Rastpause der MTB-Gruppe in Pielenhofen (Bild: Stefan Schieder)

Regensburgtour des RSV Concordia Windischeschenbach

Bei bestem Radfahrwetter machten sich 33 Mitglieder des RSV Concordia Windischeschenbach gemeinsam auf den Weg nach Regensburg. An der mittlerweile traditionellen Tour beteiligten sich sowohl die Sparte Rennrad als auch die Mountainbiker des Vereins. Pünktlich um 8 Uhr erfolgte der gemeinsame Start in Windischeschenbach, bevor die beiden Gruppen unterschiedliche Strecken in Richtung Regensburg einschlugen. Die Organisation der Rennradtour lag in den Händen von Radsportleiter Christian Niklas. Die Rennradfahrer hatten eine rund 200 Kilometer lange Strecke zu bewältigen, die mit einem Abstecher durch den Bayerischen Wald sowohl zusätzliche Höhenmeter als auch landschaftliche Reize bot. Für die Mountainbiker hatten die MTB-Spartenleiter Jasmine und Martin Fenzl eine rund 130 Kilometer lange Tour vorbereitet. Auf dem Weg nach Regensburg wurden Rastpausen in Schwandorf und Pielenhofen eingelegt. Die Fahrt nach Regensburg hat beim RSV Concordia bereits Tradition. Für die Mountainbiker wurde die Tour in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal durchgeführt, während die Rennradgruppe zum dritten Mal die Herausforderung der langen Strecke in Angriff nahm. Trotz der unterschiedlichen Streckenlängen erreichten beide Gruppen ihr Ziel nahezu gleichzeitig. In Regensburg trafen sich die Teilnehmer schließlich zu einem gemeinsamen Abendessen in einem Biergarten, wo die Erlebnisse des Tages bei gemütlichem Beisammensein ausgetauscht wurden. Besonders erfreulich war der unfall- und pannenfreie Verlauf der gesamten Tour. Nach einem sportlich anspruchsvollen und erlebnisreichen Tag trat die Gruppe schließlich gemeinsam mit dem Bus die Rückfahrt nach Windischeschenbach an. Die Teilnehmer waren sich am Ende einig, dass die Regensburgtour auch in diesem Jahr wieder eine gelungene Gemeinschaftsveranstaltung der beiden Sparten des RSV Concordia war.
Junggesellin, Junggesellen und Ehrengäste. (Bild: Peter Wittmann )

Handwerkernachwuchs für die nördliche Oberpfalz

Eine Zimmerin, 15 Zimmerer und 9 Maurer aus den Landkreisen Neustadt und Tirschenreuth und der Stadt Weiden wurden am Donnerstagabend im historischen Ambiente des Schafferhofs in Neuhaus nach erfolgreicher Gesellenprüfung durch die Bauinnung Nordoberpfalz freigesprochen. Erst vor wenigen Tagen konnten die Prüflinge bei der theoretischen und praktischen Gesellenprüfung ihr Wissen und Können nach drei Ausbildungsjahren beweisen. Jetzt sind sie in Begleitung ihrer Familien, Freunden und der Ausbilder zusammengekommen, um in würdigem Rahmen in einen neuen Lebens- und Berufsabschnitt entlassen zu werden. Dr. Stephan Oetzinger (Mitglied des Landtags), Landrat Andreas Meier (Neustadt/WN), stellvertretender Landrat Matthias Grundler (Tirschenreuth) sowie Bürgermeister Jürgen Meyer für die Stadt Weiden unterstrichen durch ihr Erscheinen, wie wichtig der Handwerkernachwuchs für die ganze Region ist. Als Landtagsabgeordneter erläuterte Dr. Stephan Oetzinger, dass der Handwerkernachwuchs die „Heimat baut“ – und damit ein Zuhause für Familien schafft, in der Region, der Oberpfalz und in ganz Bayern. Anschließend betonte Landrat Andreas Meier in seinem Grußwort, dass jeder Bau ein einzigartiges Kunstwerk ist, für das viele Gewerke und Handwerkerhände ineinandergreifen müssen. Für bezahlbaren Wohnraum ist dringend Bürokratieabbau nötig, bei dem er und seine Kollegen die Bauinnung und das Handwerk aktiv unterstützen. Auch der Vizepräsident der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz Gerhard Ulm stellte heraus, dass der heute freigesprochene Fachkräftenachwuchs einen Wert hat für sich selbst, für die Bauherren, für die Betriebe und für die ganze Gesellschaft. Sein Fazit: „Ihnen stehen viele Türen offen und Sie können ihre Zukunft selbst wählen“. Bevor die erfolgreichen Auszubildenden freigesprochen wurden, erhielt noch Fachoberlehrer und Maurermeister Wolfgang Riedl (St.-Michaelswerk Grafenwöhr) den Goldenen Meisterbrief der Handwerkskammer verliehen und Alexander Riedl aus Lennesrieth-Waldthurn wurde die Amtsträgerehrenurkunde für 20 Jahre ehrenamtliches Engagement in der Innung überreicht. Der Zimmerer-Obermeister der Bauinnung Nordoberpfalz, Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) und M.BP. (Univ) Adrian Blödt aus Kohlberg, dankte den Auszubildenden sowie den Ausbildungsbetrieben, Ausbildenden, Lehrern und den Familien für ihr Engagement und die Unterstützung beim Einstieg ins Berufsleben. Den Sponsoren der Freisprechungsfeier aus Handwerk, Industrie und den Banken dankte er für die Unterstützung. Er erinnerte aber auch daran, dass 25 Nachwuchshandwerker für die Landkreise Neustadt und Tirschenreuth und die Stadt Weiden mit insgesamt 200.000 Einwohnern zu wenig sind. Gerade in Zeiten mit Änderungen in vielen Berufen wegen der „Künstlichen Intelligenz“, sind die Maurer- und Zimmerer-Berufe krisensicher, da die echte Handarbeit nicht ersetzt werden könne. Die rund 150 Anwesenden, unter anderem Vertreter der Berufsschulen Furth im Wald, Grafenwöhr, Schwandorf und Wiesau sowie die Mitglieder der Gesellenprüfungsausschüsse Maurer und Zimmerer erhoben sich, als Obermeister Adrian Blödt die Junggesellin und die Junggesellen feierlich von der Verpflichtung der Ausbildung freisprach und damit die Ausbildung traditionell beendete. Unter dem Applaus der Gäste überreichte Obermeister Blödt die Gesellenbriefe und Abschlusszeugnisse an die Zimmerergesellin und -gesellen und sein Kollege, Bauinnungsobermeister und Maurermeister Werner Ott aus Neusorg, an die Maurergesellen. Mit den besten Wünschen für die private und berufliche Zukunft schloss Obermeister Blödt den offiziellen Teil und leitete mit dem Handwerkergruß zum gemütlichen Beisammensein über – nicht ohne nochmals zu betonen, wie wichtig der Handwerkernachwuchs ist: „Sie werden dringend gebraucht“!
Volle Haus-Kapelle zur festlichen Andacht. (Bild: Johanna Ritter)

60 Jahre Haus St. Elisabeth Windischeschenbach: Ein Ort der Menschlichkeit feiert seine Geschichte

Ein besonderes Jubiläum, viele bewegende Begegnungen und ein Nachmittag voller Gemeinschaft: Das Haus St. Elisabeth Windischeschenbach feierte am 25. Juli 2026 sein 60-jähriges Bestehen. Im Rahmen des traditionellen Sommerfestes zum Schuljahresende wurde nicht nur auf sechs Jahrzehnte Kinder- und Jugendhilfe zurückgeblickt, sondern auch gemeinsam gefeiert, Abschied genommen und Danke gesagt. Seit seiner Gründung im Jahr 1966 ist das Haus St. Elisabeth ein Ort, an dem Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen ein Zuhause auf Zeit finden. Die Einrichtung wurde einst durch die Deutschordensschwestern aufgebaut, die sich mit großem Engagement und ihrem christlichen Auftrag für junge Menschen einsetzten. Über mehr als vier Jahrzehnte prägte der Deutsche Orden die Entwicklung des Hauses, bevor die Verantwortung im Jahr 2004 an die Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg (KJF) überging. Seither entwickelte sich Haus St. Elisabeth zu einem modernen Kinder- und Jugendhilfezentrum mit vielfältigen Angeboten für Kinder, Jugendliche und Familien. Rund 300 junge Menschen und Familien aus der Region werden heute vom Haus St. Elisabeth unterstützt. Zum Jubiläumsfest kamen zahlreiche Wegbegleiter, auch aus vergangenen Tagen, zusammen: ehemalige Jugendliche, Eltern, Mitarbeitende des Hauses, Vertreter aus Kirche und Politik sowie viele Freunde der Einrichtung. Auch KJF-Direktor Eibl und Bürgermeister Budnik nahmen selbstverständlich an den Feierlichkeiten teil. Im Mittelpunkt des Nachmittags standen vor allem die Menschen, die das Haus St. Elisabeth mit Leben füllen. Kinder und Jugendliche, die die Einrichtung verlassen, wurden feierlich verabschiedet. Gleichzeitig wurden junge Menschen geehrt, die einen Schul- oder Ausbildungsabschluss erreicht haben. Es war ein Moment des Stolzes, der Dankbarkeit und der Zuversicht für den weiteren Lebensweg. Für beste Stimmung sorgte ein buntes Sommerfestprogramm: Beim gemeinsamen Grillen, bei Kaffee und unzähligen selbst gebackenen Kuchen, Eis, Zuckerwatte vom Zuckerwatteroboter und vielen weiteren Angeboten war für Groß und Klein etwas geboten. Die Hüpfburg, XXL-Fußball-Dart, Buttons und Klebetattoos sorgten für Begeisterung und viele fröhliche Gesichter. Ein besonderer Höhepunkt war die festliche Andacht der Glaubenswerkstatt zum Thema „Wegweiser“. Als sichtbares Zeichen der gemeinsamen Geschichte wurde ein Wegweiser errichtet, auf dem die verschiedenen Wirkstätten des Hauses St. Elisabeth dargestellt sind. Friedens- und Hoffnungssymbole wurden anschließend mit dem Steigenlassen von Friedenstauben als Luftballons gesetzt. Die Band „Heaven’s Beat“ aus Parkstein begeisterte während der Andacht mit ihrer hervorragenden musikalischen Gestaltung und verlieh der Feier eine besondere Atmosphäre. Einrichtungsleiter Peter Wasel würdigte in seiner Ansprache das immense Engagement aller Mitarbeitenden. Alle seien mit großem Herzen dabei, was man täglich spüre. Er bedankte sich bei allen Mitwirkenden, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Besonders hob er die Verdienste der Ordensschwestern hervor, die diesen besonderen Ort gegründet und über viele Jahre hinweg mit ihrem Glauben und ihrer Fürsorge gefüllt haben. Direktor Eibl erinnerte an seinen ersten Besuch im Haus vor rund 30 Jahren. Schon damals habe er gespürt, dass dieser Ort etwas Besonderes sei – geprägt von Nächstenliebe, Wärme und Menschlichkeit. Diese besondere Atmosphäre sei bis heute geblieben. Der Nachmittag wurde zu einer eindrucksvollen Begegnung zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Ehemalige Bewohnerinnen und Bewohner erzählten Geschichten aus ihrer Zeit im Haus, alte Fotos wurden gemeinsam betrachtet und dadurch Erinnerungen lebendig. Viele Gespräche, viel Lachen und herzliche Begegnungen machten deutlich, wie eng die Verbindung vieler Menschen zum Haus St. Elisabeth bis heute ist. Gerade in einer Zeit, die von Unsicherheit und Veränderungen geprägt ist, zeigte das Jubiläumsfest eindrucksvoll, wie wichtig Zusammenhalt, Begegnung und Gemeinschaft sind. 60 Jahre Haus St. Elisabeth stehen nicht nur für eine lange Geschichte, sondern vor allem für unzählige Lebenswege, engagierte Menschen und einen Ort, an dem das Wohl von Kindern und Jugendlichen immer im Mittelpunkt steht.
BGM Karlheinz Budnik eröffnet mit den „Coasters” die Serenadensaison 2026 im Pfarrgarten  (Bild: Wilhelm Daubner)

Gelungener Auftakt der Windischeschenbacher Serenadensaison 2026 im Pfarrgarten

Mit einem stimmungsvollen Sommerabend, weit über 200 Besucherinnen und Besuchern sowie mitreißender Rockmusik ist die Serenadensaison 2026 der Stadt Windischeschenbach erfolgreich eröffnet worden. Die Mischung aus bestem Sommerwetter, dem besonderen Ambiente des Pfarrgartens und der mitreißenden Musik der heimischen Band Coasters sorgte für einen rundum gelungenen Auftakt der diesjährigen Veranstaltungsreihe. Bei bestem Serenadenwetter begrüßte Erster Bürgermeister Karlheinz Budnik die Gäste im idyllischen Pfarrgarten und freute sich über den hervorragenden Besuch. In seiner Ansprache bezeichnete er den Pfarrgarten als einen der schönsten Orte der Stadt, um gemeinsam einen lauen Sommerabend bei guter Musik zu verbringen. Zugleich hob er hervor, dass sich die Serenaden längst zu einem festen Bestandteil des kulturellen Sommers in Windischeschenbach entwickelt haben und Jahr für Jahr Menschen jeden Alters zusammenbringen. Ein herzliches Dankeschön richtete der Bürgermeister an die katholische Pfarrgemeinde, die den Pfarrgarten erneut als Veranstaltungsort zur Verfügung stellte. Ebenso würdigte er die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sowie die Mitglieder des Tourismus- und Kulturausschusses, die mit ihrem Engagement und der Bewirtung wesentlich zum Gelingen der Veranstaltungsreihe beitragen. Den musikalischen Auftakt gestaltete die heimische Band Coasters, die mit ihrem abwechslungsreichen Repertoire, mitreißenden Rhythmen und großer Spielfreude das Publikum von der ersten Minute an begeisterte. Die Rockklassiker sorgten für beste Stimmung und machten den Auftakt der Serenadensaison zu einem besonderen Erlebnis. Der lang anhaltende Applaus am Ende des Konzerts war der verdiente Lohn für einen gelungenen Auftritt und Ausdruck der großen Begeisterung des Publikums. Bei angenehmen Temperaturen, guter Bewirtung und einer entspannten Atmosphäre nutzten die zahlreichen Gäste den Abend, um Musik zu genießen, miteinander ins Gespräch zu kommen und einige unbeschwerte Stunden im Pfarrgarten zu verbringen. Die hohe Besucherzahl unterstrich einmal mehr den Stellenwert der Serenaden im Veranstaltungskalender der Stadt. Erster Bürgermeister Karlheinz Budnik lud die Besucherinnen und Besucher bereits zum Besuch der weiteren Serenaden in den kommenden Wochen ein. Auch dann dürfen sich die Gäste wieder auf abwechslungsreiche Musik und stimmungsvolle Sommerabende im besonderen Ambiente des Pfarrgartens freuen. Der gelungene Auftakt hat eindrucksvoll gezeigt, dass die Serenaden weit mehr sind als eine Konzertreihe. Sie sind ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Windischeschenbach und bringen Menschen aller Generationen in geselliger Atmosphäre zusammen. Die Stadt Windischeschenbach freut sich bereits auf die kommenden Serenaden und lädt alle Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste aus nah und fern herzlich ein, die weiteren Konzertabende im Pfarrgarten zu besuchen. Auch in den nächsten Wochen erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches musikalisches Programm in besonderem Ambiente – beste Voraussetzungen für weitere stimmungsvolle Sommerabende.


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Einmarsch mit den „Neuhauser Boum und Moidl” an der Spitze mit Bürgermeister und Pfarrer.  (Bild: Wilhelm Daubner)

Bürgerfest 2026 in Windischeschenbach – Gemeinschaft, Zoiglkultur und beste Stimmung bei idealem Sommerwetter

Strahlender Sonnenschein, sommerliche Temperaturen und beste Rahmenbedingungen sorgten am vergangenen Wochenende für ein rundum gelungenes Bürgerfest in der Zoiglstadt. Erneut fanden sich zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus der Stadt, den Ortsteilen und der gesamten Region in der Innenstadt ein und machten das traditionelle Bürgerfest zu einem vollen Erfolg. Jung und Alt nutzten die Gelegenheit, gemeinsam zu feiern und die besondere Atmosphäre in der Zoiglstadt zu genießen. Den feierlichen Auftakt bildete der traditionelle Festzug vom Rathaus zum Kommunbrauhaus. Angeführt wurde dieser von Erstem Bürgermeister Karlheinz Budnik und Stadtpfarrer Hubert Bartel. Ihnen folgten die Mitglieder des Stadtrates, die Standbetreiber sowie eine Abordnung der Patenbatterie der Stadt Windischeschenbach mit Batteriechef Major Phillip Tiemens und Batteriefeldwebel Oberstabsfeldwebel Mario Grafe. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher begleiteten den Festzug und verfolgten anschließend die offizielle Eröffnung an der Zoiglskulptur. Mit dem traditionellen dortigen Bieranstich eröffnete Bürgermeister Karlheinz Budnik unter dem Beifall der zahlreichen Gäste das Bürgerfest offiziell. Der anschließende Ehrensalut der Böllerschützengruppe verlieh der Eröffnung einen besonders würdigen und festlichen Rahmen. Im weiteren Verlauf des Tages herrschte auf der gesamten Festmeile reges Treiben. Die zahlreichen Vereine und Standbetreiber boten ein vielfältiges kulinarisches Angebot und sorgten gemeinsam mit den musikalischen Darbietungen und Attraktionen für eine rundum gelungene Veranstaltung. Natürlich durfte dabei auch der Zoigl nicht fehlen. Sowohl der Windischeschenbacher als auch der Neuhauser Zoigl fanden großen Zuspruch und unterstrichen einmal mehr die lebendige Brautradition, für die die Zoiglstadt über die Region hinaus bekannt ist. Mit viel Herzblut sorgten die örtlichen Vereine nicht nur für das leibliche Wohl der Gäste, sondern trugen mit ihrem großen ehrenamtlichen Engagement maßgeblich zur besonderen Atmosphäre des Bürgerfestes bei. Für den passenden musikalischen Rahmen sorgten am Nachmittag die „Neuhauser Boum und Moidla“, die mit zünftiger Blasmusik die Gäste unterhielten und für beste Biergartenstimmung sorgten. Zwischen den Bühnenauftritten begeisterte die Trommlergruppe „Samba Secco“ mit ihren mitreißenden Rhythmen auf der gesamten Festmeile. Am Abend übernahmen schließlich die „Havlicek Brothers“ die Bühne und sorgten mit ihrem abwechslungsreichen Liveprogramm für ausgelassene Stimmung bis in die Nacht. Zu den Höhepunkten des Nachmittags zählte auch das beliebte Entenrennen im Stadtbach, das wieder zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer anlockte. Darüber hinaus kamen insbesondere Kinder und Familien bei den vielfältigen Spiel- und Mitmachangeboten der örtlichen Vereine voll auf ihre Kosten. Großen Zuspruch fand auch die Bürgerfest-Tombola. Die von der Stadt Windischeschenbach gestifteten attraktiven Preise sorgten bei der Verlosung für große Spannung und viele glückliche Gewinnerinnen und Gewinner. Bis in die Abendstunden wurde auf der gesamten Festmeile gefeiert, gelacht und die besondere Atmosphäre des Bürgerfestes genossen. Das Bürgerfest machte einmal mehr deutlich, dass das vielfältige Vereinsleben und das große ehrenamtliche Engagement eine tragende Säule des gesellschaftlichen Miteinanders in Windischeschenbach sind. Gerade dieses Zusammenspiel von Vereinen, Organisationen, Stadtverwaltung und zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern verleiht dem Bürgerfest Jahr für Jahr seinen besonderen Charakter und macht es zu einem festen Bestandteil des kulturellen Lebens der Zoiglstadt. Erster Bürgermeister Karlheinz Budnik zeigte sich mit dem Verlauf des Bürgerfestes sehr zufrieden: „Unser Bürgerfest hat einmal mehr gezeigt, wie lebendig unsere Stadt und wie stark unser Gemeinschaftssinn sind. Es freut mich sehr, dass so viele Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste aus nah und fern gemeinsam mit uns gefeiert haben. Gerade in einer Zeit, in der vieles immer schnelllebiger wird, sind Begegnungen wie beim Bürgerfest von unschätzbarem Wert. Sie stärken den Zusammenhalt und machen unsere Stadt lebenswert. Mein besonderer Dank gilt den zahlreichen Vereinen, den Standbetreibern, den Musikerinnen und Musikern sowie allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die mit großem Einsatz zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Ebenso danke ich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des städtischen Bauhofes und der Stadtverwaltung, den Sicherheits- und Rettungskräften sowie allen, die im Hintergrund zum reibungslosen Ablauf beigetragen haben. Ohne dieses hervorragende Miteinander wäre ein Bürgerfest in dieser Qualität nicht möglich.“ Mit seinem abwechslungsreichen Programm, der großen Besucherresonanz und dem vorbildlichen Engagement der zahlreichen Vereine und Ehrenamtlichen hat das Bürgerfest 2026 einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis gestellt, welch hohen Stellenwert diese Traditionsveranstaltung im gesellschaftlichen Leben der Stadt Windischeschenbach genießt.
Bild 1: MdL Tobias Reiß, BGM Karlheinz Budnik, Pfr. Thomas Berthold, Pfr. Hubert Bartel, Abteilungsleiter Frank Langguth und Werner Kandler schneiden das Band zum neuen Dorfgemeinschaftshaus durch. Bild 2: zeigt die Segnung der Räume unter Anteilnahme der Bevölkerung  (Bild: Wilhelm Daubner)

Einweihung des Dorfgemeinschaftshauses Gleißenthal – Ein Dorf schafft sich eine neue Mitte

Mit einem feierlichen Festakt ist am Sonntag das neue Dorfgemeinschaftshaus in Gleißenthal offiziell seiner Bestimmung übergeben worden. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, Vertreter aus Politik und Verwaltung, die am Bau beteiligten Handwerksbetriebe sowie viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer feierten gemeinsam die Fertigstellung eines Projekts, das beispielhaft für den Zusammenhalt und das außergewöhnliche Engagement einer Dorfgemeinschaft steht. Zu Beginn der Feier begrüßte Erster Bürgermeister Karlheinz Budnik die zahlreichen Ehrengäste, darunter die beiden Geistlichen Pfarrer Hubert Bartel und Pfarrer Thomas Berthold, den Vizepräsidenten des Bayerischen Landtags MdL Tobias Reiß, Abteilungsleiter Frank Langguth vom Amt für Ländliche Entwicklung, sowie die Mitglieder und ehemalige Mitglieder des Stadtrates. Sein besonderer Gruß galt dem Vorsitzenden der Dorfgemeinschaft, Werner Kandler, dem Initiator Thomas Wilhelm, den beteiligten Handwerksbetrieben und vor allem den vielen Bürgerinnen und Bürgern, die mit ihrem persönlichen Einsatz zum Gelingen des Projekts beigetragen haben. In seiner Festansprache bezeichnete Tobias Reiß das Dorfgemeinschaftshaus als ein herausragendes Beispiel für gelebte Bürgerbeteiligung und bürgerschaftliches Engagement. Projekte wie dieses zeigten eindrucksvoll, wie durch Eigeninitiative und Zusammenhalt lebenswerte Perspektiven für den ländlichen Raum geschaffen werden können. Frank Langguth würdigte die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der Stadt Windischeschenbach, der Dorfgemeinschaft und dem Amt für Ländliche Entwicklung. Die erfolgreiche Umsetzung sei ein Beleg dafür, wie öffentliche Förderung und ehrenamtliches Engagement Hand in Hand wirken können. Der Bau des Dorfgemeinschaftshauses begann am 29. Juni 2024 und konnte nach gut zwei Jahren Bauzeit abgeschlossen werden. Besonders beeindruckend sind die rund 4.600 ehrenamtlich geleisteten Arbeitsstunden. Sie entsprechen mehr als einem Jahr Vollzeitarbeit und bedeuten eine Kostenersparnis von rund 150.000 Euro. Nahezu sämtliche Ausbaugewerke – von Heizung, Lüftung und Sanitär über Elektroinstallation, Trockenbau, Fenster- und Türeneinbau bis hin zu Dämmung, Maler- und Verputzarbeiten, Pflasterarbeiten, Schlosserei und Küchenmontage – wurden von den Bürgerinnen und Bürgern in Eigenleistung erbracht. Lediglich sechs Fachfirmen mussten für Spezialarbeiten hinzugezogen werden. „Dieses Gebäude besteht nicht nur aus Holz, Beton und Ziegeln“, betonte Bürgermeister Budnik in seiner Ansprache. „Es ist ein sichtbares Zeichen dafür, was möglich ist, wenn Menschen gemeinsam Verantwortung übernehmen und ein Ziel mit Leidenschaft verfolgen.“ Besonders würdigte der Bürgermeister Josef und Gabi Hecht für die Bereitstellung des ehemaligen Stallgebäudes, in dem das Gebäude eingerichtet wurde. Ein außergewöhnlicher Dank galt Thomas Wilhelm, der das Projekt von Beginn an mit großem persönlichem Einsatz plante, organisierte und nahezu täglich auf der Baustelle präsent war. Werner Kandler dankte im Namen der Dorfgemeinschaft allen Unterstützern, Spendern und freiwilligen Helfern, die dieses Vorhaben möglich gemacht haben. Nicht unerwähnt blieben auch die oftmals im Hintergrund tätigen Unterstützer. Bürgermeister Budnik sprach Katrin Stangl aus dem Vorzimmer der Stadtverwaltung seinen Dank für die umfangreiche organisatorische Begleitung aus. Ebenso würdigte er den städtischen Bautechniker Thomas Treml, der das Projekt fachlich begleitete und unterstützte. Ein weiterer Höhepunkt des Tages war die ökumenische Segnung des neuen Hauses durch Pfarrer Bartel und Pfarrer Berthold. Mit ihren Segensworten gaben sie dem Gebäude einen würdigen und spirituellen Auftakt und wünschten allen künftigen Besucherinnen und Besuchern ein friedliches und lebendiges Miteinander. Nach der Segnung überreichte Architekt Josef Schöberl aus Parkstein eine Spende an die Dorfgemeinschaft. Der Festtag erhielt darüber hinaus eine besondere Bedeutung, da zeitgleich auch die Maria-Hilf-Kirche nach umfangreichen Sanierungsarbeiten wiedereröffnet werden konnte. Die Stadt Windischeschenbach hatte gemeinsam mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege den Dachstuhl statisch ertüchtigt und das historische Deckengemälde restaurieren lassen. Viele der ehrenamtlichen Helfer, die bereits beim Bau des Dorfgemeinschaftshauses mitgewirkt hatten, engagierten sich anschließend auch bei der Reinigung und Vorbereitung der Kirche – ein weiteres eindrucksvolles Zeichen für den außergewöhnlichen Gemeinschaftssinn in Gleißenthal. Mit der Fertigstellung des Dorfgemeinschaftshauses erhält Gleißenthal einen modernen Treffpunkt für alle Generationen. Künftig wird das Gebäude Raum für das Dorfvereinsleben, kulturelle Veranstaltungen und weitere Begegnungen bieten. Gemeinsam mit der wiedereröffneten Maria-Hilf-Kirche bildet es künftig das gesellschaftliche und kulturelle Herz des Dorfes. Zum Abschluss brachte Bürgermeister Budnik die Bedeutung des Projekts mit wenigen Worten auf den Punkt: „Gebäude kann man bauen – Gemeinschaft kann man nicht kaufen.“ Er wünschte dem neuen Dorfgemeinschaftshaus, dass es über viele Jahrzehnte hinweg ein Ort der Begegnung, der Freude und des Zusammenhalts sein möge.
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