Kümmersbruck. Mit großem Engagement beteiligten sich in diesem Jahr 53 Kinder und Jugendliche sowie mehr als 17 Begleiterinnen und Begleiter an der Sternsingeraktion der Pfarrgemeinde St. Antonius/St. Wolfgang Kümmersbruck. Vom 3. bis 5. Januar brachten sie in den verschiedenen Ortsteilen den Segen in die Häuser und machten auf das diesjährige Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ aufmerksam.
Den feierlichen Abschluss bildete der Gottesdienst zum Hochfest der Erscheinung des Herrn in der St.-Wolfgang-Kirche. In ihren farbenfrohen Gewändern zogen die Sternsingerinnen und Sternsinger gemeinsam mit Daniela Settele vom Arbeitskreis Sternsinger in die Kirche ein. Gemeindereferentin Elisabeth Harlander griff in ihrer Ansprache die biblische Geschichte der Sterndeuter auf und betonte, dass jedes Kind, unabhängig von Herkunft oder Lebensumständen, wertvoll sei und das Potenzial habe, die Welt zu verändern.
Am Beispiel Bangladesch wurde deutlich, dass viele Kinder dort arbeiten müssen, um ihre Familien zu unterstützen, anstatt eine Schule besuchen zu können. Ohne Bildung bleiben die Chancen auf Ausbildung und eigenes Einkommen gering, wodurch sich Armut häufig über Generationen fortsetzt. Projektpartner der Sternsinger setzen genau hier an, indem sie Familien unterstützen, Kinderarbeit verhindern und Schulbesuche ermöglichen.
Zelebriert wurde der Gottesdienst von Pfarrvikar Pater Maria und Pfarrer Wolfgang Bauer. Die musikalische Gestaltung übernahm die Gruppe Cababana unter der Leitung von Agnes Kramer und sorgte für eine lebendige, weltkirchliche Atmosphäre.
Ein besonderer Dank galt den aktiven Mitwirkenden sowie dem Arbeitskreis für die Organisation der Aktion. Zudem wurden langjährige Sternsinger geehrt: Samuel und Thorsten Heider für zehn Jahre sowie Elias und Korbinian Demleitner, Alexander Hottner, Peter Birgmann sowie Paulina und Antonia Schönberger für fünf Jahre Engagement. Pfarrer Wolfgang Bauer dankte abschließend auch den zahlreichen Spenderinnen und Spendern für ihre Unterstützung.