Nachdem im Vorjahr das Wetter der Siedlergemeinschaft einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte und das alljährliche beliebte Fest auf dem Kinderspielplatz kurzfristig abgesagt werden musste, wurden die Vorbereitungen in diesem Jahr dafür gleich doppelt belohnt.
„Wenn wir schon das Zelt für das Fest aufbauen, könnten wir es doch auch an zwei Tagen nutzen” – so die Idee in der Vorstands- und Ausschusssitzung. Schließlich wurden in den vergangenen Jahren nicht nur einige neue Geräte für die Vereinsgemeinschaft angeschafft, wie zum Beispiel eine Obstbaumleiter, eine Schneidgiraffe, eine Heckenschere und ein Multifunktionsgerät auf Akkubasis sowie ein Partyzelt, das von den Mitgliedern für private Feste ausgeliehen werden kann. Auch der Verkauf einiger Häuser aus der ehemals durch amerikanische Soldaten bewohnten „Siedlung” am Ortsrand von Kaltenbrunn bescherte dem Verein zahlreiche neue Mitglieder. So wurden am Vorabend des Sommerfestes alte und neue Geräte alten und neuen Mitgliedern präsentiert, erklärt und auf Wunsch auch vorgeführt. Die vollständige Geräteliste kann auf der Internetseite www.sg-kaltenbrunn.de abgerufen werden. Natürlich durfte auch der gemütliche Teil dabei nicht fehlen, der die Gäste bei gegrillten Brat- und Käsewürsten, kühlem Bier und guten Gesprächen bei lauen Temperaturen bis kurz vor Mitternacht verweilen ließ.
Am Sonntag, 14. Juni, begann das Siedlerfest dann bereits am Morgen mit dem traditionellen Frühschoppen. Am Nachmittag fanden sich ab 14 Uhr die ersten Gäste ein, die sich im Schutz des Zeltes die vielen selbstgebackenen Kuchen und eine heiße Tasse Kaffee schmecken ließen. Kühler Wind und dunkle Wolken verhießen erneut nichts Gutes für den Festbetrieb. Aber die Einladung der Siedlergemeinschaft und die Aussicht auf leckere Hamburger, Steaks, Bratwürste, Fischsemmeln, Brezen mit Käse und Zwiebelkuchen füllten den Kinderspielplatz und das vorbereitete Zelt. Für die Kinder wurde zudem eine Hüpfburg aufgebaut und die „Familienbande” bemalte mit den kleinen Künstlern bunte Steine und verzierte so manchen Arm mit einem Tattoo. Das Wetter wurde am Abend auch spürbar besser und so wurde das Fest nicht nur für die Fußballfans ein voller Erfolg.