Schon am frühen Morgen hatte sich gezeigt, dass dieser 1. Mai ein besonderer werden würde. Mit vereinten Kräften wurde der 26,5 Meter lange Maibaum gefällt, sicher verladen und ohne Zwischenfälle zum Festplatz transportiert. Auch das Abstellen verlief reibungslos, ein Ablauf, der die eingespielte Zusammenarbeit der Helfer deutlich machte. Am Nachmittag füllte sich der Platz zusehends. Sämtliche Bierbankgarnituren waren dicht besetzt, Mitglieder und Gäste genossen die gesellige Atmosphäre. Für die Kinder entwickelte sich das Lagerfeuer schnell zum Mittelpunkt des Geschehens, ebenso wie der Spielplatz, der durchgehend belebt war. Das Aufstellen des Maibaums war für 16.30 Uhr angesetzt. Zwar kam es zu einer kurzen Verzögerung, doch diese tat der Stimmung keinen Abbruch. Konzentriert und routiniert brachten die Männer des Schnupferclubs den Baum schließlich in die Höhe – begleitet von aufmerksamen Blicken und anerkennendem Applaus. Unter den Gästen befanden sich zahlreiche Vertreter aus Politik und Vereinsleben, darunter Dr. Benjamin Zeitler, Kartellvorsitzender Hans-Jürgen Gmeiner mit seinem Stellvertreter Heinz Lorenz sowie Heimatringvorsitzender Heiner Vierling. Auch der Heimatring-Ehrenvorsitzende und zweite Vorsitzende des SC Latsch, Günther Magerl, ließ sich das Ereignis nicht entgehen. Für das leibliche Wohl sorgte ein engagiertes Team: Am Grill standen Martin Reindl, Matthias Behr sowie Susanne und Tobias Stadler, die Steaks und Bratwürste zubereiteten. Getränke und Suppe wurden von Tamara und Uschi Straka sowie Bettina Ochs ausgegeben. Besonders gefragt war die von Hilde Rothaug gespendete Kartoffelsuppe mit Wienerwurst-Stückchen. Maschinelle Unterstützung kam von Jürgen Pschierer, der mit seinem Einsatz zum Gelingen beitrug. Der Vorsitzende Markus Pschierer zog am Ende des Tages eine positive Bilanz. „Es war ein rundum gelungenes Fest mit großartigem Zusammenhalt und vielen helfenden Händen”, sagte er.