemeinde Trabitz.

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