BGM Karlheinz Budnik eröffnet mit den „Coasters” die Serenadensaison 2026 im Pfarrgarten  (Bild: Wilhelm Daubner)

Gelungener Auftakt der Windischeschenbacher Serenadensaison 2026 im Pfarrgarten

Mit einem stimmungsvollen Sommerabend, weit über 200 Besucherinnen und Besuchern sowie mitreißender Rockmusik ist die Serenadensaison 2026 der Stadt Windischeschenbach erfolgreich eröffnet worden. Die Mischung aus bestem Sommerwetter, dem besonderen Ambiente des Pfarrgartens und der mitreißenden Musik der heimischen Band Coasters sorgte für einen rundum gelungenen Auftakt der diesjährigen Veranstaltungsreihe. Bei bestem Serenadenwetter begrüßte Erster Bürgermeister Karlheinz Budnik die Gäste im idyllischen Pfarrgarten und freute sich über den hervorragenden Besuch. In seiner Ansprache bezeichnete er den Pfarrgarten als einen der schönsten Orte der Stadt, um gemeinsam einen lauen Sommerabend bei guter Musik zu verbringen. Zugleich hob er hervor, dass sich die Serenaden längst zu einem festen Bestandteil des kulturellen Sommers in Windischeschenbach entwickelt haben und Jahr für Jahr Menschen jeden Alters zusammenbringen. Ein herzliches Dankeschön richtete der Bürgermeister an die katholische Pfarrgemeinde, die den Pfarrgarten erneut als Veranstaltungsort zur Verfügung stellte. Ebenso würdigte er die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sowie die Mitglieder des Tourismus- und Kulturausschusses, die mit ihrem Engagement und der Bewirtung wesentlich zum Gelingen der Veranstaltungsreihe beitragen. Den musikalischen Auftakt gestaltete die heimische Band Coasters, die mit ihrem abwechslungsreichen Repertoire, mitreißenden Rhythmen und großer Spielfreude das Publikum von der ersten Minute an begeisterte. Die Rockklassiker sorgten für beste Stimmung und machten den Auftakt der Serenadensaison zu einem besonderen Erlebnis. Der lang anhaltende Applaus am Ende des Konzerts war der verdiente Lohn für einen gelungenen Auftritt und Ausdruck der großen Begeisterung des Publikums. Bei angenehmen Temperaturen, guter Bewirtung und einer entspannten Atmosphäre nutzten die zahlreichen Gäste den Abend, um Musik zu genießen, miteinander ins Gespräch zu kommen und einige unbeschwerte Stunden im Pfarrgarten zu verbringen. Die hohe Besucherzahl unterstrich einmal mehr den Stellenwert der Serenaden im Veranstaltungskalender der Stadt. Erster Bürgermeister Karlheinz Budnik lud die Besucherinnen und Besucher bereits zum Besuch der weiteren Serenaden in den kommenden Wochen ein. Auch dann dürfen sich die Gäste wieder auf abwechslungsreiche Musik und stimmungsvolle Sommerabende im besonderen Ambiente des Pfarrgartens freuen. Der gelungene Auftakt hat eindrucksvoll gezeigt, dass die Serenaden weit mehr sind als eine Konzertreihe. Sie sind ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Windischeschenbach und bringen Menschen aller Generationen in geselliger Atmosphäre zusammen. Die Stadt Windischeschenbach freut sich bereits auf die kommenden Serenaden und lädt alle Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste aus nah und fern herzlich ein, die weiteren Konzertabende im Pfarrgarten zu besuchen. Auch in den nächsten Wochen erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches musikalisches Programm in besonderem Ambiente – beste Voraussetzungen für weitere stimmungsvolle Sommerabende.
Einmarsch mit den „Neuhauser Boum und Moidl” an der Spitze mit Bürgermeister und Pfarrer.  (Bild: Wilhelm Daubner)

Bürgerfest 2026 in Windischeschenbach – Gemeinschaft, Zoiglkultur und beste Stimmung bei idealem Sommerwetter

Strahlender Sonnenschein, sommerliche Temperaturen und beste Rahmenbedingungen sorgten am vergangenen Wochenende für ein rundum gelungenes Bürgerfest in der Zoiglstadt. Erneut fanden sich zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus der Stadt, den Ortsteilen und der gesamten Region in der Innenstadt ein und machten das traditionelle Bürgerfest zu einem vollen Erfolg. Jung und Alt nutzten die Gelegenheit, gemeinsam zu feiern und die besondere Atmosphäre in der Zoiglstadt zu genießen. Den feierlichen Auftakt bildete der traditionelle Festzug vom Rathaus zum Kommunbrauhaus. Angeführt wurde dieser von Erstem Bürgermeister Karlheinz Budnik und Stadtpfarrer Hubert Bartel. Ihnen folgten die Mitglieder des Stadtrates, die Standbetreiber sowie eine Abordnung der Patenbatterie der Stadt Windischeschenbach mit Batteriechef Major Phillip Tiemens und Batteriefeldwebel Oberstabsfeldwebel Mario Grafe. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher begleiteten den Festzug und verfolgten anschließend die offizielle Eröffnung an der Zoiglskulptur. Mit dem traditionellen dortigen Bieranstich eröffnete Bürgermeister Karlheinz Budnik unter dem Beifall der zahlreichen Gäste das Bürgerfest offiziell. Der anschließende Ehrensalut der Böllerschützengruppe verlieh der Eröffnung einen besonders würdigen und festlichen Rahmen. Im weiteren Verlauf des Tages herrschte auf der gesamten Festmeile reges Treiben. Die zahlreichen Vereine und Standbetreiber boten ein vielfältiges kulinarisches Angebot und sorgten gemeinsam mit den musikalischen Darbietungen und Attraktionen für eine rundum gelungene Veranstaltung. Natürlich durfte dabei auch der Zoigl nicht fehlen. Sowohl der Windischeschenbacher als auch der Neuhauser Zoigl fanden großen Zuspruch und unterstrichen einmal mehr die lebendige Brautradition, für die die Zoiglstadt über die Region hinaus bekannt ist. Mit viel Herzblut sorgten die örtlichen Vereine nicht nur für das leibliche Wohl der Gäste, sondern trugen mit ihrem großen ehrenamtlichen Engagement maßgeblich zur besonderen Atmosphäre des Bürgerfestes bei. Für den passenden musikalischen Rahmen sorgten am Nachmittag die „Neuhauser Boum und Moidla“, die mit zünftiger Blasmusik die Gäste unterhielten und für beste Biergartenstimmung sorgten. Zwischen den Bühnenauftritten begeisterte die Trommlergruppe „Samba Secco“ mit ihren mitreißenden Rhythmen auf der gesamten Festmeile. Am Abend übernahmen schließlich die „Havlicek Brothers“ die Bühne und sorgten mit ihrem abwechslungsreichen Liveprogramm für ausgelassene Stimmung bis in die Nacht. Zu den Höhepunkten des Nachmittags zählte auch das beliebte Entenrennen im Stadtbach, das wieder zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer anlockte. Darüber hinaus kamen insbesondere Kinder und Familien bei den vielfältigen Spiel- und Mitmachangeboten der örtlichen Vereine voll auf ihre Kosten. Großen Zuspruch fand auch die Bürgerfest-Tombola. Die von der Stadt Windischeschenbach gestifteten attraktiven Preise sorgten bei der Verlosung für große Spannung und viele glückliche Gewinnerinnen und Gewinner. Bis in die Abendstunden wurde auf der gesamten Festmeile gefeiert, gelacht und die besondere Atmosphäre des Bürgerfestes genossen. Das Bürgerfest machte einmal mehr deutlich, dass das vielfältige Vereinsleben und das große ehrenamtliche Engagement eine tragende Säule des gesellschaftlichen Miteinanders in Windischeschenbach sind. Gerade dieses Zusammenspiel von Vereinen, Organisationen, Stadtverwaltung und zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern verleiht dem Bürgerfest Jahr für Jahr seinen besonderen Charakter und macht es zu einem festen Bestandteil des kulturellen Lebens der Zoiglstadt. Erster Bürgermeister Karlheinz Budnik zeigte sich mit dem Verlauf des Bürgerfestes sehr zufrieden: „Unser Bürgerfest hat einmal mehr gezeigt, wie lebendig unsere Stadt und wie stark unser Gemeinschaftssinn sind. Es freut mich sehr, dass so viele Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste aus nah und fern gemeinsam mit uns gefeiert haben. Gerade in einer Zeit, in der vieles immer schnelllebiger wird, sind Begegnungen wie beim Bürgerfest von unschätzbarem Wert. Sie stärken den Zusammenhalt und machen unsere Stadt lebenswert. Mein besonderer Dank gilt den zahlreichen Vereinen, den Standbetreibern, den Musikerinnen und Musikern sowie allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die mit großem Einsatz zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Ebenso danke ich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des städtischen Bauhofes und der Stadtverwaltung, den Sicherheits- und Rettungskräften sowie allen, die im Hintergrund zum reibungslosen Ablauf beigetragen haben. Ohne dieses hervorragende Miteinander wäre ein Bürgerfest in dieser Qualität nicht möglich.“ Mit seinem abwechslungsreichen Programm, der großen Besucherresonanz und dem vorbildlichen Engagement der zahlreichen Vereine und Ehrenamtlichen hat das Bürgerfest 2026 einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis gestellt, welch hohen Stellenwert diese Traditionsveranstaltung im gesellschaftlichen Leben der Stadt Windischeschenbach genießt.
Bild 1: MdL Tobias Reiß, BGM Karlheinz Budnik, Pfr. Thomas Berthold, Pfr. Hubert Bartel, Abteilungsleiter Frank Langguth und Werner Kandler schneiden das Band zum neuen Dorfgemeinschaftshaus durch. Bild 2: zeigt die Segnung der Räume unter Anteilnahme der Bevölkerung  (Bild: Wilhelm Daubner)

Einweihung des Dorfgemeinschaftshauses Gleißenthal – Ein Dorf schafft sich eine neue Mitte

Mit einem feierlichen Festakt ist am Sonntag das neue Dorfgemeinschaftshaus in Gleißenthal offiziell seiner Bestimmung übergeben worden. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, Vertreter aus Politik und Verwaltung, die am Bau beteiligten Handwerksbetriebe sowie viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer feierten gemeinsam die Fertigstellung eines Projekts, das beispielhaft für den Zusammenhalt und das außergewöhnliche Engagement einer Dorfgemeinschaft steht. Zu Beginn der Feier begrüßte Erster Bürgermeister Karlheinz Budnik die zahlreichen Ehrengäste, darunter die beiden Geistlichen Pfarrer Hubert Bartel und Pfarrer Thomas Berthold, den Vizepräsidenten des Bayerischen Landtags MdL Tobias Reiß, Abteilungsleiter Frank Langguth vom Amt für Ländliche Entwicklung, sowie die Mitglieder und ehemalige Mitglieder des Stadtrates. Sein besonderer Gruß galt dem Vorsitzenden der Dorfgemeinschaft, Werner Kandler, dem Initiator Thomas Wilhelm, den beteiligten Handwerksbetrieben und vor allem den vielen Bürgerinnen und Bürgern, die mit ihrem persönlichen Einsatz zum Gelingen des Projekts beigetragen haben. In seiner Festansprache bezeichnete Tobias Reiß das Dorfgemeinschaftshaus als ein herausragendes Beispiel für gelebte Bürgerbeteiligung und bürgerschaftliches Engagement. Projekte wie dieses zeigten eindrucksvoll, wie durch Eigeninitiative und Zusammenhalt lebenswerte Perspektiven für den ländlichen Raum geschaffen werden können. Frank Langguth würdigte die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der Stadt Windischeschenbach, der Dorfgemeinschaft und dem Amt für Ländliche Entwicklung. Die erfolgreiche Umsetzung sei ein Beleg dafür, wie öffentliche Förderung und ehrenamtliches Engagement Hand in Hand wirken können. Der Bau des Dorfgemeinschaftshauses begann am 29. Juni 2024 und konnte nach gut zwei Jahren Bauzeit abgeschlossen werden. Besonders beeindruckend sind die rund 4.600 ehrenamtlich geleisteten Arbeitsstunden. Sie entsprechen mehr als einem Jahr Vollzeitarbeit und bedeuten eine Kostenersparnis von rund 150.000 Euro. Nahezu sämtliche Ausbaugewerke – von Heizung, Lüftung und Sanitär über Elektroinstallation, Trockenbau, Fenster- und Türeneinbau bis hin zu Dämmung, Maler- und Verputzarbeiten, Pflasterarbeiten, Schlosserei und Küchenmontage – wurden von den Bürgerinnen und Bürgern in Eigenleistung erbracht. Lediglich sechs Fachfirmen mussten für Spezialarbeiten hinzugezogen werden. „Dieses Gebäude besteht nicht nur aus Holz, Beton und Ziegeln“, betonte Bürgermeister Budnik in seiner Ansprache. „Es ist ein sichtbares Zeichen dafür, was möglich ist, wenn Menschen gemeinsam Verantwortung übernehmen und ein Ziel mit Leidenschaft verfolgen.“ Besonders würdigte der Bürgermeister Josef und Gabi Hecht für die Bereitstellung des ehemaligen Stallgebäudes, in dem das Gebäude eingerichtet wurde. Ein außergewöhnlicher Dank galt Thomas Wilhelm, der das Projekt von Beginn an mit großem persönlichem Einsatz plante, organisierte und nahezu täglich auf der Baustelle präsent war. Werner Kandler dankte im Namen der Dorfgemeinschaft allen Unterstützern, Spendern und freiwilligen Helfern, die dieses Vorhaben möglich gemacht haben. Nicht unerwähnt blieben auch die oftmals im Hintergrund tätigen Unterstützer. Bürgermeister Budnik sprach Katrin Stangl aus dem Vorzimmer der Stadtverwaltung seinen Dank für die umfangreiche organisatorische Begleitung aus. Ebenso würdigte er den städtischen Bautechniker Thomas Treml, der das Projekt fachlich begleitete und unterstützte. Ein weiterer Höhepunkt des Tages war die ökumenische Segnung des neuen Hauses durch Pfarrer Bartel und Pfarrer Berthold. Mit ihren Segensworten gaben sie dem Gebäude einen würdigen und spirituellen Auftakt und wünschten allen künftigen Besucherinnen und Besuchern ein friedliches und lebendiges Miteinander. Nach der Segnung überreichte Architekt Josef Schöberl aus Parkstein eine Spende an die Dorfgemeinschaft. Der Festtag erhielt darüber hinaus eine besondere Bedeutung, da zeitgleich auch die Maria-Hilf-Kirche nach umfangreichen Sanierungsarbeiten wiedereröffnet werden konnte. Die Stadt Windischeschenbach hatte gemeinsam mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege den Dachstuhl statisch ertüchtigt und das historische Deckengemälde restaurieren lassen. Viele der ehrenamtlichen Helfer, die bereits beim Bau des Dorfgemeinschaftshauses mitgewirkt hatten, engagierten sich anschließend auch bei der Reinigung und Vorbereitung der Kirche – ein weiteres eindrucksvolles Zeichen für den außergewöhnlichen Gemeinschaftssinn in Gleißenthal. Mit der Fertigstellung des Dorfgemeinschaftshauses erhält Gleißenthal einen modernen Treffpunkt für alle Generationen. Künftig wird das Gebäude Raum für das Dorfvereinsleben, kulturelle Veranstaltungen und weitere Begegnungen bieten. Gemeinsam mit der wiedereröffneten Maria-Hilf-Kirche bildet es künftig das gesellschaftliche und kulturelle Herz des Dorfes. Zum Abschluss brachte Bürgermeister Budnik die Bedeutung des Projekts mit wenigen Worten auf den Punkt: „Gebäude kann man bauen – Gemeinschaft kann man nicht kaufen.“ Er wünschte dem neuen Dorfgemeinschaftshaus, dass es über viele Jahrzehnte hinweg ein Ort der Begegnung, der Freude und des Zusammenhalts sein möge.


Weitere Artikel

Gruppenfoto mit dem gewählten Vorstand und Gästen:<br>von links: Reiner Windschiegl, Sepp Prucker, Regina Grüner, Norbert Griesbacher, Armin Schiebe, Gerald Fleck, Gerald Lenk, Karin Barth, Harald Krapf, Lisa Schupfner, Gisela Schiebe, Mathias Hanke, Brigitte Kreinhöfner, Inge Haumaier, Heinz Uhl, Reinhard Heine, Melanie Windschiegl (Bild: Harald Krapf)

Jahreshauptversammlung 2026

Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung begrüßte der 1. Vorsitzende Harald Krapf zahlreiche Mitglieder und Gäste im Café Baumgärtel. Nach der Eröffnung der Versammlung und der Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung wurde der verstorbenen Mitglieder gedacht. Anschließend berichtete die Vorstandschaft über die Aktivitäten des vergangenen Vereinsjahres. Dabei wurde auf die verschiedenen Veranstaltungen, Arbeitseinsätze und gemeinsamen Unternehmungen zurückgeblickt. Das breite Spektrum der durchgeführten Aktivitäten wurde durch die Berichte der Fachwarte sichtbar: Sitzungen, Monatswanderungen, Ausflüge, Waldweihnacht, Museumsbetreuung mit Sonderausstellung, Pflege der Marterln und Wanderwege bis hin zur Vogelbestandsbeobachtung. Die jeweiligen Fachwarte konnten insgesamt auf ein erfolgreiches aktives Jahr verweisen. Der Kassenbericht zeigte eine solide finanzielle Situation des Vereins. Nach dem Bericht der Kassenprüfer wurde der Vorstand auf Antrag von Armin Schiebe von den anwesenden Mitgliedern einstimmig entlastet. Ein wichtiger Tagesordnungspunkt waren die Neuwahlen der Vorstandschaft. Unter der Leitung des Wahlvorstands Heinz Uhl, mit Unterstützung von Brigitte Kreinhöfner, wurden die einzelnen Ämter neu besetzt. Der einstimmig gewählte neue Vorstand: 1. Vorsitzender: Harald Krapf, 2. Vorsitzender: Matthias Hanke, Kassierer: Gerald Fleck, Schriftführerin: Inge Haumaier, Museumsbeauftragte: Gisela Schiebe, Wanderwartin: Lisa Schupfner, Wegewart: Reiner Windschiegl, Denkmalwart: Gerald Lenk, Vogelwart: Reinhard Heine, Pressewart: Harald Krapf, Beisitzer: Gisela Kick-Schaffer, Sepp Prucker, Irmgard Schäffler, Melanie Windschiegl, Revisoren: Regina Grüner, Armin Schiebe. Die bisherigen Amtsinhaber sowie die neu gewählten Funktionsträger bedankten sich für das entgegengebrachte Vertrauen und freuen sich auf die kommenden Aufgaben. In den Grußworten der Gäste wurde die Wertschätzung für unsere Vereinsarbeit sichtbar. So überbrachte die dritte Bürgermeisterin Brigitte Kreinhöfner die Grüße des 1. Bürgermeisters Karlheinz Budnik und der CSU-Stadtratsfraktion. Sie würdigte u. a. unsere Instandsetzungsarbeiten, die Pflege der Tradition der Gedenkbretter, die Betreuung des Waldnaabtal-Museums und unsere Waldweihnachtsfeier. Der Schatzmeister des Hauptvereins richtete insbesondere ein großes Dankeschön an uns, dass wir die Herbstwanderung des Hauptvereins 2025 bei uns so erfolgreich ausgerichtet haben. Beide wünschten der neuen Vorstandschaft alles Gute, eine glückliche Hand und weiterhin viel Freude beim Tun. In gemütlicher Runde ließ man den Abend ausklingen und blickte bereits auf die anstehenden Veranstaltungen und Projekte des laufenden Vereinsjahres 2026.
Bürgermeister Karlheinz Budnik (links) gratuliert Karl Stangl (mitte) zum Eintritt in den Ruhestand. Wassermeister Sebastian Plödt gratuliert im Namen der Belegschaft. (Bild: Karlheinz Budnik)

Langjähriger Wasserwart Karl Stangl in den Ruhestand verabschiedet

Nach über 31 Jahren im Dienst der Stadt Windischeschenbach wurde der langjährige städtische Wasserwart Karl Stangl zum 1. Juni 2026 in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Bürgermeister Karlheinz Budnik würdigte bei der Verabschiedung den langjährigen Einsatz und das große Engagement des scheidenden Mitarbeiters. „Die zuverlässige Versorgung unserer Bürgerinnen und Bürger mit hochwertigem Trinkwasser ist eine der wichtigsten Aufgaben einer Kommune. Karl Stangl hat diese verantwortungsvolle Aufgabe über viele Jahre mit großem Fachwissen, Pflichtbewusstsein und persönlichem Einsatz erfüllt“, betonte der Bürgermeister. Karl Stangl begann seine berufliche Laufbahn im Jahr 1977 mit einer handwerklichen Ausbildung zum Zentralheizungs- und Lüftungsbauer bei der Firma Sperber. Nach seiner Zeit als Soldat auf Zeit absolvierte er eine weitere Ausbildung zum Gas- und Wasserinstallateur, ebenfalls bei der Firma Sperber. Am 1. Oktober 1994 trat er in den Dienst der Stadt Windischeschenbach ein und war zunächst als Mitarbeiter des städtischen Bauhofs tätig. Zum 1. August 2000 wurde ihm die verantwortungsvolle Aufgabe des städtischen Wasserwarts übertragen. Während seiner mehr als 25-jährigen Tätigkeit als Wasserwart haben sich die Anforderungen an dieses Berufsbild stetig weiterentwickelt. Neben dem laufenden Unterhalt des weit verzweigten Leitungsnetzes und der Sicherstellung einer jederzeit zuverlässigen Trinkwasserversorgung begleitete Karl Stangl zahlreiche bedeutende Projekte der städtischen Wasserversorgung. In seine Amtszeit fielen unter anderem die Generalsanierung des Wasserwerks „Lenkermühle“, die Sanierung des Hochbehälters bei Gleißenthal sowie die Errichtung einer zweiten Hauptversorgungsleitung. Auch die Digitalisierung des Leitungsnetzes wurde unter seiner Mitwirkung vorangetrieben und bildet heute eine wichtige Grundlage für den Betrieb der Wasserversorgung. Sein Arbeitsalltag war dabei nicht selten von ungeplanten Einsätzen geprägt. Zahlreiche Rohrbrüche mussten oftmals zu ungünstigen Tages- und Nachtzeiten sowie unter schwierigen Witterungsbedingungen schnell und zuverlässig behoben werden, damit die Wasserversorgung jederzeit gewährleistet blieb. Bereits am 1. September 2011 konnte Karl Stangl sein 25-jähriges Dienstjubiläum im öffentlichen Dienst feiern. Mit seinem umfangreichen Fachwissen und seiner langjährigen Erfahrung war er über viele Jahre ein geschätzter Ansprechpartner für Kolleginnen und Kollegen sowie für die Bürgerinnen und Bürger. Besonders erfreulich ist, dass sein Wissen frühzeitig an die nächste Generation weitergegeben werden konnte. Wassermeister Sebastian Plödt, der den Aufgabenbereich von Karl Stangl von Grund auf kennengelernt hat, hat die Leitung des Wasserwerks bereits vor einiger Zeit übernommen. Als stellvertretender Personalratsvorsitzender überbrachte er zugleich die Glückwünsche und den Dank der gesamten Belegschaft. Bürgermeister Karlheinz Budnik dankte Karl Stangl im Namen der Stadt Windischeschenbach, des Stadtrates sowie aller Bürgerinnen und Bürger für die langjährige, gewissenhafte und zuverlässige Arbeit und wünschte ihm für den neuen Lebensabschnitt vor allem Gesundheit, Zufriedenheit und viele schöne Stunden im Kreise seiner Familie.
north