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14 Kommunionkinder der Pfarrgemeinde Kümmersbruck mit Gemeindereferentin Elisabeth Harlander, Katechistin Daniela Settele und Pfarrer Wolfgang Bauer. (v.l.n.r.) (Bild: Gerhard Donhauser)

Denkt an mich, wenn ihr esst und trinkt!

Am Fest Christi Himmelfahrt feierte die Pfarrgemeinde St. Antonius - St. Wolfgang mit 14 Kindern ihr letztes von drei Kommunionfesten. Gemeinsam mit den Eltern und Geschwistern nahmen die Kommunionkinder in den ersten Bänken Platz. Während des Gottesdienstes entzündeten die Eltern die Kommunionkerze und danach überreichten sie auch das Kommunionkreuz an ihr Kommunionkind. „Nehmt und esst, das bin ich! Nehmt und trinkt, das bin ich! Tut dies zu meinem Gedächtnis!” „Also immer, will Jesus sagen”, so Gemeindereferentin Harlander weiter, „wenn die Menschen miteinander Mahl feiern, sollen sie an Jesus denken! Und versuchen, so zu leben, wie Jesus gelebt hat!” Pfarrer Wolfgang Bauer wandte sich am Ende des Gottesdienstes auch an die Eltern: „Wenn nichts fehlt, wenn Gott fehlt, dann bleibt unser Leben an der Oberfläche”. So lud er die Eltern ein, „ihre Kinder zu begleiten und zu unterstützen, wenn es um die tieferen Perspektiven des Lebens und des Glaubens geht!” Die Kommunionkinder wurden bei den Weg-/ Schülergottesdiensten von einigen Müttern als Kommunionbegleiterinnen begleitet. 4 Teamerinnen der Pfarrgemeinde übernahmen die inhaltliche Gestaltung der Einheiten bei den beiden Samstagstreffs zum Sakrament der Versöhnung und der Eucharistie (Angelika Hammer, Alexandra Meier, Christine Schmeiler, Daniela Settele). Die Musiker Stefan Roggenhofer, Martin Meier, Daniel Haller und Andreas Schmeiler umrahmten – gesanglich unterstützt vom Jungen Chor um Sandra Haller und Christine Schmeiler – den Gottesdienst musikalisch.
v.l.: Franz Meier, Michael Meier, Pater Maria, Pfarrer Wolfgang Bauer.  (Bild: Georg Straller)

Würde und Wert der Arbeit - Konvent zum Tag der Arbeit

Zu guter Tradition geworden, ist der Festgottesdienst der KAB Haselmühl/Kümmersbruck und der MMC Pfarrgruppe Kümmersbruck, zelebriert von Pfarrvikar Pater Maria und konzelebriert von Pfarrer Wolfgang Bauer. Seine Predigt stellte Pfarrer Bauer unter das Thema: „Feiertag der Arbeit und Feiertag Mariens”. Josef hat mit Holz und seinen Händen gearbeitet, Maria hat im Haushalt von Nazareth gearbeitet und wir arbeiten beruflich und privat ebenso. Unsere Arbeit hat Würde und Wert und darf nicht von der Gunst und dem Gutdünken von Arbeit-Gebern und Auftrag-Gebern abhängig sein. Denn, unsere Arbeit ist gerechten Lohn wert. Schon im Lukasevangelium heißt es „ein Arbeiter ist seines Lohnes wert” (Lk 10,7), welches im Jahr ca. 60-65 geschrieben wurde. Man kann vielleicht schon sagen, es gab damals schon eine Gewerkschaft. Der Kampf für den Wert der Arbeit und die Würde des Menschen verbindet Kirche und Gewerkschaft. So bekommt der „Tag der Arbeit” eine Seele und die „Seele ihren Feiertag”. Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein im Pfarrsaal konnten Paul Wied (KAB) und Georg Straller (MMC) viele Besucher der beiden Gemeinschaften begrüßen. Beide stellten den Maifeiertag einmal unter den „Tag der Arbeit” und auch unter den Festtag „Patrona Bavariae”, der Schutzfrau Bayerns. Gewerkschaften und Kirchen treten gemeinsam für den Schutz des religiös begründeten Feiertags aus unterschiedlichen Motiven ein. Der Einsatz für eine Gesellschaft, die menschengemäße Pausen zulässt, die Ruhetage einhält und die gegen die um sich greifende rastlose Rund-um-die-Uhr-Gesellschaft eintritt, muss Kirchen wie Gewerkschaften wichtig sein.
Gruppe cababana im Martin-Schallinghaus am 25.4.26 Foto: Lothar Heisig (Bild: Agnes Kramer)

Cababana begeisterte sein Publikum

Am 25.04.2026 verzauberten die Musikerinnen und Musiker der Gruppe cababana im vollbesetztem Martin-Schallinghaus mit Klängen aus aller Welt. Mit tiefen Trommelklängen begann die Reise in Nordamerika. Die Musiker zogen mit „Kuwate” in den Kirchenraum ein. Die Naturverbundenheit dieser indigenen Völker zeigt sich in ihrer Musik. In Afrika angekommen präsentierte erst der Chor, dann die Trommlerinnen rhythmische Musik aus diesem Kontinent. Die Übersetzung der Liedtexte sagt: Vorwärts, lasst uns unser Tagwerk beginnen. Sing Afrika sing, Auch ein sehr kraftvolles Vater unser war zu hören. Immer wieder wurde der Wusch nach Frieden besungen. Endlich waren wir in Venezuela und begleiteten das Eselchen nach Bethlehem. Besonderes Augenmerk wurde auf die Handpan gerichtet, verziert durch die Querflöte und bereichert durch Oceandrum und Rainmaker. Das Publikum war aufgefordert die Augen zu schließen, um diese meditativen Klänge noch intensiver zu erleben. Anschließend reisten wir in den Nahen Osten mit dem allseits bekannten „Shalom chaverim”. Aus Indien wurde ein Kirtan gechantet, was soviel heißt, wie das immerwährende Wiederholen eines Mantras. Auch in russischer Sprache wurde an den Frieden erinnert „Tebe poem” Die Lieder wurden in den Originalsprachen gesungen. Alle solistischen Parts, die Instrumentalstücke sowie die Sprecherrollen wurden alle aus der Musikgemeinschaft besetzt. Nach 2 Zugaben und tosendem Applaus endete der Abend. Leitung: Agnes Kramer www.cababana.de
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