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BGM Elisabeth Gruber, Gabi Mattula, Helga Löw, Pfarrer Wolfgang Bauer, Ute Rödel, Gemeindereferentin Elisabeth Harlander (Bild: Irene Bauer)

Wir feiern heut ein Fest

Mit diesem Motto feierten die Eltern-Kind-Gruppen der Pfarrei St. Antonius/ St. Wolfgang in Kümmersbruck ihr 30jähriges Bestehen. Nach einem Kleinkindergottesdienst und dem anschließenden Kirchkaffee luden die Leiterinnen der Gruppen, Frau Ute Rödel und Frau Helga Löw mit ihren Helferinnen zu Spiel- und Bastelangebote für Groß und Klein auf dem Kirchplatz ein. Vor 30 Jahren gründeten die damals jungen Mütter Angelika Hammer und Renate Amrhein die Gruppen in den kirchlichen Räumen. Neben der Kontaktaufnahme für Eltern und Kindern war es beiden Frauen wichtig, Themen die junge Eltern beschäftigen, gezielt in kleinen Gesprächen in die wöchentlichen Treffen und gemeinsamen Abendterminen einzubauen. Dafür absolvierten die Leiterinnen Schulungen, die von der Diözese Regensburg in Zusammenarbeit mit dem Frauenbund organisiert wurden. Das Angebot wurde sehr gut angenommen, so dass sich zeitweise bis zu 7 Gruppen in den extra für die Eltern-Kind-Arbeit ausgebauten Räumen unter der Kita St. Antonius trafen. Auch nach 30 Jahren treffen sich wöchentlich Mütter und Väter mit Kindern von 0-3 Jahren. Beim gemeinsamen Spielen, Basteln, Singen, lernen Kinder, Kontakt untereinander aufzunehmen und soziales Verhalten einzuüben. Mütter und Väter erhalten Anregungen für kindgerechte Beschäftigungen und tauschen ihre Erfahrungen aus. Die Gruppenstunden finden einmal pro Woche für zwei Stunden statt. Sie werden mit Spielen, Basteln, Liedern und vielem mehr gestaltet und machen sowohl den Kindern, als auch den Erwachsenen Spaß! Ein eigener Gesprächsabend, einmal im Vierteljahr, bietet zusätzlich Gelegenheit, sich intensiver mit aktuellen Themen zu beschäftigen. Momentan treffen sich in den Räumen drei Gruppen. Die Leiterinnen sind dankbar für die Unterstützung der Pfarrei und des Frauenbundes mit deren Hilfe ein solches Projekt hoffentlich noch viele Jahre bestehen kann.
Stolz präsentieren die Künstlerinnen und Künstler ihre Werke in der Kümmersbrucker Gemeindebücherei. (Bild: Florian Fuchs)

Katzenkunst für den guten Zweck: Mittelschüler stellen in der Gemeindebücherei aus

Farbenfrohe Katzen, ausdrucksstarke Gesichter und eine beeindruckende Vielfalt kreativer Ideen prägen derzeit die Ausstellung in der Gemeindebücherei Kümmersbruck. Die dort gezeigten Werke sind das Ergebnis des diesjährigen Kunstcamps der Mittelschule Kümmersbruck und können von den Besuchern sogar erworben werden. Der gesamte Reinerlös kommt der Katzenhilfe Vilstal e. V. zugute. Die Ausstellung bildet den gelungenen Abschluss eines besonderen Projekts, das an der Mittelschule längst Tradition hat. Seit mehr als einem Jahrzehnt organisiert Lehrerin Felicitas Berger das Kunstcamp – neben anderen Camps –, das mittlerweile zu einem echten Alleinstellungsmerkmal der Schule geworden ist. Drei Tage lang wird dabei der reguläre Stundenplan für die Schülerinnen und Schüler der 7. bis 9. Klassen außer Kraft gesetzt. Statt Mathematik, Deutsch oder Englisch stehen individuelle Interessen, kreative Fähigkeiten und praktische Erfahrungen im Mittelpunkt. „Bildung besteht aus weit mehr als den klassischen Unterrichtsfächern“, betont die engagierte Lehrerin. Gerade musische Angebote wie Kunst hätten einen hohen Stellenwert für die persönliche Entwicklung junger Menschen. Das Kunstcamp ermögliche den Jugendlichen, eigene Talente zu entdecken, kreative Ausdrucksformen kennenzulernen und gemeinsam an Projekten zu arbeiten. In diesem Jahr ließen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von der bekannten österreichischen Künstlerin Rosina Wachtmeister inspirieren. Die 1939 in Wien geborene Malerin ist international vor allem für ihre unverwechselbaren Katzenbilder bekannt. Ihre Werke zeichnen sich durch kräftige Farben, fantasievolle Muster und eine besondere Mischung aus Eleganz, Lebensfreude und Verspieltheit aus. Katzen erscheinen bei Wachtmeister oft als stolze, geheimnisvolle und zugleich liebenswerte Wesen. Mit ihren charakteristischen Darstellungen hat sie weltweit eine große Fangemeinde gewonnen. Die Schülerinnen und Schüler setzten die Vorlagen jedoch nicht einfach nach, sondern entwickelten eigene Interpretationen. Nach dem Vorbild Wachtmeisters und ihrem ganz persönlichen kreativen Empfinden entstanden zahlreiche individuelle Katzenbilder, die sich durch Einfallsreichtum und Ausdrucksstärke auszeichnen. Das Ergebnis ist eine höchst interessante und überaus gelungene Ausstellung, die den Besucherinnen und Besuchern eindrucksvoll zeigt, mit welcher Begeisterung und welchem Talent die jungen Künstlerinnen und Künstler gearbeitet haben.
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