„… muss ich auch Rom sehen“ - das war laut Apostelgeschichte die Absicht des Apostels Paulus. Im Heiligen Jahr Rom sehen zu wollen, war auch das Ziel einer Gruppe aus der Pfarrei St. Georg Amberg und Umgebung. Von Montag, 10. November, bis Freitag, 14. November 2025, machten sich 50 Teilnehmer als Pilger der Hoffnung auf den Weg in die Ewige Stadt. Erster Programmpunkt nach der Ankunft via Flugzeug waren eine Messfeier und eine Führung durch die Domitilla-Katakomben. An den folgenden Tagen konnte man sowohl mit der Profan-, als auch mit der Kirchengeschichte auf Tuchfühlung gehen: bei geführten Rundgängen durch den Petersdom und die Vatikanischen Museen, durch die Päpstlichen Basiliken St. Johannes im Lateran und Santa Maria Maggiore, durch das antike und das barocke Rom. Die Generalaudienz von Papst Leo XIV. auf dem Petersplatz am Mittwochvormittag, bei der die Amberger Pilgergruppe namentlich begrüßt wurde, ließ die Teilnehmer „Weltkirche“ erleben. In seiner Katechese hob der Heilige Vater hervor, dass eine Spiritualität, die aus Tod und Auferstehung Jesu Christi entspringt, Hoffnung für das Leben gebe und dazu ermutige, in das Gute zu investieren. Auf diese Weise könne eine universale Geschwisterlichkeit gefördert werden, was eine der großen Herausforderungen der heutigen Menschheit darstelle. Das Durchschreiten der nur während eines Heiligen Jahres geöffneten Heiligen Pforten in den vier Patriarchalbasiliken zählte zu den spirituellen Höhepunkten der Wallfahrt. Ein Ausflug an den Albaner See und zur Päpstlichen Sommerresidenz in Castel Gandolfo, gefolgt von einem landestypischen Abendessen mit Live-Musik in Frascati rundeten die gelungene und im Glauben bestärkende Pilgerfahrt ab.